News-Archiv: 2008 - 2015

Kritik: Thor [2011]
TP:K-Filmkritik Wir sind inzwischen an dem Punkt angekommen, an dem selbst lange vorbereitete Filmproduktionen durch ihre detaillierte, aufwändige Machart, sprich ihre Spezialeffekte, nicht mehr begeistern können. Dafür befinden sich diese bei zu vielen Filmen auf einem zu ähnlichen, hohen Niveau. Gerade darum sollten die Filme durch ihre Geschichten zu begeistern versuchen. Doch genau das tut Thor leider nicht. Die Filmemacher versuchen mit Schauwerten dagegen zu halten und können womöglich wer darauf aus ist, überzeugen. Alle anderen werden enttäuscht.
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Kritik: Iron Man 2 [2010]
TP:K-Filmkritik So überraschend unverkrampft der erste Teil erzählt war, so ziellos ist es der zweite. Erfuhr Tony Stark damals seine Läuterung, verliert er sich hier in Bedeutungslosigkeit. Iron Man 2 wiederholt und vervielfacht, was zwei Jahre zuvor nicht gut funktionierte und verzichtet darauf, die Figuren wirklich zu entwickeln. So befinden sich am Ende beinahe alle Charaktere, wo sie beginnen und was dazwischen geschieht ist zwar aufwändig und laut, aber wenig ergreifend und schon gar nicht verblüffend.
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Kritik: Der Krieg des Charlie Wilson [2007]
TP:K-Filmkritik Der Krieg des Charlie Wilson widmet sich dem Werdegang einer verdeckten Intervention der Vereinigten Staaten im Krieg in Afghanistan auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und beleuchtet dabei den Mann genauer, der beinahe im Alleingang alles mobilisierte. Es überrascht, so Vieles vom aktuellen Weltgeschehen darin gespiegelt zu sehen, doch gerade das macht Mike Nichols Film durchweg sehenswert und angenehm unterhaltsam anspruchsvoll.
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Kritik: Die Vögel [1963]
TP:K-Filmkritik Es ist ein Moment, der sich in die Erinnerung eines jeden Zuschauers einprägt, wenn Tippi Hedren als Melanie Daniels eine letzte Krähe beobachtet, die an ihr vorbeifliegt, um auf einem Klettergerüst zu landen, auf dem inzwischen geschätzt über Hundert Krähen sitzen – vor wenigen Minute waren dort gar keine gesessen. Kaum ein Film, der inzwischen 50 Jahre alt ist, bietet so viele merkenswerte Szenen wie Alfred Hitchcocks Die Vögel. Einfallsreich und bahnbrechend komponiert ist es ein Meisterwerk, das mühelos überdauert.
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Kritik: C.S.I. - Tatort Las Vegas: "Mord nach Modell" [2006]
TP:K-Filmkritik Dass das Konzept von C.S.I. aufgeht, beweisen die Einschaltquoten hierzulande wie in Amerika. Die Produzenten führen es darauf zurück, dass die Charaktere selbst nicht wichtig wären, sondern die Fälle ansprechend aufgemacht werden müssten. An der technischen Umsetzung gibt es auch nichts auszusetzen und dank Marg Helgenberger hinterlässt der sonst nur routiniert agierende Cast einen sehr guten Eindruck. Doch fehlt "Mord nach Modell" ein neues Element, das die Autoren erst in der zweiten Episode vorstellen.
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Kritik: World Invasion: Battle Los Angeles [2011]
TP:K-Filmkritik Brian Tylers eingängige, packende Musik zu World Invasion: Battle Los Angeles ist so gut, dass man dem sehr hörbaren Score nur einen gleichermaßen gelungenen Film wünschen würde. Regisseur Jonathan Liebesman beabsichtigte nach eigenen Angaben, ein realistisches Szenario einer Alieninvasion wiederzugeben. Doch verzichtet er, auch nur im Ansatz die Schrecken des Krieges porträtieren zu wollen. Das wirkt wie ein Werbefilm für das Marine-Corps und ist ebenso eindimensional vorhersehbar wie klischeehaft geraten.
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Kritik: Terminator – Die Erlösung [2009]
TP:K-Filmkritik Egal welcher Künstler es ist, ein jeder möchte mit seinem Werk eine Aussage treffen. Es gibt keinen Komponisten, keinen Autor und keinen Filmemacher, der mit seiner Arbeit nicht einen Sinn und Zweck verfolgt. Terminator – Die Erlösung zeigt weder den Beginn des Krieges, noch das Ende, sondern schildert nach eigenen Worten lediglich "eine Schlacht". Stellt man sich die Frage, ob sich hier eine Geschichte finden lässt, die unbedingt hätte erzählt werden müssen, muss man leider sagen, notwendig war ein weiteres Kapitel sicher nicht.
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Kritik: Final Fantasy: Die Mächte in dir [2001]
TP:K-Filmkritik Nach vierjähriger Produktionszeit wurde Final Fantasy: Die Mächte in dir damit beworben, dass sich die Zuschauer nicht darauf vorbereiten konnten, "wohin die nächste Evolution der Realität sie bringen" würde. Es war eine kühne Behauptung, die letztlich damit quittiert wurde, dass das Publikum dem Film fern blieb. Doch auch nach zehn Jahren verblüffen die Bilder und lädt die Geschichte jene Zuschauer ein, die bereit sind, sich mit einer Science Fiction-Mär verzaubern zu lassen. Vielleicht war all das schlicht zu ambitioniert.
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Kritik: The Time Machine [2002]
TP:K-Filmkritik So bruchstückhaft die Produktion von The Time Machine wohl war, so uneins scheint auch der Film. Eingerahmt durch einige sehr schöne, der Geschichte angemessene Momente, gibt sich der Mittelteil als herz- und hirnlose Eloi-Hatz durch unfreiwillig komische Morlocks. Wenn dann auch noch ein blau leuchtender Über-Morlok auftritt, begibt sich das Skript auf eine Talfahrt, von der es kein Entkommen mehr gibt. Einziger Trost: der Ausflug dauert nicht lange.
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Kritik: Red Planet [2000]
TP:K-Filmkritik Red Planet richtet sich an ein Publikum, das Science Fiction-Abenteuer erzählt hören möchte, wie man es aus Klassikern der 1950er Jahre kennt. Die Entdeckung ist auf eine rudimentäre Art und Weise verständlich, auch wenn nicht näher auf die Hintergründe eingegangen wird. Vor allem jedoch geht es darum, was geschieht, bis die Astronauten auf dem Mars jene Entdeckung machen – und wie sie davon kommen, um jemandem darüber berichten zu können. Schade, dass die namhafte Besetzung zu den Schwachpunkten zählt.
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Buchkritik: Roter Mars [1993] - Kim Stanley Robinson
TP:K-Buchkritik Seit ihrer Entdeckung haben die übrigen Planeten im Sonnensystem die Menschen fasziniert. Um jedoch auf einem fremden Himmelskörper sesshaft zu werden, müssen erst die richtigen Einrichtungen und Bedingungen geschaffen werden, die den Wissenschaftlern und Arbeitern ein entsprechendes Leben ermöglichen.
Dieser sehr realistischen Darstellung widmet sich Autor Kim Stanley Robinson in seiner preisgekrönten Marstrilogie, die mit Roter Mars einen faszinierenden und facettenreichen Einstand feiert.
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Buchkritik: Grüner Mars [1994] - Kim Stanley Robinson
TP:K-Buchkritik Um die Kolonisierung ging es Autor Kim Stanley Robinson noch im Vorgänger Roter Mars. In Grüner Mars verlagert der Autor den Schwerpunkt von den Kolonisten weg und hin sowohl zu den Ereignissen und Machenschaften, die das Geschehen auf der Erde beeinflussen und sogar zu den Nachkommen der Kolonisten und wie sie ihre eigene Zukunft auf einem Planeten sehen, dessen Oberfläche nach wie vor nicht bewohnbar ist. Weder in Detailgrad oder Größe des Erzählrahmens steht der mittlere Teil der Trilogie dem ersten Buch nach.
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Buchkritik: Blauer Mars [1996] - Kim Stanley Robinson
TP:K-Buchkritik Wie es aussehen könnte, wenn eine Kolonisierung des Mars begonnen wird, beschreibt Roter Mars. Welche Möglichkeiten sich aus der theoretischen Durchführbarkeit einer Anpassung der Lebensbedingungen des erdnahen Planeten ergeben würden, führt Grüner Mars aus. Doch dass es damit allein nicht getan ist, dass es ein ständiges Ringen zwischen der alten und der neuen Welt sein würde, und dass die eine ohne die andere nicht überleben könnte, diese Vision erforscht der preisgekrönte Trilogie-Abschluss Blauer Mars.
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Kritik: Brothers [2009]
TP:K-Filmkritik Brothers ist ein Remake des preisgekrönten dänischen Dramas Brothers - Zwischen Brüdern [2004], dessen Schauplatz hier in die USA verlagert wurde. Das Drama bezieht erfreulicherweise keine Stellung zur Sinnhaftigkeit oder Sinnlosigkeit eines Militäreinsatzes in Afghanistan. Regisseur Jim Sheridan erzählt seinen Film stattdessen mit ruhiger Hand und Augenmerk auf die Figuren. Das Drama besitzt viele sehr gute Momente und ist herausragend gespielt, bleibt aber neue Einblicke oder Aspekte schuldig.
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Kritik: Beverly Hills Cop II [1987]
TP:K-Filmkritik Eine Fortsetzung sollte die Geschichte, die bislang erfolgreich erzählt wurde, weitererzählen, anstatt sie zu wiederholen. Nicht zuletzt durch die vielen bekannten (Neben-)Figuren wirkt Beverly Hills Cop II jedoch mehr wie eine Nacherzählung. Der Hintergrund um einen Waffen schmuggelnden Bösewicht wäre nicht uninteressant, wird aber nicht verfolgt. Stattdessen plappert sich Eddie Murphy durch die lose zusammenhängenden Szenen, die zwischen ebenso hektisch dargebrachten Actionsequenzen irgendwie verloren scheinen.
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Kritik: Hautnah - Die Methode Hill: "Die Spur ins Nichts" [2007]
TP:K-Filmkritik Nach so langer Zeit in Buch-, Theater- und Filmform wird es schwer, die Zuseher zu verblüffen und neue Krimi-Ideen vorzustellen. Umso gelungener ist dabei der Auftakt der fünften Staffel von Hautnah – Die Methode Hill. Denn auch wenn der Krimi mit einer Geschichte beginnt, die nicht nur realistisch und damit bedrückend genug ist, die eigentliche Auflösung von Die Spur ins Nichts erwischt auch den aufmerksamsten Zuschauer unvorbereitet und ergibt dennoch Sinn.
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Kritik: Hautnah - Die Methode Hill: "Eine grausame Karriere" [2007]
TP:K-Filmkritik Nicht selten kommt es vor, dass man sich auch als Zuschauer der Krimireihe Hautnah - Die Methode Hill fragt, wie viel der skurrile Psychologe denn selbst von einem solchen Verbrecher in sich trägt. Für den Zuschauer bildet Tony damit eine Brücke zur Psyche des Verbrechers. Mit Eine grausame Karriere wagen die Macher den Schritt, eine ebenso glaubhafte und komplex erzählte Geschichte mit einem mutigen Ende zu besiegeln. Das lässt einen als Zuseher allerdings noch beunruhigter zurück.
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Kritik: Monk: "Mr. Monk mal zwei?" [2006]
TP:K-Filmkritik Wie gut es den Autoren von Monk gelungen ist, ihre Hauptfigur sympathisch zu gestalten, erkennen sie am leichtesten daran, dass die Zuschauer mitunter vor Scham die Augen schließen, wenn sich der schrullige, aber sympathische Ermittler von einer peinlichen Situation in die andere katapultiert. Doch tritt der Titel gebende Charakter seit geraumer Zeit auf der Stelle, woran auch der Staffelauftakt des fünften Jahres nichts ändert. Dieser mutet wie eine Wiederholung seiner Leidensgeschichte an und überzeugt mehr durch die Darsteller, denn durch den Fall.
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Kritik: Joey: "Auf nach Hollywood!" (Pilotfilm) [2004]
TP:K-Filmkritik Als im Mai 2004 nach über 10 Jahren die beliebteste und erfolgreichste Sitcom ihrer Zeit, Friends [1994-2004] zu Ende ging, verabschiedeten sich die Fans sowohl mit einem lachenden, als auch einem weinenden Auge. Damals war bereits bekannt, dass zumindest eine Figur in einer eigenen Serie weiterbestehen würde, doch auch wenn Joey stark an das Vorbild erinnert, es legt ebenso stark Vergleiche nahe, bei denen es deutlich verliert. Stark auf ihre Titel gebende Hauptfigur zugeschnitten, könnte dies das größte Manko werden.
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Kritik: Joey: "Bitteres Ende" [2005]
TP:K-Filmkritik Den Erfolg von Friends wollte man mit der Spin-Off-Serie Joey zwar nicht wiederholen, doch zumindest aufrecht erhalten – und das möglichst eigenständig, ohne große Gastauftritte der Friends-Darsteller. Inzwischen ist ein Jahr vergangen, und als Zuschauer der ersten Stunde muss man erst einmal schlucken. Nicht nur, dass viele Entwicklungen wieder zurückgesetzt werden, die Änderungen für Hauptfigur Joey sind arg gezwungen. Ohne die gut gelaunten Darsteller wären die Zuseherzahlen wohl noch schlechter ausgefallen.
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Kritik: Eine dunkle Begierde [2011]
TP:K-Filmkritik David Cronenbergs intensiv verkörpertes Drama richtet sich an ein ruhiges, erwachsenes Publikum. Statt einfache Antworten präsentiert Eine dunkle Begierde die Komplexität und Verworrenheit der menschlichen Psyche. Das ist anspruchsvoll, aber gleichzeitig packend. Das Aufeinandertreffen von Carl Gustav Jung und Sigmund Freud durch Sabina Spielrein ist erstklassig gespielt und ebenso beklemmend gefilmt. So sehr sogar, dass es mitunter unangenehm ist, mit den Figuren in einem Raum zu sein.
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Kritik: Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn [2011]
TP:K-Filmkritik In einer Zeit, in der bekannte Reihen auf Anfang gesetzt werden, die Autoren statt neuer Geschichten lieber die Ursprünge erzählen, wirft uns das Drehbuch mitten in die Welt von Abenteurer und Journalist Tim. Ist man in den ersten Minuten von Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn noch vom Aussehen der Figuren fasziniert und beobachtet den Detailreichtum im Hintergrund, vergisst man wenig später beinahe, dass man einen Animationsfilm sieht. Das überrascht und überzeugt gleichermaßen.
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Kritik: Contagion [2011]
TP:K-Filmkritik Dass wir in unserer heutigen Welt einen Nährboden für Krankheitserreger und ihre rapide Ausbreitung bieten, ist kein Geheimnis und wurde auch schon oft thematisiert. Steven Soderbergh liefert mit seinem unkonventionell erzählten Thrillerdrama Contagion (was übersetzt Ansteckung oder Seuche bedeutet) soweit keine neuen Einblicke. Wodurch sich sein Film dennoch auszeichnet ist eine internationale Authentizität, die insbesondere auf Grund der realistischen Darstellung des Verfalls der sozialen Werte fesselt.
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Kritik: Hautnah - Die Methode Hill - Staffel 4 [2006]
TP:K-Filmkritik Im vierten Jahr sehen sich die Fans der britischen Krimireihe Hautnah - Die Methode Hill einer einschneidenden Veränderung gegenüber. Nicht nur, dass sich für den introvertierten Psychologen Dr. Tony Hill im Privaten einiges tut, mit Alex Fielding hat er auch eine neue Ansprechpartnerin bei der Polizei – Carol Jordan ist gegangen, ohne sich von ihm zu verabschieden. In den vier Episoden wird ihre Figur etwas näher beleuchtet und mit Tödliche Falle besitzt auch der Staffelauftakt viel von dem, was Fans an der Serie zu schätzen wissen. Tödliche Worte steigert das noch und mit Verlorene Seelen zeigt die Reihe, welche Möglichkeiten in ihr stecken. Einzig das Finale, Das schwarze Loch, enttäuscht etwas. Doch dank der sympathischen Figuren bleiben Kenner der Reihe gern am Ball.
Sie finden zu jedem der vier TV-Krimis eine separate Kritik unter der Rubrik "Kritiken zu TV-Serien".
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Kritik: Der große Crash - Margin Call [2011]
TP:K-Filmkritik Der große Crash - Margin Call begleitet eine Gruppe Menschen über einen Zeitraum von knapp 24 Stunden am Vorabend des bislang größten Bankencrashs des 21. Jahrhunderts. Beginnend beim Entdecken eines verheerenden Fehlers im System, bis hin zu einem Treffen des Vorstands jenes Finanzinstituts, der beschließt, seine Anleger bewusst zu täuschen, um die wertlosen Papiere abzustoßen. Das ist packend, entlarvend und erschütternd. Und durch die Nähe zu den Figuren bedeutend intimer, als manch eine Dokumentation zum Thema.
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Kritik: The Mechanic [2011]
TP:K-Filmkritik Obwohl Jason Statham mit seinem ernsten, verkniffenen Blick nicht untalentiert ist, scheint er doch mehr auf seine Körperbeherrschung abonniert. The Mechanic reiht sich bei all denjenigen Filmen ein, die anspruchslose Action nicht sehr zimperlich präsentieren und dabei außer den Augen und Ohren nicht Vieles beim Publikum ansprechen. Beinahe schlimmer noch ist, dass ausschließlich Figuren präsentiert werden, die unsere Sympathien nicht verdienen und doch darum buhlen. Das ist nicht übermäßig spannend, dafür umso vorhersehbarer geraten.
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Kritik: Grand Prix [1966]
TP:K-Filmkritik Der Großteil des Publikums eines Formel 1-Rennens sieht nicht zu, weil es daran interessiert ist, einen Sieger zu sehen. Es geht selten um die Sportler. Es geht um das Spektakel. Wie Grand Prix zeigt, ist dies kein neumodisches Phänomen, sondern war wohl schon immer so gewesen. Das Bild, das John Frankenheimers erster Farbfilm vom internationalen Rennsport zeichnet, wirkt dabei nicht zynisch oder kalt, sondern lediglich, als würde er es beobachten, beinahe schon dokumentieren. Und das mit bahnbrechend gefilmten Rennen.
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Kritik: Hautnah - Die Methode Hill - Staffel 3 [2005]
TP:K-Filmkritik Im dritten Jahr der britischen Serie Hautnah - Die Methode Hill lassen die Produzenten das Können der Beteiligten schon mit dem Auftakt Das tödliche Internet durchblitzen und präsentieren eine sehr gute, eindringliche Staffel, die in der zweiten Episode Mackie Messer ebenso gekonnt fortgesetzt wird. Einzig die Folge Freitag, der Dreizehnte vermag nicht zu überzeugen, während das Staffelfinale Das Spiel des Todes mit einer tollen Cliffhanger-Idee aufwartet, die leider zu schnell und zu früh aufgelöst wird. Fans wissen, weshalb man das Zweigespann aus Psychologe Tony Hill und der Polizistin Carol Jordan hier nochmals genießen sollte, denn im kommenden Jahr wartet eine große Veränderung auf die Figuren. Dass sich das Einschalten lohnt, dafür sorgen gekonnte Charakterisierungen, eine düster-realistische Erzählung und ein Cast, dem zuzusehen Spaß macht.
Sie finden zu jedem der vier TV-Krimis eine separate Kritik unter der Rubrik "Kritiken zu TV-Serien".
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Kritik: Alias - Die Agentin: "Vergeltung" / "Alle Zeit der Welt" [2006]
TP:K-Filmkritik Würde man die Macht in Händen halten, um ewig zu leben, wieso sollte man die Erde dann zerstören wollen? Was nützt einem die Ewigkeit, wenn man sie nirgendwo verbringen kann? Es ergeben sich viele Fragen im Laufe des Alias-Finales "Vergeltung" / "Alle Zeit der Welt", auf die man keine logische Antwort bekommt. Die Geschichte scheint immer wieder Umwege zu nehmen, von denen man nicht erfährt, wieso sie notwendig sind. Gemessen an dem Genredurchschnitt bleibt das Finale zwar gut, im Rahmen der Serie jedoch enttäuschend.
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Kritik: Alias - Die Agentin: "Prophet Five" [2005]
TP:K-Filmkritik Wie oft Alias-Serienerfinder und Autor J.J. Abrams bei seinem einfallsreichen und mitunter doch abwegigen Actionmärchen den Reset-Knopf drückt und alle Storyfäden auf Anfang setzt, lässt sich kaum mehr zählen. Dabei halten die Autoren von "Prophet Five" erneut an der großen Storyarc fest, und kündigen eine erneute Verstrickung mit dem mittelalterlichen Erfinder und Visionär Rambaldi an. Zweifelsfrei unterhaltsam, bleibt der Staffelauftakt jedoch an Originalität und Einfallsreichtum weit hinter der kongenialen zweiten Staffel der Serie zurück.
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