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Ältere News und Reviews

Kritik: Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert: "Gestern, Heute, Morgen" [1994]
"Alle guten Dinge müssen einmal zu Ende gehen." Das Sprichwort, an das sich der Originaltitel des Serienfinales von Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert anlehnt, scheint im Rückblick die gesamte letzte Staffel begleitet zu haben. In Gestern, Heute, Morgen gipfelt eine Storyarc, die nicht nur den Standard für andere Science Fiction-Serien setzt, sondern universell zeigt, wie ein hervorragender Abschluss einer so langlebigen Serie aussehen kann. Ein Meilenstein des Fernsehens.
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Kritik: Star Trek: Deep Space Nine: "Der Abgesandte" [1993]
Mit Star Trek: Deep Space Nine feierte im Januar 1993 die vierte Serie im Star Trek-Universum ihren Einstand. Mit einer Ausgangslage, die sich deutlich von den vorherigen Serien unterschied, fügen die Macher ein Element hinzu, das unter dem eineinhalb Jahre zuvor verstorbenen Franchise-Schöpfer Gene Roddenberry undenkbar gewesen wäre. Der Pilotfilm stellt dabei viele neue Figuren vor und bringt einige bekannte zurück. Und er bedient ein Vorurteil, das viele Fans im Vorfeld geäußert hatten.
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Buchkritik: San Francisco: Das große Beben [2004] - James Dalessandro
Die Katastrophe, die James Dalessandro in seinem schweißtreibend recherchierten Roman San Francisco: Das große Beben beschreibt, könnte nicht größer sein. Vor dem Hintergrund des großen Erdbebens und daran anschließenden Feuerinfernos des Jahres 1906 erzählt er eine Geschichte, die mit teils fiktiven Figuren besetzt ist, sich in Teilen aber dennoch so zugetragen hat. Er verwebt die Fiktion so geschickt mit dem tatsächlichen Drama, dass einen manche Passagen sprachlos zurücklassen.
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Kritik: Zero Days [2016]
Am Ende von Alex Gibneys Zero Days, seiner beinahe zweistündigen Dokumentation über die Ursprünge und Auswirkungen des Stuxnet-Computervirus, weiß man nicht, ob man ruhiger schlafen kann angesichts der Erkenntnisse, oder nicht. Seine Aufarbeitung besitzt den Erzählrhythmus eines Thrillers und eine Tragweite, die der Öffentlichkeit wohl damals nicht bewusst gewesen ist. Vor allem ist sie auf eine Art und Weise präsentiert, dass es von der ersten Minute an packt.
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Kritik: Die glorreichen Sieben [2016]
Dass die sympathische Besetzung bei der 2016er-Fassung von Die glorreichen Sieben ihren Spaß gehabt hat, sieht man Antoine Fuquas Remake des Klassikers Die sieben Samurai merklich an. Sie machen für ein interessiertes Publikum den Film auch dann sehenswert, wenn die Geschichte merklich ins Stocken gerät und das Finale alle absehbaren Klischees mitnimmt, die man sich nur vorstellen kann. Das ist zwar durchweg unterhaltsam, aber nie packend oder gar überraschend.
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Kritik: Blood Father [2016]
Mit Blood Father kehrt Mel Gibson nach fünf Jahren auf der schauspielerischen Ersatzbank, auf die er sich mit seinem öffentlichkeitswirksamen persönlichen Verhalten in Hollywood katapultiert hatte, in eine Hauptrolle vor der Kamera zurück. Dass er mit beinahe 60 Jahren durchaus in der Lage ist, den Bösen entgegenzutreten, beweist er damit durchaus. Nur außer Gibsons Rückkehr kann Filmemacher Jean-François Richet hier wenig vorweisen. Sein Crimedrama leidet an einer Story, die nie wirklich zündet.
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Kritik: Triple 9 [2016]
Es ist überaus erstaunlich, wie ein Film, der auf dem Papier so viele interessante Aspekte besitzt, angefangen von einer Star-Besetzung, über eine vielversprechende Idee bis hin zu einem Filmemacher, der mit The Road ein anspruchsvolles Endzeitdrama geschaffen hat, ein so umfassend enttäuschendes Erlebnis sein kann. Was man Triple 9 Regisseur John Hillcoat danach am dringendsten fragen möchte ist, was ist passiert?
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Kritik: Die Verurteilten [1994]
Das ruhig erzählte Gefängnisdrama Die Verurteilten war vor über 20 Jahren kein Erfolg bei seiner Kinoveröffentlichung und konnte trotz sieben Nominierungen für den begehrten Oscar keine einzige Trophäe gewinnen. Dennoch ist Frank Darabonts Adaption der Novelle von Stephen King einer der der besten Filme aller Zeiten und steht auf der Liste derjenigen Filme, die man in jedem Fall gesehen haben sollte, sehr weit oben. Er erzählt eine Geschichte, die mit den Jahren und jedem erneuten Ansehen nur hinzugewinnt.
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Kritik: Der Gigant aus dem All [1999]
Bereits von der ersten Minute an unterscheidet sich Der Gigant aus dem All von den allermeisten anderen Zeichentrickfilmen jener Zeit. Auch wenn das Science Fiction-Abenteuer eine kindgerechte Geschichte erzählt, Regisseur Brad Bird tut dies ohne die erwarteten Humor- oder Gesangseinlagen und mit genügend Mut zu einem düsteren Unterton, der sowohl die Zeit, in der er spielt, auf den Punkt bringt, als auch die universelle Botschaft. Die ist heute so wichtig wie damals, wenn nicht sogar noch mehr.
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Kritik: Kindergarten Cop [1990]
Die Ausgangsidee von Kindergarten Cop besitzt für sich bereits ein immenses komödiantisches Potential. Man stelle sich einen muskelbepackten Superstar vor, der die Jahre zuvor durch Action-Rollen berühmt geworden ist, und sich hier einem ganz ungewohnten Gegner gegenübersieht: Einer Klasse Vorschulkinder. Auch wenn Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger für seine schauspielerischen Fähigkeiten, auch in diesem Film, immer wieder kritisiert wurde, gerade er macht den Film auch nach all der Zeit immer noch sehenswert.
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Buchkritik: The Surrogates / The Surrogates: Flesh and Bone [2006 / 2009] - Robert Venditti & Brett Weldele
In seinem ersten Comic stellt Autor Robert Venditti die Idee der Virtual Reality auf den Kopf. Anstatt sich in einer künstlichen Wirklichkeit zurückzuziehen, verlassen die meisten Menschen in The Surrogates ihre Wohnungen nicht mehr. Vielmehr steuern sie Androiden, die in der normalen Welt den Alltag bestreiten. Wie das nicht nur den Umgang der Menschen untereinander verändert, erkundet das Comic zusammen mit der Fortsetzung Flesh and Bone. So interessant die Ausgangslage der Science Fiction-Thriller dabei ist, beide Stories lassen etwas wichtiges vermissen.
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Buchkritik: Die Hand des Thrawn - Star Wars: Blick in die Zukunft / Der Zorn des Admirals [1998] - Timothy Zahn
An sich als Zweiteiler konzipiert, wurde für die deutsche Veröffentlichung des Star Wars-Abenteuers Die Hand des Thrawn von Autor Timothy Zahn der zweite Band auf zwei Bücher, Blick in die Zukunft und Der Zorn des Admirals, aufgeteilt. Eine gute Nachricht für alle, denen Band 1 nicht packend genug war, ist hierbei, dass der Autor wie in seiner bereits legendären Thrawn-Trilogie ein Finale entwirft, das selbst die Filme verblassen lässt. Doch ihm gelingt mit dem Ende noch etwas Anderes: Eine neue Perspektive.
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Buchkritik: Star Wars: Die Hand des Thrawn - Schatten der Vergangenheit [1997] - Timothy Zahn
Die Mit seiner Bestseller-Romantrilogie, die er fünf Jahre nach dem letzten Teil der ursprünglichen Star Wars-Trilogie vorstellte, hauchte Autor Timothy Zahn der Sternensaga mehr als nur neues Leben ein. Mit Schatten der Vergangenheit, Teil eins einer an sich als Zweiteiler erdachten Fortsetzung der sogenannten Thrawn-Trilogie, knüpft er inhaltlich an die Geschichte und die Figuren an. Nur bedeutend ausladender und bedauerlicherweise nicht so gelungen, wie man sich das als Leser wünschen würde.
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Kritik: Logan: The Wolverine [2017]
17 Jahre nach dem ersten X-Men [2000]-Film geben sowohl Hugh Jackman als der Titelgebende Mutant, als auch Patrick Stewart als Professor Charles Xavier hier ihren Ausstand. So zumindest die Äußerungen von beiden vor dem Kinostart von Logan: The Wolverine. Sollte dem so sein, dann könnte der von James Mangold inszenierte Comic-Film keinen besseren Abschluss für die Charaktere darstellen. Das düstere, merklich brutalere Actiondrama zählt zu den besten Filmen der Reihe.
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Kritik: Fences [2016]
Streng genommen eignet sich Fences, Denzel Washingtons dritte Regiearbeit in beinahe 15 Jahren, nicht für eine bloße Kritik, sondern vielmehr für eine tiefgehende Analyse der einzelnen Figuren, Szenen und Dialoge. Im Zentrum des Familiendramas steht der von Washington selbst gespielte und vom Verlauf seines Lebens enttäuschte Troy Maxson. Zu sehen, was seine Entscheidungen ihm selbst und seiner Familie antun, ist schwere Kost, die an die Nieren geht, aber ebenso lehrreich und einer der besten Filme des vergangenen Kinojahres.
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Kritik: Road to the Well [2016]
Das Regieerstlingswerk von Autor und Regisseur Jon Cvack ist ein handwerklich überraschendes Indie-Thrillerdrama. Die Geschichte um Frank, der sich zusammen mit seinem alten Freund Jack plötzlich mit einer Leiche konfrontiert sieht, verliert im Mittelteil zwar merklich den roten Faden aus den Augen, findet jedoch zu einem starken dritten Akt zurück. Die Kanten von Road to the Well sind noch nicht vollends geschliffen, doch was die Macher hier auf die Beine stellen, ist durchaus beachtenswert.
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Kritik: The Nice Guys [2016]
Man muss eine ganz bestimmte Art von Humor mögen, damit einem Shane Blacks jüngster Film, The Nice Guys, gefällt. Dass dieser Humor dem des Filmemachers wohl am ehesten entspricht, sieht man bereits daran, dass sein Regieerstling eine sehr ähnliche Stimmung besaß. Beide Filme sind geprägt von schrägen Figuren und einer Story, die im Nachhinein einfacher ist, als sie erzählt wird. Und für das richtige Publikum sind beide unterhaltsamer als alles, was Hollywood im Sommer für gewöhnlich ins Rennen schickt.
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Kritik: Bastille Day [2016]
James Watkins' müder Actionthriller Bastille Day ist einer dieser Filme, die sich in eine vollkommen andere Richtung entwickeln würden, wenn sich auch nur eine Person darin so verhalten würde, wie sie es in ihrer Position im wirklichen Leben tun sollte. Die traurigerweise sehr aktuelle Situation eines Bombenanschlags in Paris dient dabei als Aufhänger für ein Skript, dessen Ideen aus allerlei Quellen zusammengeklaut sind, ohne diese "Inspirationen" um nennenswert gute, neue Ansätze zu ergänzen.
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Kritik: Sneakers - Die Lautlosen [1992]
Als Sneakers - Die Lautlosen vor inzwischen 25 Jahren in die Kinos kam, versprach der überraschend humorvolle Thriller mit seiner schlicht atemberaubenden Besetzung, einer der ersten Tech-Caper-Filme zu sein. Aber auch wenn die Story den Diebstahl von Informationen in einer zunehmend digitalen Welt thematisiert und im Rückblick in vielerlei Hinsicht Weg weisende Ideen besitzt, sie war trotz allem sehr konventionell erzählt. Vielleicht ist der Film gerade deshalb so zeitlos gelungen und heute eine Entdeckung wie damals.
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--++ Oscars und Goldene Himbeere 2017: Die Nominierungen ++--
Im Frühjahr regnet es in Hollywood bekanntermaßen Preise. Dabei werden unter anderem die begehrten Oscar-Statuen verliehen, aber traditionell – und deutlich weniger formell – am Abend zuvor auch die Goldene Himbeere als "Anerkennung" der schlechtesten Leistung des vergangenen Kinojahres.

An der einsamen Spitze der Nominierungen der kommenden Oscarverleihung 2017 steht die Musical-Dramödie La La Land mit sage und schreibe 14 Nominierungen. Nachdem der Film kürzlich bei den Golden Globes mit einer Rekordauszeichnung von sieben Trophäen den Abend dominierte, darf man gespannt sein, wie oft die Macher kommenden Monat die Aussage "and the Oscar goes to ..." hören werden.
Dass Denis Villeneuves poetisch-philosophisches Science Fiction-Drama Arrival in acht Kategorien nominiert wurde, wundert nicht, wohl aber, dass sich der in Ungnade gefallene Mel Gibson mit seinem religiösen Weltkriegsdrama Hacksaw Ridge - Die Entscheidung ganze sechs Mal platzieren konnte. Darunter sogar als bester Film und bester Regisseur. Eine kleine, meist unbeachtete Überraschung ist der Animationsfilm Kubo: Der tapfere Samurai, der sowohl in der Kategorie "Bester Animationsfilm des Jahres" nominiert wurde, wie auch in für die besten "Spezialeffekte".
Aus deutscher Sicht darf man sich gleich zwei Mal Hoffnung auf die begehrte Auszeichnung machen. Zum einen für den vielfach ausgezeichneten Toni Erdmann, aber auch hinsichtlich der Kurzdokumentation Das Schicksal der Kinder von Aleppo - Neue Heimat Deutschland von Marcel Mettelsiefen, die mit deutscher Beteiligung entstand.

Die Nominierungsliste der Goldenen Himbeere 2017, die einen Abend zuvor verliehen wird, führt Ben Stiller mit Zoolander 2 tapfer an, dicht gefolgt vom sowohl bei vielen Zuschauern, wie auch der Kritik abgestraften Batman v Superman: Dawn of Justice. Dass manch ein "guilty pleasure" ebenfalls für die Himbeere nominiert ist, überrascht zwar nicht, doch fehlen auf der Liste sonderbarerweise Streifen wie Voll verkatert, Norm - König der Arktis oder Yoga Hosers, die teils deutlich schlechter bewertet (und vom Publikum gemieden) wurden. Vielleicht wurden sie aber auch gerade deshalb nicht nominiert, weil die Nominierung und mögliche Auszeichnung der großen und teuren Studiofilme bedeutend öffentlichkeitswirksamer ausfällt.

Eine Auflistung aller Nominierten finden Sie wie gewohnt in den jeweiligen Specials. Nach den Preisverleihungen Ende Februar werden wir sie umgehend auf die Preisträger aktualisieren.
Kritik: Z for Zachariah - Das letzte Kapitel der Menschheit [2015]
Filmemacher Craig Zobel präsentiert in seinem ruhigen, kammerspielartigen Dialogdrama Z for Zachariah - Das letzte Kapitel der Menschheit das Ende der Welt in so umwerfenden Bildern, dass die Einsamkeit der Figuren darin beinahe verschwindet. Die vielen Metaphern, die er in der Geschichte verarbeitet, richten sich im Grunde genommen an ein gläubiges Publikum, auch wenn man die Entscheidungen der Figuren anders deuten kann. Dies muss man schon deshalb, da viele Dinge, die hier geschehen, gar nicht ausgesprochen werden.
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Kritik: Perfect World [1993]
Bereits die erste Einstellung von Clint Eastwoods Perfect World lässt erahnen, dass die Geschichte mehr enttäuschte Figuren zurücklassen wird, als solche, die gefunden haben, wonach sie suchten. Es ist eine Atmosphäre, die zu Beginn des letzten Drittels aufbricht, wenn die "perfekte Welt" des Titels greifbar scheint, ehe die Stimmung unwiederbringlich kippt. Die ungewöhnliche Freundschaft, die sich hier zwischen einem achtjährigen Jungen und seinem Entführer entwickelt, richtet sich mit den nuancierten Figuren an ein ruhiges Publikum.
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Kritik: Hell or High Water [2016]
Viele Elemente in Hell or High Water erinnern an einen Western. Von den gesetzlosen Antihelden, die tun, was nötig ist, nicht für sich selbst, sondern für andere, bis hin zu einer Konfrontation mit dem Hüter des Gesetzes, die elektrisierender kaum sein könnte. Regisseur David Mackenzie greift die heute bedauerlicherweise alltägliche Situation tausender Menschen auf und erzählt daraus ein packend gespieltes Crimedrama mit einer bestechenden Optik, dessen nüchterne Feststellungen beinahe zynisch wirken.
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Kritik: Vaiana [2016]
Es gibt kaum einen besseren Film als Vaiana – Das Paradies hat einen Haken, um ein Jahr ausklingen zu lassen. Oder um ein neues zu beginnen. Die Disney-Produktion erzählt ihre inspirierende Geschichte auf eine so unnachahmlich charmante und lustige Weise, dass einem das Herz aufgeht angesichts der Reise, auf die sich die Titelheldin hier begibt. Präsentiert wird das in vibrierenden Farben und mit einem Soundtrack, der zum Mitsingen einlädt.
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Kritik: Der mit dem Wolf tanzt [1990]
Mit einer Laufzeit von beinahe vier Stunden in der von Regisseur Kevin Costner beabsichtigten Fassung, ist Der mit dem Wolf tanzt keine einzige Minute zu lang. Das Westernepos schildert den Werdegang des Army-Lieutenants John J. Dunbar, der sich 1864 an einen der entlegensten Orte der USA versetzen lässt und im "Westen" seinen Platz dort findet, wo er ihn nie vermutet hat. Getragen von einer meisterhaften Musik und grandiosen Bildern, ist das so berauschend wie lehrreich.
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Kritik: Harry und Sally [1989]
Rob Reiners Harry und Sally ist eine Komödie, die, wenn man sie sich alle 10 Jahre ansieht, stets hinzugewinnt. In gerade einmal eineinhalb Stunden entblättert der Filmemacher die Wesensart des modernen Großstadtmenschen, der so sehr auf der Suche nach der Liebe ist, dass er sie nicht erkennt, wenn sie vor ihm steht. In einer Welt, in der der Blick stets auf die Weite gerichtet ist und nie auf das, was in Sichtweite liegt, ist das so treffend, dass man sich fragt, ob sich in den letzten 25 Jahren irgendetwas verändert hat.
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Kritik: Rogue One: A Star Wars Story [2016]
Mehr als die Hälfte seiner Laufzeit ist der lang erwartete Rogue One: A Star Wars Story ein wirklich guter Film der beinahe vier Jahrzehnte überdauernden Science-Fiction-Reihe. Mit dem ausgedehnten Finale ändert sich das. Was Regisseur Gareth Edwards dann präsentiert, zählt zum Besten, was die Saga bislang hervorgebracht hat. Das letzte Drittel ist so packend und mitreißend, die Überleitung auf Episode IV – Eine neue Hoffnung so nahtlos, dass es einem den Atem raubt.
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Kritik: Kung Fu Panda 3 [2016]
Man stelle sich vor, man hätte die Zutaten und ein Rezept, das den eingeladenen Gästen in jedem Fall schmecken wird, müsste man sich dann noch Gedanken darüber machen, ob das Essen auch ansprechend samt Dekoration präsentiert wird? Kung Fu Panda 3 bringt all das mit, weswegen das Zielpublikum bereits bei den ersten beiden Filmen ins Kino geströmt ist und die Macher gehen kein Risiko ein, die jungen Zuseher zu vergraulen. Nur gehen sie leider nicht die paar Schritte zusätzlich, um einen bemerkenswerten Film zu erzählen.
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Buchkritik: Der Präsident [1996] - David Baldacci
Das Erstlingswerk des gelernten Wirtschaftsjuristen und Strafverteidigers David Baldacci, Der Präsident, lässt mehr Potential erahnen, als der Roman letztlich umzusetzen vermag. Das liegt ebenso sehr daran, dass der Autor seinen Stil erst noch finden muss, wie an der zwar packenden, aber auch arg konstruierten Geschichte. Entscheidend ist in jedem Fall, dass der Autor eine solche Menge an Figuren vorstellt, dass er selbst den Überblick zu verlieren scheint, wem er folgen soll.
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Kritik: Arrival [2016]
Denis Villeneuves Arrival ist einer der seltenen Science Fiction Filme, denen es nicht nur gelingt, eine neue Idee zu präsentieren, sondern vor allem, ein Gefühl des ungläubigen Staunens zu erzeugen, angesichts der Ereignisse, die sich auf der Leinwand abspielen. Dieses Gefühl hält sich bis zum Schluss und nimmt im letzten Drittel immer mehr zu. Das ist sicher der beste Science Fiction Film des Jahres, vielleicht aber auch eine der besten Geschichten in diesem Kinojahr.
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Kritik: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind [2016]
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind ist nicht nur ein in großen Teilen deutlich magischerer Beitrag zum Harry Potter-Universum als die letzten Filme der Reihe es gewesen sind, es ist insgesamt ein guter Film mit einigen sehr guten Momenten. Was ihn davon abhält, sein Potential insgesamt auszuschöpfen sind die zwei miteinander verwobenen Storystränge, die sich an unterschiedliche Altersgruppen im Publikum richten.
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Kritik: Deepwater Horizon [2016]
Interessanterweise blendet Regisseur Peter Berg in seinem Katastrophendrama Deepwater Horizon die Umweltkatastrophe nach dem Unglück im Golf von Mexiko am 20. April 2010 beinahe vollständig aus. Berg ist mehr am Spektakel interessiert, das ihm handwerklich packend gelingt und dank der starken Besetzung mitreißt, obwohl man über die Figuren wenig erfährt. Nur bleibt am Ende das Gefühl, dass hier nur die halbe Geschichte erzählt wird.
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Kritik: Die Bestimmung - Allegiant [2016]
Die Überlegung der Filmemacher von Die Bestimmung - Allegiant ist, so scheint es zumindest, ein finanziell lohnenswertes Ergebnis mit möglichst geringem künstlerischen Aufwand zu schaffen. Dass ihnen das missglückt ist, belegt schon die Tatsache, dass der vierte Teil der Trilogie-Verfilmung nach derzeitigen Plänen nur als direkte Videoproduktion und nicht mehr im Kino erscheinen soll. Für das Publikum viel ärgerlicher ist jedoch die Tatsache, dass der geringe Aufwand Robert Schwentkes Film ständig anzusehen ist.
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Buchkritik: Life Itself: A Memoir [2011] - Roger Ebert
Bereits in seinem Schaffenswerk als Filmkritiker besaß Roger Ebert eine unverwechselbare Art zu Schreiben. Statt von oben herab zu belehren, oder nur deshalb zu schreiben, weil er sich über ein Thema auslassen wollte, scheint er seine Berichte immer direkt an den Leser zu richten. Auch seine Autobiografie Life Itself besitzt diesen Hauch einer persönlichen Botschaft, was seinen Schilderungen ein noch persönlicheres Flair verleiht. Auf eine unnachahmliche Weise nimmt er den Leser mit auf eine Reise, die sein Leben darstellt.
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Kritik: Jack Reacher: Kein Weg zurück [2016]
Bedenkt man, dass Jack Reacher: Kein Weg zurück ein Actionkrimi sein soll, dann muss man sich doch fragen, weshalb Regisseur Edward Zwick sich den Actionelementen so vehement versperrt. Für einen Krimi um den schweigsamen, ernsten Ex-Major Jack Reacher, der dort für Gerechtigkeit sorgt, wo sich die Behörden nicht die Finger schmutzig machen wollen oder können, erzählt er eine zu bekannte und klischeebeladene Geschichte. Dass der Film dennoch unterhält liegt an der Besetzung.
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Kritik: Doctor Strange [2016]
Mit Stephen Strange stößt ein weiterer Comic-Held des schier unendlichen Marvel-Universums in das minutiös durchgeplante MCU, das Marvel Cinematic Universe, das 2008 begann und derzeit zum Ende dieses Jahrzehnts klar definiert ist. Es umfasst inzwischen mehr als ein Dutzend Figuren, zu denen nun auch Doctor Strange gehört, dessen Leinwandeinstand gleichermaßen von Benedict Cumberbatch lebt, der spürbar in seinem Element ist, wie auch von dem unerwarteten Humor. Doch mehr Überraschungen gibt es leider nicht.
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Kritik: Deadpool [2016]
Die Verantwortlichen hinter Deadpool sind so sehr darum bemüht zu betonen, dass sie keinen normalen Comic-Superhelden-Film gemacht haben, dass es einen einlädt, auf die üblichen Klischees des Genres zu achten und die sind alle vorhanden. Nun werden Fans sicherlich argumentieren, dass Deadpool diese Elemente aufweist, weil sich die Figur und die Macher mit ihr darüber lustig machen. Nur, ist es lustiger, ein Klischee zu zeigen, oder ist es nicht entlarvender für die Konkurrenz, es absichtlich zu umgehen?
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Kritik: Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück [2015]
Regisseur Florian Gallenberger versucht das Grauen des Camps in Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück einzufangen, was ihm jedoch nur teilweise gelingt. Der erschütternde Realismus tritt hier hinter eine Geschichte zurück, die von zwei international bekannten Stars getragen wird. Das macht die Thematik zugänglicher, lässt aber viele andere Aspekte zu kurz kommen. Auf Grund des Themas ist es für ein erwachsenes Publikum nichtsdestoweniger sehr sehenswert.
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Kritik: The Finest Hours [2016]
The Finest Hours ist ein Film, der nie ganz das Potential seiner einzelnen Bestandteile erreicht. Geschweige denn es übertrifft. Filmemacher Craig Gillespie inszeniert die inspirierend wahre Geschichte einer aussichtslosen Bootsrettung inmitten eines Orkans im Winter des Jahres 1952 mit einem talentierten, jungen Cast. Er tut dies durchaus mit einem handwerklichen Geschick für imposante Bilder und bedrohliche Momente. Aber trotzdem ist all das nicht ergreifend und nur selten spannend.
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Kritik: Inferno [2016]
Inferno, der dritte Leinwandauftritt von Symbologe Robert Langdon und tatsächlich das vierte Buch der Reihe von Autor Dan Brown, kommt gefühlte fünf Jahre zu spät. Erneut mit Tom Hanks in der Hauptrolle des charismatischen Harvard-Professors, der sich auf die Spuren einer internationalen Schnitzeljagd begibt und Hinweisen folgt, um eine globale Pandemie zu verhindern, wirkt die Erzählung nie so getragen wie in den vorigen Filmen und beraubt die Vorlage ihrer mutigsten Entscheidung.
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Kritik: Findet Dorie [2016]
Dorie, den herzensguten, aber vergesslichen blau-gelben Paletten-Doktorfisch, hatte man bei Findet Nemo sofort ins Herz geschlossen. Dass man sich bei Pixar entschließen würde, ihre Geschichte zu erzählen, wundert somit nicht. Die einzige Überraschung ist, wie lange es gedauert hat. Findet Dorie schenkt der Figur, die sich meist nicht einmal erinnern kann, was im vergangenen Moment passiert ist, eine Vergangenheit und erzählt dabei eine Geschichte, die zwar nicht neu, dafür aber toll präsentiert ist.
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Kritik: The Shallows: Gefahr aus der Tiefe [2016]
Es wäre eine Übertreibung zu sagen, dass es einen Mangel an Filmen gibt, in denen sich die Protagonisten dem vermutlich ältesten Jäger unseres Planeten gegenübersehen: Dem Hai. Sie haben es inzwischen bis in Wirbelstürme (und das Weltall) geschafft. Umso erfreulicher ist es, dass Regisseur Jaume Collet-Serra in The Shallows: Gefahr aus der Tiefe eine viel simplere Ausgangslage findet, die eine viel persönlichere Bedrohung bedeutet. Es macht seinen Überlebens-Thriller sehenswerter als viele andere.
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Kritik: The Revenant - Der Rückkehrer [2015]
Alejandro G. Iñárritus The Revenant - Der Rückkehrer ist ein visuelles Meisterwerk mit zwei derart grausamen Momenten, dass selbst hartgesottenen Zusehern ein Schauer über den Rücken läuft. Doch so sehr der Filmemacher Wert darauf legt, sein eindringliches Racheepos mit hohem künstlerischen Anspruch umzusetzen und so kräftezehrend die Darbietungen, so sehr erweckt der Film den Eindruck, dass so möglichst viele Preise gewonnen werden sollen und nicht, weil sich die Geschichte so am besten erzählen lässt.
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Buchritik: Hanns und Rudolf [2013] - Thomas Harding
Thomas Hardings detaillierte und unvorstellbar gründlich recherchierte Aufarbeitung der wahren Geschehnisse in Hanns und Rudolf: Der deutsche Jude und die Jagd nach dem Kommandanten von Auschwitz besitzt nicht nur auf Grund der schonungslosen und nüchternen Beschreibung der Gräueltaten im Konzentrationslager eine solche Wucht, sondern auch deshalb, da er erzählt, ohne Partei zu ergreifen. Die Biografien von Rudolf Höß und Hanns Alexander werden mit Facetten geschildert, die beide Personen in jeweils ungeahntem Licht erscheinen lassen. Es ist eines der besten, bedeutendsten und bemerkenswertesten Werke, der vergangenen Jahre, packend und erschütternd zugleich.
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Kritik: The Huntsman & The Ice Queen [2016]
Es klingt zynisch, wenn man behauptet, dass man aus den Fehlschlägen anderer mindestens so viel lernen kann wie aus ihren Erfolgen – vermutlich sogar mehr. The Huntsman & The Ice Queen als Fehlschlag zu bezeichnen scheint dabei etwas harsch, sieht man sich Cedric Nicolas-Troyans Film für sich genommen an. Doch betrachtet man die Ambitionen, die mit dem Projekt verbunden waren und den ungemein interessanteren, packenderen und die Fortsetzung überhaupt erst ermöglichenden Snow White and the Huntsman, dann ist er es ganz offensichtlich.
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Kritik: Im Herzen der See [2015]
Mit Filmen, die auf wahren Ereignissen beruhen, hat Regisseur Ron Howard in den vergangenen 20 Jahren große Erfolge gefeiert. Umso mehr bleibt das Gefühl bei Im Herzen der See, dass die vermeintlich wahre Geschichte hinter Herman Melvilles Roman-Klassiker Moby-Dick nie dem Anspruch des Filmemachers gerecht wird. Oder seinen Möglichkeiten. Je länger das Drama in den recht zähen zwei Stunden inhaltlich mäandriert, umso frustrierender wird das Erlebnis.
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Kritik: London Has Fallen [2016]
Kleinen Kindern wird oft beigebracht, dass wenn man nichts Nettes über jemanden sagen kann, man besser gar nichts sagen sollte. Was insbesondere im menschlichen Zusammenleben ein wichtiger und empfehlenswerter Ratschlag, entpuppt sich für einen Kritiker leider als vollkommen unpraktikabel, umso mehr bei einem Film wie London Has Fallen. Statt die Stärken des ersten Films auszubauen und die Schwächen zu erkennen, geht Filmemacher Babak Najafi bedauerlicherweise genau den entgegen gesetzten Weg.
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Kritik: The Night Manager [2016]
Vor dem Hintergrund, dass schon rund zweistündige Adaptionen von John le Carrés Agentenromanen die Geduld mancher Zuschauer strapazieren, ist es erstaunlich, dass die Macher für die Verfilmung seines The Night Manager das Format einer fast sechsstündigen TV-Mini-Serie gewählt haben. Nicht weniger überraschend ist, dass die Serie den Spannungsbogen über die komplette Laufzeit halten kann und dem Stoff durch den Zeitgewinn genügend Raum zur Entfaltung gibt. Das ist anspruchsvoller – und besser – als vieles, was es dieser Art im Kino zu sehen gibt.
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Kritik: Batman v Superman: Dawn of Justice (Ultimate Edition) [2016]
Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice ist das filmische Gegenstück zu einem vor langer Zeit untergegangenen Schiffswrack. Es anzusehen besitzt zu Beginn durchaus eine gewisse Faszination und man mag sich fragen, wie es wohl soweit gekommen sein mag. Doch seinen eigentlichen Sinn und Zweck erfüllt es nicht (mehr). Die 30 Minuten längere Ultimate Edition des Superhelden-Epos mag zwar ein ansehnlicheres Wrack sein, ein Wrack bleibt es aber weiterhin.
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Kritik: Codename U.N.C.L.E. [2015]
Es gibt in der Story von Codename U.N.C.L.E. einen packenden Actionthriller, den Regisseur und Co-Autor Guy Ritchie jedoch nicht erzählt. Dass er sich stattdessen entscheidet, eine amüsante, in einem Moment gar bösartig witzige Agentenkomödie mit einem tollen Flair und einigen wenigen Actionszenen zu präsentieren, mag dem Film finanziell das Genick gebrochen haben, doch es ändert nichts daran, dass er für sich genommen genau das bietet: Überraschend leichtfüßige Agentenunterhaltung mit Sixties-Charme.
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Kritik: Deep Blue Sea [1999]
Renny Harlins Deep Blue Sea mag nicht nur der letzte ansehnliche Film gewesen sein, den der Regisseur von Stirb Langsam 2 oder Cliffhanger - Nur die Starken überleben zustande gebracht hat, er ist trotz all seiner Defizite, trotz der absehbaren Geschichte, den abziehbildähnlichen Figuren und den inzwischen nur offensichtlicher gewordenen Tricks, ein durchweg gelungener Sommerfilm, der sich dank seiner gelungenen Besetzung nicht zu ernst nimmt.
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Kritik: Dumbo [1941]
Dass Dumbo, einer der vielen Klassiker der frühen Walt Disney-Zeichentrickgeschichte, heuer 75 Jahre alt wird, mag man kaum glauben. Sieht man sich die fabelhaften Zeichnungen oder die fantastischen Farben an, könnte er gerade erst entstanden sein. Dass die Geschichte um Toleranz und Mutterliebe heute wie damals Bestand, Generationen von Zuschauern begeistert hat und wohl noch begeistern wird, macht deutlich, was für ein unvergleichliches Gespür Disney für das Geschichtenerzählen hatte.
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Kritik: Sabotage [2014]
Seit seiner Leinwandrückkehr ist Action-Altstar Arnold Schwarzenegger so sehr darum bemüht, sich ein neues Image zu verleihen und damit einen ebenso künstlerischen wie finanzielle Erfolg zu landen, dass man ihm allein schon für seine Beharrlichkeit wünschen würde, dass es ihm gelingt. Sabotage von Regisseur David Ayer ist leider ein derart verkorkster Film, dass es ihm auch hiermit nicht geglückt ist. Obwohl es – wie zuletzt oft – nicht an Schwarzenegger liegt.
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Kritik: RoboCop [1987]
Auch wenn Regisseur Paul Verhoeven mit Werken wie Total Recall - Die totale Erinnerung oder Starship Troopers Genre prägende Science Fiction-Filme hervorgebracht hat, die Gewalt regelrecht zelebrieren, keiner seiner Filme treibt dies so auf die Spitze wie RoboCop. Das ist in einigen Szenen derart abstoßend, dass man beinahe übersieht, wie gekonnt die düstere Zukunftsvision als bittere Gesellschaftssatire funktioniert und gleichzeitig das Flair der 1980er-Jahre wie eine Zeitkapsel einfängt.
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Buchkritik: Das Gottesgrab [2007] - Will Adams
Kaum etwas versprüht derart den Flair von Abenteuer wie die Geschichte selbst. Mit Daniel Knox stellt Autor Will Adams einen weiteren Abenteurer / Archäologen vor. Als eine von mehreren Fraktionen sucht er Das Gottesgrab, wohinter sich die letzte Ruhestätte des größten Herrschers aller Zeiten verbirgt: Alexanders des Großen. Das klingt, als wäre es eine gute Story für einen Abenteuerroman und in der Tat gelingt dem Autor sein Erstling überraschend gut, selbst wenn dieser inhaltlich zu wenig überrascht.
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Kritik: Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert: "In den Händen der Borg" / "Angriffsziel Erde" [1990]
Mit dem ersten staffelübergreifenden Cliffhanger verabschiedete sich Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert in eine Sommerpause, die für viele Zuschauer drei Monate des grauenvollen Wartens bedeuten würde. Die Doppelepisode In den Händen der Borg und Angriffsziel Erde stellt dabei das Beste dar, was Star Trek in jener Zeit sowohl im Kino, wie je zuvor auf der kleinen Leinwand gezeigt hatte. Sie rangiert bei Umfragen unter den besten Fernsehfolgen aller Zeiten und das zu Recht.
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Kritik: Jason Bourne [2016]
So schön es auch ist, Matt Damon wieder in der Rolle zu sehen, die er vor beinahe 15 Jahren zum ersten Mal so gelungen verkörperte, seine Rückkehr zum Agenten ohne Erinnerung, dem Titel gebenden Jason Bourne, ist eine teils frustrierende Erfahrung. Das liegt nicht an ihm, sondern daran, dass Regisseur Paul Greengrass keine wirklich neue Geschichte erzählt. Er tut dies außerdem auf eine Art und Weise, dass selbst hartgesottenen Zusehern schon nach kurzer Zeit die Augen schmerzen.
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Kritik: Frühstück bei Monsieur Henri [2015]
Regisseur Ivan Calbérac, der mit Frühstück bei Monsieur Henri sein eigenes Theaterstück adaptiert, stellt im Titel gebenden Henri Voizot einen betagten Herrn vor, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Als er der jungen Studentin Constance ein Zimmer in seiner Wohnung vermietet, bietet er ihr an, mietfrei wohnen zu können, wenn sie seinen Sohn und dessen Frau auseinanderbringt. Das bringt nicht nur allerlei bitterböse Verwicklungen mit sich, sondern auch einen Einblick in zwei Figuren, die gleichermaßen desillusioniert sind.
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Kritik: Voll verzuckert - That Sugar Film [2014]
Es hat eine gewisse Ironie, dass Damon Gameaus Voll verzuckert - That Sugar Film den Eindruck von Fast Food im Bereich der Dokumentationen hinterlässt. Er ist schnell, bunt und bietet dank des Filmemachers, der sich und sein Privatleben hier gleichermaßen inszeniert, genug Vertrautes, um zu gefallen. Aber ist er erst einmal vorbei, stellt sich ein seltsames Gefühl ein und so wirklich sicher, was die Zutaten waren, ist man auch nicht. Dabei sind die Erkenntnisse wirklich sehenswert.
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Kritik: Krampus [2015]
Dass Filmemacher Michael Dougherty seine düstere Weihnachtsmär um die finstere Figur Krampus, die im Gegensatz zum Weihnachtsmann nicht kommt, um zu schenken, sondern um zu nehmen und zu bestrafen, überhaupt realisieren konnte, ist eine Überraschung. Woher sollte sich ein amerikanisches Publikum mit österreichisch-deutschem Brauchtum identifizieren können. Dabei gelingt es ihm gut, Krampus einen reichen Hintergrund zu bescheren – nur die Geschichte selbst wird dem nicht gerecht.
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Kritik: Mama [2013]
Was macht Ihnen Angst? Es ist eine Frage, die sich ein jeder Zuschauer bzw. eine jede Zuschauerin stellen sollte, bevor man sich einen Horrorfilm ansieht. Regisseur Andrés Muschietti scheinen Geister Angst zu machen, die nach seinem Gruselfilm Mama, bezogen auf ihre Eigenschaften, ins Gegenteil verkehrte Persönlichkeiten sind. Seine Schreckensvision setzt mehr auf eine bedrohliche Stimmung, denn auf blutigen Horror und ist gerade deshalb gelungen. Nur verlässt er sich am Ende mehr auf Tricks, denn auf die Figuren.
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Kritik: Twister [1996]
Es passiert nicht alle Tage, dass eine Altersfreigabe mit der "heftigen Darstellung von sehr schlechtem Wetter" begründet wird. Nicht einmal in den USA. Dabei machen genau diese Darstellungen den Reiz von Twister aus, wenn es einem gelingt, auszublenden, dass die gezeigten Verwüstungen dort auch Menschen treffen. Dass dem Film oft vorgeworfen wird, er wäre nicht viel mehr, als die heiße Luft, von der er erzählt, mag inhaltlich stimmen – nur sah die nie zuvor so gut aus und hat nie so Spaß gemacht.
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Kritik: Gefährliche Brandung - Point Break [1991]
Es gibt viele Filme, die treffend das Gefühl eines unendlichen Sommers einfangen. Kaum einem gelingt es dabei so gut, den Scheitelpunkt herauszuarbeiten, wenn aus dem unbeschwerten Abenteuer tödlicher Ernst wird, wie Kathryn Bigelows Gefährliche Brandung. Angesiedelt im Surfer-Milieu in Kalifornien, ermittelt darin der aufstrebende FBI-Agent Johnny Utah verdeckt, um eine Gruppe Bankräuber auszuheben, die seit Jahren ihr Unwesen treiben. Das ist 100 % pures Adrenalin.
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Kritik: Ghostbusters [2016]
Zu Beginn ist der Ghostbusters-Reboot nicht so schlecht wie befürchtet. Das hält jedoch nur so lange, bis Regisseur Paul Feig seinen vier Hauptdarstellerinnen die komödiantischen Teile überlässt, ohne ihnen etwas zu geben, womit sie arbeiten können. Mehr als drei Jahrzehnte ist es her, seit die ursprünglichen Geisterjäger die Welt sicherer gemacht haben. Man sollte mindestens 30 weitere Jahre warten, ehe man sich an einer weiteren Neuinterpretation versucht.
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Kritik: Bridge of Spies: Der Unterhändler [2015]
Filmemacher Steven Spielberg präsentiert die wahre Geschichte eines Anwalts, der dafür, dass er getreu den Grundrechten der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika einen enttarnten russischen Spion verteidigte, offiziell angefeindet wurde. Bridge of Spies: Der Unterhändler ist ein Plädoyer, das heute so wichtig ist wie vor mehr als 50 Jahren, als die Geschehnisse sich zugetragen haben. Vielleicht sogar noch wichtiger.
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Kritik: Steve Jobs [2015]
Steve Jobs ist ein Film, der von zwei Motoren angetrieben wird. Der eine sind die Dialoge, die teils den Rhythmus einer Dampflokomotive anzunehmen scheinen, wenn sie in einem Rausch dahinbrettern. Der andere ist die Faszination, die von seiner Titel gebenden Hauptfigur ausgeht. Doch wie die autorisierte Biografie, auf welcher Danny Boyles Dialogdrama basiert, gelingt es ihm nur, die Person zu beschreiben, nicht aber, sie zu ergründen.
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Kritik: Arlo & Spot [2015]
Auch wenn die Geschichtenerzähler von Pixar bewiesen haben, dass ihnen die Ideen noch lange nicht ausgehen und es ihnen gelingt, aus den ungewöhnlichsten Storys fantastische Filme zu formen, es stimmt einen bedenklich, wenn ein Projekt bei diesen kreativen Köpfen mit zwei Jahren Verspätung in die Kinos kommt. Das war der Fall bei Arlo & Spot, der nicht nur einen neuen Regisseur bekam, sondern beinahe eine ganz neue Besetzung. Man darf bezweifeln, ob die Beteiligten mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sind.
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Kritik: Mr. Holmes: Der Mann hinter dem Mythos [2015]
Die Titel gebende Hauptfigur in Mr. Holmes: Der Mann hinter dem Mythos strahlt eine solch charismatische Melancholie aus, dass sie von innen zu leuchten scheint. Vom großartigen Ian McKellen in einer unnachahmlichen Weise zum Leben erweckt, fasziniert jeder einzelne Gesichtsausdruck dieses ikonischen Charakters. So sehr, dass die eigentliche Geschichte darüber in den Hintergrund gerät. Oder ist er vielmehr selbst die Geschichte? Das herauszubekommen macht hier den Reiz aus.
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Kritik: Die Wahlkämpferin [2015]
Die Drehbuchvorlage zu David Gordon Greens Die Wahlkämpferin ist nur ein oder zwei Überarbeitungen davon entfernt, sehr gut zu sein. Dass diese nicht stattgefunden haben ist umso bedauerlicher, da die fiktive Docudramedy mit einer tollen Besetzung aufwartet, der man wünscht, dass ihr Talent auch genutzt würde. Doch obwohl sich Hauptdarstellerin Sandra Bullock, die gleichzeitig als ausführende Produzentin auftritt, alle Mühe gibt, ihre Figur versteht man bis zum Schluss nicht.
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Kritik: Der letzte Wolf [2015]
Angesichts des Repertoires wird man bei einem neuen Film von Regisseur Jean-Jacques Annaud selbst dann hellhörig, wenn seine letzten Werke enttäuschten. Der letzte Wolf stellt dabei schon deshalb etwas Besonderes dar, da der Regisseur trotz der restriktiven Politik in China – und trotz seines Porträts des Dalai-Lama und Chinas in seinem früheren Werk – die künstlerische Kontrolle behalten durfte. Das Ergebnis ist stellenweise beeindruckend und von einer bedrückenden Tragik. Nur leider nicht durchgehend so.
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Buchkritik: The Eden Cycle [1974] - Raymond Z. Gallun
Autor Raymond Z. Gallun erzählt in seinem Science Fiction-Roman The Eden Cycle von unvorstellbaren Umgebungen und von Charakteren, die von bekannten Comic-Figuren bis hin zu Weltherrschern reichen. Er tut dies eingebettet in einer Geschichte, die das Konzept der Virtuellen Realität Jahrzehnte vor ihrer Zeit, in einem Detailgrad definiert, der fasziniert. Die Feststellungen, die der Autor dabei trifft, bringen so Vieles auf den Punkt, dass man ihm verzeiht, wie lange er sich dafür Zeit nimmt.
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Kritik: Star Trek: Beyond [2016]
So vielversprechend die Aussicht für viele Fans auch war, ein drittes Abenteuer im neu gestarteten Star Trek-Universum geboten zu bekommen, so ernüchternd empfanden viele die ersten bewegten Bilder. Justin Lins optisch überragender Star Trek: Beyond ist jedoch ein packendes Abenteuer im Weltraum, dem es nicht nur gelingt, die Momente der bekannten Crew bestehend aus Ikonen des Genres, fabelhaft einzufangen, sondern auch Spaß daran zu finden.
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Kritik: Independence Day: Wiederkehr [2016]
Für mehr als die Hälfte ist Independence Day: Wiederkehr ein überraschend unterhaltsamer Popcorn-Film mit einigen interessanten Einfällen und einer Zerstörungswut, die sich hinter dem ersten Film nicht zu verstecken braucht. Das dauert an, bis sich das Drehbuch der sage und schreibe fünf Autoren an einen Punkt manövriert, an dem an sich alles entschieden ist und das Problem entsteht, dass Hollywood Filme so nicht enden lässt. Was folgt enttäuscht dermaßen, so dass selbst die mittelmäßigen Tricks kaum auffallen.
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Kritik: Marcella: Staffel 1 [2016]
In der Brit-Thriller-Serie Marcella weiß die titelgebende Hauptfigur mitunter selbst nicht, was sie tut. Die erste Staffel der unter anderem von Netflix produzierten Serie erfindet das Thriller-Genre nicht neu, muss dies aber auch nicht. Die Geschichte ist durchgängig spannend und dank der vielschichtigen Figurenkonstellationen kommt nie Langeweile auf. Das Ergebnis läuft nicht in allen Belangen völlig rund, bietet jedoch einen schillernden Hauptcharakter, der von Anna Friel klasse verkörpert ist.
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Kritik: No Escape [2015]
In No Escape unternehmen die Filmemacher große Anstrengungen, dass der Zuschauer den Ort des Geschehens nicht auf einen real existierenden Staat beziehen kann. Kennern wird indes schnell klar, dass Vieles dafür spricht, dass in der Tat Thailand gemeint sein dürfte, weshalb es umso mehr erstaunt, dass die Produktion trotz der sehr restriktiven Auslegung von Meinungsfreiheit des Landes tatsächlich vor Ort drehen durfte. Aber trotz des exotischen Schauplatzes und der teils schweißtreibenden Flucht gelingt es dem Regisseur nicht, sein Werk über den Durchschnitt zu heben.
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Kritik: Die Peanuts - Der Film [2015]
Die Peanuts - Der Film ist einer der seltenen Fälle, bei denen man als erwachsener Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute ein Grinsen im Gesicht hat. Ganz egal, ob was dem liebenswerten Charlie Brown oder seinen Freunden geschieht, gerade lustig ist, oder nicht. Allein der Look des zauberhaft animierten Films ist so gelungen und einzigartig, dass jeder, der mit den Peanuts-Comics vertraut ist, sich sofort darin verlieren kann. Dass die Geschichte dem nicht ganz standhält, verzeiht man dank der Botschaft dabei gern.
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Kritik: Crimson Peak [2015]
Regisseur Guillermo del Toro verlangt von seinen Zusehern bereits in der ersten Minute einen Glaubenssprung: Geister gibt es wirklich, erzählt die Protagonistin Edith. Wer sich auf die Geschichte einlässt, die sie zu erzählen hat, wird feststellen, dass Crimson Peak von zwei Gewaltspitzen abgesehen überraschend blutleer ist. Das ist für sich genommen alles andere als ein Kritikpunkt. Doch dass sich nur selten eine vermeintlich gruselige Stimmung einstellt, stellt bei beinahe zwei Stunden Laufzeit ein bedeutend größeres Problem dar.
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Kritik: Regression [2015]
Alejandro Amenábars Regression ist ein atmosphärischer, düsterer Film. Angesichts der Thematik, die von Kindesmissbrauch bis hin zu satanischen Sekten reicht und angeblich auf Tatsachen basiert, sollte er das auch. Doch so sehr die drei Hauptdarsteller in ihren Rollen überzeugen und so gelungen der Regisseur mit dem spielt, was im Schatten liegt, sein Mysterythriller ist am Ende merklich zu lang und die Auflösung lässt mehr Fragen offen, als Antworten geliefert werden.
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Kritik: Chasing Ice [2012]
Naturfotograf James Balog macht sich auf, die Auswirkungen der globalen Erwärmung anhand des Gletscherschwunds zu dokumentieren. Mit Hilfe von festen installierten Kameras in Island, Grönland und Alaska rückt er in Chasing Ice in Perspektive, welche Auswirkungen die gezeigten Veränderungen unserer Welt haben werden. Jeder muss für sich entscheiden, ob er bzw. sie die Augen davor verschließt, oder nicht.
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Kritik: Ghostbusters II [1989]
Irgendwo, tief begraben unter all dem klebrigen Schleim, steckt in Ghostbusters II eine Story, die einer Fortsetzung zum erfolgreichen und einzigartigen Ghostbusters - Die Geisterjäger würdig ist. Nur gelingt es selbst den kreativen Köpfen hinter dem Hit fünf Jahre später nicht, diese auch zutage zu fördern. Die Wissenschaftler des Paranormalen, die sich hier mit einem Karpatenfürsten aus dem 16. Jahrhundert anlegen, der in diese Zeit wiedergeboren werden will, wirken bisweilen wie Karikaturen ihrer selbst.
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Kritik: Auf der Jagd [1998]
Stand heute hat der gefeierte Darsteller (und Regisseur) Tommy Lee Jones seinen einzigen Oscar für seine Darbietung als zielstrebiger U.S. Marshal in Auf der Flucht erhalten. In Stuart Bairds Auf der Jagd schlüpft er erneut in die Rolle, die er so unvergleichlich geprägt hat. Obwohl der Thriller großteils eine Nacherzählung des erstgenannten darstellt, verbirgt sich dahinter gelungenes Actionkino mit einer gut aufgelegten Besetzung und einigen immens temporeichen Momenten.
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Kritik: Die Maske des Zorro [1998]
Mit Die Maske des Zorro präsentiert Filmemacher Martin Campbell ein erfrischend altmodisches Mantel-und-Degen-Abenteuer um den "mexikanischen" Robin Hood. Dabei macht er so Vieles richtig, dass die Dinge, die ihm nicht gelingen, nicht nur wenig ins Gewicht fallen, sondern am Ende kaum in Erinnerung bleiben. Temporeich erzählt, nimmt sich die Geschichte viel Zeit, Zorros Werdegang zu schildern und verliert auch nicht aus dem Blick, woher er kommt. Seine Gegner erfahren nicht so viel Aufmerksamkeit.
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Kritik: Big Trouble in Little China [1986]
Denkt man an die vielen erinnernswerten Actionkomödien der 1980er-Jahre, wird Big Trouble in Little China oft vergessen. Und das nicht einmal zu unrecht. John Carpenters Fantasykomödie mit Actionelementen ist nie so gut, wie sie sein könnte oder vermutlich wollte. Das mag an den ständigen Einmischungen des Produzenten gelegen haben, oder der Idee selbst. Aber trotzdem besitzt der recht unterhaltsame Streifen Charme und einige Momente, die im Gedächtnis bleiben. Auch nach all der Zeit.
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Kritik: Star Trek VI: Das unentdeckte Land [1991]
25 Jahre, nachdem die Crew des Raumschiffs Enterprise zum ersten Mal durch das Universum flog, bricht die Crew um Captain Kirk zu ihrem letzten Abenteuer auf. Abschied zu nehmen fällt am Ende deshalb besonders schwer, weil sie sich ihren packendsten und besten Leinwandauftritt für den letzten aufgespart haben. Star Trek VI: Das unentdeckte Land ist ein unerwartet politischer Film, ein Thriller, der das damals aktuelle Weltgeschehen so gekonnt widerspiegelt und alle Figuren nochmals zur Hochform auflaufen lässt.
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Kritik: Star Trek V: Am Rande des Universums [1989]
Es gibt eine weit verbreitete Überzeugung, dass die Filme mit den geraden Nummern besser sind als diejenigen mit den ungeraden. Wer einen Beweis für diese These benötigt, dem wird meist Star Trek V: Am Rande des Universums genannt. In der Tat gibt es im gesamten Film nur zwei Elemente, die funktionieren, so dass es am Ende einfacher ist, sie aufzulisten als all das, womit Regisseur und Hauptdarsteller William Shatner hier so nachhaltig scheitert. Das mag mitunter nicht an ihm liegen, doch es macht das Endergebnis leider nicht besser.
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Kritik: Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart [1986]
20 Jahre, nachdem Raumschiff Enterprise zum ersten Mal über die Bildschirme flackerte, feiert die Crew um Captain James T. Kirk ihren größten finanziellen Erfolg. Besonders beliebt ist Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart, das die Mannschaft ins 20. Jahrhundert zurückbringt, bei denjenigen, die mit dem Science Fiction-Aspekt der Reihe wenig anfangen können. Man könnte auch sagen, so wenig Star Trek war Star Trek nie zuvor. Das Ergebnis ist immens unterhaltsam, aber nicht wirklich zeitlos.
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Kritik: Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock [1984]
Es gibt keine Möglichkeit, über Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock zu sprechen, ohne ein paar wichtige Punkte aus Star Trek II: Der Zorn des Khan aufzugreifen. Die Notwendigkeit scheinen auch die Filmemacher erkannt zu haben und beginnen mit einem Rückblick, der den schmerzlichsten Moment des Vorgängers erzählt. Regisseur Leonard Nimoy schließt daran ein Weltraumabenteuer an, das zwar nicht das Momentum des letzten Films aufgreifen kann, aber dennoch einige Szenen bereithält, die im Gedächtnis bleiben.
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Kritik: Star Trek II: Der Zorn des Khan [1982]
Drei Jahre nach dem Leinwanddebüt der Crew des Raumschiff Enterprise und mit einem deutlich geringeren Budget, melden sich James Kirk und seine Mannschaft in Star Trek II: Der Zorn des Khan zurück. Der Titel verrät bereits, dass der zweite Kinofilm die Story einer Fernsehepisode wieder aufgreift und weitererzählt. Herausgekommen ist der vielleicht unterhaltsamste Film mit der ursprünglichen Crew, der von den hervorragend getroffenen Charakteren lebt und ein Finale bietet, wie Fans es sich immer gewünscht haben.
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Kritik: Star Trek: Der Film (The Director's Edition) [1979]
Als 10 Jahre nach dem Ende der Kult-Fernsehserie Raumschiff Enterprise Captain Kirk und seine Crew den Sprung auf die große Leinwand wagen durften, konnten unzählige Fans nicht glücklicher sein. Doch zwei Jahre, nachdem George Lucas mit Krieg der Sterne die Kinosäle und die Zuschauer erobert hatte, schien Star Trek: Der Film trotz des dreimal so hohen Budgets ein Rückschritt. Weder die finanziellen, noch die Erwartungen der Fans konnte die bekannte Story wirklich erfüllen.
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OFDb-Filmworks veröffentlicht John Schlesingers Das Ritual Ende Juli
Filmfans, die hochwertige Veröffentlichungen zu schätzen wissen, können sich im kommenden Sommer auf den nächsten Release von OFDb-Filmworks freuen. Ende Juli erscheint als streng limitierte 3-Disc Collector's Edition der Mystery-Horror Das Ritual von Regisseur John Schlesinger (Der Marathon-Mann [1976]). Der ungeschnittene Film wird von ebenso zahlreichem wie exklusivem Bonusmaterial begleitet ...
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Kritik: X-Men: Apocalypse [2016]
Wie man unschwer erahnen kann, dreht sich Bryan Singers X-Men: Apocalypse um das drohende Ende der Welt. Wieder einmal. Doch im Gegensatz zu dem unausgereiften Vorgänger X-Men: Zukunft ist Vergangenheit gelingt es dem Filmemacher hier sowohl, die jüngeren X-Men als Gruppe zusammenzuschweißen und gleichzeitig all das zu präsentieren, was einen heutigen Popcorn-Film ausmacht. Und dazu scheint es unausweichlich zu gehören, dass ganze Städte in Schutt und Asche gelegt werden.
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Kritik: The Jungle Book [2016]
Als vor ein paar Jahren bekannt wurde, dass der Disney-Konzern an einer neuen Dschungelbuch-Realverfilmung arbeitet, die den Stoff einer neuen Generation nahebringen soll, war die Skepsis insbesondere unter den Leuten groß, die mit Mogli, Balu und Baghira aufgewachsen sind, die die Geschichte und die Figuren lieben, und die zeitlos schönen Lieder nicht nur mitsummen, sondern Wort für Wort mitsingen können. Herausgekommen ist eine der Überraschungen dieses Kinojahres.
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Kritik: Kill the Messenger [2014]
Auch wenn sich Michael Cuestas auf Tatsachen basierendes Drama über weite Teile so gibt, Kill the Messenger ist nicht der übliche "Journalist riskiert Ruf und Familie für die große wahre Story"-Film. Die Nacherzählung des David gegen Goliath-Kampfes des Reporters Gary Webb, der für die Zeitung San Jose Mercury News recherchierte, dass im Wissen der CIA große Mengen Kokain in die USA geschleust und verkauft wurden, muss am Ende auf das verzichten, was man sich am meisten erhoffen würde.
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Kritik: The Wave - Die Todeswelle [2015]
Mit The Wave - Die Todeswelle präsentiert Regisseur Roar Uthaug den ersten skandinavischen Katastrophenfilm. Er folgt dabei dem grundsätzlichen Aufbau der in Hollywood mit einem Vielfachen des Budgets produzierten Filme, konzentriert sich jedoch darauf, neben dem erschreckend realistischen Szenario Figuren vorzustellen, deren Schicksale berühren. Nicht nur, dass er dabei weit weniger Klischees als viele andere Produktionen bedient, er zeigt auch, dass eine solche Katastrophe keine Grundlage für einen Spaßfilm ist.
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Kritik: Margos Spuren [2015]
Auch wenn Margos Spuren sich als Lovestory für Heranwachsende gibt, der auf einem Roman von John Green basierende Film erzählt vielmehr vom letzten Abenteuer dreier Freunde, die sich seit Kindertagen kennen und nach der High School getrennte Wege gehen. Die Feststellungen, die Regisseur Jake Schreier hierbei trifft, sind allesamt nicht neu, aber für das Zielpublikum ansprechend umgesetzt und mit einem aufdringlich beworbenen Soundtrack untermalt.
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Kritik: Für immer Adaline [2015]
Mit Für immer Adaline steckt Regisseur Lee Toland Krieger seine Ziele selbst so hoch, dass er sie kaum erreicht. Viele werden nur gestreift und keines voll getroffen. Die ungewöhnliche Lovestory einer Frau, die nach einem Unfall nicht mehr altert, will dieses im wörtlichen Sinne fantastische Element erklären und scheitert daran ebenso wie in Hinblick darauf, was so ein langes Leben für einen Menschen darstellt. Hervorragend eingefangen und mit einem sehenswerten Harrison Ford ist das enttäuschender, je länger man darüber nachdenkt.
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Kritik: Picknick mit Bären [2015]
Es überrascht nicht wirklich, dass es in Picknick mit Bären kein wirkliches Picknick mit Bären zu sehen gibt. Unerwartet ist allerdings, dass die zweite Zusammenarbeit zwischen Robert Redford und Nick Nolte nach dem von Redford selbst inszenierten The Company You Keep trotz der zwei Schauspieltitanen so enttäuscht. Auch wenn der Film auf der Autobiografie von Bill Bryson basiert, man hat mehr das Gefühl, der einzige Grund wäre, die beiden Stars zusammen zu bringen.
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Kritik: Money Monster [2016]
Es verbergen sich einige traurige Wahrheiten in Money Monster, der neuen Regiearbeit von Jodie Foster. Sie widmet sich hier einem Thema, das so alltäglich geworden ist, dass die Absurdität dahinter in der Informations- und Medienflut, die tagein tagaus auf uns niederprasselt, oft verloren geht. Wohin verschwindet das Geld an den Börsen, wenn die Kurse in den Keller rutschen? Und wieso tun sie es überhaupt? Ihre Antwort, so vereinfacht sie hier auch ist, ist durchweg sehenswert.
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Kritik: Vor ihren Augen [2015]
Mit Vor ihren Augen stellt Regisseur und Autor Billy Ray das amerikanische Remake des argentinischen Oscargewinners In ihren Augen vor. Ob der Film, wie oft dargebracht, dem Original nicht das Wasser reichen kann, müssen diejenigen beurteilen, die ersteren gesehen haben. Interessierte Zuseher finden in Vor ihren Augen ein atmosphärisch dichtes Crimedrama mit einer Julia Roberts, die alle ihre Co-Stars in den Schatten stellt. So ergreifend wie ihre Darstellung ist der Film selbst jedoch nicht.
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Kritik: High-Rise [2015]
30 Jahre lang versuchte Produzent Jeremy Thomas, das als unverfilmbar geltende Buch High Rise (auch bekannt unter den Titeln Der Block und Hochhaus) von J. G. Ballard auf die Leinwand zu bringen. Wenn Regisseur Ben Wheatley eines gelungen ist, dann der Vorlage die Aura des Unverfilmbaren zu erhalten. Seiner um eine Arthouse-Ästhetik bemühten Interpretation fehlt es an beinahe allem, was das Geschichtenerzählen ausmacht. Dafür prägt er High-Rise mit einem hervorragenden Look.
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Kritik: Honeymoon [2014]
Der kleine und durchaus sehenswerte Independent-Horror-Film Honeymoon eignet sich trotz des Titels nicht unbedingt für Frischverheiratete. Die titelgebenden Flitterwochen verbringen die beiden Hauptfiguren, die beinahe den gesamten Film allein vor der Kamera zu sehen sind, in einer abgelegenen Hütte hinter der kanadischen Grenze. Das allein ist nicht beunruhigend, wohl aber, wie sich eine Person hier verändert. Würde man die Auflösung nicht schon sehr früh serviert bekommen, würde es länger mitreißen.
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Kritik: Run All Night [2015]
Für einen Film mit dem Titel Run All Night ist Jaume Collet-Serras Crimedrama recht gemächlich erzählt. Die düstere Geschichte um Loyalität, Familienbande und die Geister der Vergangenheit ist weit von einem schweißtreibenden Thriller entfernt, obwohl Liam Neeson viel unterwegs ist. Das wäre für sich genommen kein wirklicher Kritikpunkt, wenn die Geschichte um den Gangster Jimmy Conlon, der ins Fadenkreuz des noch größeren Shawn Maguire kommt, denn mitreißen würde. Doch genau das tut sie leider nicht.
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Kritik: Back in Time [2015]
Ebenso sehr wie die gezeigten, von Fans liebevoll restaurierten, ikonischen DeLorean-Autos, ist die Dokumentation Back in Time ein Herzensprojekt. Zum 30jährigen Jubiläum des Zeitreiseklassikers Zurück in die Zukunft versammelt Regisseur Jason Aron Cast und Crew vor der Kamera und lässt sie von der Entstehung erzählen. Zudem kommen Fans zu Wort, deren Leben durch den Film und ihrer Faszination dafür nachhaltig verändert wurde. Das Ergebnis mutet jedoch zu oft an wie ein Special für eine Heimvideoveröffentlichung.
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Kritik: The Captains [2011]
In The Captains lädt William Shatner sich selbst und die übrigen Captains der bisherigen Star Trek-Serien vor die Kamera ein, um über sich und ihre Erfahrungen mit dem Franchise zu sprechen. Herausgekommen ist ein vergnügliches Beisammensein aller Beteiligten, die meist bekannte und nur wenig neue Einblicke im Vergleich zu bisherigen Dokumentationen bieten. Einige Momente machen hingegen das Einschalten der Fans lohnenswert. Aber wer mit den Darstellern und ihren Figuren nicht vertraut ist, ist hier fehl am Platz.
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Kritik: Lilo & Stitch 2 - Stitch völlig abgedreht [2005]
Es ist nicht, dass Lilo & Stitch 2 - Stitch völlig abgedreht absichtlich ein enttäuschender Film wäre. Es hat vielmehr den Anschein, als hätten sich die beiden Filmemacher zusammengesetzt und überlegt, welche Story sie um den fluffigen Stitch und die liebenswerte Lilo erzählen können. Herausgekommen ist eine Geschichte, die mit gerade einmal einer Stunde Laufzeit ohne Abspann erfreulich kurz ist, aber für den Inhalt immer noch viel zu lang und kein Vergleich mit dem Disney-Klassiker, der die Figuren vorstellte.
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Kritik: Lilo & Stitch [2002]
Sieht man sich die Geschichte von Lilo & Stitch an, dann kann man kaum glauben, dass dies ein Disney-Film sein soll. Sieht man die Zeichnungen, ist es nur noch unglaublicher. Und doch besitzt der Film einen derart ansteckenden Humor, die knuddeligsten Figuren, die seit ewigen Zeiten in einem Zeichentrickabenteuer zu sehen waren und eine so herzerwärmende Story, dass man sich zumindest in jener Zeit kein anderes Studio vorstellen konnte, bei dem er besser aufgehoben wäre.
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Kritik: The First Avenger: Civil War [2016]
The First Avenger: Civil War beschreibt den sich andeutenden Konflikt zwischen den bekannten Superhelden Captain America auf der einen und Tony Stark auf der anderen Seite. Beide kämpfen für diese Welt, jedoch mit unterschiedlichen Mitteln. Das Ergebnis ist ein Bürgerkrieg, bei dem viel kaputtgeht und ein Film, der hinter dem letzten Captain America-Solo-Abenteuer merklich zurückbleibt. Und das, obwohl was auf dem Spiel steht nie greifbarer war als hier. Eigentlich schade.
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Kritik: Die Monster Uni [2013]
Wie könnte man erwarten, dass selbst die Geschichtenerzähler von Pixar, die bereits mehrfach bewiesen haben, wie viel Fantasie in ihnen steckt, Die Monster AG übertreffen? Nun, sie tun es nicht – und viel wichtiger, sie versuchen es gar nicht. Die Monster Uni taucht in diese Welt ein, beschreibt das erste Aufeinandertreffen der Monster Mike und Sulley, mit dem einzigen Ziel, eine eigene rasante Geschichte mit einer insbesondere für das junge Publikum wichtigen Aussage zu erzählen.
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Kritik: Horns [2013]
Sieht man über die ganzen offensichtlichen, eigenwilligen Entscheidungen hinweg, die Alexandre Ajas lange im Voraus diskutiertes Projekt Horns bedeutend mittelmäßiger werden lassen, als der Film hätte sein können, gibt es einen grundlegenden Punkt, der die Geschichte um beinahe seine ganze Zugkraft bringt: Es gibt nur zwei wirklich sympathische Figuren im Film. Als wären das nicht bereits wenig genug, ist Hoffnung hier ein rares Gut.
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Kritik: The Railway Man - Die Liebe seines Lebens [2013]
Im Antikriegsdrama The Railway Man - Die Liebe seines Lebens ist der von Colin Firth eindringlich verkörperte Eric Lomax durch die Tortur, die er in japanischer Kriegsgefangenschaft erdulden musste, ebenso sehr Gefangener seiner Vergangenheit wie er nicht in der Lage ist, sein Leben mit seiner Frau Patti zu teilen. Regisseur Jonathan Teplitzkys Film ergeht es ähnlich. Hin und her gerissen zwischen Rückblicken und den Qualen, die Eric immer noch durchleidet, lädt sich die Geschichte mehr auf, als sie bewältigen kann.
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Kritik: Sherlock: "Die Braut des Grauens" [2016]
Sherlocks Die Braut des Grauens ist ein ausgesprochen frustrierendes Erlebnis. Das deshalb, da die Autoren so sehr darum bemüht sind, ihrem Publikum auf die Nase zu binden, sie wären viel schlauer als sie es tatsächlich sind. So betrügen sie das Publikum mit diesem "Intermezzo", wie der TV-Film betitelt ist, sowohl um ein Holmes-Abenteuer im viktorianischen England, als auch um eine Fortsetzung des Cliffhangers aus Sein letzter Schwur. Selbst eine wirkliche Überleitung zur kommenden vierten Staffel behält man sich vor.
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Kritik: Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 2 [2015]
Seit Katniss Everdeen in Catching Fire ihr Schicksal annahm, um als Gallionsfigur eine Revolution anzuführen, mit der die Unterdrückerherrschaft von Präsident Snow endlich ein Ende finden sollte, ist gefühlt ein Jahrzehnt vergangen. Mit Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 2 soll die Schlacht nun endlich in Snows Kapitol getragen werden, doch die Story betrügt die Zuschauer um genau das. Stattdessen ziehen sich der Anfang und der unpassende Schluss ewig hin, während der Mittelteil nichts Neues bietet.
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Kritik: The Walk [2015]
Am Morgen des 7. August 1974 balancierte der junge Franzose Philippe Petit auf einem zweieinhalb Zentimeter starken Drahtseil, das er zwischen den Dächern der zwei Türme des Word Trade Center gespannt hatte in über 400 Metern Höhe. Filmemacher Robert Zemeckis erzählt dies in The Walk in teils schwindelerregenden Bildern und mit einem fantastischen Gespür für die Würdigung, die er hier nicht nur dem Künstler gegenüber vornimmt. Nur tut er das leider nicht durchgängig genug.
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Kritik: A Most Violent Year [2014]
J.C. Chandors A Most Violent Year ist ein tadellos inszeniertes, großartig ausgestattetes Drama, das im Jahr 1981 in New York City angesiedelt ist. Aber so toll die Darsteller auch sind und so durchweg gelungen die handwerkliche Umsetzung, die Geschichte ist mit einer Bedächtigkeit erzählt, dass man lange Zeit vermuten würde, sie würde auf etwas ganz Anderes hinaus, nur um dann festzustellen, dass das Skript auch diesen Weg nicht gehen will.
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Kritik: Eine Frage der Ehre [1992]
Wenn es um packende, atmosphärisch dichte Gerichtssaal-Dramen geht, gibt es kaum ein besseres Beispiel als Eine Frage der Ehre. Das Krimidrama von Regisseur Rob Reiner wartet nicht nur mit einer Star-Besetzung auf, die sich inzwischen kaum ein Produzent mehr leisten könnte, die Story spielt an einem heute immer noch brisanten Nebenschauplatz mit einer immer noch gültigen Grundsatzfrage und liefert einen der besten Monologe, der Filmgeschichte geschrieben hat.
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Kritik: In the Line of Fire - Die zweite Chance [1993]
Für den deutschen Regisseur Wolfgang Petersen war In the Line of Fire - Die zweite Chance sein bis dahin größtes Projekt. Schon allein auf Grund der beteiligten Stars. Eine Ironie des Schicksals, dass man mit dem atmosphärisch dichten Thriller Hauptdarsteller Clint Eastwood mehr in Verbindung bringt, als ihn. Sich dessen Charisma zu entziehen fällt in der Tat schwer und es gelingt nur einem Darsteller im Film, ihm Stand zu halten. Das Ergebnis ist ein überraschend zeitloser Film mit einem packenden Bösewicht.
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Kritik: Zoomania [2016]
Disneys Zoomania ist ein familientauglicher, lustiger Animationsfilm mit immens knuffigen Figuren, deren Abenteuer eine wichtige Botschaft für ältere und jüngere Zuschauer bereithalten. Die gleichnamige Metropole, in der alle Tierarten harmonisch zusammenleben, ist so farbenfroh und fantasievoll zum Leben erweckt, dass man am liebsten dorthin fahren wollte und setzt der eingängige Song zum Abspann ein, möchte man am liebsten nochmal an den Anfang zurück.
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Kritik: Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI: Staffel 10 [2016]
Beinahe 10 Jahre lang war Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI ein Phänomen. Serienschöpfer Chris Carter gelang ein Meilenstein, der die Grenzen zwischen Fernsehen und Kino buchstäblich verschwimmen ließ. Von 1993 bis 2002 flimmerten die Geschichten der FBI-Agenten Mulder und Scully über die Bildschirme. Nun melden sie sich zurück und scheinen vergessen zu haben, dass die (Fernseh-)Welt in ihrer Abwesenheit nicht stehengeblieben ist.
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Kritik: Independence Day [1996]
Zwei Jahre nach seinem Science Fiction-Hit Stargate erschafft der deutsche Filmemacher Roland Emmerich den vielleicht patriotischsten aller Alien-Invasions-Filme, der auch noch Independence Day betitelt wurde. Auch nach zwei Jahrzehnten glänzt die technisch aufwändige Produktion durch einen immens hohen Unterhaltungswert, einer einnehmenden Mischung aus dramatischen Szenen und lockeren Sprüchen sowie überraschend vielen guten und einfallsreichen Ideen. Erst zum Ende hin werden die arg abstrus.
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Kritik: Dinosaurier [2000]
Denkt man an Animationsfilme und Disney, dann wird Dinosaurier meist übersehen oder vergessen. Dabei hinterließ kaum ein computeranimierter Film mit den ersten Bildern einen so bleibenden Eindruck wie dieser. Ein Jahr, bevor die Konkurrenz mit Final Fantasy: Die Mächte in dir einen Meilenstein der Computeranimation vorstellte, verknüpfte Disney in einem Mammutprojekt Realaufnahmen mit Trickeffekten. Das Ergebnis ist visuell immer noch beeindruckend, die Story leider nicht.
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Kritik: Spotlight [2015]
Auch wenn man die Berichte gelesen hat, die Untersuchungen verfolgt und die Opfer gehört hat, deren Geschichten sich überall auf der Welt gleichen und deren Martyrium vor Jahrzehnten ebenso grauenvoll war, wie heute, sieht man in Tom McCarthys Spotlight, welche Ausmaße der Kindesmissbrauch durch Geistliche hatte und immer noch hat, dann lässt einen das fassungslos und unvorstellbar wütend zurück. Dabei konzentriert sich das Drama mehr auf den Kampf der Journalisten, die Zustände öffentlich zu machen. Auch angesichts der Systematik der Vertuschung wird man sprachlos.
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--++ Oscars und Goldene Himbeere 2016: Die Preisträger ++--
Das Frühjahr ist die Jahreszeit der Preisregen in Hollywood – sowohl der guten, wie auch der weniger rühmlichen Art. Heute Nacht bzw. am frühen Morgen wurden die 88. Academy Awards, die Oscars, verliehen. Tags zuvor fanden die Goldenen Himbeeren ihre vermutlich wenig erfreuten neuen Besitzer. So groß der Rummel im Vorfeld und die Diskussionen danach in aller Regel sind, wirkliche Überraschungen gibt es auch dieses Jahr (leider) nicht.

Bei der Oscar-Verleihung muss man sich dabei immer die Frage stellen, wer denn die wirklichen Gewinner sind. Sind es die Filme, die die meisten Trophäen einheimsen können, oder diejenigen, die ihre Anzahl der Nominierungen am besten verwerten?
The Revenant - Der Rückkehrer, der unter anderem den Preis für die beste Regie gewann, war dabei zwölf Mal nominiert, bekam am Ende jedoch "nur" drei der begehrten Goldjungen. Das News- und Missbrauchsdrama Spotlight hingegen, ging aus seinen sechs Nominierungen zwei Mal erfolgreich hervor. Der unumwundene Star des Abends war jedoch ohne Frage Mad Max: Fury Road, der insgesamt sechs Mal und damit mehr als die Zweit- und Drittplatzierten zusammen ausgezeichnet wurde. Kritiker mögen bemängeln, dass das Actioninferno lediglich in den technischen Kategorien gewonnen hat, doch das schmälert nicht den Erfolg.
Eine späte Ehrung gab es für den italienischen Komponisten Ennio Morricone, der mit 87 Jahren für The Hateful Eight endlich mit einem Oscar prämiert wurde, nachdem er bereits fünf Mal zuvor nominiert war – das erste Mal vor fast 40 Jahren.

Die Goldene Himbeere ließ erwartungsgemäß Fifty Shades of Grey und den aktuellsten, gefühlt im Jahresrhythmus stattfindenden Reboot des Comic-Franchise Fantastic Four auflaufen. Die lang erwartete SM-Lovestory bekam insgesamt fünf Auszeichnungen, die Superhelden-Truppe muss sich drei teilen. Sylvester Stallone darf sich über seine Himbeere indes wirklich freuen, immerhin ist es eine Wiedergutmachung für seine vielen vorigen Auszeichnungen. Mit seinem Auftritt im Boxer-Drama Creed - Rocky's Legacy konnte er sich für die Jury rehabilitieren.

Eine übersichtliche Auflistung aller Nominierten und Preisträger finden Sie in unseren Specials.
Kritik: Sicario [2015]
Sicario, von Filmemacher Denis Villeneuve (Prisoners [2013]), ist ein beeindruckender Film, der viele Zuschauer enttäuscht zurücklassen wird. Insbesondere diejenigen, die nach der Filmvorschau einen Actionthriller erwarten. Stattdessen präsentiert der Regisseur die Geschichte der FBI-Agentin Kate Macer, die eine Spezialeinheit im Kampf gegen Drogenbarone in Mexiko unterstützt als teils klaustrophobisches Drama um den Abstieg in die Dunkelheit. Das ist schwere Kost, aber brillant dargebracht.
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Kritik: Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste [2015]
Mit Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth gelang Filmemacher Wes Ball ein überaus temporeicher und von der Idee her interessanter Film um den jungen Helden Thomas, der sich nicht erinnern kann, wie er in ein tödliches Labyrinth geraten war. In der Fortsetzung, Die Auserwählten in der Brandwüste, baut er die lebensfeindliche Welt aus. Das ist zumindest in der ersten Hälfte ebenso rasant, in der zweiten leider nicht mehr. Es ist, als würde der Geschichte und den Figuren die Puste ausgehen.
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Kritik: Southpaw [2015]
Southpaw ist ein insbesondere von Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal aufopferungsvoll gespieltes und tadellos inszeniertes Sportlerdrama. Wäre der Film von Regisseur Antoine Fuqua der erste seiner Art, wäre er überaus bemerkenswert und vielleicht sogar inspirierend. Doch angesichts der Menge an ähnlich gelagerten Geschichten, gibt es hier keine Überraschungen. Das heißt nicht, dass das Gezeigte nicht überzeugt, sondern nur, dass man alles schon so oft gesehen hat.
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Kritik: American Sniper [2014]
Mit über 80 Jahren porträtiert Filmemacher Clint Eastwood in American Sniper den Werdegang des mehr als ein Dutzend Mal ausgezeichneten Scharfschützen Chris Kyle, dem in seinen 10 Jahren beim Militär und während seiner Zeit als U.S. Navy SEAL im zweiten Irak-Krieg mehr als 160 tödliche Schüsse zugeschrieben werden. Aber auch wenn Kyle im Film immer wieder als Held bezeichnet wird, Eastwood gelingt es, einen Blick dahinter zu werfen und er entblättert, was der Krieg mit allen Beteiligten, auch mit Helden, anrichtet.
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Kritik: Die Klapperschlange [1981]
John Carpenters Science Fiction-Thriller Die Klapperschlange wird dieses Jahr 35 Jahre alt. Der Film ist, was man zu Recht einen Kultklassiker nennt. Das liegt gleichermaßen an der düsteren Zukunftsvision, die trotz der gezeigten Technik mit aus heutiger Sicht irrwitzig großen Mobiltelefonen oder GPS-Geräten trotzdem überzeugt, wie an der Genre prägenden Darbietung von Hauptdarsteller Kurt Russell, dem nach Snake Plissken nie wieder eine solche unverwechselbare Figur gelungen ist.
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Kritik: Bambi [1942]
Sieht man sich mit zeitlichem Abstand den Disney-Zeichentrickklassiker Bambi erneut an, dann wundert es mitunter, wie wenig man davon tatsächlich behalten hat. Eine Szene ist den allermeisten, die den Film als Kind gesehen haben, noch im Gedächtnis und wie bei der restlichen Geschichte auch, ist es mehr ein Gefühl dessen, als eine Erinnerung, was wirklich geschieht. Es ist ein Zeichen dafür, wie stark diese Emotionen in uns verankert sind und wie verzaubert man von der Geschichte wird.
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Kritik: Point Break [2015]
Der beste Stunt in Point Break ist in der allerletzten Einstellung zu sehen und es ist der beste aus zwei Gründen: 1. Er sieht echt aus, was man von den allermeisten anderen leider nicht behaupten kann und 2. Es ist der einzige, den man in einer langen Einstellung genießen kann, ehe der Abspann einsetzt. Der Rest des Films erinnert an Videoclips eines großen Erfrischungsgetränkeherstellers, der gleichzeitig Extremsportereignisse sponsort und damit viel Geld verdient. Mit der Ausnahme, dass auch diese Clips wenigstens echt sind.
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Kritik: Focus [2015]
Für einen Film mit dem Titel Focus besitzt seine Erzählung erstaunlich wenig davon. Der Film von Filmemacher Glenn Ficarra und John Requa ist so lustlos erzählt und inhaltlich von sich selbst gelangweilt, dass die erzwungenen Twists alles möglich werden lassen. Nur einen guten Film leider nicht. Trotz der guten Darsteller macht das niemandem wirklich Spaß und zieht trotz der überschaubaren Laufzeit unendlich in die Länge. Immerhin ist das Geschehen chic fotografiert.
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Kritik: Minions [2015]
Als die Minions, die quietschgelben, kleinen Schurkenhelfer, in Ich - Einfach unverbesserlich zum ersten Mal auftraten, stahlen sie den anderen Figuren die Show. Ihr erster eigenständiger Film Minions belegt dabei, dass die knuddeligen Figuren eine Lizenz zum Gelddrucken sind: Mehr als das Fünfzehnfache seines Budgets spielte der Film weltweit in die Kassen, deutlich über eine Milliarde Euro. Dabei spielt es für das Zielpublikum keine Rolle, ob ihr Abenteuer eine wirkliche Geschichte erzählt.
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--++ Oscars und Goldene Himbeere 2016: Die Nominierungen ++--
Wie in jedem Frühjahr werden auch dieses Jahr unzählige Dankesreden vorbereitet, nur damit die allermeisten gar nie vorgelesen werden. Nach Verleihung der Golden Globes, die traditionell ein guter Maßstab für die Oscar-Trophäen sind, steht Ende Februar die Verleihung der begehrten goldenen Statuen an.
Die Nominierungen der kommenden Oscarverleihung 2016 beinhalten nicht viele, aber einige kleine Überraschungen. Mit 12 Kategorien führt The Revenant - Der Rückkehrer das Feld an. Nachdem der Film bereits bei den Golden Globes als bestes Werk, für die beste Regie und den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, wundert das nicht. Es gibt wenige Kategorien, in denen er nicht nominiert wurde.
Unerwartet ist hingegen, wer auf Platz zwei der häufigsten Nominierungen steht: Mad Max: Fury Road. Zugegebenermaßen nicht für die Darsteller, dafür jedoch ebenfalls als bester Film, beste Regie und die meisten so genannten Technik-Oscars wie Kamera, Schnitt und Ton. 10 Mal wurde der Actionthriller nominiert, für diese Art Film sehr ungewöhnlich.

Auch Steven Spielberg kann sich freuen, sein Bridge of Spies - Der Unterhändler hat wie die Dramen Carol und Spotlight sechs Mal die Chance auf eine Trophäe. Er selbst wurde jedoch wie Regisseur Ridley Scott um eine Nominierung für die Regie für Der Marsianer - Rettet Mark Watney geprellt, auch wenn die Filme jeweils als bestes Werk nominiert wurden. Das Weltraum-Abenteuer belegt mit sieben Nominierungen Platz drei.
Wie im Jahr zuvor wird auch heuer kritisiert, dass die meisten Nominierten Weiße sind, allein ein Blick auf die Kategorien der (Neben)Darsteller spricht hier Bände.

Traditionell tags zuvor wurden die Nominierungen der Goldenen Himbeere 2016 bekannt, die alljährlich die schlechtesten Leistungen der Branche 'auszeichnen'.
Überraschungen gibt es hier ebenfalls keine angesichts solch bleibender Filmerlebnisse wie Fifty Shades of Grey, Jupiter Ascending, Der Kaufhaus Cop 2 und Pixels, die jeweils sechs Mal nominiert sind. Interessanterweise ist Fifty Shades of Grey gleichzeitig auch für einen Oscar nominiert – im Bereich bester Song.
Die Comic-Verfilmung Fantastic Four hat fünf Chancen auf die wenig begehrte Trophäe, während der immer wieder nominierte und 'ausgezeichnete' Sylvester Stallone sogar die Chance auf den so genannten "Erlöser-Preis" hat. Dieser wird seit letztem Jahr denjenigen verliehen, die sich nach früheren Himbeer-Auszeichnungen wieder bewährt haben. Stallone erhält die Chance für seine Darstellung in Creed - Rocky's Legacy, für die er überdies die Chance auf einen Oscar als bester Nebendarsteller hat. Für diese Rolle war er bereits vor fast 40 Jahren in Rocky [1976] nominiert gewesen.

Eine Auflistung aller Nominierten finden Sie wie gewohnt in den jeweiligen Specials. Nach den Preisverleihungen Ende Februar werden wir sie umgehend auf die Preisträger aktualisieren.
Kritik: Ant-Man [2015]
Mit Ant-Man beweisen die Marvel Studios, die derzeit drei der zehn erfolgreichsten Filme aller Zeiten vorzuweisen haben, dass sie dem Publikum so gut wie alles verkaufen können. Die Geschichte eines Superhelden, der sich dank seines Anzugs auf Ameisengröße schrumpfen kann, ist so übertrieben und absurd, dass der einzige Grund, weshalb der Film funktioniert, die Tatsache ist, dass sich die Macher dessen wohl bewusst sind. Heraus kommt ein nie langweiliger Unterhaltungsfilm, der aber selten wirklich zündet.
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Kritik: Shaun das Schaf – Der Film [2015]
Der einzig wirkliche Vorwurf, den man Shaun das Schaf – Der Film machen könnte ist, dass es ein reiner Kinderfilm ist. Andererseits, an welches Publikum soll sich ein Animationsfilm um ein Schaf und seine wolligen Freunde, die in die große Stadt reisen, um ihren Farmer zurückzuholen, denn sonst richten? Basierend auf der gleichnamigen, sehr erfolgreichen Animationsfernsehserie präsentieren die Macher auf unglaublich charmante Art und Weise eine Geschichte mit einer positiven Aussage, die sich für Jung und Alt eignet.
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Kritik: Kingsman: The Secret Service [2014]
Wer sich immer gefragt hat, wie der James Bond-Film ausgesehen hätte, den Filmemacher Quentin Tarantino lange Zeit umsetzen wollte, der bekommt in der Comic-Verfilmung Kingsman: The Secret Service vermutlich den nächstbesten Eindruck geliefert. Der ultrabrutale Spionage-Film um die Geheimorganisation Kingsman setzt wie Tarantino Gewalt als belustigendes Element ein – dass es hierfür ein immens großes Publikum gibt, ist ebenso schockierend wie die gezeigte Brutalität an sich.
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Kritik: Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel [1985]
Auch wenn gut zu sehen ist, welche Geschichte die Filmemacher in Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel erzählen wollten, ebenso gut kann man beobachten, wo sie vom Weg abkommen. Keine Überraschung ist es zudem, dass es nicht funktioniert, eine postapokalyptische Welt so darzustellen, dass auch ein jüngeres Publikum Zugang findet. Das Ergebnis ist ein Film, der sich in weiten Teilen an andere Zuseher als die ersten beiden Filme richtet und dessen Hauptfigur ihren Namen kaum verdient hat.
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Kritik: Mad Max II – Der Vollstrecker [1981]
Nach dem Überraschungserfolg von Mad Max erzählt Filmemacher George Miller in Mad Max II – Der Vollstrecker ein weiteres Kapitel der Titel gebenden Figur. Auch wenn es sich hierbei um eine Fortsetzung handelt, viele Vorkenntnisse sind an sich nicht notwendig. Die Geschichte ist wie bereits im ersten Teil so minimalistisch gehalten, dass es beinahe verwundert, dass mehr als 10 Jahre später ein anderer Filmemacher sie großteils kopiert. Wie zuvor geht es hier nicht um den Inhalt, sondern die Präsentation.
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Kritik: Mad Max [1979]
Was immer man über den Inhalt von Mad Max verrät, ist an sich ein Spoiler. Das nicht, weil der Film so unvorhersehbar wäre, sondern vielmehr, weil George Millers erste Regiearbeit so wenig tatsächliche Handlung besitzt, dass wenn sie denn einsetzt, im Film nur noch 15 Minuten übrigbleiben. Dass man hier die Überraschungen dennoch vorwegnimmt ist jedoch deshalb zu entschuldigen, da es nicht darauf ankommt, wovon Mad Max handelt, als vielmehr, wie der Inhalt dargebracht wird.
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Kritik: Sahara - Abenteuer in der Wüste [2005]
Was immer man für einen Film bei Sahara - Abenteuer in der Wüste erwartet, man wird ihn nicht bekommen. Die Großproduktion um den Romanserienhelden Dirk Pitt, dessen erstes Leinwandabenteuer lange zurückliegt, gibt sich wie eine Mischung aus James Bond und Indiana Jones, nur um zu vergessen, was beide Reihen so sehenswert und erfolgreich macht. Regisseur Breck Eisner beginnt überaus vielversprechend, so dass was folgt umso mehr enttäuscht.
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Kritik: Shrew's Nest [2014]
Auf den spanischen Psychothriller Shrew's Nest kann man sich nicht wirklich vorbereiten. Nicht nur, dass die Filmemacher Juanfer Andrés und Esteban Roel überraschend behutsam und zurückhaltend ihre Geschichte aufbauen, explodieren die über Jahre angestauten Emotionen vor der Kamera teils mit erschreckender Brutalität, zuckt man auch als Zuschauer vor Schmerz zusammen. Das Ergebnis ist ein ruhig erzähltes, aber packendes Regiedebüt, das auch dank der Darsteller unter die Haut geht.
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Special: Chicago – Das Musical (Berlin)
Vor inzwischen vierzig Jahren feierte das Musical Chicago am Broadway Premiere. Mehr als 900 Aufführungen von gab es davon in den zwei folgenden Jahren. Im Jahr 1996 gab es ebenfalls am Broadway ein Revival, das erfolgreicher war als irgendein anderes zuvor. Kein amerikanisches Musical war dort bislang länger zu sehen.
Vom 11. Oktober 2015 bis 17. Januar 2016 ist bzw. war Chicago am Stage Theater des Westens in Berlin zu sehen – zum dritten Mal im Übrigen – ehe die Produktion ans Deutsche Theater nach München ziehen wird.
Ein Erlebnisbericht des Musical-Besuchs.
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Kritik: Das Versprechen eines Lebens [2014]
In seinem Regieerstling Das Versprechen eines Lebens wirft Russell Crowe, der gleichzeitig die Hauptrolle übernimmt, einen Blick auf ein in Hollywood weitgehend unbeachtetes Kapitel des frühen 20. Jahrhunderts. Er erzählt in Rückblicken von einer Schlacht des ersten Weltkriegs, die in Europa weit weniger bekannt ist, als die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. So engagiert er dabei ist, vielleicht wäre es besser gewesen, er hätte sich dabei mehr zurückgenommen.
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Kritik: The Boy Next Door [2015]
Als Film ist The Boy Next Door durchaus nett anzusehen. Sowohl in Bezug auf die Bilder, als auch die Darsteller, die darin zu sehen sind, obwohl es beim Finale eine Einstellung gibt, die geradezu ekelerregend ist. Es ist ein Film, den man an einem verregneten Abend durchaus eingeschaltet lassen kann, wenn er denn im Abendprogramm läuft und wirklich gar nichts besseres zu sehen ist. Es schadet nicht einmal, wenn man in den kurzen eineinhalb Stunden ein paar Mal wegnickt. Weder fürs Verständnis, noch die Qualität des Thrillers.
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Kritik: Stretch [2014]
Outtakes – Verpatzte Szenen – beim Abspann einer Komödie sind immer eine Gratwanderung. Im Falle von Stretch wollten die Filmemacher wohl zeigen, was an den jeweiligen Szenen hätte lustig sein sollen. Umso trauriger, dass nicht einmal die Outtakes ein Schmunzeln provozieren können. Wollte man genau benennen, wann Joe Carnahans vermeintliche Actionthrillerkomödie einen Totalschaden erleidet, müsste man wohl schon die ersten fünf Minuten anführen. Was danach kommt, wird zunehmend aussichtsloser.
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Kritik: Body Snatchers – Angriff der Körperfresser [1993]
Body Snatchers – Angriff der Körperfresser ist ein Film, der nicht einmal halb so gut ist wie seine Ausgangsidee. Das ist schon deshalb tragisch, da die Grundlagen so faszinierend und gelungen sind, dass man sich eine der Vorlage entsprechende Umsetzung gewünscht hätte. Regisseur Abel Ferrara bleibt in vielerlei Hinsicht in den Anfängen hier stecken und man hat insbesondere am Ende das Gefühl, als wollte er seinen Film absichtlich in die zweite Liga degradieren.
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