Kritik: Dredd 3D [2012] |
vom 07.05.2013, um 23:30 Uhr. |
Es gibt nicht viel Schlechtes, das man über Dredd sagen kann. Der Aufwand der Produktion ist sichtbar, die Darsteller bringen ihre Rollen gut zur Geltung und dem Film haftet ein authentischer, schmutziger Look in einer düsteren Zukunftsvision an. Fans bekommen all das außerdem in einer aggressiven, aber darum sehr plastischen 3D-Präsentation zu sehen. Was die Macher in ihrem bleihaltigen Actionfilm nur vergessen ist, dass er auch Spaß machen sollte, doch die ironiefreie Umsetzung raubt ihm den Unterhaltungswert.
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Kritik: Im Reich der Raubkatzen [2011] |
vom 07.05.2013, um 23:20 Uhr. |
Im Reich der Raubkatzen erzählt in malerischen Bildern vom Leben der Raubkatzen in der Savanne Kenias. Oder vielmehr, was wir man sich unter ihrem Leben vorstellen, wenn man menschliche Maßstäbe anlegt. Die Vermenschlichung der Raubtiere könnte in den malerischen und beeindruckenden Natur- und Nahaufnahmen beinahe untergehen, wenn der Erzähler zumindest im englischen Original nicht so dick auftragen würde, dass selbst Kinder den Kopf schütteln werden. Das ist ein neuartiger, aber nicht guter Dokumentationsstil.
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Kritik: The Raven - Prophet des Teufels [2012] |
vom 07.05.2013, um 23:10 Uhr. |
Wodurch The Raven - Prophet des Teufels in Erinnerung bleibt ist nicht John Cusacks Darstellung eines alkohol- und opiumsüchtigen Autors namens Edgar Allan Poe und auch nicht durch ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, das ein Serienkiller mit ihm und der Polizei veranstaltet. Einprägend ist eine bildliche Darstellung von Poes Die Grube und das Pendel, die eine höhere Altersfreigabe bedingt, als der Thriller besitzt. Die Geschichte selber ist weniger spannend als sie nahe legt und die Atmosphäre leidet unter dem Budget.
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Kritik: Takers [2010] |
vom 07.05.2013, um 23:00 Uhr. |
Die erste Stunde von Takers ist durchaus unterhaltsam, wenn auch vorhersehbar. Doch in den letzten 30 Minuten folgt der Film seinem Flair einer Videoproduktion und gibt sich ganz den Klischees hin, die von Anfang an vorbereitet wurden. Dass man dabei nicht einmal die grundsätzlich guten Ideen für die Actionsequenzen genießen kann liegt ebenso an der unvorteilhaften Kameraarbeit wie an der unpassenden und mitunter schlicht grausigen Musik. Die Paten des Caper-Films sind offensichtlich und werden hier nie erreicht.
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Kritik: Orphan - Das Waisenkind [2009] |
vom 07.05.2013, um 22:50 Uhr. |
Nimmt Regisseur Jaume Collet-Serra nach einer Dreiviertelstunde die Zügel bei seinem horrorlastigen Thriller Orphan - Das Waisenkind in die Hand, entwickelt er eine fesselnde Spannung. Diese lebt von einem Szenario, bei dem jedem erwachsenen Zuschauer ein Schauer über den Rücken läuft. Dass das Finale trotz einiger überraschender Entscheidungen nicht ohne ein vollkommen überflüssiges Klischee auskommt ist bedauerlich. Dass eine tragende Hauptfigur sich völlig irrational verhält, macht einen hingegen schon wütend.
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Kritik: Man lebt nur zweimal [1967] |
vom 07.05.2013, um 22:40 Uhr. |
Mit Man lebt nur zweimal änderten die Filmemacher ihren jährlichen Rhythmus, die Wartezeit seit dem letzten James Bond-Film war doppelt so lang. Dies spiegelt sich unter anderem im sichtbar gesteigerten Aufwand wider, der nicht mehr nur exotische Orte umfasst, sondern auch riesige Areale wie eine unterirdische Basis, die als Schauplatz für das Finale dient. Dennoch ist der Agententhriller weniger spannend, als seine Vorgänger und auch die leichtfüßige Ironie ist rar gesät.
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Kritik: Feuerball [1965] |
vom 07.05.2013, um 22:30 Uhr. |
Mit Feuerball beginnt die Ära des klassischen James Bond-Films, der ebenso durch aufwändige Action, exklusive Spielzeuge und Bösewichter mit Weltherrschaftsphantasien geprägt ist, wie durch die aufreizenden Damen in Bonds Alltag. So zeitlos Vieles von dem präsentiert wird, in den letzten fünf Minuten greift Regisseur Terence Young auf ein Stilmittel zurück, an dem das Alter des Films dennoch deutlich wird. Nicht zuletzt auf Grund des beeindruckenden Unterwasser-Finales bleibt der Film nach wie vor sehenswert.
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Kritik: Goldfinger [1964] |
vom 07.05.2013, um 22:20 Uhr. |
Mit seiner leichteren Erzählart verabschiedet sich der dritte Film um Geheimagent James Bond von dem vermutlich durchaus realistischen Porträt des Spionage-Milieus der ersten beiden. Und dennoch, oder gerade deshalb ist Goldfinger der Bond-Film, an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Im Aufeinandertreffen Bonds und des Titel gebenden Bösewichts liegen die besten Momente des Agententhrillers. Wer hätte das angesichts von Actionszenen, die alle bisherigen übertreffen gedacht? Ein hervorragender Film.
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Kritik: Liebesgrüße aus Moskau [1963] |
vom 07.05.2013, um 22:10 Uhr. |
In Liebesgrüße aus Moskau meldet sich der Geheimagent 007 nicht nur mit einem damals aktuellen Bezug zum Kalten Krieg zurück, sondern zeigt sich ebenso humorvoller wie actionreicher. Nichtsdestotrotz schlägt im zweiten Agentenabenteuer das Herz eines Spionagethrillers, der erstaunlich viele Bezüge zum vorangegangenen Film bietet. Spannend und atmosphärisch lebt der Film ebenso von seiner geerdeten Geschichte, wie von seinen Darstellern. Nicht nur deshalb ein Klassiker der Reihe.
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Kritik: James Bond 007 jagt Dr. No [1962] |
vom 07.05.2013, um 22:00 Uhr. |
Aus heutiger Sicht kann man James Bond 007 jagt Dr. No auf zweierlei Weisen sehen: Als Agententhriller seiner Zeit, oder als Einstand einer Filmikone, die mehr als ein halbes Jahrhundert wird überdauern können, wenn nicht länger. Durch Sean Connery unnachahmlich zum Leben erweckt, gibt sich der britische Geheimagent James Bond in Dr. No wie eine ungeschliffene Version des Weltenretters, der er in späteren Filmen werden wird. Einzig der blasse Bösewicht, sowie ihr schwaches Aufeinandertreffen enttäuschen.
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Buchkritik: Luzifers Hammer [1977] - Larry Niven & Jerry Pournelle |
vom 07.04.2013, um 13:00 Uhr. |
Nicht selten zeigt Hollywood, wie man sich dort die Bedrohung der Erde durch den Einschlag eines Himmelskörpers vorstellt. Eine solch optimistische und hanebüchene Vereitelung des Aufpralls findet sich in Luzifers Hammer nicht. Die Autoren Larry Niven und Jerry Pournelle spicken ihren Roman mit vielen wissenschaftlichen Elementen und zeichnen ein düsteres Bild dessen, was uns während des Einschlags und vor allem danach erwartet. An manchen Stellen merkt man das Alter dieses Klassikers, aber inhaltlich ist es erschreckend aktuell.
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Kritik: Argo (Extended Cut) [2012] |
vom 07.04.2013, um 12:40 Uhr. |
Das politische Geschichtsdrama Argo ist hervorragend umgesetztes Geschichtskino, mit dem Regisseur Ben Affleck erneut beweist, dass er ein überaus talentierter Filmemacher ist, der sich sowohl auf eine packende Erzählung, wie auch auf erstklassige Charaktermomente versteht. Basierend auf wahren Ereignissen, erzählt er eine Geschichte nach, die zu unglaublich klingt, um wahr zu sein. Dabei richtet sich das sehenswerte Thrillerdrama nicht nur durch die Tempowechsel an anspruchsvolle Zuschauer.
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Kritik: Red Lights [2012] |
vom 07.04.2013, um 12:20 Uhr. |
Über zwei Drittel seiner Lauflänge fühlt sich Rodrigo Cortés' Red Lights an wie eine Fahrt bei einer unbekannten Geisterbahn: Obwohl man Ähnliches schon einmal mitgemacht hat und genau weiß, wann und wie die Schockmomente kommen, funktionieren manche dennoch. Selbst wenn man es eigentlich besser wissen sollte. Abgelenkt vom Effektvollsten übersieht man das Offensichtlichste. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, nur fragt man sich am Ende wie bei der Geisterbahn, ob es den Eintrittspreis wirklich wert war.
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Kritik: Looper [2012] |
vom 07.04.2013, um 12:00 Uhr. |
Mit Zeitreisen ist es so eine Sache. Während viele Drehbuchautoren nur kurz auf dieses Element eingehen, es als gegeben hinnehmen, aber die Dynamik dahinter großteils ausblenden, um sich nicht in Logiklöchern zu verlieren, geht Autor und Regisseur Rian Johnson einen anderen Weg. Looper ist ein Science Fiction-Film für Genrefans, der sich aber gleichzeitig an ein erwachsenes Publikum richtet. Die Geschichte weist dabei bekannte Elemente auf, was sich kaum vermeiden lässt, ist allerdings clever erzählt und gut gespielt.
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Kritik: ParaNorman [2012] |
vom 07.04.2013, um 11:50 Uhr. |
ParaNorman richtet sich augenscheinlich an ein kindliches Publikum, ist aber eigentlich eher für erwachsene Zuseher geeignet. Dies zum einen, da manche Elemente schlicht zu gruselig sind, zum anderen, weil die Produktion so viele Anspielungen und Hinweise auf bekannte und weniger bekannte Horrorfilme enthält, dass Kinder beinahe nur einen halben Film zu sehen bekommen. Fantasievoll und mit Liebe zum Detail umgesetzt, ist der Mittelteil merklich orientierungslos geraten, wofür man im letzten Drittel allerdings entschädigt wird.
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Kritik: We Need to Talk About Kevin [2011] |
vom 07.04.2013, um 11:40 Uhr. |
Regisseurin Lynne Ramsay erzählt das Thrillerdrama We Need to Talk About Kevin wie einen auf Film gebannten, fiebrigen Alptraum und damit vermutlich, wie es sich im Nachhinein für die Protagonistin anfühlen muss. Thematisch aufwühlend und erschütternd, ist das fantastisch gespielt und einerseits beeindruckend. Aber auch anstrengend, so dass man nach den zwei Stunden ebenso ausgebrannt ist, wie die Hauptfigur bereits in den ersten Einstellungen auftritt. Für ein anspruchsvolles Publikum empfehlenswerte, schwere Kost.
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Kritik: The Cabin in the Woods [2011] |
vom 07.04.2013, um 11:30 Uhr. |
Ob einen als Zuschauer The Cabin in the Woods überzeugt oder nicht, entscheidet sich erst in den letzten 15 Minuten des Fantasy-Horror-Films. Regisseur und Ko-Autor Drew Goddard nimmt darin viele Klischees und Eigenheiten des Genres aufs Korn und entfesselt ein Finale, bei dem Fans aus dem Wiedererkennen von bestimmten Ikonen kaum mehr herauskommen. Tadellos gemacht und gut gespielt, richtet sich der Film an ein erwachsenes und im Genre bewandertes Publikum. Dieses weiß auch die verdeckten Anspielungen zu schätzen.
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Kritik: Lawless - Die Gesetzlosen [2012] |
vom 17.03.2013, um 21:00 Uhr. |
Das Gangsterdrama Lawless - Die Gesetzlosen bietet Oscarpotential, darunter namhafte Darsteller in unsympathischen Rollen, eine glänzende Ausstattung und den Zusatz, dass die Geschehnisse auf Tatsachen basieren. Dennoch hat Lawless keine einzige Nominierung für einen Oscar erhalten. Womöglich hat es damit zu tun, dass es Regisseur John Hillcoat zwar gelingt, seine Figuren undurchsichtig zu halten, vielschichtig sind sie allerdings selten. Zudem verschwimmt hier die Grenze zwischen Recht und Unrecht.
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--++ Oscars und Goldene Himbeere 2013: Die Preisträger ++-- |
vom 03.03.2013, um 20:00 Uhr. |
Auch wenn die wenig rühmlichen Gewinner der Goldenen Himbeere wie immer zuerst gekürt wurden, das Augenmerk Hollywoods lag auch dieses Jahr wieder bei der groß angelegten Oscar-Show Ende Februar. Bei den Preisträgern gab es keine großen Überraschungen, außer dass die prestigeträchtigen Kategorien bester Film, beste Regie und die jeweils besten Darsteller/innen auf die vier Favoriten aufgeteilt wurden, anstatt sie geschlossen an einen zu verleihen.
Bester Film ist Ben Afflecks Thriller Argo, wobei der Regisseur selbst gar nicht für eine Trophäe nominiert war. Diese Auszeichnung erhielt Ang Lee für die Literaturverfilmung Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger. Erwartungsgemäß wurde Daniel Day-Lewis für das Historiendrama Lincoln ausgezeichnet, während Jennifer Lawrence für Silver Linings Playbook eine Ehrung erhielt. Quentin Tarantinos Westerndrama Django Unchained konnte zwei Statuen einheimsen, darunter für Nebendarsteller Christoph Waltz. Eine weitere Auszeichnung für das europäische Kino ging an Michael Hanekes Amour – Liebe für den besten ausländischen Film.
Überraschend ist allenfalls, dass das Fantasy-Epos Der Hobbit - Eine unerwartete Reise keine einzige Trophäe erhielt, wohingegen es in der Kategorie "Bester Ton" mit James Bond 007 - Skyfall und Zero Dark Thirty zwei Gewinner gab. Gleichwohl ungewöhnlich, dass es bei den Abstimmungen einen Gleichstand gibt, ist so etwas schon deutlich häufiger vorgekommen, als man annehmen würde. Unter anderem 1949 in der Kategorie "Beste Kurz-Dokumentation", und sogar bei der Verleihung für die "Beste Darstellerin in einer Hauptrolle" im Jahr 1969, als sowohl Katharine Hepburn, als auch Barbra Streisand den Oscar für ihre jeweiligen Filmprojekte erhielten.
Während Anwohner in den USA zumindest Auszüge der diesjährigen Zeremonie noch online auf der offiziellen Webseite einsehen können, ist dies Anwohnern in Deutschland bislang verwehrt. Immerhin, kleine Ausschnitte wie Jennifer Lawrences ungewollter Kniefall als sie zu ihrer Dankesrede antreten wollte haben ihren Weg in einschlägige Internet-Video-Plattformen gefunden.
Eine vollständige Auflistung der Nominierungen und Preisträger finden Sie unter den aufgeführten Links und unter der Kategorie Specials.
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Kritik: Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben [2013] |
vom 03.03.2013, um 19:50 Uhr. |
Nach einem Vierteljahrhundert im Dienste des Unterhaltungskinos scheint John McClane nun wie die Karikatur eines naiven Actionhelden der 1980er Jahre und nicht eben der menschliche Held, der wider Willen die Aufgabe übernimmt, die vor ihm liegt – kurzum, er ist genau das Gegenteil von dem, was er vor 25 Jahren war. Wen dies nicht kümmert, den erwartet in Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben ein lauter, hohler Actionfilm mit unzähligen demolierten Autos und zahlreichen (Computer-)Explosionen.
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Kritik: Die Tribute von Panem - The Hunger Games [2012] |
vom 03.03.2013, um 19:40 Uhr. |
Die Tribute von Panem spielt in einer Welt, von der man nach wenigen Minuten das Gefühl bekommt, als hätte sie schon lange existiert. Doch werden viele Zusammenhänge bis zum Schluss nicht erläutert. Dank der sehr guten Darsteller fiebert man mit, selbst wenn die Figuren unterkühlt oder nicht sehr sympathisch erscheinen. Das jugendliche Zielpublikum darf sich auf Abenteuer und Unterhaltung mit einer Prise sozialkritischen Untertönen freuen. Die Story ist zwar nicht neu, doch mit mehr Inhalt als andere Buch- und Filmreihen.
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Kritik: Total Recall - Extended Director's Cut [2012] |
vom 03.03.2013, um 19:30 Uhr. |
Mit Total Recall zeigt Len Wiseman als Regisseur, dass er nicht nur unterhaltsam inszenieren, sondern auch einen großen Film bewältigen kann. Nur beweist er auch, dass er ein guter Handwerker ist, aber leider kein einfallsreicher. Wie der Film selbst kopiert er sehr effektiv andere Stilmittel, ohne einen eigenen zu entwickeln. So bleibt die Frage, ob man lieber zwei Stunden mit dem nie langweiligen, aber unwichtigen Remake verbringt, oder viel mehr Stunden mit den Originalen, die das Genre so merklich geprägt haben.
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Kritik: Battleship [2012] |
vom 03.03.2013, um 19:20 Uhr. |
Die Kurzzusammenfassung von Battleship könnte lauten: Transformers auf dem Wasser. Das mag zwar zu einfach sein, doch letztlich beweist Regisseur Peter Berg nur, was Hollywood mit einem Budget von über 200 Millionen Dollar und der groben Idee des Schiffeversenkens auf der großen Leinwand anstellt. Das ist zwar aufwändig und gut gemacht, aber inhaltlich ohne Tiefgang und von Anfang bis Ende vorhersehbar. Einzig der Humor bewahrt den Film vor dem sicheren Untergang, aber es gibt auch Popcornkino mit deutlich mehr Inhalt.
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Kritik: Ein riskanter Plan [2012] |
vom 03.03.2013, um 19:10 Uhr. |
Der Titel Ein riskanter Plan sagt schon mehr als er sollte, denn er unterstellt, dass es einen Plan gibt. Wer den Thriller bestmöglich genießen möchte, sollte diese Überlegung gleich wieder vergessen und auch alle Clips und Trailer zum Film meiden, denn sie verraten die einzig wirkliche Überraschung des Films. Inhaltlich abstrus, bleibt ein durchweg gut gemachter Unterhaltungsfilm. Das mag angesichts der namhaften Beteiligten nicht genug sein, ist aber mehr, als viele andere hochkarätige Produktionen bieten.
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Kritik: Wer ist Hanna? [2011] |
vom 03.03.2013, um 19:00 Uhr. |
Wer ist Hanna? richtet sich zu Recht an ein erwachsenes Publikum und selbst das dürfte es schwer haben, einer jugendlichen Darstellerin bei Taten zuzusehen, die man aus harten Thrillern kennt. Man muss in der Lage sein, hinter diesen Aspekt zu blicken, ihn auszublenden, um den Thriller von Regisseur Joe Wright überhaupt durchstehen zu können. Lohnenswert ist dies allerdings einzig und allein auf Grund der Umsetzung, woran es merklich hapert sind die Ideen, die allesamt angedeutet, aber nicht ausgeführt werden.
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Kritik: Monk: "Mr. Monk wird gejagt" [2008] |
vom 03.03.2013, um 18:50 Uhr. |
Zum Finale der sechsten Staffel präsentiert sich die Krimiserie Monk mit dem Zweiteiler Mr. Monk wird gejagt, der treffender Mr. Monk ist auf der Flucht hätte heißen sollen. An die Vorlage mit Dr. Kimble als unschuldig Verurteiltem erinnert der Krimi gerade in der ersten Hälfte frappierend. Doch das packende Tempo versiegt abrupt nach 45 Minuten. Dann verfällt der TV-Krimi in das bekannte Schema der Serie und so sind knifflige Situationen, bei denen man als Zuseher mitraten und miträtseln kann, leider die Ausnahme.
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--++ Oscars und Goldene Himbeere 2013: Die Nominierungen ++-- |
vom 10.01.2013, um 19:00 Uhr. |
Wie gehabt werden kurz nach dem Jahreswechsel die Nominierungen sowohl der begehrtesten Auszeichnung in Hollywood, wie auch der unbeliebtesten bekannt gegeben. Seit gestern, beziehungsweise seit heute stehen die Anwärter sowohl für die Oscar-Statuen, wie auch für die Goldene Himbeere fest.
Dementsprechend haben wir unsere Specials sowohl um die Oscars 2013, wie auch um die Goldene Himbeere 2013 erweitert. Aktuell finden Sie dort eine Auflistung aller Nominierten der jeweiligen Kategorie. Traditionell werden die Goldenen Himbeeren einen Abend vor den Oscars verliehen, die ihrerseits am 24. Februar 2013 ihre Besitzer erreichen werden. An den darauffolgenden Tagen werden die Specials entsprechend um die Gewinner ergänzt.
Die Nominierungen selbst sind dabei wenig überraschend. Während bei den Oscars Steven Spielbergs Lincoln das Feld anführt, dicht gefolgt von Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger, glänzt die Rückkehr nach Mittelerde ausschließlich durch Nominierungen bei drei Technik-Auszeichnungen, bei denen die Mitbewerber allerdings ebenso preisverdächtig sind.
Wie in den Jahren zuvor werden Nominierungen der Goldenen Himbeere von einem Twilight-Film dominiert: Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2. Und auch Adam Sandler ist mit seiner Komödie Der Chaos-Dad wieder an der wenig schmeichelhaften Spitze vertreten.
Eine vollständige Auflistung der Nominierungen finden Sie unter den oben aufgeführten Links und unter der Kategorie Specials.
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Kritik: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (HFR 3D) [2012] |
vom 05.01.2013, um 14:00 Uhr. |
Zehn Jahre mussten vergehen, ehe Regisseur Peter Jackson Der Hobbit – Eine unerwartete Reise auf die Leinwand bringen konnte. Die Erwartungen könnten nicht höher sein und wenn man ehrlich ist, vermutlich sogar kaum zu erfüllen. Was dem Filmemacher dabei tadellos gelingt ist, die Welt von Mittelerde erneut so lebendig darzustellen, als hätte sie schon immer existiert. Womit er sich übernimmt, ist insbesondere mit einer von ihn als revolutionär angepriesenen neuen Technik, die seine aufwändige Illusion über weite Strecken vollkommen zerstört.
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Buchkritik: The Return of Captain Future: "Nerven aus Stahl" [2012] - Edmond Hamilton |
vom 05.01.2013, um 13:45 Uhr. |
Wenn ein Roboter davon spricht, dass er fürchtet, den Verstand zu verlieren, ist man spontan geneigt, ihm schon auf Grund dieser Überlegung zuzustimmen. Die vierte und letzte Geschichte der Reihe The Return of Captain Future wird aus Sicht des Roboters Grag erzählt, auf den sich Captain Future mehr verlässt als auf alle anderen Mitglieder der Mannschaft – so sagt er selbst. Nerven aus Stahl ist ein amüsanter und gar nicht so oberflächlicher Abschluss für die inszenierten Lesungen der Novelets. Für Fans eine sichere Empfehlung.
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Kritik: Die Kunst zu gewinnen – Moneyball [2011] |
vom 05.01.2013, um 13:30 Uhr. |
Es ist ein offenes Geheimnis, dass es im Profisport nicht darum geht, Sport zu betreiben, sondern Geld zu verdienen. Und es ist eine ebenso alte Weisheit, dass es einfacher ist, Geld zu verdienen, wenn man schon Geld besitzt. Die Kunst zu gewinnen – Moneyball zeigt die Profiligen als unerbittliches Schlachtfeld, auf dem die Großen groß und erfolgreich bleiben, während die kleinen Clubs kaum Möglichkeiten haben, dagegen anzukommen. Das ist toll gespielt, aber weder inspirierend erzählt, noch in der Feststellung neu.
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