Blog
Der Blog stellt eine Art Internettagebuch dar, in dem die Mitglieder der Redaktion ihre Gedanken mit den Lesern teilen. Er bietet Einblicke in den Alltag und in die Themen, die die jeweiligen Autoren am meisten beschäftigen.Für den Inhalt sind die jeweiligen Autoren verantwortlich. Auch spiegelt die Meinung eines einzelnen Autors nicht die Meinung der gesamten Redaktion wider.
Nichts bleibt, wie es sein wird | von Jens am 04.06.2008, um 14:00 Uhr. |
![]() Immer wieder liest man von bekannten Filmpersönlichkeiten, die aus dieser Welt geschieden sind, und die vor 20, 40 oder 50 Jahren die Entwicklung der Filmindustrie nachhaltig geprägt haben. Die Welt befindet sich ohne Zweifel in einem konstanten Wandel (als wenn das nicht ein Widerspruch in sich wäre). Was einmal war, muss sich zwangsläufig ändern. Auch, wenn uns die Änderungen mitunter nicht gefallen mögen. Weiterlesen | |
Wir sind die Bedrohung | von Jens am 30.05.2008, um 14:00 Uhr. |
![]() Pro halbe Stunde würde eine Tierart verschwinden. Dabei aber leider nicht diejenigen, die wir sowieso nicht gebrauchen können. Insekten und Spinnen, die früher in den hiesigen Gegenden gar nicht heimisch waren, sind urplötzlich zu finden, fühlen sich nicht nur im Sahara-Mai pudelwohl. Und wer ist daran wohl wieder mal Schuld? Dass so eine Frage bei Wer wird Millionär? nicht gestellt wird, liegt übrigens daran, dass einem außer einer ohnehin keine anderen Antworten dazu einfallen würden. Weiterlesen | |
Living in a box | von Jens am 24.05.2008, um 18:00 Uhr. |
![]() Bei manchen Menschen schlägt dieses Gefühl schnell in ein anderes um, wenn beispielsweise die Blicke nicht mehr aufhören, wenn man angestarrt und "von Blicken verfolgt" wird. Man ist Mittelpunkt des Geschehens, ohne dass man danach verlangte. Man ist auf einmal selbst die Hauptattraktion im Zoo des Lebens – und wünscht sich dabei nur zurück in der großen, grauen Masse, die niemand wahrnimmt. Man möchte sozusagen von der Bildfläche verschwinden. Wenn dies denn gehen würde. Jetzt stelle man sich aber vor, man würde "beäugt", beobachtet, kritisch unter die Lupe genommen – ohne dass Sie das merken? Man würde ausspioniert, obwohl man an sich einen vermeintlich uninteressanten Alltag führt. Willkommen im Leben – oder wie es auch genannt wird: "Big Brother – Ob Du willst, oder nicht!". Weiterlesen | |
Des Propheten Schicksal | von Jens am 18.05.2008, um 20:00 Uhr. |
![]() Heute ist man mit Prophezeiungen eher vorsichtig geworden; so hat man vor 20 Jahren noch öfter gehört, dass wir in "zehn bis fünfzig Jahren kein Erdöl mehr auf der Erde finden werden". Angesichts der horrend gestiegenen Benzinpreise könnte man das zwar beinahe meinen, momentan sieht es aber eher so aus, als könnten sich diejenigen, die sich schon ewig am Öl bereichern, sich auch noch ewig daran bereichern. Auch die übrigen Bodenschätze scheinen uns nicht auszugehen; trotz rapiden Klimawandels haben wir immer noch Kontinente über Wasser, und auch die Polkappen sind noch nicht völlig weggeschmolzen. Das muss jedoch nicht heißen, dass es nicht soweit kommen kann – nur, dass es im Zweifel den heutigen Propheten zu verdanken ist, dass es noch nicht soweit gekommen ist. Weiterlesen | |
Gangster sind die neuen Helden | von Jens am 07.05.2008, um 15:00 Uhr. |
![]() Und Schwächen haben wir alle. Meist sogar mehr als Stärken. Doch was wollen wir machen, wenn die heutige Jugend auch Antihelden nicht mehr akzeptiert? Stattdessen sind Gangster cool, und in. Und hip. Erstrebenswert ist das Gangsterdasein aus vielen Gründen. Gangster werden nicht alt (Berufsrisiko), sie zahlen selten soziale Abgaben, können sich ihre Freunde aussuchen (beziehungsweise sich der anderen "entledigen") und nicht zuletzt haben Gangster auch mehr Geld. Alles Dinge, von denen wir ohnehin viel weniger haben. Weiterlesen | |
Déjà-vu-Gesellschaft | von Jens am 03.05.2008, um 09:00 Uhr. |
![]() Im Vergleich zu den urzeitlichen Echsen (die manchen Glaubensrichtungen zufolge ja nie existierten) sind wir Menschen noch vergleichsweise kurz auf unserem blaugrünen Planeten. Wir bemühen uns zwar, dass auch unserer Herrschaft ein Ende gesetzt ist, doch statt mit Asteroiden beschäftigen wir uns lieber Zahlungsmitteln, die Dinosauriern vermutlich mehr als gleichgültig waren. Insofern hätte es Tyrannosaurus Rex vermutlich nicht im Geringsten Interessiert, ob die Deutsche Bank im ersten Quartal 2008 einen Verlust von 141 Millionen Euro netto gemacht hätte (nachdem im ersten Quartal 2007 noch drei Milliarden Euro Gewinn gemacht wurden!). Doch fragen wir uns heute zurecht, wie die Dinosaurier die lange Zeit auf unserer Welt überhaupt überstanden haben – gehen uns doch heute schon die Ideen aus. Weiterlesen | |
Das Gesicht des Unvorstellbaren | von Jens am 29.04.2008, um 09:00 Uhr. |
![]() Nicht selten verwandelt sich dieses Ohnmachtsgefühl dann in Wut, die sich dadurch in den Griff bekommen lässt, dass man die Schuld jemand anderem zuweist. Dabei ist es nur gut, dass im Endeffekt immer die anderen Schuld haben. Weiterlesen | |
Volksnah – bis an die Schmerzgrenze | von Jens am 27.04.2008, um 13:00 Uhr. |
![]() Ist es dann einmal ungeschehen gemacht, oder zumindest notdürftigst geflickt, laufen wir Gefahr, denselben Fehler ein zweites Mal zu begehen. Und wundern uns dann, wenn genau dasselbe wieder dabei herauskommt. – Faszinierend? Weiterlesen | |
Protest ist, den Streik zu boykottieren | von Jens am 22.04.2008, um 15:00 Uhr. |
![]() Sei es in den USA, wo sich die beiden demokratischen Präsidentschaftskandidaten gegenseitig so sehr blockieren, dass letztlich gar keiner von beiden mehr übrig sein könnte, oder aber hierzulande, wo derzeit die Post einmal mehr streikt. Da fragt man sich nur, wann die Bahn eigentlich mal wieder streiken möchte? Doch an die ist ausnahmsweise einmal nicht zu denken, dafür sorgen all die anderen, die um die Titelzeilen der Tageszeitungen buhlen. Weiterlesen | |
Oben ist weiter weg von unten | von Jens am 17.04.2008, um 14:00 Uhr. |
![]() Es ist weiterhin eine alte Weisheit, dass alles, was einmal nach oben geht auch wieder einmal herunterkommen muss. Dies ist insbesondere für all diejenigen Menschen bitter, die sich gerade auf dem Höhepunkt ihres Schaffens wählen und doch wissen, dass es von nun an nur wieder schlechter werden kann. Im Buddhismus gibt es indes eine andere Lehre, die da besagt, dass sich sowieso alles wieder ändern wird. Wer also jetzt oben ist, wird wieder ganz unten sein, und wer unten ist, wird wieder ganz oben sein. Wie schnell das gehen kann, vermag man sich allerdings kaum vorzustellen. Weiterlesen | |
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