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News und Reviews

Kritik: Pirates of the Caribbean: Salazars Rache [2017]
Mit Pirates of the Caribbean: Salazars Rache kommt der inzwischen fünfte Film um Captain Jack Sparrow in die Kinos, den Johnny Depp auf so unnachahmliche Weise zum Kassenmagneten gemacht hat. Die Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg präsentieren entgegen der Franchise-Müdigkeit auf Seiten des Publikums ein Abenteuer, das auf charmante Art und Weise einen Abschluss zu einem fast vergessenen Handlungsbogen mit sich bringt. Zusammen mit einigen der Schwächen der vorigen Filme.
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Kritik: Alien: Covenant [2017]
So ambitioniert die Geschichte von Ridley Scotts Prometheus - Dunkle Zeichen als Science Fiction-Story war, so mängelbehaftet war die Umsetzung, nicht zuletzt, weil der Film kaum Antworten auf die Fragen lieferte, die er aufwarf. Mit der Fortsetzung Alien: Covenant verspricht der Filmemacher, Vieles besser zu machen und die Lücke zu seinem Klassiker Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt zu schließen. Angesichts der Versprechen ist umso enttäuschender, was für einen Film man letztlich geboten bekommt.
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Kritik: Die Insel der besonderen Kinder [2016]
Sieht man sich Tim Burtons Adaption des ersten Teils der erfolgreichen Kinderbuchreihe Die Insel der besonderen Kinder von Autor Ransom Riggs an, dann ist es, als würde man mehrere verschiedene Filme anschauen. Von mehreren Filmemachern. Fängt Burton, der sich mit sonderbaren Fantasy-Geschichten seit Jahrzehnten auszeichnet, das Flair der unbekannten, magischen Welt von Miss Peregrine und ihren Kindern zu Beginn immerhin noch stellenweise ein, implodiert die Story mit zunehmend wachsender Geschwindigkeit.
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Kritik: Panic Room [2002]
Wenige Filmemacher besitzen ein solches Gespür für Optik wie David Fincher. Sein Thriller Panic Room, der heuer 15 Jahre alt wird, besitzt bereits im Vorspann ein Hitchcocksches Flair, was einerseits an der Musik von Howard Shore liegt, andererseits an der Art und Weise, wie Fincher die Szenerie einfängt. Er tut dies wie ein Beobachter, jemand, dem es erlaubt ist, sich frei zu bewegen. Wenn er sich daher später entscheidet, die Charaktere großteils in Großaufnahmen einzufangen, erzeugt er eine Beklemmung, die ihresgleichen sucht.
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Kritik: Bokeh [2017]
Die Ausgangslage bei dem minimalistischen Science Fiction-Drama Bokeh ist so vielversprechend, dass es umso mehr enttäuscht, wie wenig die beiden Filmemacher Geoffrey Orthwein und Andrew Sullivan davon nutzen. Vor der Kulisse Islands, die erscheint, als stamme sie aus einer anderen Welt, entdeckt das Pärchen Jenai und Riley und einer unvorstellbaren Einsamkeit sich selbst. So beängstigend die Idee, so flach sind jedoch die kaum ausgeschmückten Figuren vor einer malerischen Landschaft.
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Kritik: Nerve [2016]
Der Techno-Thriller Nerve trifft – mangels eines besseren Ausdrucks – einen Nerv. Die Romanverfilmung präsentiert eine Gesellschaft, in der Zehntausende einem gefährlichen Onlinespiel folgen, dessen Teilnehmer immer gefährlichere Herausforderungen bestehen müssen. Für möglichen Ruhm und Geld geben die Spieler jegliche Privatsphäre auf. Dank der spannenden Umsetzung ist das nicht nur ein treffendes Spiegelbild unserer Zeit, sondern auch durchaus sehenswert.
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Kritik: Erschütternde Wahrheit [2015]
Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Erschütternde Wahrheit, die der Arzt Dr. Bennet Omalu im gleichnamigen Film ans Tageslicht bringt. Selbst wenn es wenig überrascht zu erfahren, dass die wiederholten Schläge auf den Kopf beim American Football bleibende Schäden hinterlassen. Dem Kampf um Anerkennung dieser Erkenntnis beizuwohnen ist zwar in gewissem Sinne inspirierend und inhaltlich tragisch, aber nur selten wirklich mitreißend. Vor allem, weil das Drama sich nicht entscheidet, was es porträtieren möchte.
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Kritik: Imperium [2016]
Das ruhig erzählte Thrillerdrama Imperium wirft einen beunruhigenden Blick auf eine Parallelgesellschaft, die nur weil sie weniger wahrnehmbar ist als manch andere extremistische Gruppierung, bei weitem nicht weniger aktiv ist. Oder weniger gefährlich. In einer Rolle, die sein bemerkenswertes Repertoire um neue Facetten erweitert, lässt sich Daniel Radcliffe undercover bei einer rechtsextremen Organisation einschleusen, die verdächtigt wird, eine schmutzige Bombe zu bauen. Nicht nur der Realitätsbezug ist hier beängstigend.
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Kritik: Collide [2016]
Es gibt Filme, die sind so schlecht, dass sie schon wieder auf ihre ganz spezielle Art und Weise gut sind. Der Actionthriller Collide von Regisseur Eran Creevy ist selbst für einen durchschnittlich unterhaltsamen Filmabend zu schlecht, aber auch wieder nicht so grauenvoll, dass man ihn als Trash-Fest empfehlen kann. Vor allem muss man sich schlichtweg fragen, wie sich vier bekannte (davon zwei oscarprämierte und eine oscarnominierte) Hollywood-Darsteller hier hinein verirren konnten.
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Buchkritik: Das Geheimnis des weißen Bandes [2011] - Anthony Horowitz
Seit seinem ersten Auftreten im 1887 erschienenen Roman von Sir Arthur Conan Doyle genießt der britische Detektiv Sherlock Holmes ein beinahe mystisches Ansehen. Mit Das Geheimnis des weißen Bandes präsentiert Anthony Horowitz eines der wenigen Bücher, die mit dem Segen des Nachlasses von Conan Doyle erschienen sind. Es ist ein Werk, das an den richtigen Stellen moderner geworden ist, als die ursprünglichen Romane, und dennoch an den Tugenden derselben festhält.
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Kritik: Guardians of the Galaxy Vol. 2 [2017]
Nach dem überraschenden Erfolg von Guardians of the Galaxy ist die Erwartungshaltung bei der ebenfalls von Filmemacher James Gunn inszenierten Fortsetzung entsprechend groß. Aber statt die Bedrohung und die Schauplätze noch größer zu machen geht Guardians of the Galaxy Vol. 2 eine etwas andere Richtung. So groß und explosiv die Actionsequenzen auch sind, im Kern konzentriert sich die Geschichte auf die Guardians selbst, die alle auf die ein oder andere Art und Weise mit der Familie zu kämpfen haben.
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The Dark Tapes [2017]
Der Independent-Found-Footage-Film The Dark Tapes von Regisseur Michael McQuown unterstreicht, dass es kein großes Budget braucht, um eine unheimliche Stimmung zu erzeugen. Aber er verdeutlicht gleichzeitig, dass jede gute Geschichte ein gutes Skript benötigt und "billige" Schreckmomente immer "billig" bleiben. Der in vier Episoden erzählte Horrorstreifen weiß aus dem Potential viel zu machen und verleiht bekannten Stories ungewohnte Wendungen. Auch deshalb sollten Genrefans auf ihn aufmerksam werden.
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Kritik: Ein Hologramm für den König [2016]
Ein Hologramm für den König kam erst zwei Jahre nach Drehschluss tatsächlich in die Kinos. Vermutlich, weil die Verleihfirmen Tom Tykwers Film kein großes Publikum zutrauten. Bedauerlicherweise lag man damit sogar richtig. Die an sich inspirierende Geschichte ist behutsam gespielt, aber unnötig kompliziert erzählt. Am Ende bleiben zu viele Storystränge unbeantwortet und durch die wenig fokussierte Erzählung reißen die Schicksale der Figuren nicht mit.
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Kritik: Con Air [1997]
Con Air ist inhaltlich vollkommen abstrus mit an den Haaren herbeigezogenen, unwirklichen Action-Sequenzen und eindimensionalen Figuren. Wer Simon Wests beste Regiearbeit als das sieht, was sie sein will, einen überzogenen, explosiven Unterhaltungsfilm, der sich in keinem Moment auch nur ansatzweise ernst nimmt, der muss dem namhaften Cast aus vielerlei Charakterschauspielern für ihre Mitwirkung dankbar sein. Denn ohne die Besetzung würde der Film nicht funktionieren.
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Kritik: Nur 48 Stunden [1982]
Mit Nur 48 Stunden startete Regisseur nicht nur die Karriere des Stand-up-Comedian Eddie Murphy auf der großen Leinwand, sondern auch des Buddy-Films, wie wir ihn heute kennen. Die Formel um zwei ungleiche Partner, die zusammengeworfen werden und nur gemeinsam zum Ziel kommen können, ist seither kaum verändert und funktioniert auch 35 Jahre später immer noch. Selbst wenn sich keine Actionkomödie heute so politisch unkorrekt präsentieren könnte wie der Klassiker damals.
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