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News und Reviews

Kritik: Zero Days [2016]
Am Ende von Alex Gibneys Zero Days, seiner beinahe zweistündigen Dokumentation über die Ursprünge und Auswirkungen des Stuxnet-Computervirus, weiß man nicht, ob man ruhiger schlafen kann angesichts der Erkenntnisse, oder nicht. Seine Aufarbeitung besitzt den Erzählrhythmus eines Thrillers und eine Tragweite, die der Öffentlichkeit wohl damals nicht bewusst gewesen ist. Vor allem ist sie auf eine Art und Weise präsentiert, dass es von der ersten Minute an packt.
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Kritik: Die glorreichen Sieben [2016]
Dass die sympathische Besetzung bei der 2016er-Fassung von Die glorreichen Sieben ihren Spaß gehabt hat, sieht man Antoine Fuquas Remake des Klassikers Die sieben Samurai merklich an. Sie machen für ein interessiertes Publikum den Film auch dann sehenswert, wenn die Geschichte merklich ins Stocken gerät und das Finale alle absehbaren Klischees mitnimmt, die man sich nur vorstellen kann. Das ist zwar durchweg unterhaltsam, aber nie packend oder gar überraschend.
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Kritik: Blood Father [2016]
Mit Blood Father kehrt Mel Gibson nach fünf Jahren auf der schauspielerischen Ersatzbank, auf die er sich mit seinem öffentlichkeitswirksamen persönlichen Verhalten in Hollywood katapultiert hatte, in eine Hauptrolle vor der Kamera zurück. Dass er mit beinahe 60 Jahren durchaus in der Lage ist, den Bösen entgegenzutreten, beweist er damit durchaus. Nur außer Gibsons Rückkehr kann Filmemacher Jean-François Richet hier wenig vorweisen. Sein Crimedrama leidet an einer Story, die nie wirklich zündet.
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Kritik: Triple 9 [2016]
Es ist überaus erstaunlich, wie ein Film, der auf dem Papier so viele interessante Aspekte besitzt, angefangen von einer Star-Besetzung, über eine vielversprechende Idee bis hin zu einem Filmemacher, der mit The Road ein anspruchsvolles Endzeitdrama geschaffen hat, ein so umfassend enttäuschendes Erlebnis sein kann. Was man Triple 9 Regisseur John Hillcoat danach am dringendsten fragen möchte ist, was ist passiert?
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Kritik: Die Verurteilten [1994]
Das ruhig erzählte Gefängnisdrama Die Verurteilten war vor über 20 Jahren kein Erfolg bei seiner Kinoveröffentlichung und konnte trotz sieben Nominierungen für den begehrten Oscar keine einzige Trophäe gewinnen. Dennoch ist Frank Darabonts Adaption der Novelle von Stephen King einer der der besten Filme aller Zeiten und steht auf der Liste derjenigen Filme, die man in jedem Fall gesehen haben sollte, sehr weit oben. Er erzählt eine Geschichte, die mit den Jahren und jedem erneuten Ansehen nur hinzugewinnt.
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Kritik: Der Gigant aus dem All [1999]
Bereits von der ersten Minute an unterscheidet sich Der Gigant aus dem All von den allermeisten anderen Zeichentrickfilmen jener Zeit. Auch wenn das Science Fiction-Abenteuer eine kindgerechte Geschichte erzählt, Regisseur Brad Bird tut dies ohne die erwarteten Humor- oder Gesangseinlagen und mit genügend Mut zu einem düsteren Unterton, der sowohl die Zeit, in der er spielt, auf den Punkt bringt, als auch die universelle Botschaft. Die ist heute so wichtig wie damals, wenn nicht sogar noch mehr.
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Kritik: Kindergarten Cop [1990]
Die Ausgangsidee von Kindergarten Cop besitzt für sich bereits ein immenses komödiantisches Potential. Man stelle sich einen muskelbepackten Superstar vor, der die Jahre zuvor durch Action-Rollen berühmt geworden ist, und sich hier einem ganz ungewohnten Gegner gegenübersieht: Einer Klasse Vorschulkinder. Auch wenn Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger für seine schauspielerischen Fähigkeiten, auch in diesem Film, immer wieder kritisiert wurde, gerade er macht den Film auch nach all der Zeit immer noch sehenswert.
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Buchkritik: The Surrogates / The Surrogates: Flesh and Bone [2006 / 2009] - Robert Venditti & Brett Weldele
In seinem ersten Comic stellt Autor Robert Venditti die Idee der Virtual Reality auf den Kopf. Anstatt sich in einer künstlichen Wirklichkeit zurückzuziehen, verlassen die meisten Menschen in The Surrogates ihre Wohnungen nicht mehr. Vielmehr steuern sie Androiden, die in der normalen Welt den Alltag bestreiten. Wie das nicht nur den Umgang der Menschen untereinander verändert, erkundet das Comic zusammen mit der Fortsetzung Flesh and Bone. So interessant die Ausgangslage der Science Fiction-Thriller dabei ist, beide Stories lassen etwas wichtiges vermissen.
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Buchkritik: Die Hand des Thrawn - Star Wars: Blick in die Zukunft / Der Zorn des Admirals [1998] - Timothy Zahn
An sich als Zweiteiler konzipiert, wurde für die deutsche Veröffentlichung des Star Wars-Abenteuers Die Hand des Thrawn von Autor Timothy Zahn der zweite Band auf zwei Bücher, Blick in die Zukunft und Der Zorn des Admirals, aufgeteilt. Eine gute Nachricht für alle, denen Band 1 nicht packend genug war, ist hierbei, dass der Autor wie in seiner bereits legendären Thrawn-Trilogie ein Finale entwirft, das selbst die Filme verblassen lässt. Doch ihm gelingt mit dem Ende noch etwas Anderes: Eine neue Perspektive.
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Buchkritik: Star Wars: Die Hand des Thrawn - Schatten der Vergangenheit [1997] - Timothy Zahn
Die Mit seiner Bestseller-Romantrilogie, die er fünf Jahre nach dem letzten Teil der ursprünglichen Star Wars-Trilogie vorstellte, hauchte Autor Timothy Zahn der Sternensaga mehr als nur neues Leben ein. Mit Schatten der Vergangenheit, Teil eins einer an sich als Zweiteiler erdachten Fortsetzung der sogenannten Thrawn-Trilogie, knüpft er inhaltlich an die Geschichte und die Figuren an. Nur bedeutend ausladender und bedauerlicherweise nicht so gelungen, wie man sich das als Leser wünschen würde.
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Kritik: Logan: The Wolverine [2017]
17 Jahre nach dem ersten X-Men [2000]-Film geben sowohl Hugh Jackman als der Titelgebende Mutant, als auch Patrick Stewart als Professor Charles Xavier hier ihren Ausstand. So zumindest die Äußerungen von beiden vor dem Kinostart von Logan: The Wolverine. Sollte dem so sein, dann könnte der von James Mangold inszenierte Comic-Film keinen besseren Abschluss für die Charaktere darstellen. Das düstere, merklich brutalere Actiondrama zählt zu den besten Filmen der Reihe.
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Kritik: Fences [2016]
Streng genommen eignet sich Fences, Denzel Washingtons dritte Regiearbeit in beinahe 15 Jahren, nicht für eine bloße Kritik, sondern vielmehr für eine tiefgehende Analyse der einzelnen Figuren, Szenen und Dialoge. Im Zentrum des Familiendramas steht der von Washington selbst gespielte und vom Verlauf seines Lebens enttäuschte Troy Maxson. Zu sehen, was seine Entscheidungen ihm selbst und seiner Familie antun, ist schwere Kost, die an die Nieren geht, aber ebenso lehrreich und einer der besten Filme des vergangenen Kinojahres.
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Kritik: Road to the Well [2016]
Das Regieerstlingswerk von Autor und Regisseur Jon Cvack ist ein handwerklich überraschendes Indie-Thrillerdrama. Die Geschichte um Frank, der sich zusammen mit seinem alten Freund Jack plötzlich mit einer Leiche konfrontiert sieht, verliert im Mittelteil zwar merklich den roten Faden aus den Augen, findet jedoch zu einem starken dritten Akt zurück. Die Kanten von Road to the Well sind noch nicht vollends geschliffen, doch was die Macher hier auf die Beine stellen, ist durchaus beachtenswert.
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Kritik: The Nice Guys [2016]
Man muss eine ganz bestimmte Art von Humor mögen, damit einem Shane Blacks jüngster Film, The Nice Guys, gefällt. Dass dieser Humor dem des Filmemachers wohl am ehesten entspricht, sieht man bereits daran, dass sein Regieerstling eine sehr ähnliche Stimmung besaß. Beide Filme sind geprägt von schrägen Figuren und einer Story, die im Nachhinein einfacher ist, als sie erzählt wird. Und für das richtige Publikum sind beide unterhaltsamer als alles, was Hollywood im Sommer für gewöhnlich ins Rennen schickt.
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Kritik: Bastille Day [2016]
James Watkins' müder Actionthriller Bastille Day ist einer dieser Filme, die sich in eine vollkommen andere Richtung entwickeln würden, wenn sich auch nur eine Person darin so verhalten würde, wie sie es in ihrer Position im wirklichen Leben tun sollte. Die traurigerweise sehr aktuelle Situation eines Bombenanschlags in Paris dient dabei als Aufhänger für ein Skript, dessen Ideen aus allerlei Quellen zusammengeklaut sind, ohne diese "Inspirationen" um nennenswert gute, neue Ansätze zu ergänzen.
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