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News und Reviews

Kritik: Alpha [2018]
In Alpha erzählt Regisseur Albert Hughes die Geschichte eines Jungen, der durch einen Kampf ums Überleben zum Mann wird und währenddessen in einem Wolf einen Gefährten findet. Dass all dies vor 20.000 Jahren spielt, soll dem Geschehen vermutlich eine tiefere Bedeutung verleihen und unterstreichen, wie „der beste Freund des Menschen“ domestiziert wurde. Handwerklich kann das auch durchaus überzeugen, nur inhaltlich gibt es hier weniger zu entdecken, als erhofft.
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Kritik: BlacKkKlansman [2018]
Statt aus der absurd klingenden Ausgangslage um den ersten farbigen Polizisten in Colorado Springs, der sich verdeckt in den Ku-Klux-Klan einschleust, einen packenden Thriller zu erzählen, ist Spike Lees auf Tatsachen basierende Thriller-Dramödie BlacKkKlansman so schleppend dargebracht, dass würde er selbst am Ende den aktuellen Bezug nicht betonen, ihn manche im Publikum gar nicht erkennen würden. Dabei besitzt der Film inhaltlich eine so traurige wie erschreckende Brisanz.
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Kritik: Mother! [2017]
Darren Aronofskys Mother! ist kein Film, den man betrachten kann, oder sollte. Es ist ein visuell beeindruckendes Werk, bei dem man nicht umhin kommt, es zu erleben. Sei es durch die kraftvollen Darbietungen oder den Handlungsablauf, der keinen Konventionen zu folgen scheint. Was am Ende aber bleibt ist die durchaus berechtigte Frage des Publikums, wozu all das – abgesehen vom künstlerischen Anspruch um seiner selbst Willen – dienen soll.
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Kritik: The Commuter [2018]
Auf dem Papier klingt die Ausgangslage von The Commuter nicht mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogen als die von den bisherigen Filmen von Regisseur Jaume Collet-Serra, in denen er mit Liam Neeson in der Hauptrolle zusammengearbeitet hat. Bei einem unterhaltsamen Action-Thriller wäre auch nichts gegen eine dünne Story einzuwenden, wenn er denn unterhaltsam und actionreich wäre. Nur leider ist er eben beides nicht.
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Kritik: Alles eine Frage der Zeit [2013]
In Richard Curtis’ romantischem Fantasyfilm Alles eine Frage der Zeit bekommt die Hauptfigur Tim im Alter von 21 Jahren von seinem Vater gesagt, dass die Männer der Familie die Gabe besitzen, durch die Zeit zu reisen. So unermesslich die Möglichkeiten wären, die sich dem jungen Mann auftun, er entschließt sich, diese Fähigkeit einzig zu seinem persönlichen Vorteil zu nutzen. Seine Geschichte hinterlässt dabei keinen bleibenden Eindruck – wie auch, wenn nichts, das er tut, endgültige Konsequenzen hat.
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Kritik: Meg [2018]
Auch wenn Meg am Ende die Art Film ist, die man sich angesichts der Story um einen prähistorischen Riesenhai, der auf die moderne Menschheit losgelassen wird, vorstellen mag, er wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. 20 Jahre lang versuchte Hollywood mit verschiedenen Regisseuren und Drehbüchern, die Romanverfilmung auf die Leinwand zu bringen. Es erklärt vielleicht, weshalb Jon Turteltaubs leichtfüßiger Monster-Horror den Eindruck erweckt, die Beteiligten hätten keinen Spaß an der Materie, als wäre es mehr Pflicht als Kür.
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Kritik: Christopher Robin [2018]
Es sind Lebensweisheiten wie „Mein Lieblingstag ist ‚heute‘“, die Winnie Puuh, den tapsigen, etwas vergesslichen Bären so unvergleichlich machen. In Marc Forsters Christopher Robin feiert die Figur, die als Pu der Bär vor über 90 Jahren in einem Kinderbuch das Licht der Welt erblickte, aber von Walt Disneys Adaption in Animations(kurz)filmen maßgeblich geprägt wurde, ihren Realfilm-Leinwandeinstand. Herausgekommen ist ein Familienabenteuer mit so viel Herz, dass es auch den mürrischsten Menschen im Publikum zum Lächeln bringen sollte.
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Kritik: Justice League [2017]
Wie Marvel's The Avengers ist Justice League das filmische Zusammentreffen der größten Superhelden – in diesem Fall des Verlags DC Comics –, doch im Gegensatz zu den Avengers, besteht die Liga zum größten Teil aus Helden, die man nie zuvor auf der Leinwand gesehen hat. Das schlimmste daran ist nicht, dass das Publikum in einer krude undurchsichtigen Story gar nicht erfährt, was der Schurke im Schilde führt, sondern dass die Geschichte mehr damit beschäftigt ist, die Helden vorzustellen, als sie tatsächlich in Aktion treten zu lassen.
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Kritik: Kingsman: The Golden Circle [2017]
Nachdem in Kingsman: The Secret Service mit Eggsy eine neue Generation an Agenten der Geheimorganisation von Elitespionen, Kingsman, eingeführt wurde, geht Regisseur Matthew Vaughn einen Schritt weiter und entledigt sich aller anderen. Das Ergebnis ließe sich um eine halbe Stunde gestrafft sicherlich flott erzählen. Aber so frenetisch die Inszenierung, so langatmig ist die Geschichte von Kingsman: The Golden Circle erzählt. Der gekünstelte Humor ist dem überdies nicht zuträglich.
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Kritik: Sauerkrautkoma [2018]
Auch im fünften Leinwandauftritt des granteligen Provinzpolizisten Franz Eberhofer wird wieder im niederbayerischen Niederkaltenkirchen ermittelt und wie zuvor treibt das interessierte Publikum die Frage um, ob es dem lakonischen Eberhofer gelingt, trotz – oder gerade durch – seiner eigenwilligen Art seine Freundin Susi dauerhaft zu erobern. Für Fans der Reihe bringt Sauerkrautkoma alles mit, was schon Leser von Rita Falks erfolgreichen Romanen zu schätzen wissen. Ein neues Publikum wird sich damit vermutlich jedoch nicht begeistern lassen.
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Kritik: Mission: Impossible – Fallout [2018]
Der inzwischen sechste Mission: Impossible-Teil ist in gleich mehrerlei Hinsicht eine Premiere innerhalb der Agentenfilm-Serie. Nicht nur, dass mit Christopher McQuarrie zum ersten Mal ein Regisseur für einen weiteren Film zurückkehrt, er stellt auch eine unmittelbare Fortsetzung des vorangegangenen Rogue Nation dar. Dass beides eine gute Idee ist, sieht man unter anderem daran, dass Mission: Impossible – Fallout der packendste und erbarmungsloseste Action-Thriller ist, der vermutlich nicht nur dieses Jahr im Kino zu sehen sein wird.
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Kritik: Mamma Mia! Here We Go Again [2018]
10 Jahre nach der überaus erfolgreichen Filmadaption des Bühnenmusicals Mamma Mia! kehren die Macher mit Mamma Mia! Here We Go Again auf die Leinwand zurück. Mit im Gepäck sind weitere Songs basierend auf Vorlagen der schwedischen Band ABBA, der größte Teil der ursprünglichen Besetzung und eine Story, die wieder auf der griechischen Insel Kalokairi angesiedelt, Sommer, Sonne und gute Laune verspricht. Dieses Versprechen wird auch eingehalten, solange man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzt.
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Kritik: Catch Me! [2018]
Im Mai eines jeden Jahres heißt es in der Clique von Hogan, Bob, ‚Chilli‘, Kevin und Jerry „Du bist!“ – das Kinderspiel spielen sie seit über 30 Jahren, getreu dem Motto, man hört nicht auf zu Spielen, weil man erwachsen wird, sondern man wird erwachsen, weil man aufhört zu Spielen. Die Geschichte klingt arg überzogen, doch basiert die Komödie Catch Me! sogar auf Tatsachen. Man kann nur hoffen, dass die Freunde es in Wirklichkeit nicht so sehr übertrieben haben, wie hier dargestellt wird.
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Kritik: I Kill Giants [2017]
Das auf dem gleichnamigen Graphic Novel von Joe Kelly und J. M. Ken Niimura basierende Fantasy-Drama I Kill Giants ist ein bedeutend überraschenderer Film, als man erwarten würde. Überaus sehenswert gespielt, entspricht die Geschichte überhaupt gar nicht dem, was der Titel suggeriert. Dies ist jedoch der Erwartungshaltung von Seiten des Publikums geschuldet. Bis das Drama seine größten Stärken ausspielt, dauert es allerdings sehr lange, so dass der Weg dorthin holpriger erscheint, als gut für die Geschichte ist.
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Kritik: Jumanji [1995]
Basierend auf Fantasy-Bilderbuch Dschumanji von Chris Van Allsburg, präsentiert Regisseur Joe Johnston mit Jumanji einen Familien-Abenteuerfilm, in dem es keine funktionierende Familie zu sehen gibt. Die Kinder befinden sich ständig in Lebensgefahr, werden für Jahrzehnte von ihren Eltern getrennt und zu Waisen. Das klingt düsterer, als es dem Genre angemessen wäre, was schließlich auch der Fall ist. Dafür ist der Humor stets kindgerecht und Robin Williams in der Hauptrolle wie immer sehenswert.
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