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News und Reviews

Kritik: Es [2017]
In seinen Werken beschreibt Stephen King oft diesen einen Sommer. Der Sommer, in dem die Jugendlichen in seiner Geschichte ihre Freundschaften aus der Kindheit pflegen und doch den ersten Schritt in das Erwachsensein gehen. Es wundert daher nicht, dass sich Es in manchen Momenten anfühlt, als würde man andere Verfilmungen von Kings Romanen ansehen und es gelingt Regisseur Andrés Muschietti gekonnt, das Gefühl jenes Sommers auf die Leinwand zu bringen. Zusammen mit einer der bösartigsten Horror-Figuren seit langem ist das nicht nur eine Überraschung, sondern auch sehenswert.
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Kritik: Cars 3: Evolution [2017]
Nach dem enttäuschenden Cars 2 verpflichtet Pixar für die Fortsetzung einen neuen Regisseur. Brian Fee, der mit Cars 3: Evolution sein Regiedebüt feiert, ist dabei die vielleicht beste Wahl, die das Animationsstudio treffen konnte. Er konzentriert die Geschichte wieder auf Lightning McQueen und den Autorennen, statt auf eine Agentenstory um den Abschlepptruck Mater. Mehr noch: Er erzählt einen Film, der wieder Aussagen für alle Altersgruppen trifft.
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Kritik: Victoria & Abdul [2017]
Obwohl Regisseur Stephen Frears in Victoria & Abdul mehr die Geschichte des jungen Bediensteten Abdul Karim als diejenige der britischen Königin Victoria erzählt, ist es Judi Denchs großartige Darbietung, die am meisten in Erinnerung bleibt. Das heißt nicht, dass Ali Fazal keine bemerkenswerte Auftritte hat, sondern lediglich, dass das eindrucksvoll ausgestattete, humorvolle Drama auf eine so unnachahmliche Weise von seiner Hauptdarstellerin geprägt wird, dass es einem den Atem nimmt.
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Kritik: Norman [2016]
Es gibt eine Szene in Norman, in welcher die Titel gebende Hauptfigur am Straßenrand steht und einen Fahrradfahrer beobachtet, der anstatt bei einer roten Ampel abzusteigen, aufrecht auf dem Fahrrad balanciert. Beobachtet man seinen Blick, dann ist es beinahe, als würde er sich selbst erkennen und es beschreibt am treffendsten, was Norman beruflich macht: Er balanciert Interessen. Dem zuzusehen ist dank der ausgezeichneten Darbietung von Richard Gere durchaus sehenswert.
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Kritik: Schlaflos in Seattle [1993]
Die romantische Komödie Schlaflos in Seattle um den um seine verstorbene Frau trauernden, alleinerziehenden Vater, dessen Sohn bei einer Radiosendung anruft und damit das Herz einer am anderen Ende des Landes lebenden Frau gewinnt, beginnt zaghaft. Doch je mehr Zeit man mit den Figuren verbringt, ihrem Weg zueinander folgt, umso mehr offenbart sich, welch feine Balance Filmemacherin Nora Ephron findet zwischen Romantik und Tragik sowie einem auf sanfte Weise berührenden Kitsch, der nie klischeehaft erscheint.
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Kritik: Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft [2017]
Elf Jahre nach der Oscar-gekrönten Dokumentation Eine unbequeme Wahrheit lädt der ehemalige Vizepräsident der USA, Al Gore, zu einem aktuellen Stand der Klimakrise ein. Die Dokumentation konzentriert sich dabei weniger auf die Ursachen der Klimaerwärmung, als auf die Auswirkungen und den geopolitischen Machtkampf, sich dieser Herausforderung zu stellen. Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft ist dabei nicht der angenehmste, vermutlich aber der wichtigste Film des Jahres.
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Kritik: Meine Cousine Rachel [2017]
Filmemacher Roger Michell adaptiert in Meine Cousine Rachel Daphne du Mauriers prägenden Roman aus dem Jahr 1951. Es ist ein Mystery-Thriller-Drama um eine gefährliche Liebesbeziehung, bei der man am Ende nicht weiß, ob sie überhaupt gefährlich war – oder gar eine Liebesbeziehung. Angesiedelt im England des 19. Jahrhunderts, lebt der Film von seiner Besetzung, allen voran Rachel Weisz in der Titel gebenden Rolle, über deren Schuld oder Unschuld man bis zuletzt rätselt.
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Kritik: Black Butterfly: Der Mörder in mir [2017]
Wie die allermeisten Filme entfaltet auch Brian Goodmans Black Butterfly: Der Mörder in mir eine größere Wirkung, je weniger man im Vorfeld über den Film weiß. Das Remake des französischen Thrillers Schwarzer Schmetterling beginnt mit einigen zusammenhanglos scheinenden Szenen und scheint erst dann eine wirkliche Geschichte zu erzählen. Deren Verlauf nimmt schließlich einige unerwartete Wendungen, die so weit reichen, dass sie das Geschehen bedauerlicherweise ad absurdum führen.
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Kritik: Assassin's Creed [2016]
Wer gedacht hatte, dass Hollywood nach Jahrzehnten erfolgloser Spielfilmumsetzungen von an sich erfolgreichen Videospielkonzepten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hätte, der wird auch bei Assassin's Creed bedauerlicherweise enttäuscht. Basierend auf der gleichnamigen Videospielreihe, die heuer zehnjähriges Jubiläum feiert, präsentiert Filmemacher Justin Kurzel eine Starbesetzung, deren größter Verdienst es hier ist, bei dem was geschieht ein ernstes Gesicht zu bewahren.
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Buchkritik: Ready Player One [2011] - Ernest Cline
Der Debütroman von Ernest Cline, Ready Player One, richtet sich an eine Leserschaft, die wie die Hauptfiguren des Werkes dem schier unermesslichen Schatz der modernen Popkultur verfallen sind, die in den 1970er- und 80er-Jahren ihren Höhepunkt feierte. Viele Geschichten, Musik, Filme und Bücher jener Zeit werden Jahrzehnte später wieder aufgegriffen – sie wirken immer noch. Es ist ein Vermächtnis, in dem sich der Autor bestens auskennt und dessen Stärken er für sich zu nutzen weiß, selbst wenn er denselben Schwächen erliegt.
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Buchkritik: Ivar Leon Mengers "Monster 1983 (Staffel 1)" [2015]
Schon nach den ersten Minuten wird klar, dass Ivar Leon Mengers zehnteiliges Monster 1983 kein gewöhnliches Hörspiel ist. Angesiedelt im beschaulichen Küstenstädtchen Harmony Bay im U.S.-Bundesstaat Oregon im Jahr 1983 handelt die Mystery-Story von Mord, Intrigen, einer Verschwörung und – wie der Titel bereits verrät – einem Monster. Doch beginnt der Abspann zu erklingen, dann bleibt das Gefühl, als würde die Geschichte mehr ankündigen, als sie am Ende liefert.
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Kritik: Der Dunkle Turm [2017]
Kenner von Stephen Kings Fantasy-Romanreihe Der Dunkle Turm werden sich fragen, wie Regisseur Nikolaj Arcel das acht Bände umfassende Epos auch nur ansatzweise in einen lediglich eineinhalb Stunden dauernden Film übertragen möchte, selbst wenn die lang erwartete Leinwandumsetzung sich nur einen Teil des Werkes vornimmt. Wer mit den Büchern jedoch nicht vertraut ist, wird um den leichten Einstieg dankbar sein. Zumindest so lange bis man erkennt, dass damit auch die Tiefe der Vorlage zu großen Teilen wegfällt.
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Kritik: Dunkirk [2017]
Wenn sich ein Filmemacher wie Christopher Nolan anschickt, seinen ersten auf Tatsachen basierenden Film umzusetzen, der sich zudem um die Schlacht um Dünkirchen dreht, werden nicht nur Filmfans rund um den Globus hellhörig. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass kaum jemand, der Dunkirk zum ersten Mal sieht, den Film vollends verstehen wird. Der Grund ist nicht, dass die Geschichte tatsächlich kompliziert wäre, sie wird nur unnötig kompliziert erzählt.
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Kritik: Planet der Affen: Survival [2017]
Regisseur Matt Reeves gelingt mit Planet der Affen: Survival etwas, das man kaum für möglich halten würde: Er präsentiert nicht nur einen der der besten Filme, die bislang dieses Jahr in den Lichtspielhäusern zu sehen waren, es gelingt ihm, an den meisterhaften Klassiker Planet der Affen auf vielerlei Arten und Weisen anzuknüpfen und gleichzeitig einen fantastischen Abschluss für diese Trilogie zu finden, bei der die Affen nicht nur die Stars der Geschichte sind, sondern so vielschichtige Persönlichkeiten, dass es einem den Atem raubt.
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Kritik: Emoji: Der Film [2017]
Wer dachte, Filmreihen basierend auf Kinderspielzeug wären hinsichtlich der absurden Grundidee kaum zu übertreffen, der wird diesen Kinosommer eines besseren belehrt. Mit Emoji: Der Film kommt ein Animationsfilm über das Eigenleben der Bildzeichen in die Kinos, die in der virtuellen Stadt Textopolis einer Smartphone-App hausen. Wer angesichts der bloßen Idee bereits ungläubig mit den Augen rollt, der wird überrascht sein, dass das Animationsabenteuer nicht so grauenvoll ist, wie man denken würde.
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