News & Reviews

  • Sunny Dancer [2026]
    George Jaques’ Sunny Dancer über eine Gruppe von Jugendlichen in einem Feriencamp, die allesamt eine Krebserkrankung überlebt haben, ist ein besonderes Erlebnis. Angetrieben von Darbietungen, die zu den besten gehören, die man dieses Jahr auf der großen Leinwand wird bestaunen können, stellt sich das Drama nicht nur sehr schwierigen Themen, sondern scheut nicht davor zurück, seine Figuren und das Publikum emotional Höhen und Tiefen ausloten zu lassen, die man lange nicht vergessen wird.
  • Steckerlfischfiasko [2026]
    Im inzwischen bereits zehnten Teil der Heimatkrimis um Dorfpolizist Franz Eberhofer widmen die Verantwortlichen überraschend viel Zeit dem Krimiaspekt der Geschichte, bringen aber gleichzeitig auch die zentralen Figuren voran. Dass Nebencharaktere dabei eine untergeordnete Rolle spielen, mag einige eingefleischte Fans stören, doch gerade die Gewichtung macht Steckerlfischfiasko nach der etwas längeren Pause seit dem letzten Film zu einem gelungenen Beitrag der Reihe.
  • Der Regenmeister [2026]
    Trotz allem, was die im Grunde tragische Geschichte im Kern erzählen und will und selbst in den erfahrenen Händen von Regisseur Hannes Holm gibt es so gut wie nichts an Der Regenmeister, was wirklich funktioniert. Die Adaption des gleichnamigen Romans über einen Witwer, der über einen Wasserhahn in seinem Garten den Regen kontrolliert, mutet wie eine Tragikomödie an, doch am Ende verpufft das Drama und wirklich witzig ist das Gezeigte nie. Nur unvorstellbar langatmig.
  • You, Me & Italy [2026]
    Kat Coiros You, Me & Italy fühlt sich von Anfang bis zu den Outtakes während des Abspanns derart beliebig an, dass wäre es nicht um die im Grunde sympathische Besetzung und die mitunter einladenden Landschaftsaufnahmen, die Liebeskomödie vollends in sich zusammenfallen würde. Garniert wird die Erzählung von einem letzten Drittel, das so tut, als wäre in den ersten beiden zuvor eine andere Geschichte erzählt worden. Um davon überhaupt mitgenommen zu werden, müsste man geradezu hoffnungslos romantisch sein.
  • Spider-Man: Brand New Day [2026]
    Das vierte Einzelabenteuer mit Tom Holland als der Titel gebende Superheld bleibt den übrigen der Reihe sowie des großen Marvel Cinematic Universe in vielerlei Hinsicht treu und bietet viel Action mit zahlreichen Momenten, die insbesondere Fans des weitverzweigten und in sich verschränkten Franchise freuen werden. Dabei ist auch Spider-Man: Brand New Day dann am besten, wenn die Figuren im Vordergrund stehen, während die Erzählung einmal mehr spürbar aufgebläht erscheint.
  • The Invite [2026]
    Nicht nur in Anbetracht dessen, dass The Invite ein Remake des spanischen Spielfilms Sentimental ist, erzählt Filmemacherin Olivia Wilde darin eine Geschichte, die man so ähnlich bereits oft gehört hat. Aber sie tut dies nicht nur mit einer tollen Besetzung und geschliffenen Dialogen, sondern mit einer gelungenen Mischung aus Humor und vor allem zum Ende hin entblätternd ernsten Momenten, sodass die Aussagen spürbar ins Schwarze treffen. Ein prüdes Publikum mag das allerdings als unnötig anzüglich wahrnehmen.
  • Bitteres Fest [2026]
    Filmemacher Pedro Almodóvar erzählt in Bitteres Fest im Grunde dieselbe Geschichte mit sechs zentralen Figuren zweimal. Das bedeutet aber auch, dass er am Ende jeweils zweimal an denselben Aussagen ankommt. Zwar gibt er sich auf dem Weg dorthin überraschend ehrlich und beinahe schon selbstkritisch, doch das ändert nichts daran, dass die Story viel weniger bietet, als es auf den ersten Blick scheint. Vor allem fehlt es an Figuren, denen man auf ihrer Reise gerne folgen möchte.
  • Traffic – Macht des Kartells [2000]
    In seiner Spielfilmadaption der preisgekrönten, britischen Mini-Serie Traffik beleuchtet Filmemacher Steven Soderbergh den illegalen Drogenhandel an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten aus verschiedenen Perspektiven. Traffic – Macht des Kartells wartet dabei mit einem geradezu erschlagenden Ensemble auf, das im Rahmen der beinahe zweieinhalbstündigen Laufzeit teils preiswürdige Darbietungen zeigt. Überaus komplex, ist das vermutlich ein so desillusionierender wie realistischer Blick auf die Situation vor über 25 Jahren, die heute nicht besser geworden ist.
  • Toy Story 5 [2026]
    So unterhaltsam Toy Story 5 durchweg ist, die einmal mehr späte Fortsetzung fühlt sich erst im letzten Drittel wie ein richtiger Teil der Reihe ein. Warum dem so ist, ist schwer an einem Punkt festzumachen und ungeachtet dessen überzeugt die Erzählung mit einer aktuellen Geschichte und Figuren, die einem ans Herz gewachsen sind. Aber nur wenig hiervon wirkt in einer Art und Weise lebendig, dass man davon vollends mitgerissen würde. Das mag aber auch an dem hohen Niveau liegen, das die bisherigen Filme etabliert haben.
  • H wie Habicht [2025]
    Das preiswürdig gespielte, einfühlsame Drama erzählt, wie die Cambridge-Dozentin nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters versucht, mit einer Trauer umzugehen, die sie selbst nicht annimmt. Stattdessen sucht sie in der Ausbildung eines Habichts eine Aufgabe und isoliert sich zunehmend. H wie Habicht lebt dabei nicht von lauten Konflikten oder Konfrontationen, sondern von leisen Beobachtungen, die all diejenigen mitten ins Herz treffen, die selbst bereits einen geliebten Menschen verloren haben.

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Neue Kritiken sind eingetroffen zun kommenden #Kino-Starts des sehenswerten Dramas SUNNY DANCER, des inzwischen zehnten Heimatkrimis um Dorfpolizist @franzeberhoferofficial, STECKERLFISCHFIASKO, und der schwedischen Romanadaption DER REGENMEISTER.
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Nach Jahren wieder dem @imax einen Besuch abgestattet. Das @dietrichtheaterneuulm verfügt über die einzige IMAX-Leinwand in ganz Bayern. An sich, @imaxdach, ist das mehr als nur ein Versäumnis. Jetzt, da die Geschichten für dieses Format in größerem Umfang produziert werden, gebt uns bitte mehr IMAX-Leinwände, dann kommt auch das Publikum. Sonntagnachmittag, 13:35 Uhr – und der Saal war voll.

Denn DIE ODYSSEE auf dieser Leinwand zu sehen, ist ein Erlebnis der besonderen Art. Durch die spezielle Anordnung nimmt sie beinahe das gesamte Blickfeld ein, so dass man sich den Bildern nicht entziehen kann und vollends in die Story hineingezogen wird. Der Ton lässt den Kinosaal wackeln, weshalb es auch keine Schüttelsitze braucht. #ChristopherNolan|s jüngster Film ist auf diese Art und Weise noch einnehmender und im besten Sinne des Wortes eine Empfehlung!
Unsere Besprechung zum Film gibt’s hier:
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Zu Beginn des Jahres im #Kino bedauerlicherweise vollkommen untergegangen, begleitet der Crime-Thriller CRIME 101 unter anderem einen Juwelendieb und den Polizisten, der ihn schnappen will. Die klassische Story ist überraschend komplex umgesetzt und dank der charmanten Besetzung greifbar zum Leben erweckt. Erstklassig in Szene gesetzt und so sehenswert wie unterhaltsam, eignet sich das für ein Publikum mit Aufmerksamkeitsspanne, wie es sie heute scheinbar nur selten gibt. Die bei @plaionpictures erschienene #4K Ultra-HD-Veröffentlichung kommt leider ohne irgendwelches Bonusmaterial daher, dafür aber mit einer erstklassigen Präsentation. Tipp! Zur Besprechung:
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Neue Kritiken sind eingetroffen zum kommenden #Kino-Start von @katcoiro|s bemühter Liebeskomödie YOU, ME & ITALY mit @hallebailey und @regejean sowie dem bereits gestarteten @spiderman: BRAND NEW DAY mit @tomholland2013 in einer starken Darbietung.
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Das zweite #Kino-Halbjahr 2026 beginnt mit einigen Highlights. Dabei werden es alle anderen schwer haben, #ChristopherNolan|s DIE ODYSSEE in einer Hinsicht zu übertreffen: Das unverfälschte Filmerlebnis. Keiner großen Produktion der vergangenen Jahre (oder Jahrzehnte, wenn man genauer darüber nachdenkt) gelang es derart, ein authentisches Erlebnis auf die Leinwand zu bringen. Die Bilder sind eine Wucht, die Darbietungen durchweg preiswürdig und die Geschichte womöglich das prägendste griechische Epos des Geschichtenerzählens überhaupt. Greifbarer kann man das nicht auf die Leinwand bringen und je größer diese ist, umso einnehmender ist es. Zur Besprechung:
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