News & Reviews

  • Finding Emily [2026]
    Es würde nicht überraschen, würde in nicht allzu ferner Zukunft die britische Liebeskomödie Finding Emily als moderner Klassiker gelten. Filmemacherin Alicia MacDonald fängt auf überaus gelungene Art und Weise die Schwierigkeiten ein, die insbesondere heute mit der Suche nach der Liebe verbunden sind. Von den beiden Protagonisten herzlich und mit einer geradezu ansteckenden Ehrlichkeit gespielt, ist das so charmant, dass man der Geschichte auch verzeiht, dass sie in altbekannten Bahnen verläuft und das länger, als notwendig.
  • Bad Apples [2025]
    Die stellenweise geradezu unerwartet böse, britische Thrillerkomödie Bad Apples erzählt von einem Dilemma, das vielen Menschen aus der Seele spricht. Wie soll man mit einer Person umgehen, die ihr gesamtes Umfeld in den Abgrund reißt? Das ist durchweg amüsant anzusehen und vor allem im letzten Drittel kaum absehbar, aber es nähert sich den Figuren dahinter nur wenig. Wer sich darauf einlässt, wird aber viele Momente vorfinden, in denen man sich fragen wird, wie man selbst entschieden hätte.
  • Onslaught [2026]
    Es dauert recht lange, ehe man nicht mehr übersehen kann, was für eine Art Film Adam Wingard mit seinem in vielerlei Hinsicht überzogenen Onslaught eigentlich erzählen will. Dann jedoch ist die Handschrift und sind die Anspielungen so offensichtlich, dass es einem förmlich entgegenspringt. Als Hommage an Exploitationfilme der 1970er-Jahre ist das überaus gelungen, selbst wenn hier dieselben Klischees aufgegriffen, statt aufgedeckt werden.
  • Ghost School [2025]
    In ihrem Regiedebüt erzählt die Filmemacherin Seemab Gul die Geschichte eines zehnjährigen Mädchens, das nach den Ferien feststellt, dass ihre Schule geschlossen ist. Die Aussage, dass es dort spuken soll, mag sie nicht so recht glauben und beginnt, selbst nachzuforschen. So blickt Ghost School durch die Augen eines Kindes auf eine Gesellschaft, die von Korruption und einem Ungleichgewicht der Macht geprägt ist. Das ist ruhig und langsam erzählt, aber voller treffender Beobachtungen und am Ende ernüchternder, als erhofft.
  • Echo 3 [2022-2023]
    Basierend auf einer preisgekrönten, israelischen Mini-Serie, versucht Autor und Produzent Mark Boal in Echo 3, eine vielschichtige Erzählung um internationale Konflikte und persönliche Dramen zu entwerfen. Überwiegend aus der Sicht von zwei Elitesoldaten soll die Thrillerserie außerdem actionreich sein. Ausgelegt auf weit über acht Stunden Laufzeit, ist es geradezu verblüffend, wie spektakulär sein Versuch einer solchen Erzählung auf allen Ebenen scheitert.
  • Das Ende der Sterne [2026]
    Basierend auf dem gleichnamigen Roman erzählt Filmemacher Ridley Scott in Das Ende der Sterne eine Geschichte, die nach dem Untergang der Zivilisation spielt. Inhaltlich erinnert das an viele bekannte, postapokalyptische Erzählungen, nur fehlt es hier an greifbaren Widersachern, einem wirklichen Ziel oder einer Aussage über den Zustand oder die Zukunft der Menschheit. Kompetent umgesetzt, ist das vor allem eines: ein großes Rätsel.
  • Mutiny [2026]
    Kaum ein Name steht heute so sehr für verlässliche Action wie Jason Statham. Dabei gibt es vielleicht wenige Filme, die aus der breiten Masse herausstehen, aber auch wenige, die weit unter den Erwartungen bleiben. Mit Mutiny bleibt er seinem Markenzeichen treu und liefert einen solide umgesetzten, zum Ende hin geradezu explosiven Thriller, der sich eindeutig an ein erwachsenes Publikum richtet. Der mag zwar bei weitem die Fußstapfen nicht füllen, in die er tritt, in der richtigen Stimmung ist das aber durchweg unterhaltsam.
  • One Night Only [2026]
    Filmemacher Will Gluck erzählt in One Night Only eine Geschichte vor einer toll in Szene gesetzten Kulisse, deren sympathische Figuren einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Idee von einer Gesellschaft, in der es Singles nur in einer Nacht im Jahr erlaubt ist, Sex zu haben, mutet dabei wie ein großer gesellschaftlicher Kommentar an, doch davon ist überraschend wenig zu hören und die Story selbst konzentriert sich auf andere Aspekte, als man erwarten würde.
  • Insidious: Out of the Further [2026]
    Als inzwischen sechster Teil der Horrorfilm-Reihe macht Insidious: Out of the Further macht überraschend Vieles richtig. Den größten Teil davon in einer ersten Filmhälfte, in der gruselige Momente tatsächlich für Gänsehaut sorgen. Doch je stärker sich die Erzählung der Titel gebenden Zwischenwelt des „Further“ widmet und die für die Filme ikonischen Dämonen zum Tragen kommen, umso weniger vermag das zu überzeugen. Dabei wäre die Besetzung mühelos in der Lage, eine stärkere Geschichte zu tragen.
  • The End of Oak Street [2026]
    Trotz des nicht zu leugnenden Charmes der 1980er-Jahre, in denen die Geschichte von David Robert Mitchells bereits mehrmals verschobenem Abenteuerfilm spielt, mag der Funke bei The End of Oak Street nie wirklich überspringen. Das liegt nicht an der gut gelaunten Besetzung, die kaum ausgearbeitete Figuren zum Leben erweckt, sondern vielmehr an der Umsetzung, die stellenweise so düster gerät, dass der Film nie die Leichtfüßigkeit zurückgewinnt, die er anfangs ausstrahlt.

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Neue Kritiken sind eingetroffen zum kommenden #Kino-Start des pakistanischen Dramas GHOST SCHOOL von @seemab_gulll und der abgeschlossenen @appletv-Mini-Serie ECHO 3, die viel mehr Potential verspricht, als hier genutzt wird.
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Neue Kritiken sind eingetroffen zum insbesondere zum Ende hin brachialen Actionfilm MUTINY mit dem stets verlässlichen @jasonstatham und der absurd klingenden Liebeskomödie ONE NIGHT ONLY, die zwar Charme besitzt, der es aber an Biss fehlt. Außerdem kürzlich hinzugekommen sind INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER und @endofoakstreet.
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