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News und Reviews

Kritik: Guardians of the Galaxy Vol. 2 [2017]
Nach dem überraschenden Erfolg von Guardians of the Galaxy ist die Erwartungshaltung bei der ebenfalls von Filmemacher James Gunn inszenierten Fortsetzung entsprechend groß. Aber statt die Bedrohung und die Schauplätze noch größer zu machen geht Guardians of the Galaxy Vol. 2 eine etwas andere Richtung. So groß und explosiv die Actionsequenzen auch sind, im Kern konzentriert sich die Geschichte auf die Guardians selbst, die alle auf die ein oder andere Art und Weise mit der Familie zu kämpfen haben.
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The Dark Tapes [2017]
Der Independent-Found-Footage-Film The Dark Tapes von Regisseur Michael McQuown unterstreicht, dass es kein großes Budget braucht, um eine unheimliche Stimmung zu erzeugen. Aber er verdeutlicht gleichzeitig, dass jede gute Geschichte ein gutes Skript benötigt und "billige" Schreckmomente immer "billig" bleiben. Der in vier Episoden erzählte Horrorstreifen weiß aus dem Potential viel zu machen und verleiht bekannten Stories ungewohnte Wendungen. Auch deshalb sollten Genrefans auf ihn aufmerksam werden.
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Kritik: Ein Hologramm für den König [2016]
Ein Hologramm für den König kam erst zwei Jahre nach Drehschluss tatsächlich in die Kinos. Vermutlich, weil die Verleihfirmen Tom Tykwers Film kein großes Publikum zutrauten. Bedauerlicherweise lag man damit sogar richtig. Die an sich inspirierende Geschichte ist behutsam gespielt, aber unnötig kompliziert erzählt. Am Ende bleiben zu viele Storystränge unbeantwortet und durch die wenig fokussierte Erzählung reißen die Schicksale der Figuren nicht mit.
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Kritik: Con Air [1997]
Con Air ist inhaltlich vollkommen abstrus mit an den Haaren herbeigezogenen, unwirklichen Action-Sequenzen und eindimensionalen Figuren. Wer Simon Wests beste Regiearbeit als das sieht, was sie sein will, einen überzogenen, explosiven Unterhaltungsfilm, der sich in keinem Moment auch nur ansatzweise ernst nimmt, der muss dem namhaften Cast aus vielerlei Charakterschauspielern für ihre Mitwirkung dankbar sein. Denn ohne die Besetzung würde der Film nicht funktionieren.
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Kritik: Nur 48 Stunden [1982]
Mit Nur 48 Stunden startete Regisseur nicht nur die Karriere des Stand-up-Comedian Eddie Murphy auf der großen Leinwand, sondern auch des Buddy-Films, wie wir ihn heute kennen. Die Formel um zwei ungleiche Partner, die zusammengeworfen werden und nur gemeinsam zum Ziel kommen können, ist seither kaum verändert und funktioniert auch 35 Jahre später immer noch. Selbst wenn sich keine Actionkomödie heute so politisch unkorrekt präsentieren könnte wie der Klassiker damals.
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Kritik: Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert: "Gestern, Heute, Morgen" [1994]
"Alle guten Dinge müssen einmal zu Ende gehen." Das Sprichwort, an das sich der Originaltitel des Serienfinales von Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert anlehnt, scheint im Rückblick die gesamte letzte Staffel begleitet zu haben. In Gestern, Heute, Morgen gipfelt eine Storyarc, die nicht nur den Standard für andere Science Fiction-Serien setzt, sondern universell zeigt, wie ein hervorragender Abschluss einer so langlebigen Serie aussehen kann. Ein Meilenstein des Fernsehens.
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Kritik: Star Trek: Deep Space Nine: "Der Abgesandte" [1993]
Mit Star Trek: Deep Space Nine feierte im Januar 1993 die vierte Serie im Star Trek-Universum ihren Einstand. Mit einer Ausgangslage, die sich deutlich von den vorherigen Serien unterschied, fügen die Macher ein Element hinzu, das unter dem eineinhalb Jahre zuvor verstorbenen Franchise-Schöpfer Gene Roddenberry undenkbar gewesen wäre. Der Pilotfilm stellt dabei viele neue Figuren vor und bringt einige bekannte zurück. Und er bedient ein Vorurteil, das viele Fans im Vorfeld geäußert hatten.
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Buchkritik: San Francisco: Das große Beben [2004] - James Dalessandro
Die Katastrophe, die James Dalessandro in seinem schweißtreibend recherchierten Roman San Francisco: Das große Beben beschreibt, könnte nicht größer sein. Vor dem Hintergrund des großen Erdbebens und daran anschließenden Feuerinfernos des Jahres 1906 erzählt er eine Geschichte, die mit teils fiktiven Figuren besetzt ist, sich in Teilen aber dennoch so zugetragen hat. Er verwebt die Fiktion so geschickt mit dem tatsächlichen Drama, dass einen manche Passagen sprachlos zurücklassen.
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Kritik: Zero Days [2016]
Am Ende von Alex Gibneys Zero Days, seiner beinahe zweistündigen Dokumentation über die Ursprünge und Auswirkungen des Stuxnet-Computervirus, weiß man nicht, ob man ruhiger schlafen kann angesichts der Erkenntnisse, oder nicht. Seine Aufarbeitung besitzt den Erzählrhythmus eines Thrillers und eine Tragweite, die der Öffentlichkeit wohl damals nicht bewusst gewesen ist. Vor allem ist sie auf eine Art und Weise präsentiert, dass es von der ersten Minute an packt.
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Kritik: Die glorreichen Sieben [2016]
Dass die sympathische Besetzung bei der 2016er-Fassung von Die glorreichen Sieben ihren Spaß gehabt hat, sieht man Antoine Fuquas Remake des Klassikers Die sieben Samurai merklich an. Sie machen für ein interessiertes Publikum den Film auch dann sehenswert, wenn die Geschichte merklich ins Stocken gerät und das Finale alle absehbaren Klischees mitnimmt, die man sich nur vorstellen kann. Das ist zwar durchweg unterhaltsam, aber nie packend oder gar überraschend.
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Kritik: Blood Father [2016]
Mit Blood Father kehrt Mel Gibson nach fünf Jahren auf der schauspielerischen Ersatzbank, auf die er sich mit seinem öffentlichkeitswirksamen persönlichen Verhalten in Hollywood katapultiert hatte, in eine Hauptrolle vor der Kamera zurück. Dass er mit beinahe 60 Jahren durchaus in der Lage ist, den Bösen entgegenzutreten, beweist er damit durchaus. Nur außer Gibsons Rückkehr kann Filmemacher Jean-François Richet hier wenig vorweisen. Sein Crimedrama leidet an einer Story, die nie wirklich zündet.
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Kritik: Triple 9 [2016]
Es ist überaus erstaunlich, wie ein Film, der auf dem Papier so viele interessante Aspekte besitzt, angefangen von einer Star-Besetzung, über eine vielversprechende Idee bis hin zu einem Filmemacher, der mit The Road ein anspruchsvolles Endzeitdrama geschaffen hat, ein so umfassend enttäuschendes Erlebnis sein kann. Was man Triple 9 Regisseur John Hillcoat danach am dringendsten fragen möchte ist, was ist passiert?
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Kritik: Die Verurteilten [1994]
Das ruhig erzählte Gefängnisdrama Die Verurteilten war vor über 20 Jahren kein Erfolg bei seiner Kinoveröffentlichung und konnte trotz sieben Nominierungen für den begehrten Oscar keine einzige Trophäe gewinnen. Dennoch ist Frank Darabonts Adaption der Novelle von Stephen King einer der der besten Filme aller Zeiten und steht auf der Liste derjenigen Filme, die man in jedem Fall gesehen haben sollte, sehr weit oben. Er erzählt eine Geschichte, die mit den Jahren und jedem erneuten Ansehen nur hinzugewinnt.
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Kritik: Der Gigant aus dem All [1999]
Bereits von der ersten Minute an unterscheidet sich Der Gigant aus dem All von den allermeisten anderen Zeichentrickfilmen jener Zeit. Auch wenn das Science Fiction-Abenteuer eine kindgerechte Geschichte erzählt, Regisseur Brad Bird tut dies ohne die erwarteten Humor- oder Gesangseinlagen und mit genügend Mut zu einem düsteren Unterton, der sowohl die Zeit, in der er spielt, auf den Punkt bringt, als auch die universelle Botschaft. Die ist heute so wichtig wie damals, wenn nicht sogar noch mehr.
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Kritik: Kindergarten Cop [1990]
Die Ausgangsidee von Kindergarten Cop besitzt für sich bereits ein immenses komödiantisches Potential. Man stelle sich einen muskelbepackten Superstar vor, der die Jahre zuvor durch Action-Rollen berühmt geworden ist, und sich hier einem ganz ungewohnten Gegner gegenübersieht: Einer Klasse Vorschulkinder. Auch wenn Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger für seine schauspielerischen Fähigkeiten, auch in diesem Film, immer wieder kritisiert wurde, gerade er macht den Film auch nach all der Zeit immer noch sehenswert.
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