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News und Reviews

Kritik: Coco - Lebendiger als das Leben! [2017]
In ihrem 19. Spielfilm begeben sich die Animationskünstler von Pixar auf eine kulturelle Reise nach Mexiko zum "Tag der Toten". Das Abenteuer, das sie erzählen, rückt einmal mehr die Familie in den Vordergrund und dass man seine Träume verfolgen soll, um glücklich zu werden. Das ist nicht neu, aber nichtsdestoweniger wahr und so entwickelt Coco - Lebendiger als das Leben! eine gelungene Atmosphäre, bei der es Spaß macht, dem Geschehen auf der Leinwand zuzusehen. Nur berührt das nie so sehr, wie es sollte – oder möchte.
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Kritik: Detroit [2017]
Dass es Filmemacherin Kathryn Bigelow meisterhaft versteht, ihr Publikum mitten in das Geschehen zu versetzen, hat sie nicht erst mit Zero Dark Thirty und Tödliches Kommando - The Hurt Locker unter Beweis gestellt. Im Thriller-Drama Detroit porträtiert sie einen Moment der wohl beinahe in Vergessenheit geratenen, jüngeren amerikanischen Geschichte, als sich Rassenunruhen in der Titel gebenden Stadt im Juli 1967 in einem unvorstellbaren Alptraum zugespitzt haben. Dem beizuwohnen ist auf eine tragische Art aktuell, aber gleichzeitig beunruhigend und erschütternd.
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Kritik: Girls Trip [2017]
Girls Trip von Regisseur Malcolm D. Lee ist eine Komödie, die angeblich zeigen soll, dass Frauen ebenso Party machen können wie Männer. Nämlich mit reichlich Alkohol und permanenten Witzen über (meist männliche) Geschlechtsorgane oder das, was man mit diesen anstellen kann. Das Ergebnis ist ein Film, der wohl selbst bei einem Mädelsabend nur dann zu ertragen ist, wenn die "Mädels" nicht hinsehen, oder -hören.
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Kritik: A Ghost Story [2017]
Obwohl man den Titel bei A Ghost Story durchaus wörtlich nehmen sollte, handelt es sich bei David Lowerys Werk nicht um einen Gruselfilm. Er erzählt in einzigartigen Bildern und mit einer kaum vorhersehbaren Struktur ein Drama, das die Themen Verlust, Zeit, das Loslassen, Liebe und die Existenz an sich umspannt. Das ist Kunst, die in einer Schlüsselszene unnötigerweise mit Worten erklärt wird, als wäre sich der Filmemacher selbst nicht sicher, ob seine Botschaft sonst verstanden wird.
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Kritik: Die Schöne und das Biest [2017]
Bill Condons Die Schöne und das Biest ist keine Adaption der französischen Märchenvorlage, sondern eine Realverfilmung des gleichnamigen Disney-Zeichentrickklassikers aus dem Jahr 1991, der als erster Animationsfilm sogar für den Oscar als bester Film nominiert worden war. Dementsprechend sind Bühnenbild, Kostüme und Songs großteils wortwörtlich übernommen. Doch was die Filmemacher bedauerlicherweise nicht zu kopieren vermögen ist der Charme des Originals.
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Kritik: Das 9. Leben des Louis Drax [2016]
Es mag den Anschein haben, als wäre Das 9. Leben des Louis Drax ein Mystery-Drama um den gleichnamigen Jungen, der von einer Klippe fällt, zwei Stunden lang tot ist und dann doch wieder lebt. Doch im Kern erzählt Alexandre Ajas Film von einer zutiefst gestörten Person, die erschreckend gefährlich ist. So chic das visuell verpackt ist, es tröstet nur bedingt darüber hinweg, dass der Filmemacher den Fokus viel zu spät auf die damit gemeinte Figur lenkt.
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Buchkritik: Extinction [2011] - Kazuaki Takano
Extinction von Autor Kazuaki Takano ist sein erstes Werk, das ins Englische übersetzt worden ist. Angesichts der internationalen Story dürften die Chancen nicht schlecht stehen, dass auch dieses Werk – wie vorige von ihm – verfilmt und auf die große Leinwand gebracht wird. Doch so interessant die Grundidee dabei ist und so packend sie mitunter erzählt wird, so technisch ist sie an anderen Stellen und so vergleichsweise unbefriedigend die Auflösung.
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Kritik: Happy Deathday [2017]
Es ist doch eher unwahrscheinlich, dass jemand, der sich einen Film wie Happy Deathday ansieht, nicht im Vorfeld weiß, worum es geht. Immerhin ist die Prämisse das größte Verkaufsargument von Christopher Landons Thriller-Horror. Dass die düstere Variante von Und täglich grüßt das Murmeltier, in der die Studentin Tree ihren Todestag wieder und wieder erlebt, überraschend gut funktioniert, liegt vor allem an der gelungenen Umsetzung – und der Tatsache, dass die Filmemacher bewusst mit der absurden Idee spielen.
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Kritik: Mord im Orient Express [2017]
So interessant sich die Aussicht einer Kinoadaption des inzwischen bereits viermal verfilmten Agatha Christie-Krimis Mord im Orient Express aus der fähigen Hand von Kenneth Branagh anhört, so ernüchternd war der Einblick, welche die Vorschau vermittelte. Umso erfreulicher ist es, dass Branagh, der neben der Regie auch die Hauptrolle übernimmt, den unverwechselbaren Charakter der Romanvorlage behält und den besten Hercule Poirot zum Leben erweckt, den es in beinahe 40 Jahren auf der Leinwand zu sehen gab.
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Kritik: BFG: Big Friendly Giant [2016]
Basierend auf dem 1982 veröffentlichten Kinderbuch Sophiechen und der Riese von Autor Roald Dahl erschuf, erzählt Regisseur Steven Spielberg von dem Waisenmädchen Sophie, das auf einen großen, freundlichen Riesen trifft, den BFG: Big Friendly Giant. Herausgekommen ist ein Kinderfilm, der für ein ganz junges Publikum sicher etwas zu lang geraten ist, aber das Herz am rechten Fleck hat.
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Kritik: Der Tod steht ihr gut [1992]
Es gibt bei Robert Zemeckis' schwarzhumoriger Satire Der Tod steht ihr gut selbst bei wiederholtem Ansehen so vieles zu entdecken, dass es beinahe so ist, als würde man den Film zum ersten Mal sehen. Dabei fördert der Filmemacher das komödiantische Talent von zwei bekannten Hollywood-Stars zutage, denen man dies bis dahin nicht zugetraut hatte. Das ist nicht nur überraschend und amüsant, sondern erstaunlich zeitlos und in den Aussagen teils so böse, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt.
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Kritik: Spuren von Rot [1992]
Spuren von Rot ist ein Crime-Thriller aus demselben Jahr, in dem das so prüde Hollywood mit Basic Instinct bewies, dass es das Publikum doch noch schocken konnte. Auch Andy Wolks Film wartet mit einigen Erotikszenen auf, die jedoch ebenso wie der Rest weit hinter Paul Verhoevens Skandal-Thriller zurückbleiben. Dennoch besitzt der wendungsreiche Film einen nicht zu leugnenden Charme, auch dank der Besetzung, der es jedoch nicht gelingt, das Flair einer Videoproduktion abzuschütteln.
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Kritik: Thor: Tag der Entscheidung [2017]
Wollte man angesichts der schieren Anzahl der Marvel-Comic-Filme seit Iron Man einen Überblick behalten, welche Figuren wo Auftritte hatten, es würde vermutlich ein halbes Lexikon füllen. Glücklicherweise erkennt Regisseur Taika Waititi für den dritten beinahe-Solo-Auftritt um den Hammer schwingenden Donnergott in Thor: Tag der Entscheidung, dass die Geschichte auch ohne ein detailliertes Vorwissen funktionieren sollte. Dass er sich außerdem entscheidet, eine Action-Komödie zu erzählen, ist der größte Glücksgriff von allen.
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Kritik: Geostorm [2017]
Wer nach der ersten Hälfte von Geostorm aufhören würde, könnte die negative Aura, die Dean Devlins Spielfilmregiedebüt umgibt, kaum verstehen. Nicht nur die wenig überzeugenden Bilder der Filmvorschau sorgten für die negative Grundstimmung, sondern auch Berichte um Nachdrehs oder die Tatsache, dass der Film seit beinahe zwei Jahren so gut wie fertiggestellt ist. Doch dann beginnt die zweite Hälfte und plötzlich sieht man alle Befürchtungen bestätigt.
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Kritik: Life [2017]
Eindeutig vom Genre prägenden Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt inspiriert, beweist Regisseur Daniel Espinosa mit Life, dass auch vertraut klingende Geschichten unterhalten können. So atmosphärisch das umgesetzt ist, so durchweg vorhersehbar ist es nur leider auch. Bis hin zu einem unnötig klischeehaften Ende. Genrefans können sich dabei allerdings durchweg gut unterhalten lassen.
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