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News und Reviews

AV Visionen veröffentlicht Staffel 1 der preisgekrönten Serie 4 Blocks Anfang Dezember
Fans düsterer Gangster-Unterhaltung im Stile von Die Sopranos [1999-2007] werden dieses Jahr ein frühes Weihnachtsfest erleben. Anfang Dezember erscheint die erste Staffel der vielgelobten und auf der Berlinale 2017 gefeierten TNT-Produktion 4 Blocks von AV Visionen für das Heimkino. Wer sich damit die Wartezeit auf die im Mai 2018 startende neue Staffel verkürzen will, sollte den ungewohnten Blick auf Berlin-Neukölln mit vielversprechendem Bonusmaterial nicht verpassen …
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Kritik: Blade Runner 2049 [2017]
Zum 35-jährigen Jubiläum der Kino-Veröffentlichung von Blade Runner erzählt der Oscar-nominierte Regisseur Denis Villeneuve die Geschichte in Blade Runner 2049 weiter. Kenner des ersten Films erwartet die bestmögliche Fortsetzung, die man sich vorstellen kann. Die Tatsache, dass der Film derart in Einklang mit den Themen und der Präsentation des Vorgängers umgesetzt ist, bedeutet allerdings, dass er auch dieselben Schwächen besitzt, sofern man davon bei Scotts Film sprechen mag.
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Kritik: American Assassin [2017]
Wenn Filmemacher Michael Cuesta erklärt, dass er mit American Assassin einen Spionage-Thriller des neuen Jahrtausends inszenieren wollte, dann ist das keine Übertreibung. Der Leinwandeinstand des seit 1999 in mehr als einem Dutzend Romanen vielbeschäftigten CIA-Agenten Mitch Rapp erinnert dabei nicht von Ungefähr an 24 oder Homeland. Kenner jener Serien werden hier viele Elemente wiederentdecken – auch die weniger guten.
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Kritik: A Silent Voice [2016]
Während beim westlichen Publikum Animationsfilme meist als Unterhaltungsmedium für Kinder angesehen werden, gibt es eine solche Einschränkung bei fernöstlichen Anime-Filmen nicht. Basierend auf dem gleichnamigen, preisgekrönten japanischen Manga erzählt A Silent Voice die Geschichte eines Bullys, der Jahre später Erlösung sucht. Das eignet sich nicht für einen Kinderfilm und so richtet sich das sehenswerte Drama mit seiner Botschaft sowohl an Jugendliche als auch Erwachsene.
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Kritik: Kidnap [2017]
Im Entführungsthriller Kidnap kämpft Halle Berry als allein erziehende Mutter gegen die Entführer ihres Sohnes und es ist bemerkenswert, wie viel Energie sie offensichtlich in ihre Rolle packt. Dass der Film dem trotz einiger überraschend präsentierter Wendungen am Ende nicht gerecht wird, ist deshalb umso bedauerlicher, da aus der Idee ein durchaus packender Thriller hätte werden können.
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Kritik: Kong: Skull Island [2017]
In Kong: Skull Island kehrt eine neue Version von King Kong auf die Leinwand zurück und es wundert nicht, dass Jordan Vogt-Roberts' Actionabenteuer inhaltlich nicht allzu viel mit den bisherigen Geschichten um den riesigen Affen gemeinsam hat, sondern sich merklich anfühlt wie eine Comicverfilmung. Ist man sich dieser Tatsache jedoch bewusst, macht das Gezeigte durchaus Spaß. Nur ist es weder so poetisch getragen, noch so mitreißend wie andere Verfilmungen der Geschichte zuvor.
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Kritik: Allied: Vertraute Fremde [2016]
Filmemacher Robert Zemeckis hält sich in Allied: Vertraute Fremde so lange zurück zu entscheiden, was für eine Art Film er erzählt, dass wenn es schließlich soweit ist, das Publikum bereits das Interesse an den Figuren verloren hat. Angeführt von einer namhaften Darstellerriege, pendelt sich die Erzählung in mehreren Genres ein und fühlt sich offensichtlich in keinem wohl genug. Das Ergebnis ist – abgesehen von vielen und sehr offensichtlichen Trickeffekten – nur eingangs spannend und danach im besten Fall nicht langweilig.
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Kritik: Der Moment der Wahrheit [2015]
So bedenklich es um den investigativen Journalismus zu stehen scheint, so bemerkenswert war der Herbst / Winter 2015, wenn es um Filme zu eben diesem Thema geht. Während das preisgekrönte Drama Spotlight auf Grund der erschütternden Thematik im Rampenlicht stand, geriet Regisseur James Vanderbilts ebenso stark gespieltes Der Moment der Wahrheit zu Unrecht ins Hintertreffen. Dabei ist die Botschaft für unsere so von den Medien geprägte Welt, wichtiger denn je.
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Kritik: Das Morgan Projekt [2016]
In seinem Spielfilm-Regiedebüt Das Morgan Projekt beginnt Luke Scott, Sohn von Ridley Scott, durchaus vielversprechend und schart eine beachtliche Darstellerriege für einen solchen Genrefilm um sich. Doch die Idee versumpft in ebenso vorhersehbaren wie unlogischen Windungen der Story bis hin zu einer Auflösung, die Autor Seth W. Owen mit einer Überzeugung präsentiert, als wäre sie in irgendeiner Weise überraschend. Tatsächlich ist sie so früh absehbar, dass der Weg dorthin nur umso länger erscheint.
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Buchkritik: Grabesgrün [2008] - Tana French
Der Debütroman Grabesgrün der Kriminalautorin Tana French bringt alles mit sich, was man von fesselnden Krimigeschichten aus Großbritannien gewohnt ist: Interessante Figuren mit abgründigen Vergangenheiten, ein Mordfall, der mehr vermuten lässt, als auf den ersten Blick offensichtlich ist und viele falsche Fährten, die die Leserschaft lange im Dunkeln lassen. Doch was ihr Buch vor allem auszeichnet ist die Sprache selbst, die jedoch nur bedingt für ein Ende entschädigt, das etwas Zerbrechliches kaputt zu machen scheint, noch bevor es überhaupt sein Potential entfalten konnte.
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Buchkritik: Die Therapie [2006] - Sebastian Fitzek
Wie viele Psychothriller gibt Die Therapie von Sebastian Fitzek vor schlauer zu sein, als die Geschichte letztendlich ist. Dies beginnt bereits sehr früh, wenn die Frage aufgeworfen wird, ob alles vielleicht ganz anders ausgegangen wäre, hätte man sich an dieser Stelle anders entschieden. Auf eine solche Art und Weise zu erzählen kann gut gehen, wenn die Geschichte überraschend genug ist, um unvorhersehbar zu bleiben. Hier ist sie es leider nicht und so ist die Auflösung unerwartet absehbar.
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Kritik: Es [2017]
In seinen Werken beschreibt Stephen King oft diesen einen Sommer. Der Sommer, in dem die Jugendlichen in seiner Geschichte ihre Freundschaften aus der Kindheit pflegen und doch den ersten Schritt in das Erwachsensein gehen. Es wundert daher nicht, dass sich Es in manchen Momenten anfühlt, als würde man andere Verfilmungen von Kings Romanen ansehen und es gelingt Regisseur Andrés Muschietti gekonnt, das Gefühl jenes Sommers auf die Leinwand zu bringen. Zusammen mit einer der bösartigsten Horror-Figuren seit langem ist das nicht nur eine Überraschung, sondern auch sehenswert.
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Kritik: Cars 3: Evolution [2017]
Nach dem enttäuschenden Cars 2 verpflichtet Pixar für die Fortsetzung einen neuen Regisseur. Brian Fee, der mit Cars 3: Evolution sein Regiedebüt feiert, ist dabei die vielleicht beste Wahl, die das Animationsstudio treffen konnte. Er konzentriert die Geschichte wieder auf Lightning McQueen und den Autorennen, statt auf eine Agentenstory um den Abschlepptruck Mater. Mehr noch: Er erzählt einen Film, der wieder Aussagen für alle Altersgruppen trifft.
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Kritik: Victoria & Abdul [2017]
Obwohl Regisseur Stephen Frears in Victoria & Abdul mehr die Geschichte des jungen Bediensteten Abdul Karim als diejenige der britischen Königin Victoria erzählt, ist es Judi Denchs großartige Darbietung, die am meisten in Erinnerung bleibt. Das heißt nicht, dass Ali Fazal keine bemerkenswerte Auftritte hat, sondern lediglich, dass das eindrucksvoll ausgestattete, humorvolle Drama auf eine so unnachahmliche Weise von seiner Hauptdarstellerin geprägt wird, dass es einem den Atem nimmt.
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Kritik: Norman [2016]
Es gibt eine Szene in Norman, in welcher die Titel gebende Hauptfigur am Straßenrand steht und einen Fahrradfahrer beobachtet, der anstatt bei einer roten Ampel abzusteigen, aufrecht auf dem Fahrrad balanciert. Beobachtet man seinen Blick, dann ist es beinahe, als würde er sich selbst erkennen und es beschreibt am treffendsten, was Norman beruflich macht: Er balanciert Interessen. Dem zuzusehen ist dank der ausgezeichneten Darbietung von Richard Gere durchaus sehenswert.
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