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News und Reviews

Kritik: Skyscraper [2018]
Es gibt einen Moment in Rawson Marshall Thurbers Action-Thriller Skyscraper, in dem sich Dwayne Johnson mit Klebeband an Händen und Füßen als improvisierter Fassadenkletterer mehrere Hundert Meter über dem Boden an der Außenwand eines brennenden Hochhauses entlanghangelt. Zuvor meint er selbst „Das ist total bescheuert“ und trifft damit die Gedanken des Publikums haargenau. Aber so absurd allein die Idee ist, sie ist so leichtfüßig dargebracht, dass es immens viel Spaß macht, zuzusehen. So, wie es ein Sommer-Popcorn-Film auch sollte.
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Kritik: Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub [2018]
Während es viele bemerkenswerte Kinderfilme gibt, die sich mit bestimmten Elementen der Geschichte gleichzeitig auch an ein älteres Publikum richten, gibt es mindestens ebenso viele, die sich auf das sehr junge Zielpublikum konzentrieren. Beides ist legitim und nicht zu beanstanden. Allerdings macht dies einen Film wie Hotel Transsilvanien 3: Ein Monster Urlaub, der sich nicht nur zum allergrößten Teil an Kinder richtet, sondern auch noch der dritte Film der Reihe ist, zu bewerten sehr schwierig.
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Kritik: Ant-Man and the Wasp [2018]
Nach dem durchaus überraschenden Erfolg des im Vergleich zu den sonstigen Marvel-Comic-Verfilmungen stilistisch unterschiedlichen Ant-Man, kehrt der alltägliche Superheld mit dem Größen verändernden Anzug in Ant-Man and the Wasp zurück. Inhaltlich angesiedelt während Avengers: Infinity War, müssen Fans auf Antworten, wie die dortige Geschichte weitergeht, nach wie vor warten. Doch es gelingt Regisseur Peyton Reed, diese Wartezeit so angenehm wie möglich zu machen.
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Kritik: 303 [2018]
Hans Weingartners 303 ist ein dialoghaltiges Road Movie, in dem im Grunde nicht viel passiert und doch beschreibt der Filmemacher vielleicht das Wichtigste auf der Welt. Er begleitet zwei in ihren Ansichten grundverschiedene Figuren auf einer Reise durch Europa, an deren Ende sie selbst stehen und in deren Verlauf sie gleichermaßen zu sich und zu einander finden. Das ist nicht nur malerisch bebildert und mit einem hervorragenden Soundtrack versehen, es ist auch ein Film, der einen glücklicher zurücklässt, als man zu Beginn war.
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Kritik: Die Farbe des Horizonts [2018]
Mit Die Farbe des Horizonts widmet sich der isländische Regisseur Baltasar Kormákur erneut einer wahren Geschichte. In deren Zentrum steht die von Shailene Woodley ergreifend verkörperte Tami Oldham, die 41 Tage lang schiffbrüchig auf See war und dort ums Überleben kämpfte. So bewegend dies in machen Momenten vor allem dank der packenden Darbietung ist, lässt das Drama auf Grund gewisser künstlerischer Entscheidungen die Zugkraft vermissen, die es eigentlich verdient.
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Kritik: Ocean’s 8 [2018]
Obwohl Regisseur Gary Ross in Ocean’s 8 die Geschichte der Schwester des in der Ocean’s-Reihe von George Clooney verkörperten Gauners Danny Ocean als unmittelbare Fortsetzung anlegt, erzählt er über weite Strecken nur eine schwach abgewandelte Variation von dessen Story. Dass das dennoch unterhält, ist der namhaften und ansteckend gut gelaunten Riege an Darstellerinnen zu verdanken, die er vor der Kamera versammelt. Vollends überzeugen kann es dennoch nicht.
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Kritik: GLOW: Staffel 2 [2018]
Auch wenn es auf den ersten Moment so scheinen mag, als würden die Frauen in der Netflix-Serie GLOW (eine Kurzform für „Gorgeous Ladies of Wrestling“) als Objekte behandelt und ausschließlich Männerfantasien bedienen, steht in der Dramedy-Produktion tatsächlich genau der entgegengesetzte Aspekt im Mittelpunkt. In der ebenfalls 10 Episoden umfassenden zweiten Staffel bleiben die Macher dem unvergleichlichen Achtzigerjahre-Charme treu und widmen sich mehr Figuren als zuvor. Nicht nur auf Grund der aktuellen inhaltlichen Bezüge ist das beinahe uneingeschränkt sehenswert.
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Kritik: Love, Simon [2018]
Der Titel gebende Protagonist in Love, Simon ist ein ganz gewöhnlicher 17jähriger Schüler mit einer ganz normalen Familie. Auch sein Freundeskreis ist in dem Sinne nicht außergewöhnlich. Doch Simon hat ein Geheimnis, das er niemandem anvertraut hat und das niemand erfahren soll – er ist schwul. Auch wenn Regisseur Greg Berlanti im Grunde keine neue Geschichte erzählt, die unverkrampfte Art und Weise, wie er Simons Erlebnisse im letzten halben Jahr auf der High School schildert, machen den Film sehenswert.
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Kritik: Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI: Staffel 11 [2018]
Man kann sich den Zwiespalt der Fans angesichts einer Verlängerung des Revivals der Mystery-Serie Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI als außenstehende Person kaum vorstellen.Als es hieß, dass eine 11. Staffel auf die erfolgreiche Wiederbelebung beinahe 15 Jahre nach Ende der eigentlichen Serie folgen werde, die diesmal sogar zehn anstatt nur sechs Episoden umspannen würde, keimten die Erwartungen auf eine der Kult-Serie würdige Fortsetzung oder gar einen angemessenen Abschluss für die verdienten Figuren auf. Die Hoffnung war groß. Von der Enttäuschung angesichts des Ergebnisses wird sie jedoch mühelos in den Schatten gestellt.
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Kritik: Battle of the Sexes - Gegen jede Regel [2017]
In Battle of the Sexes - Gegen jede Regel erzählt das Regieduo Valerie Faris und Jonathan Dayton von einer Tennis-Begegnung im September des Jahres 1973, die Geschichte geschrieben hat. Der Titel beschreibt das gleichermaßen benannte Match dabei ebenso wie den damit verbundenen Kampf, Gleichberechtigung für die Frauen im Tennis zu erhalten. Das ist heute leider ebenso aktuell wie vor 45 Jahren und mit Esprit und Witz dargebracht. Doch lässt es tiefe Einblicke in die Persönlichkeit der beiden tragenden Figuren vermissen.
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Kritik: Colossal [2016]
Die ungewöhnliche Fantasy-Dramödie Colossal von Regisseur Nacho Vigalondo, der auch das Drehbuch schrieb, besitzt so viele beachtenswerte Facetten und Sinnbilder, dass es umso erstaunlicher ist, wie wenig Eindruck die Erzählung am Ende hinterlässt. Ungeachtet der gelungenen Besetzung, angeführt von einer tollen Anne Hathaway, kann das Ergebnis nicht vollends überzeugen, was jedoch nicht an der Erklärung liegt, die das Drehbuch für den Monster-Aspekt der Story liefert.
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Kritik: The Secret Man [2017]
In Anbetracht der Tatsache, dass die politischen Hintergründe in Peter Landesmans historischem Drama The Secret Man über die Watergate-Affäre, die letztlich den damaligen US-Präsidenten Richard Nixon im Jahr 1974 zum Rücktritt gezwungen hat, nicht nur zu jener Zeit brisant waren, sondern sich die Art der Intrigen sowie die missbräuchliche Machtausübung heute teils identisch widerspiegeln, ist es umso bedauerlicher, dass die Erzählung um FBI-Vizedirektor Mark Felt nicht funktioniert.
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Kritik: Star Trek: Raumschiff Voyager: „Der Fürsorger“ [1995]
Mit Star Trek: Raumschiff Voyager kehrt das erfolgreiche, langlebige Science Fiction-Franchise zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert ein Raumschiff als zentralen Ankerpunkt, dessen Crew unbekannte Welten entdeckt und neue Abenteuer erlebt. Im Pilotfilm Der Fürsorger zeichnet sich dabei bereits ab, dass auch diese Serie in manchen Belangen neue Wege gehen wird. Der Einstand legt hierfür ein durchaus solides Fundament, fällt dabei aber auch in bekannte Muster der Reihe zurück.
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Kritik: Hereditary – Das Vermächtnis [2018]
Ari Asters Spielfilmregiedebüt Hereditary – Das Vermächtnis ist einer der unheimlichsten, atmosphärischsten und seltsamsten Horrorfilme der letzten Jahre. Es ist ein Film, in dem die darin vorgestellte Familie Graham kaum vorstellbares Leid erleben muss. Der wahre Horror, so schlimm das klingt, ist hier das Überleben. Doch so gelungen das über weite Strecken ist, das Ende, das sicher kontrovers diskutiert werden wird, lenkt das Geschehen in eine unerwartete Richtung. Ob das eine weise Entscheidung ist, muss jeder für sich entscheiden.
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Kritik: Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes [2018]
In der Dokumentation Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes lässt Filmemacher Wim Wenders das Oberhaupt des katholischen Christentums zu Wort kommen und stellt seine teils nicht nur für Machthaber auf der Welt, sondern auch für die eigenen Glaubensbrüder und -schwestern unbequemen Ansichten vor. Dabei fängt er zwar die Ausstrahlung dieses als fortschrittlich geltenden Papstes ein, doch an einer tatsächlichen Dokumentation über die Person scheint er nicht interessiert.
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