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News und Reviews

Kritik: Spider-Man: Homecoming [2017]
Keine Comicfigur wurde in den letzten 15 Jahren so oft auf der großen Leinwand neu erfunden wie Spider-Man. Auch wenn Fans des Superhelden die durchaus komplizierte Konstellation um die Filmrechte der Figur kennen, die den ständigen Neustarts zugrundeliegen, die meisten Zuschauer möchten nur wissen, ob Spider-Man: Homecoming, der erste alleinige Auftritt des aus Captain Americas The First Avenger: Civil War bekannten Peter Parker, gelungen ist. Nun, er ist sogar mehr als nur das.
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Kritik: Passengers [2016]
Man erkennt schnell, was die Beteiligten in Morten Tyldums Science Fiction-Film Passengers gesehen haben, das sie zum Mitmachen bewog. Die Idee eines Überlebenskampfs zweier auf einem Kolonisierungsraumschiff gestrandeten Menschen, klingt überaus vielversprechend. Die Umsetzung ist dabei durchaus gelungen, offenbart jedoch einige Lücken, die nur größer werden, je länger man darüber nachdenkt.
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Kritik: Sully [2016]
Als am 15. Januar 2009 die Nachricht um die Welt ging, dass US Airways-Flug 1549 auf dem Hudson River bei Midtown Manhattan, New York, notgewassert war, hielten viele Menschen zu Recht den Atem an. Das Ereignis wurde bekannt als das "Wunder vom Hudson" und sieht man Clint Eastwoods Rekonstruktion dieser erschreckenden dreieinhalb Minuten, dann ist die Bezeichnung mehr als nur gerechtfertigt. Sully setzt all denen, die mitgeholfen haben, dieses Wunder zu erschaffen ein treffendes Denkmal.
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Kritik: Sleepless: Eine tödliche Nacht [2017]
Die Idee von Sleepless: Eine tödliche Nacht verspricht im Grunde einen düsteren, harten Thriller um korrupte Polizisten im Drogenmilieu von Las Vegas, die sich mit einer erbarmungslosen Unterweltfamilie angelegt haben. Regisseur Baran bo Odar lässt gelegentlich erkennen, welchen Film die Beteiligten machen wollten – nur spiegelt das Ergebnis wenig davon wieder. Stattdessen warten kaum definierte, grimmige Figuren, deren Schicksal nur wenig interessiert, da ihre Motivation den gesamten Film über undurchschaubar bleibt.
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Kritik: Der weiße Hai [1975]
Filmemacher Steven Spielberg ist noch nicht einmal 30 Jahre alt, als er Der weiße Hai auf die Leinwand bringt. In seinem zweiten Kinofilm kehrt der Regisseur zu dem unterschwelligen Terror zurück, den sein Spielfilmdebüt Duell bereits ausgezeichnet hat. Statt einem unüberwindbaren Lastwagen ist der Widersacher hier ein großer weißer Hai, der die Bewohner der beschaulichen Insel Amity in Angst und Schrecken versetzt. Das Ergebnis ist nicht nur ein Klassiker, sondern ein Meilenstein des modernen Kinos.
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Buchkritik: Frankenstein [1818] - Mary Shelley
Denkt man an klassische Horrorgeschichten mit Monstern, die die Welt buchstäblich über Jahrhunderte prägen sollten, dann fallen einem unweigerlich zwei ein: Dracula und Frankenstein. Wobei Frankenstein an sich der Wissenschaftler ist, der das namenlose Monster erschafft. Inhaltlich war Autorin Mary Shelley ihrer Zeit mit dem Roman Frankenstein weit voraus und präsentiert moderne und fortschrittliche Ideen. Aber so prägend ihr Werk ist, es ist nicht im gleichen Maße gut gealtert.
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Kritik: Begabt - Die Gleichung eines Lebens [2017]
Nach zwei mehr als durchwachsenen Ausflügen in das Comic-Superhelden-Genre kehrt Regisseur Marc Webb in das Independent-Fach zurück. Wie in (500) Days of Summer konzentriert er sich in Begabt - Die Gleichung eines Lebens auf die Figuren in einer Geschichte, die so neuartig gar nicht ist. Dank der beiden Hauptdarsteller, die ein Altersunterschied von 25 Jahren trennt, ist das nicht nur sehenswert, sondern einer der zurückhaltend berührendsten Filme, die dieses Kinojahr bislang hervorgebracht hat.
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Kritik: Der unsichtbare Gast [2016]
Ein zufälliges Unglück ist der Ausgangspunkt der Geschichte von Oriol Paulos düster erzähltem Krimi Der unsichtbare Gast. Dabei beginnt der Filmemacher mit einem Mord, der Monate später geschieht. Wie in vielen Filmen dieser Art wird das nach außen hin makellose Leben der Reichen und Schönen Stück für Stück entblättert und offenbart erschreckende Abgründe. Die Ideen hierin sind nicht neu, aber tadellos dargebracht und mit einem Gespür für das Geschichtenerzählen präsentiert, dass viele Zuseher bis zum Schluss rätseln werden, was passiert ist.
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Kritik: Suicide Squad (Extended Cut) [2016]
Wem es angesichts der wahren Flut an Comic-Verfilmungen inzwischen schwerfällt, den Überblick zu bewahren, wer auf wessen Seite kämpft, für den wird Suicide Squad keine Erleichterung bringen. Filmemacher David Ayer scheint in seinem Bösewichts-Team-Up verzweifelt darum bemüht, das Flair von Marvel's The Avengers einzuholen. Aber nicht nur, dass der Film unter einer zu großen Anzahl an Figuren leidet, die dem Publikum so bislang nicht bekannt sind, er präsentiert auch eine Story, die nicht wirklich interessiert.
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Kritik: Poltergeist [2015]
Wie verbessert man einen perfekten Film? Das war eine Fangfrage, die sich Regisseur Gil Kenan sicherlich oft anhören musste, als bekannt wurde, dass er das gleichnamige Remake des Kult-Klassikers Poltergeist inszenieren würde. Dabei gelingt ihm in den ersten 40 Minuten eine unerwartet stimmungsvolle Herangehensweise an die bekannte Geschichte um eine Familie, die in ein neues Haus eingezogen ist und deren junge Tochter dort entführt wird. Doch es ist beinahe, als wäre es dem Filmemacher dann zu anstrengend geworden.
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Kritik: Central Intelligence [2016]
Es ist ganz offensichtlich, dass die Darsteller eine Menge Spaß beim Dreh von Central Intelligence hatten. Manches davon überträgt sich auf den Film, an anderer Stelle ist es, als würden die Schauspieler nur improvisieren, um die Laufzeit zu füllen. Was Rawson Marshall Thurbers Actionkomödie am offensichtlichsten fehlt ist ein durchgängiges Konzept und eine Geschichte, die den Action-Aspekt ebenso in den Mittelpunkt rückt. Darüber täuscht auch die sympathische Besetzung nicht hinweg.
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Kritik: Transformers: The Last Knight [2017]
Während der ersten zwei Drittel seiner fast zweieinhalbstündigen Laufzeit vereint Regisseur Michael Bay alles Negative, was die Transformers-Filme zu bieten haben. Doch dann läutet der Filmemacher das Finale von Transformers: The Last Knight ein und es ist eines, das wohl nur er hat inszenieren können. Die atemberaubend eingefangene und choreografierte Zerstörungsorgie entschädigt für Vieles, was zuvor geschieht. Aber nicht für alles. Auch macht es die zusammenhanglos konfuse Geschichte nicht besser.
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Buchkritik: Gray [2017] - Leonie Swann
Im Grunde ist die Ankündigung des Verlages, Gray wäre Leonie Swanns neuer "Tierkrimi" irreführend. Im Gegensatz zu Glennkill – Ein Schafskrimi oder dem ebenso lesenswerten Garou – Ein Schaf-Thriller ist Gray nicht aus der Sicht des gleichnamigen Papageien erzählt, obwohl er im Zentrum der Geschichte steht. Er verbindet Figuren, die man im Laufe des Romans kennenlernt oder kennenzulernen glaubt. Was der Autorin erneut gelingt ist eine wundervolle sprachliche Reise und ein Fall, der viele falsche Fährten präsentiert.
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Kritik: The Accountant [2016]
Überraschenderweise überzeugt Gavin O'Connors Thriller The Accountant um einen hochbegabten, autistischen Buchhalter, der gleichzeitig ein effizienter Killer ist, in den Bereichen, in denen man es dem Film nicht zugetraut hätte. Dafür enttäuschen sowohl die Actionmomente als auch der Thrilleraspekt trotz der durchweg soliden Inszenierung. Fans der namhaften Besetzung finden zumindest bei zwei Darstellern genügend Momente, die durchaus sehenswert sind. Davon abgesehen gibt es jedoch kaum etwas zu entdecken.
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Kritik: Legend of Tarzan [2016]
Legend of Tarzan beginnt, wo viele Verfilmungen von Edgar Rice Burroughs' wohl bekanntester Romanfigur enden. John Clayton III., Lord Greystoke, der Sensationspresse besser bekannt als Tarzan, der bei den Affen im Dschungel aufgewachsen ist, lebt nach seiner Rückkehr mit Jane in England. Durch eine List wird er nach Afrika zurückgelockt und wehrt dort beinahe im Alleingang die belgischen Kolonialherren ab. Dass das zum größten Teil gelingt, liegt auch an der Besetzung. Nur das Finale macht den Eindruck, als stamme es aus einem anderen Film.
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