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News und Reviews

Kritik: Begabt - Die Gleichung eines Lebens [2017]
Nach zwei mehr als durchwachsenen Ausflügen in das Comic-Superhelden-Genre kehrt Regisseur Marc Webb in das Independent-Fach zurück. Wie in (500) Days of Summer konzentriert er sich in Begabt - Die Gleichung eines Lebens auf die Figuren in einer Geschichte, die so neuartig gar nicht ist. Dank der beiden Hauptdarsteller, die ein Altersunterschied von 25 Jahren trennt, ist das nicht nur sehenswert, sondern einer der zurückhaltend berührendsten Filme, die dieses Kinojahr bislang hervorgebracht hat.
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Kritik: Der unsichtbare Gast [2016]
Ein zufälliges Unglück ist der Ausgangspunkt der Geschichte von Oriol Paulos düster erzähltem Krimi Der unsichtbare Gast. Dabei beginnt der Filmemacher mit einem Mord, der Monate später geschieht. Wie in vielen Filmen dieser Art wird das nach außen hin makellose Leben der Reichen und Schönen Stück für Stück entblättert und offenbart erschreckende Abgründe. Die Ideen hierin sind nicht neu, aber tadellos dargebracht und mit einem Gespür für das Geschichtenerzählen präsentiert, dass viele Zuseher bis zum Schluss rätseln werden, was passiert ist.
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Kritik: Suicide Squad (Extended Cut) [2016]
Wem es angesichts der wahren Flut an Comic-Verfilmungen inzwischen schwerfällt, den Überblick zu bewahren, wer auf wessen Seite kämpft, für den wird Suicide Squad keine Erleichterung bringen. Filmemacher David Ayer scheint in seinem Bösewichts-Team-Up verzweifelt darum bemüht, das Flair von Marvel's The Avengers einzuholen. Aber nicht nur, dass der Film unter einer zu großen Anzahl an Figuren leidet, die dem Publikum so bislang nicht bekannt sind, er präsentiert auch eine Story, die nicht wirklich interessiert.
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Kritik: Poltergeist [2015]
Wie verbessert man einen perfekten Film? Das war eine Fangfrage, die sich Regisseur Gil Kenan sicherlich oft anhören musste, als bekannt wurde, dass er das gleichnamige Remake des Kult-Klassikers Poltergeist inszenieren würde. Dabei gelingt ihm in den ersten 40 Minuten eine unerwartet stimmungsvolle Herangehensweise an die bekannte Geschichte um eine Familie, die in ein neues Haus eingezogen ist und deren junge Tochter dort entführt wird. Doch es ist beinahe, als wäre es dem Filmemacher dann zu anstrengend geworden.
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Kritik: Central Intelligence [2016]
Es ist ganz offensichtlich, dass die Darsteller eine Menge Spaß beim Dreh von Central Intelligence hatten. Manches davon überträgt sich auf den Film, an anderer Stelle ist es, als würden die Schauspieler nur improvisieren, um die Laufzeit zu füllen. Was Rawson Marshall Thurbers Actionkomödie am offensichtlichsten fehlt ist ein durchgängiges Konzept und eine Geschichte, die den Action-Aspekt ebenso in den Mittelpunkt rückt. Darüber täuscht auch die sympathische Besetzung nicht hinweg.
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Kritik: Transformers: The Last Knight [2017]
Während der ersten zwei Drittel seiner fast zweieinhalbstündigen Laufzeit vereint Regisseur Michael Bay alles Negative, was die Transformers-Filme zu bieten haben. Doch dann läutet der Filmemacher das Finale von Transformers: The Last Knight ein und es ist eines, das wohl nur er hat inszenieren können. Die atemberaubend eingefangene und choreografierte Zerstörungsorgie entschädigt für Vieles, was zuvor geschieht. Aber nicht für alles. Auch macht es die zusammenhanglos konfuse Geschichte nicht besser.
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Buchkritik: Gray [2017] - Leonie Swann
Im Grunde ist die Ankündigung des Verlages, Gray wäre Leonie Swanns neuer "Tierkrimi" irreführend. Im Gegensatz zu Glennkill – Ein Schafskrimi oder dem ebenso lesenswerten Garou – Ein Schaf-Thriller ist Gray nicht aus der Sicht des gleichnamigen Papageien erzählt, obwohl er im Zentrum der Geschichte steht. Er verbindet Figuren, die man im Laufe des Romans kennenlernt oder kennenzulernen glaubt. Was der Autorin erneut gelingt ist eine wundervolle sprachliche Reise und ein Fall, der viele falsche Fährten präsentiert.
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Kritik: The Accountant [2016]
Überraschenderweise überzeugt Gavin O'Connors Thriller The Accountant um einen hochbegabten, autistischen Buchhalter, der gleichzeitig ein effizienter Killer ist, in den Bereichen, in denen man es dem Film nicht zugetraut hätte. Dafür enttäuschen sowohl die Actionmomente als auch der Thrilleraspekt trotz der durchweg soliden Inszenierung. Fans der namhaften Besetzung finden zumindest bei zwei Darstellern genügend Momente, die durchaus sehenswert sind. Davon abgesehen gibt es jedoch kaum etwas zu entdecken.
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Kritik: Legend of Tarzan [2016]
Legend of Tarzan beginnt, wo viele Verfilmungen von Edgar Rice Burroughs' wohl bekanntester Romanfigur enden. John Clayton III., Lord Greystoke, der Sensationspresse besser bekannt als Tarzan, der bei den Affen im Dschungel aufgewachsen ist, lebt nach seiner Rückkehr mit Jane in England. Durch eine List wird er nach Afrika zurückgelockt und wehrt dort beinahe im Alleingang die belgischen Kolonialherren ab. Dass das zum größten Teil gelingt, liegt auch an der Besetzung. Nur das Finale macht den Eindruck, als stamme es aus einem anderen Film.
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Kritik: Warcraft: The Beginning [2016]
Eine stimmige Geschichte zu erzählen, angereichert mit vielschichtigen Figuren, die alle einen Ursprung haben und ein Ziel, ist für sich genommen bereits ein kleines Kunststück. Ein ganzes Fantasy-Universum zu erzeugen, das sich so grundlegend von unserer Welt unterscheidet, ist eine Mammutaufgabe. Dass sie Filmemacher Duncan Jones mit Warcraft: The Beginning nicht durchgehend gelingt, liegt an mehreren Faktoren. Doch er zeigt auch, dass in diesem Universum durchaus Potential schlummert.
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Kritik: Die Unfassbaren 2 - Now You See Me 2 [2016]
Der Überraschungshit Die Unfassbaren - Now You See Me war seinerzeit "optisch so einladend umgesetzt [...], dass man nicht darüber nachdenkt, wie konstruiert und abstrus die darunter liegende Geschichte wirklich ist". Nimmt man dieser Ausgangslage die einladende Optik und stockt die konstruierte und abstruse Geschichte merklich auf, erhält man Die Unfassbaren 2 - Now You See Me 2. Dass der Fortsetzung dabei der Spaßfaktor abhanden kommt, ist vielleicht sogar das größte Kunststück, das die Macher hier veranstalten.
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Kritik: Ben Hur [2016]
Die wohl größte Überraschung an Timur Bekmambetovs Neufassung von Ben Hur ist, dass der Film in keiner Weise wirklich grauenvoll geraten ist. Beinahe 60 Jahre nach der letzten großen Leinwandadaption des Stoffes mit Charlton Heston in der Rolle des jüdischen Prinzen Judah Ben-Hur, komprimiert der Filmemacher den Stoff auf etwas mehr als zwei Stunden, ohne die großen Wegstationen zu verpassen. Abgesehen von einigen wenigen Momenten ist das durchaus ansehnlich – nur nie mehr als das.
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Kritik: Pirates of the Caribbean: Salazars Rache [2017]
Mit Pirates of the Caribbean: Salazars Rache kommt der inzwischen fünfte Film um Captain Jack Sparrow in die Kinos, den Johnny Depp auf so unnachahmliche Weise zum Kassenmagneten gemacht hat. Die Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg präsentieren entgegen der Franchise-Müdigkeit auf Seiten des Publikums ein Abenteuer, das auf charmante Art und Weise einen Abschluss zu einem fast vergessenen Handlungsbogen mit sich bringt. Zusammen mit einigen der Schwächen der vorigen Filme.
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Kritik: Alien: Covenant [2017]
So ambitioniert die Geschichte von Ridley Scotts Prometheus - Dunkle Zeichen als Science Fiction-Story war, so mängelbehaftet war die Umsetzung, nicht zuletzt, weil der Film kaum Antworten auf die Fragen lieferte, die er aufwarf. Mit der Fortsetzung Alien: Covenant verspricht der Filmemacher, Vieles besser zu machen und die Lücke zu seinem Klassiker Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt zu schließen. Angesichts der Versprechen ist umso enttäuschender, was für einen Film man letztlich geboten bekommt.
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Kritik: Die Insel der besonderen Kinder [2016]
Sieht man sich Tim Burtons Adaption des ersten Teils der erfolgreichen Kinderbuchreihe Die Insel der besonderen Kinder von Autor Ransom Riggs an, dann ist es, als würde man mehrere verschiedene Filme anschauen. Von mehreren Filmemachern. Fängt Burton, der sich mit sonderbaren Fantasy-Geschichten seit Jahrzehnten auszeichnet, das Flair der unbekannten, magischen Welt von Miss Peregrine und ihren Kindern zu Beginn immerhin noch stellenweise ein, implodiert die Story mit zunehmend wachsender Geschwindigkeit.
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