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News und Reviews

Kritik: Arrival [2016]
Denis Villeneuves Arrival ist einer der seltenen Science Fiction Filme, denen es nicht nur gelingt, eine neue Idee zu präsentieren, sondern vor allem, ein Gefühl des ungläubigen Staunens zu erzeugen, angesichts der Ereignisse, die sich auf der Leinwand abspielen. Dieses Gefühl hält sich bis zum Schluss und nimmt im letzten Drittel immer mehr zu. Das ist sicher der beste Science Fiction Film des Jahres, vielleicht aber auch eine der besten Geschichten in diesem Kinojahr.
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Kritik: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind [2016]
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind ist nicht nur ein in großen Teilen deutlich magischerer Beitrag zum Harry Potter-Universum als die letzten Filme der Reihe es gewesen sind, es ist insgesamt ein guter Film mit einigen sehr guten Momenten. Was ihn davon abhält, sein Potential insgesamt auszuschöpfen sind die zwei miteinander verwobenen Storystränge, die sich an unterschiedliche Altersgruppen im Publikum richten.
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Kritik: Deepwater Horizon [2016]
Interessanterweise blendet Regisseur Peter Berg in seinem Katastrophendrama Deepwater Horizon die Umweltkatastrophe nach dem Unglück im Golf von Mexiko am 20. April 2010 beinahe vollständig aus. Berg ist mehr am Spektakel interessiert, das ihm handwerklich packend gelingt und dank der starken Besetzung mitreißt, obwohl man über die Figuren wenig erfährt. Nur bleibt am Ende das Gefühl, dass hier nur die halbe Geschichte erzählt wird.
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Kritik: Die Bestimmung - Allegiant [2016]
Die Überlegung der Filmemacher von Die Bestimmung - Allegiant ist, so scheint es zumindest, ein finanziell lohnenswertes Ergebnis mit möglichst geringem künstlerischen Aufwand zu schaffen. Dass ihnen das missglückt ist, belegt schon die Tatsache, dass der vierte Teil der Trilogie-Verfilmung nach derzeitigen Plänen nur als direkte Videoproduktion und nicht mehr im Kino erscheinen soll. Für das Publikum viel ärgerlicher ist jedoch die Tatsache, dass der geringe Aufwand Robert Schwentkes Film ständig anzusehen ist.
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Buchkritik: Life Itself: A Memoir [2011] - Roger Ebert
Bereits in seinem Schaffenswerk als Filmkritiker besaß Roger Ebert eine unverwechselbare Art zu Schreiben. Statt von oben herab zu belehren, oder nur deshalb zu schreiben, weil er sich über ein Thema auslassen wollte, scheint er seine Berichte immer direkt an den Leser zu richten. Auch seine Autobiografie Life Itself besitzt diesen Hauch einer persönlichen Botschaft, was seinen Schilderungen ein noch persönlicheres Flair verleiht. Auf eine unnachahmliche Weise nimmt er den Leser mit auf eine Reise, die sein Leben darstellt.
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Kritik: Jack Reacher: Kein Weg zurück [2016]
Bedenkt man, dass Jack Reacher: Kein Weg zurück ein Actionkrimi sein soll, dann muss man sich doch fragen, weshalb Regisseur Edward Zwick sich den Actionelementen so vehement versperrt. Für einen Krimi um den schweigsamen, ernsten Ex-Major Jack Reacher, der dort für Gerechtigkeit sorgt, wo sich die Behörden nicht die Finger schmutzig machen wollen oder können, erzählt er eine zu bekannte und klischeebeladene Geschichte. Dass der Film dennoch unterhält liegt an der Besetzung.
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Kritik: Doctor Strange [2016]
Mit Stephen Strange stößt ein weiterer Comic-Held des schier unendlichen Marvel-Universums in das minutiös durchgeplante MCU, das Marvel Cinematic Universe, das 2008 begann und derzeit zum Ende dieses Jahrzehnts klar definiert ist. Es umfasst inzwischen mehr als ein Dutzend Figuren, zu denen nun auch Doctor Strange gehört, dessen Leinwandeinstand gleichermaßen von Benedict Cumberbatch lebt, der spürbar in seinem Element ist, wie auch von dem unerwarteten Humor. Doch mehr Überraschungen gibt es leider nicht.
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Kritik: Deadpool [2016]
Die Verantwortlichen hinter Deadpool sind so sehr darum bemüht zu betonen, dass sie keinen normalen Comic-Superhelden-Film gemacht haben, dass es einen einlädt, auf die üblichen Klischees des Genres zu achten und die sind alle vorhanden. Nun werden Fans sicherlich argumentieren, dass Deadpool diese Elemente aufweist, weil sich die Figur und die Macher mit ihr darüber lustig machen. Nur, ist es lustiger, ein Klischee zu zeigen, oder ist es nicht entlarvender für die Konkurrenz, es absichtlich zu umgehen?
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Kritik: Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück [2015]
Regisseur Florian Gallenberger versucht das Grauen des Camps in Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück einzufangen, was ihm jedoch nur teilweise gelingt. Der erschütternde Realismus tritt hier hinter eine Geschichte zurück, die von zwei international bekannten Stars getragen wird. Das macht die Thematik zugänglicher, lässt aber viele andere Aspekte zu kurz kommen. Auf Grund des Themas ist es für ein erwachsenes Publikum nichtsdestoweniger sehr sehenswert.
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Kritik: The Finest Hours [2016]
The Finest Hours ist ein Film, der nie ganz das Potential seiner einzelnen Bestandteile erreicht. Geschweige denn es übertrifft. Filmemacher Craig Gillespie inszeniert die inspirierend wahre Geschichte einer aussichtslosen Bootsrettung inmitten eines Orkans im Winter des Jahres 1952 mit einem talentierten, jungen Cast. Er tut dies durchaus mit einem handwerklichen Geschick für imposante Bilder und bedrohliche Momente. Aber trotzdem ist all das nicht ergreifend und nur selten spannend.
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Kritik: Inferno [2016]
Inferno, der dritte Leinwandauftritt von Symbologe Robert Langdon und tatsächlich das vierte Buch der Reihe von Autor Dan Brown, kommt gefühlte fünf Jahre zu spät. Erneut mit Tom Hanks in der Hauptrolle des charismatischen Harvard-Professors, der sich auf die Spuren einer internationalen Schnitzeljagd begibt und Hinweisen folgt, um eine globale Pandemie zu verhindern, wirkt die Erzählung nie so getragen wie in den vorigen Filmen und beraubt die Vorlage ihrer mutigsten Entscheidung.
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Kritik: Findet Dorie [2016]
Dorie, den herzensguten, aber vergesslichen blau-gelben Paletten-Doktorfisch, hatte man bei Findet Nemo sofort ins Herz geschlossen. Dass man sich bei Pixar entschließen würde, ihre Geschichte zu erzählen, wundert somit nicht. Die einzige Überraschung ist, wie lange es gedauert hat. Findet Dorie schenkt der Figur, die sich meist nicht einmal erinnern kann, was im vergangenen Moment passiert ist, eine Vergangenheit und erzählt dabei eine Geschichte, die zwar nicht neu, dafür aber toll präsentiert ist.
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Kritik: The Shallows: Gefahr aus der Tiefe [2016]
Es wäre eine Übertreibung zu sagen, dass es einen Mangel an Filmen gibt, in denen sich die Protagonisten dem vermutlich ältesten Jäger unseres Planeten gegenübersehen: Dem Hai. Sie haben es inzwischen bis in Wirbelstürme (und das Weltall) geschafft. Umso erfreulicher ist es, dass Regisseur Jaume Collet-Serra in The Shallows: Gefahr aus der Tiefe eine viel simplere Ausgangslage findet, die eine viel persönlichere Bedrohung bedeutet. Es macht seinen Überlebens-Thriller sehenswerter als viele andere.
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Kritik: The Revenant - Der Rückkehrer [2015]
Alejandro G. Iñárritus The Revenant - Der Rückkehrer ist ein visuelles Meisterwerk mit zwei derart grausamen Momenten, dass selbst hartgesottenen Zusehern ein Schauer über den Rücken läuft. Doch so sehr der Filmemacher Wert darauf legt, sein eindringliches Racheepos mit hohem künstlerischen Anspruch umzusetzen und so kräftezehrend die Darbietungen, so sehr erweckt der Film den Eindruck, dass so möglichst viele Preise gewonnen werden sollen und nicht, weil sich die Geschichte so am besten erzählen lässt.
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Buchritik: Hanns und Rudolf [2013] - Thomas Harding
Thomas Hardings detaillierte und unvorstellbar gründlich recherchierte Aufarbeitung der wahren Geschehnisse in Hanns und Rudolf: Der deutsche Jude und die Jagd nach dem Kommandanten von Auschwitz besitzt nicht nur auf Grund der schonungslosen und nüchternen Beschreibung der Gräueltaten im Konzentrationslager eine solche Wucht, sondern auch deshalb, da er erzählt, ohne Partei zu ergreifen. Die Biografien von Rudolf Höß und Hanns Alexander werden mit Facetten geschildert, die beide Personen in jeweils ungeahntem Licht erscheinen lassen. Es ist eines der besten, bedeutendsten und bemerkenswertesten Werke, der vergangenen Jahre, packend und erschütternd zugleich.
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