Kritik zu Civil War [2024] |
Bild © und Quelle: DCM Film Distribution GmbH / A24
Kritik zu The Dive [2023] |
Bild © und Quelle: EuroVideo Medien GmbH
Kritik zu The Quiet Girl [2022] |
Bild © und Quelle: Neue Visionen Filmverleih
 

News und Reviews

Furiosa: A Mad Max Saga [2024]
Furiosa: A Mad Max Saga ist gleichermaßen eine Erweiterung des zuletzt mit Mad Max: Fury Road erzählten Endzeitszenarios, wie es den Neueinstieg darin ermöglicht. Filmemacher George Miller schildert hier den Werdegang der Titel gebenden Furiosa, deren Flucht aus der von Immortan Joe geführten Kolonie Zitadelle Teil des letzten Films war. Ihre Geschichte gleicht dabei weniger einem fiebrigen Alptraum, als einer ebenso packenden wie düsteren, dystopischen Überlebensmär.
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IF: Imaginäre Freunde [2024]
Filmemacher John Krasinski beweist mit seinem warmherzigen Märchen IF: Imaginäre Freunde nicht nur Feingefühl dabei, die Ängste und Emotionen seines Publikums ernst zu nehmen, sondern auch einen Fantasiereichtum, der einen inmitten der Geschichte in eine ganz andere Welt entführt. Aber trotz der fantastischen Darbietung der jungen Cailey Fleming und eines Ryan Reynolds in bester Spiellaune, bleibt am Ende die Frage, ob Jung und Junggeblieben, die hier angesprochen werden, von der einfallsreichen Geschichte gleichermaßen mitgenommen werden.
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Das Zimmer der Wunder [2023]
Was einer alleinerziehenden Mutter in der gleichnamigen Romanverfilmung Das Zimmer der Wunder widerfährt, ist vermutlich eine der schlimmsten Befürchtungen eines jeden Elternteils. Nach einem Unfall, der sich ereignet, als sie kurz abgelenkt ist, fällt ihr 12jähriger Sohn Louis ins Koma. In der Hoffnung, dass sich dessen Zustand dadurch bessern könnte, beginnt sie, Herausforderungen zu absolvieren, die sich Louis vorgenommen hatte. Zu sehen, wie sie nicht nur ihm damit näher kommt, sondern auch mehr über sich selbst erfährt, macht das Drama trotz einiger Klischees unerwartet inspirierend.
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What Happens Later [2023]
In ihrer zweiten Regiearbeit nähert sich Filmemacherin Meg Ryan dem Genre an, das sie selbst groß und das Ryan zu einem Star gemacht hat. Ihre romantische Komödie What Happens Later setzt dabei passenderweise 25 Jahre, nachdem sich ein Paar vermeintlich „glücklich bis ans Lebensende“ in den Sonnenuntergang aufmachte, an. Basierend auf einem Theaterstück, findet die Adaption nicht nur einen interessanten Ansatz, sondern auch gelungene Momente, die am Ende jedoch zu erstaunlich wenig führen.
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Planet der Affen: New Kingdom [2024]
Filmemacher Wes Ball erzählt in Planet der Affen: New Kingdom eine Geschichte, die gleichermaßen als Fortsetzung zur Caesar-Trilogie funktioniert, wie als Beginn einer neuen Erzählung. Angesiedelt viele Generationen nach den Geschehnissen in Planet der Affen: Survival, sieht sich ein Klan von Affen gleich mehreren Bedrohungen gegenüber. Das kann man als Spiegelbild unserer heutigen Zeit verstehen, ist aber in jedem Fall erstklassig gemachte, packende Science Fiction-Unterhaltung.
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Garfield: Eine extra Portion Abenteuer [2024]
Trotz allem, was Filmemacher Mark Dindal bei seiner zeitgemäßen Interpretation der Comic-Figur Garfield in Garfield: Eine extra Portion Abenteuer gut gelingt, bleibt die Frage offen, an wen sich der familientaugliche Animationsfilm richten soll. Denn während ein junges Publikum zahlreiche Popkulturreferenzen und diejenigen an die Vorlage kaum verstehen wird, werden Fans derselben ihre philosophischen Lebensweisheiten und den Sarkasmus vermissen. Was bleibt, ist ein unterhaltsamer Spaß für Groß und Klein, dem das gewisse Etwas fehlt.
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Land of Bad [2024]
William Eubanks Land of Bad erzählt eine Geschichte, die man so oder so ähnlich bereits zig mal gesehen hat. Eine Eliteeinheit des US-Militärs soll hinter feindlichen Linien eine verdeckte Rettungsmission durchführen, doch geraten die Soldaten dabei selbst in eine Notsituation. Aber während die Story bekannten Pfaden folgt und kaum Überraschungen bietet, überzeugt die handwerkliche Umsetzung mit durchaus packenden Momenten und handgemachter, brachialer Action.
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The Fall Guy [2024]
Die Geschichte um einen Stuntman, der nebenher als Kopfgeldjäger arbeitet und dabei auf seine Fähigkeiten und Hilfsmittel vom Filmset zurückgreift, klingt vielversprechend, doch hat The Fall Guy bis auf die Namen der Figuren, dass der Protagonist ebenfalls ein Stuntman ist, einem Gastauftritt und ein paar Anleihen überhaupt rein gar nichts inhaltlich mit der 1980er-Jahre Fernsehserien gemeinsam, auf der der Film lose basiert. Und das ist bei weitem nicht der größte Kritikpunkt.
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Knock Knock Knock [2023]
Samuel Bodins Spielfilmregiedebüt Knock Knock Knock ist ein durchaus unheimlicher, mit einem Fantasyelement gespickter Horrorfilm, dem mehr gelingt, als nicht. Die scheinbar einfach klingende Geschichte wird durch mehrere Wendungen vorangetrieben, die mitunter durchaus überraschen. Dass es dem Filmemacher schwerfällt, einen richtigen Abschluss für seine Geschichte zu finden, sieht man schon deshalb nach, weil sich die mit neuen Ideen versehene Story angenehm vom Rest des Genres abhebt.
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Challengers – Rivalen [2024]
In seinem unerwartet leichtfüßigen Liebesdrama Challengers – Rivalen erzählt Filmemacher Luca Guadagnino nicht nur von der Rivalität zweier Tennisspieler um eine Frau, sondern auch von dem geradezu zur Besessenheit gewordenen Ehrgeiz zu gewinnen und was dieser eine Figur für Entscheidungen treffen lässt. Handwerklich so stilsicher wie einfallsreich, lebt die Geschichte von einer Besetzung, die ebenso gut miteinander harmoniert, wie sie einander Gift entgegen spritzen kann. Zu sagen, das ist erfrischend, wäre eine Untertreibung.
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Arthur der Große [2024]
Es gibt bei dem auf wahren Begebenheiten basierenden, für die ganze Familie geeigneten Arthur der Große so wenige Überraschungen, dass es umso mehr erstaunt, wie gut Simon Cellan Jones’ Underdog-Story funktioniert. Das liegt nicht von ungefähr an dem tierischen Nebendarsteller, der die Entwicklung der Hauptfigur noch unterstreicht. Doch auch ohne diese pelzige Unterstützung zupft der tadellos dargebrachte und durchaus inspirierende Unterhaltungsfilm genau die richtigen Saiten, damit man bis zum Ende mitfiebert.
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Abigail [2024]
Die längste Zeit über ist Abigail eine überraschend amüsante Horrorkomödie. Doch irgendwann verliert der Film sowohl seine Leichtfüßigkeit als auch seine Kurzweiligkeit, was auch daran liegen mag, dass die beiden Regisseure Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett nicht wissen, wie sie ihre durchaus originelle Geschichte zu einem vernünftigen Abschluss bringen sollen. Dass das Marketing des Films den Kniff der Story vorwegnimmt, ist allerdings die größte Enttäuschung. Je weniger man über den Inhalt weiß, umso größer der Spaß.
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Civil War [2024]
Alex Garlands dystopisches Antikriegsdrama Civil War könnte drängender und aktueller kaum sein. Der Filmemacher beschreibt darin ein Szenario, an dem die Vereinigten Staaten vor nicht allzu langer Zeit gefühlt nur knapp vorbeigeschrammt sind und das in jedem demokratischen Land, in dem populistische Kräfte auf eine Spaltung der Gesellschaft für ihren Machterhalt setzen, nicht fernab jeder Realität erscheint. Die Intensität, mit der ein fiktiver Bürgerkrieg hier geschildert wird, ist aber nur für starke Nerven geeignet.
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The Dive [2023]
Maximilian Erlenweins The Dive gelingen manche Aspekte derart gut, dass es durchaus enttäuscht, wenn der Film den eigenen Ansprüchen in anderen Belangen nicht gerecht wird. Mit einer durchaus engagierten, minimalistischen Besetzung und einer ebenso einfachen Erzählung konzentriert sich der Überlebensthriller mehr auf das Erlebnis, denn die Geschichte. Doch statt sich vollends darauf einzulassen, wartet das Drehbuch mit Ideen auf, die nie auch nur ansatzweise weiterverfolgt werden. Das macht die Story schwerer, als sie sein müsste.
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White Bird [2023]
Filmemacher Marc Forster präsentiert in White Bird keine inhaltlich neue Geschichte. Sie handelt von einem Mädchen, das im von Nazideutschland okkupierten Frankreich von jemandem versteckt wird, auf den andere nur herabblicken, und dem in einer Zeit unvorstellbarer Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit Menschlichkeit und Güte widerfährt. Doch so vertraut das klingen mag, die berührende Art, wie dies für die gesamte Familie geeignet umgesetzt ist, zeichnet das Drama nicht nur aus, es ist deshalb vielleicht einer der wichtigsten Filme des ganzen Jahres.
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