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News und Reviews

Star-besetzter Crime-Thriller Hangman: The Killing Game bei Concorde Home Entertainment erhältlich
Es klingt eingangs wie ein makaberer Scherz, als zwei Polizisten und eine Reporterin auf eine Mordserie stoßen, bei welcher der Killer seine Opfer wie Figuren des „Galgenspiels“ drapiert. Mit jedem Mord wird ein weiterer Buchstabe verraten. Seit April ist der düstere Crime-Thriller Hangman: The Killing Game mit Hollywood-Legende Al Pacino und dem nicht weniger bekannten Karl Urban in den Hauptrollen bei Concorde Home Entertainment als DVD, Blu-ray und digital erhältlich …
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Kritik: Hangman: The Killing Game [2017]
Dass selbst Thriller, die nach den üblichen Regeln der Zunft erzählt werden, nicht nur ihre Berechtigung, sondern auch einen nicht zu leugnenden Charme besitzen, ist unbestritten. Dabei nehmen sich diese für gewöhnlich selbst ernst genug, eine stringente Story zu erzählen, unabhängig der darin eingebetteten Klischees. Aber genau daran scheint Regisseur Johnny Martin in Hangman: The Killing Game nicht interessiert, was insofern bedauerlich ist, dass selbst aus der überraschungsarm unvorhersehbaren Geschichte ein durchaus spannender Crime-Thriller hätte werden können.
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Kritik: Der Sex Pakt [2018]
Der Sex Pakt ist eine Komödie, bei der dem Publikum diverse „Highlights“ unterhalb der Gürtellinie präsentiert werden. Insofern scheint es weit hergeholt und beinahe nebensächlich zu behaupten, das Regiedebüt von Kay Cannon würde sich im Kern um ein sensibles Thema drehen. Doch genau das ist der Fall. Das Ergebnis enttäuscht aber weniger durch die zotigen und mitunter sehr plastisch gefilmten Einlagen, als vielmehr dadurch, dass all das nicht wirklich lustig dargeboten, sondern eher langweilig wird.
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Kritik: Roman J. Israel, Esq. [2017]
Dan Gilroys Roman J. Israel, Esq. – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit mutet an, als würde der Film mehrere Genres vermischen, ist jedoch im Kern eine Charakterstudie, die ebensoviele trocken humorvolle wie tragische Momente enthält. Beide dieser Pole sind jedoch leise dargebracht und durch eine Darbietung von Denzel Washington zum Leben erweckt, die den größten Reiz des Dramas ausmacht. Das ist sehenswert, aber nicht ganz einfach zugänglich.
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Kritik: Stronger [2017]
Bei dem auf wahren Ereignissen basierenden Drama Stronger gelingt Regisseur David Gordon Green jeder einzelne Moment und die Darstellerleistungen sind über alle Zweifel erhaben. Doch wächst das Drama um den 28jährigen Jeff Bauman, der bei dem Anschlag auf den Boston-Marathon am 15. April 2013 beide Beine verlor, nie über sich hinaus. Was ihn letztlich dazu bewog, sich aus dem Abgrund heraufzuziehen, in den er nach den traumatischen Erlebnissen gefallen war, und wie ihm dies gelingt, wird kaum und darüber hinaus zu schnell erzählt.
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Kritik: The King - Mit Elvis durch Amerika [2017]
In seiner ungewöhnlichen Dokumentation The King - Mit Elvis durch Amerika versucht Filmemacher Eugene Jarecki, sich dem Mythos Elvis Presley, etwas mehr als 40 Jahre nach dessen Tod, zu nähern. Dafür besucht er Stationen aus dessen Leben, spricht mit Zeitzeugen sowie Weggefährten. Er lädt Musiker und Stars ein, in Elvis‘ 1963er Rolls Royce Platz zu nehmen, in dem er seinen Road-Trip durch das meist ländlich geprägte Amerika unternimmt. Herausgekommen ist ein durchaus sehenswertes Porträt – mehr eines Landes als das einer Person.
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Kritik: Tulpenfieber [2017]
Das Epochendrama Tulpenfieber erzählt von unerfüllten Sehnsüchten im Goldenen Zeitalter der Niederlande des 17. Jahrhunderts. Gut gespielt und sehenswert ausgestattet, kann sich Regisseur Justin Chadwick allerdings nicht so recht entscheiden, ob er ein ergreifendes Drama oder eine Satire auf die Oberflächlichkeit der Gesellschaft erzählen möchte. Und was beinahe schwerer wiegt: Eine knisternde Stimmung kommt zwischen dem jungen Liebespaar leider nie auf.
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Kritik: Ready Player One [2018]
Es klingt, als könne es nicht zusammenpassen, wenn eine Texttafel zu Beginn von Steven Spielbergs Ready Player One darüber informiert, dass der Film in Columbus, Ohio im Jahr 2045 spielt, während gleichzeitig „Jump“ von Van Halen (erschienen 1984) aus den Lautsprechern ertönt. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Ernest Cline, ist die Romanadaption gleichermaßen eine liebevolle Hommage an die 1980er-Jahre und ein actiongepackter Science Fiction-Film, dessen Thema aktueller nicht sein könnte.
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Kritik: Das Zeiträtsel [2018]
Ava DuVernays Fantasy-Film Das Zeiträtsel handelt von der Teenagerin Meg, die sich mit ihrem Bruder Charles Wallace und Mitschüler Calvin auf ein Abenteuer begibt, das sie auf fremde Welten führt, um ihren vor vier Jahren verschwundenen Vater zu finden. Das klingt, als wäre die lange erwartete Romanverfilmung ein inspirierendes Fantasy-Epos und es ist unbestritten, dass die Filmemacher genau das im Sinn hatten. Nur leider ist das Ergebnis weder das eine, noch das andere.
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Kritik: Die Nacht der Nächte [2017]
In ihrer Dokumentation Die Nacht der Nächte stellen die Regisseurinnen Yasemin und Nesrin Şamdereli vier Paare vor, die jeweils seit mehr als 50 Jahren zusammen sind. In einer Zeit, in der es schwierig genug scheint, vier Paare zu finden, die zusammengerechnet so viele gemeinsame Jahre verbracht haben, gehen sie der Frage nach, weshalb diese vier so unterschiedlichen Verbindungen so lange gehalten und wie sie überhaupt zueinander gefunden haben. Das ist ebenso interessant wie berührend. Und vor allem auch ermutigend.
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Kritik: Auslöschung [2018]
Autor und Regisseur Alex Garland konnte mit dem beeindruckenden Science-Fiction-Drama Ex Machina einen respektablen kommerziellen und künstlerischen Erfolg verbuchen.Obgleich Auslöschung nicht ganz das Potential seiner faszinierenden Geschichte und talentierten Darsteller ausschöpft, gelingt dem Filmemacher erneut ein ungewöhnlicher und an den richtigen Stellen überraschender Film, der allerdings nicht wenige Zuschauer enttäuschen könnte.
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Buchkritik: Avengers of the Moon: A Captain Future Novel [2017] - Allen Steele
Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war ein goldenes Zeitalter für die Entdeckung des Weltraums – ohne dass irgendjemand tatsächlich dorthin gereist wäre. Leser konnten zu jener Zeit dem Alltag auf Abenteuer zu vielen fremden Welten entfliehen. Einer der frühen Helden jener Zeit prägte den Begriff der Weltraum-Seifenoper maßgeblich mit: Captain Future. In Avengers of the Moon modernisiert Autor Allen Steele die Figur und ihr gesamtes Universum. Dass er dem Quellmaterial dabei treu bleibt, den Charakteren Tiefe verleiht, ohne sie nachhaltig zu verändern, ist nicht nur eine Überraschung, es ist ihm hoch anzurechnen.
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Kritik: Pacific Rim: Uprising [2018]
Man mag sich fragen, was eine Fortsetzung zu Guillermo del Toros farbenfrohem Science-Fiction-Kracher Pacific Rim, in dem hochhaushohe Roboter interdimensionale Monster verprügelt und dabei ganze Landstriche dem Erdboden gleichgemacht haben, bieten kann, außer mehr vom selben. Nicht sehr viel, wie es scheint. Pacific Rim: Uprising fehlt nicht nur das erzählerische Gewicht des Filmemachers merklich und schmerzlich. Teil zwei mutet stellenweise beinahe an wie eine Parodie.
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Kritik: Tomb Raider [2018]
Zu behaupten, Tomb Raider von Regisseur Roar Uthaug wäre die beste Filmumsetzung der langjährigen Videospielreihe oder überhaupt die beste Verfilmung einer Vorlage dieses Mediums, sagt für sich genommen nicht viel aus. Tatsache ist, dass der Action-Fantasy-Film mit Alicia Vikander in der Hauptrolle merklich düster ausfällt, was jedoch nicht bedeutet, dass man hier keinen Spaß haben kann. Das gilt sowohl für Kenner der Vorlage als auch für diejenigen, die auf der Suche nach einem Abenteuer mit einer starken Heldin sind.
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Kritik: Suburbicon – Willkommen in der Nachbarschaft [2017]
Sieht man sich hinterher die Vorschau zu Suburbicon – Willkommen in der Nachbarschaft an, dann kommt einem unweigerlich die Frage in den Sinn, ob das der Film ist, den Regisseur George Clooney an sich machen wollte, und darauf aufbauend, was aus dem beworbenen Film geworden ist. Was anmutet wie eine skurrile, schwarzhumorige Satire vor dem Hintergrund der US-amerikanischen Vorstadtidylle der 1950er-Jahre, ist stattdessen ein schleppend und konfus erzählter Schlamassel.
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