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Terminator: Dark Fate [2019]

Wertung: 4 von 6 Punkten  |   Kritik von Lars Adrian  |   Hinzugefügt am 23. Oktober 2019
Genre: Action / Science Fiction / Thriller

Originaltitel: Terminator: Dark Fate
Laufzeit: ca. 129 Min.
Produktionsland: China / USA
Produktionsjahr: 2019
FSK-Freigabe: ab 16 Jahren

Regie: Tim Miller
Musik: Junkie XL
Besetzung: Mackenzie Davis, Linda Hamilton, Natalia Reyes, Gabriel Luna, Arnold Schwarzenegger, Diego Boneta, Enrique Arce, Steven Cree, Brett Azar


Kurzinhalt:

27 Jahre nachdem Sarah Connor (Linda Hamilton) und ihr Sohn John mit Hilfe eines umprogrammierten Terminators (Arnold Schwarzenegger), verhindert hatten, dass der Großteil der Menschheit durch das taktische Abwehrsystem Skynet ausgelöscht wird, führt die junge Daniella „Dani“ Ramos (Natalia Reyes) mit ihrem Bruder Miguel (Diego Boneta) und Vater (Enrique Arce) in Mexico-Stadt ein einfaches Leben, als eine Killermaschine aus der Zukunft des Jahres 2042 (Gabriel Luna) erscheint, deren einziges Ziel es ist, Dani zu töten.
Wie zuvor wurde noch jemand gesandt, um genau dieses zu verhindern: Soldatin Grace (Mackenzie Davis) ließ sich nach einer schweren Verwundung körperlich modifizieren und verfügt über außerordentliche Fähigkeiten. Ob ihre „Verbesserungen“ allerdings ausreichen, Dani zu beschützen, ist mehr als fraglich.
Glücklicherweise stößt Sarah als weitere Verbündete zu der Gruppe. Zusammen stellen sich die drei Frauen gegen das übermächtige Modell „Rev‑9“ und versuchen, das Rätsel zu lösen, wer oder was sie überhaupt zusammengebracht hat – und mit welcher Absicht.


Kritik:
Schaut man sich die Entwicklung der Terminator-Filme nach James Camerons Original von 1984 an, fallen zwei Dinge ins Auge: Erstens je höher das Budget – also die Kosten – desto niedriger fiel am Ende das weltweite Einspielergebnis aus; und zweitens die von Cameron inszenierte erste Fortsetzung Terminator 2 – Tag der Abrechnung [1991] ist mit weltweit über 520 Millionen US-Dollar der einnahmenstärkste Film der Reihe – und das sogar ohne inflationsbereinigte Berechnung. Gründe hierfür dürften sicherlich sein, dass Terminator 2 die eigentliche Geschichte zu einem sinnvollen und befriedigenden Abschluss gebracht hatte, und der tricktechnisch revolutionäre Film nicht nur in der breiten Öffentlichkeit, sondern auch bei Kritikern der letzte des Franchise war, der durchweg positiv aufgenommen wurde.
Der vierte Teil, Terminator – Die Erlösung [2009], ist bis heute der finanziell am wenigsten erfolgreiche und am zweit-schlechtesten bewertete – was zugegebenermaßen schade ist, denn trotz vorhandener Schwächen ist er bis heute der einzige der Filme, der sich von dem Zeitreise-Grundkonzept löste und so eigene Akzente setzte.

Vor diesem Hintergrund ist es deshalb fraglos kein Zufall, dass Terminator: Dark Fate wieder zu den Wurzeln zurückkehrt und einmal mehr das bekannte Story-Rezept aufwärmt, bei dem zwei Antagonisten aus der Zukunft um die Existenz einer aus einem gewöhnlichen Leben gerissenen Figur kämpfen. Gleichzeitig ignoriert der Film alle Ereignisse, die nach Terminator 2 in der Reihe geschehen sind und soll hier anknüpfen.
Durch die Verpflichtung der beiden Terminator-Ikonen Linda Hamilton und Arnold Schwarzenegger und zahlreiche kaum versteckte Anspielungen – seien es bestimmte Kameraeinstellungen, Kleidung, ironische Dialoge, Songs im Hintergrund oder die Wahl der Fahrzeuge – buhlen die Macher selbstverständlich um das Interesse und die Wertschätzung der alten Fans – was durchaus legitim und deutlich besser gelungen ist, als in dem untauglichen Versuch eines "Best-of-Terminator" des ungeliebten Vorgänger-Filmes Terminator Genisys [2015].
Der Enthusiasmus von Regisseur Tim Miller (Deadpool [2016]) und die ersten Drehbuchentwürfe von David S. Goyer, Justin Rhodes und Billy Ray konnten offenbar auch James Cameron, der seit Terminator 2 bei keiner Kinoproduktion der Saga mehr involviert war, überzeugen, sich als Produzent an dem Projekt zu beteiligen. Wie umfangreich seine Mitwirkung – gerade im Hinblick darauf, dass er momentan mit vier Fortsetzungen zu Avatar – Aufbruch nach Pandora [2009] beschäftigt ist – tatsächlich war, lässt sich derzeit von außen betrachtet schwer feststellen; zumindest äußerte sich Cameron während der Produktion und im Vorfeld des Kinostartes in Interviews häufiger als bei jedem anderen der letzten Terminator-Filme.

Darüber hinaus finden sich einige Motive in Dark Fate, die sehr an den ursprünglichen Schöpfer erinnern.
So gibt es mit Sarah, Grace und Dani drei toughe weibliche Persönlichkeiten. Selbstverständlich sieht man Linda Hamilton an, dass die letzten 27 Jahre nicht spurlos an ihr vorüber gegangen sind, aber es ist nach wie vor ein Genuss, sie in der Rolle der kompromisslosen Kriegerin für die Zukunft der Menschheit zu sehen. Sie hat merklich Spaß daran, zu ihrer legendären Figur zurückzukehren. Es dauerte allerdings eine Weile, bis ich mich daran gewöhnt hatte beziehungsweise akzeptieren konnte, wie die Autoren Sarahs Erlebnisse nach dem zweiten Teil erklären. Mackenzie Davis muss dank Halt and Catch Fire [2014-2017] nicht mehr beweisen, dass sie eine gute Schauspielerin ist. Die Rolle der Grace gibt ihr weniger Raum, sich zu entfalten; dennoch behauptet sie sich gut gegenüber der Terminator-Veteranin. Demgegenüber bleibt Natalia Reyes in der ersten Hälfte weitgehend unauffällig, weckt indes von Anfang an den Beschützerinstinkt und die Empathie, die nötig sind, um für sie mitzufiebern, ehe sie gegen Ende mehr und mehr die Verantwortung übernimmt, die ihr zugedacht ist.
Die Tatsache, dass Terminator: Dark Fate den Fokus auf diese drei Frauen legt, hat einige vermeintliche „Fans“ bereits nach den Trailern zum Film auf den Plan gerufen. Auf zahlreichen Portalen taten sie ihren Unmut mit frauenfeindlichen und -verachtenden Kommentaren kund und witterten nach Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi [2017] und Captain Marvel [2019] den nächsten Versuch der „Social Justice Warriors“ (SJW) in Hollywood, das natürliche männliche Herrschaftsvorrecht zu untergraben. Es ist bedauerlich und traurig, dass diese armseligen, von Minderwertigskomplexen zerfressenen Kreaturen mit dem Internet eine Plattform haben, auf der sie ihre kruden Weltanschauungen in Umlauf bringen können.
Zumal Cameron in seinen erfolgreichsten Filmen stets starke Frauenfiguren in den Mittelpunkt stellte. In Terminator [1984] und Terminator 2 ist dies Sarah Connor, in Aliens – Die Rückkehr [1986] Ellen Ripley (Sigourney Weaver), in Titanic [1997] Rose Dewitt Bukater (Kate Winslet) und zuletzt in Avatar Neytiri (Zoë Saldana).
Kritisieren kann man allerdings, dass das Drehbuch die Botschaft des Filmes innerhalb einer Minute drei Mal wörtlich von einer Figur aussprechen lässt, obwohl der Zuschauer genau diese Wendung längst selbst erkennen konnte und den verbalen Hinweis sicher nicht nötig hat.
Der in Kanada geborene James Cameron gilt als öffentlicher Kritiker der Politik Donald Trumps, sei es in Bezug auf das Klima oder die Einwanderung. Dass mit Dani ausgerechnet eine Mexikanerin die Welt retten soll, und sich Sarah, Grace und Dani in einer Sequenz illegal über die Grenze von Mexiko in die Vereinigten Staaten von Amerika schmuggeln müssen, wird vermutlich die Anhänger des „großartigsten Präsidenten aller Zeiten“ nicht sehr freuen, hat hingegen besonders den Verfasser dieser Rezension aber zum Schmunzeln veranlasst.
Es mag überraschen, dass der technik- und wissenschaftsaffine Cameron mit Terminator bereits 1984 seine Ängste vor einer Cyberkriegsführung durch Maschinen mittels künstlicher Intelligenz (KI) konkretisiert hat. Eine kurz angedeutete Nebenhandlung, in der menschliche Arbeitsplätze durch Roboter ersetzt werden, fügt sich somit jedoch passend in das Gesamtbild ein.

Dem geneigten Leser ist vielleicht aufgefallen, dass dieser Text bisher kaum auf Arnold Schwarzenegger und seine Rolle in Dark Fate eingegangen ist, während das Marketing doch so viel Wert auf den Star legt. Genau hierin besteht einer der Hauptkritikpunkte.
Viele Kinobesucher und Fans können sich einen Terminator-Film ohne den in der Steiermark geborenen Schwarzenegger kaum vorstellen. Seine Verpflichtung als Darsteller hat sich bisher auch immer positiv auf das Einspielergebnis ausgewirkt. Ob dies genauso für den sechsten Teil gilt, muss sich noch zeigen.
Nach Begutachtung des Films lässt sich aber festhalten, dass es rund eine Stunde dauert, bis der Schauspieler endlich in der Story auftaucht, und wie die Autoren seine Figur einbinden, ist leider wenig plausibel und macht weder in Bezug auf die bisherigen Ereignisse der ersten beiden Filme, noch auf die Ergänzungen der Langfassung von Terminator 2 Sinn. Dieser gesamte Handlungsstrang wirkt wie ein Fremdkörper und scheint erst später hinzugefügt worden zu sein.
Ich kann nicht leugnen, dass ich mich gefreut habe, Schwarzenegger wieder in einem Terminator-Film zu sehen, und er selbst enttäuscht nicht – wenngleich sein Habitus, also Mimik, Gestik und Sprechweise, verändert ist –, aber ich hätte mir gewünscht, dass dies in einem richtig durchdachten, weniger an den Haaren herbeigezogenen Rahmen erfolgt wäre. Nüchtern betrachtet hätte man das Skript mit wenig Aufwand so umschreiben können, dass die Geschichte auch ohne Schwarzeneggers Charakter funktioniert, und der Film wäre dadurch um 15 bis 20 Minuten gestrafft worden.

Die Konzeption des von Gabriel Luna dargestellten Rev‑9 legt den Grundstein für einige wirklich interessante Action-Sequenzen und tolle Ideen – so besteht der Rev‑9 nicht nur aus dem bereits bekannten Flüssigmetall, sondern besitzt zusätzlich ein Endoskelett darunter, das er quasi als Drohne verwenden und fernsteuern kann. Dennoch fehlt der Figur ein Großteil der Bedrohlichkeit, die insbesondere den von Robert Patrick verkörperten T‑1000 in Terminator 2 auszeichnete, weil die Macher den gleichen Fehler begehen, der schon bei der T‑X (Kristanna Loken) in Terminator 3 – Rebellion der Maschinen [2003] gemacht wurde. Auch in Momenten, in denen der Rev‑9 nur sein eigentliches Ziel – die Tötung Danis – verfolgt, ohne sich gegenüber den Menschen tarnen zu müssen, hat man den Eindruck, als würde der Rev‑9 Emotionen besitzen. Sei es ein Lächeln oder der Anflug von Frustration – Gabriel Luna lässt die Kälte einer Maschine vermissen, die der Rolle angemessen wäre.
Ein weiterer Stilbruch zur Ästhetik der ersten beiden Filme stellen die Fähigkeiten von Rev‑9 und Grace in Bezug auf Bewegungsabläufe, Schnelligkeit oder Sprunghöhe und -weite dar. Waren Camerons Vorgänger bei aller Phantastik stets in der Realität verankert, kann man sich hier immer wieder des Gefühls nicht erwehren, dass die Gesetzmäßigkeiten der Physik ausgehebelt sind, und versucht wird, die Optik an die derzeit populären Comic-Superhelden-Verfilmungen anzugleichen.

Dies bedeutet aber nicht, dass Terminator: Dark Fate handwerklich enttäuscht – ganz im Gegenteil. Wie schon in Deadpool beweist Tim Miller ein Gespür für beeindruckende Einstellungen: Gleich zu Beginn wird die Anlandung von Terminator-Endoskeletten an einem Meeresstrand gezeigt, dessen Ähnlichkeiten zum D‑Day im Juni 1944 in der Normandie frappierend sind. Auch präsentiert der Filmemacher übersichtlich und zugleich mitreißend inszenierte Action-Sequenzen und beweist eine solide Schauspielerführung.
Selbst der Einsatz von praktischen Effekten, echtem Make-up und am Rechner generierten Bildern kann weitestgehend überzeugen. Eine Freeway-Verfolgungsjagd im ersten Drittel macht insbesondere deshalb Spaß, weil das Meiste davon offensichtlich mittels echter Stuntarbeit und Pyrotechnik umgesetzt wurde. Zwei, drei ruckelige Kameraschwenks lassen sich aus diesem Grund glücklicherweise verzeihen.
Nur im finalen Akt, in dem eine Action-Sequenz auf die nächste folgt, zunächst im Flugzeug, dann an einem Staudamm, abschließend im Wasserkraftwerk nehmen die digitalen Spezialeffekte etwas überhand, und geschulte Augen erkennen die Künstlichkeit des Gezeigten allzu deutlich.
Nach Avengers: Endgame [2019] und Gemini Man [2019] verwendet dieses Jahr auch Dark Fate sogenannte "De-Aging"-Technologie, um bekannte Figuren in einer in der Vergangenheit spielenden Sequenz digital zu verjüngen. Das Ergebnis zählt zum Besten, was es bislang in dieser Richtung zu bewundern gab.

Für die musikalische Untermalung sorgt dieses Mal Tom Holkenborg, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Junkie XL, der zuletzt für Robert Rodriguez’ Alita: Battle Angel [2019] (ebenfalls von James Cameron produziert) den Score schrieb.
Holkenburgs Musik für Dark Fate ist weniger epochal als seine Arbeit für Mad Max: Fury Road [2015] gefällt aber durch Variationen von bekannten Themen und Melodien aus Brad Fiedels Scores für die ersten beiden Terminator-Filme.

Das Synchronstudio, das für die deutsche Fassung von Terminator: Dark Fate verantwortlich zeichnet, stand vor einem echten Dilemma. Thomas Danneberg, der nicht nur Arnold Schwarzenegger seine unverwechselbare deutsche Stimme lieh, sondern unter anderem Stammsprecher von Sylvester Stallone, Terence Hill, John Cleese und Rutger Hauer war, musste sich leider aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen und befindet sich mittlerweile im Ruhestand. Seine Aufgabe übernimmt der heute 35-jährige Bernd Egger, und in einigen Momenten hört sich dessen Stimme in der Tat sehr ähnlich zu der von Danneberg an, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass Danneberg schmerzlich vermisst wird. Trotzdem muss man das Bemühen anerkennen, dass ein neuer Sprecher verpflichtet wurde, bei dem der Wechsel nicht allzu gravierend ausfällt, und man kann nur hoffen, dass Egger auch zukünftig Schwarzenegger synchronisieren wird.
Während Linda Hamilton glücklicherweise ebenfalls von ihrer bekannten deutschen Stimme Joseline Gassen gesprochen wird, stellt sich indes die Frage, weshalb man bei der Eröffnung des Films, die ein Video aus der Nervenheilanstalt zeigt, das bereits in Terminator 2 vorkam, eine Neusynchronisierung vorgenommen hat – bei der Earl Boen (Dr. Silberman) von einem anderen Sprecher vertont wurde – und nicht stattdessen auf das Originalmaterial zurückgegriffen hat.

Unterm Strich ist Terminator: Dark Fate ohne Frage trotz der genannten Schwächen ein sehr unterhaltsamer, kompetent umgesetzter Science-Fiction-Film, der in seinen rund zwei Stunden Laufzeit nicht langweilig wird.
Dabei wirft er durchaus einige Fragen auf, die zum Denken anregen: Zum Beispiel, was mit einem Terminator geschieht, der sein Ziel, seine Programmierung erfüllt hat, oder ob ein bestimmtes Schicksal des Einzelnen oder der Gemeinschaft vorherbestimmt ist, weil sich Gesellschaft und Technologie dahin entwickeln, und inwiefern wir darauf Einfluss nehmen können.
Gleichzeitig unterminiert das Werk mit diesen Motiven aber genau die Aussage, die Cameron mit den ersten beiden Filmen getroffen hat, dass wir unser Leben und unsere Bestimmung selbst im Griff haben und durch Taten in der Gegenwart beeinflussen können.
Wenn in den letzten Minuten von Dark Fate erneut der gleiche Jeep wie am Ende vom ersten Terminator-Teil in eine ungewisse Zukunft fährt, wird deutlich, dass hier ein neuer Anfang definiert werden soll. Doch wohin führt dies und welchem Zweck dient es, wenn wir immer wieder an denselben Punkt der eigenen Auslöschung gelangen?

In einer Variation des legendären Einzeilers meint Schwarzeneggers an einer Stelle: „Ich komme nicht wieder.“ Ist dies die Ankündigung oder das Versprechen, dass er die Figur nun endgültig an den Nagel hängt?
Cameron äußerte den Wunsch, dass Dark Fate als Auftakt zu einer neuen Trilogie fungieren soll. Auch Terminator – Die Erlösung und Terminator Genisys waren als Wiederbelebung und Neustart des Franchise geplant. In beiden Fällen wurde letztendlich nichts daraus, weil es den Filmen weder gelang, alte Fans zu begeistern, noch neue hinzuzugewinnen.
Ob der neueste Eintrag in der Saga, der mit dem 24. Oktober 2019 auf den Tag genau 28 Jahre nach dem zweiten Teil in den deutschen Kinos startet, diesbezüglich mehr Erfolg hat, darf einmal mehr bezweifelt werden.


Fazit:
Natürlich ist die Geschichte von Terminator: Dark Fate nur eine Abwandlung altbekannter Versatzstücke und leidet unter den gleichen Problemen, die alle Fortsetzungen nach dem zweiten Teil geplagt hatten: Da die Story mit Terminator 2 gelungen zum Abschluss gebracht wurde, ist eine Fortführung der Ereignisse ohne bahnbrechende neue Ideen inhaltlich kaum notwendig. Ob der Film als solcher überhaupt eine Daseinsberechtigung hat, muss jeder für sich entscheiden, und hängt maßgeblich davon ab, worauf das Publikum Wert legt, welche Bedeutung man den ersten beiden Terminator-Filmen und ihrer Botschaft zumisst, und ob sie für einen selbst mehr als bloße Unterhaltung darstellen.
Andererseits macht es richtig Freude, Linda Hamilton in ihrer Paraderolle zurück- und zwei weitere starke Frauen in einem Film zu sehen, und die Action ist phasenweise ein großer Spaß. Die Spezialeffekte sind auf der Höhe der Zeit und überzeugen in den meisten Einstellungen, selbst wenn die handgemachten die Nase vorn haben.
Für einen kurzweiligen, spannenden Kinoabend ist jedenfalls grundsätzlich gesorgt.
Klar ist aber auch, dass Dark Fate und Tim Miller in keinem Moment ihren Vorbildern das Wasser reichen können.
 


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