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News und Reviews

Kritik: Der Unsichtbare [2020]
Die Neuinterpretation des Science Fiction-Klassikers Der Unsichtbare von Regisseur Leigh Whannell ist über weite Strecken eine solch unerwartete Überraschung, dass es umso bedauerlicher ist, wenn sich der Filmemacher von seinem anfänglichen Konzept verabschiedet und ein letztes Drittel präsentiert, das inhaltlich zuerst auf der Stelle zu treten scheint und dann allzu absehbar gerät. Das schmälert am Ende jedoch weder die interessante Prämisse, noch die sehenswerte Leistung von Hauptdarstellerin Elisabeth Moss.
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Kritik: Eraser [1996]
Hätte man damals geahnt, welche Richtung die Filmkarriere des Actionstars Arnold Schwarzenegger im Folgenden nehmen würde, wäre Eraser seinerzeit vermutlich besser aufgenommen worden. Tatsächlich klingt die Rolle als wäre sie ihm auf den Leib geschrieben. So grundsätzlich auch die zahlreichen Actionmomente im Film, die abseits der vorhersehbaren und phasenweise dürftigen Story auch den größten Kritikpunkt darstellen. Als Gesamtpaket jedoch ist dies ein durchweg unterhaltsamer Action-Thriller für Erwachsene.
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Kritik: Hotel Mumbai [2018]
Das auf Tatsachen basierende Thriller-Drama Hotel Mumbai um die Belagerung des Taj Mahal Palace Hotel in der indischen Millionenmetropole durch islamistische Terroristen, erzählt weniger von heroischen Taten der Menschen, die sich den Angreifern stellten, als von Mut und Tapferkeit. Sowohl der Überlebenden als auch der Opfer. Es schildert dabei auf erschreckende und greifbare Weise die unbegreiflichen Verbrechen, die sich dort im Jahr 2008 zugetragen haben. So wichtig es ist, dies zu sehen, so schwierig ist es auch, sich dem zu stellen.
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Kritik: Angel Has Fallen [2019]
Die Grundidee einer Geschichte um einen Secret Service-Agenten, der in ein Komplott verstrickt wird und nicht nur seinen eigenen Namen reinwaschen, sondern auch den Präsidenten der Vereinigten Staaten retten muss, hört sich interessanter an, als Filmemacher Ric Roman Waugh dies in Angel Has Fallen umzusetzen in der Lage ist. Dabei gehen hier die dramaturgischen Schwächen mit den inhaltlichen des ab einem gewissen Punkt erstaunlich dürftigen Skripts Hand in Hand.
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Kritik: Das Kartell [1994]
In seinem zweiten – und bedauerlicherweise letzten – Auftritt als CIA-Agent Jack Ryan sieht sich Harrison Ford sowohl den brutalen Machenschaften eines Drogenkartells als auch Feinden in den eigenen Reihen gegenüber. Mehr noch als bei Die Stunde der Patrioten [1992] missfiel Romanautor Tom Clancy die Adaption seiner Buchvorlage in Das Kartell, so dass es lange dauern sollte, ehe ein weiteres Abenteuer des Analysten auf die Leinwand kam. Dabei beweist Regisseur Phillip Noyce einmal mehr, dass er es versteht, politisch verstrickte Thriller glaubhaft und packend zugleich zu erzählen.
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Kritik: Die Stunde der Patrioten [1992]
Nach Jagd auf Roter Oktober kehrt Tom Clancys Romanfigur Jack Ryan in seinem zweiten Leinwandabenteuer zurück. Da in Die Stunde der Patrioten statt Hauptdarsteller Alec Baldwin nun Harrison Ford in die Rolle des CIA-Agenten schlüpft, wirkt der ebenfalls damit einhergehende, atmosphärische Unterschied zum Vorgänger nicht zu abrupt. Merklich ernster erzählt, ist Phillip Noyces Fortsetzung weniger Agentenfilm und mehr Thriller mit einem zeitgemäßen Thema und einer tadellos Umsetzung.
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Kritik: Jagd auf Roter Oktober [1990]
Mit Jagd auf Roter Oktober feiert Tom Clancys Romanheld Jack Ryan seinen Einstand auf der großen Leinwand. Verkörpert von Alec Baldwin, beobachtet der CIA-Analytiker, wie sich zum Höhepunkt des Kalten Krieges ein gefeierter, sowjetischer U­‑Boot-Kapitän auf eine scheinbar nicht autorisierte Mission begibt. Veröffentlicht kurz nach dem Ende des Ost-West-Konflikts, überzeugt der Spionage-Thriller durch eine clevere Story, seine dichte Atmosphäre und einen damals wie heute überaus seltenen Fokus auf dem vermeintlichen Feind.
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Kritik: Narziss und Goldmund [2020]
Basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Hermann Hesse, erschienen im Jahr 1930, erzählt Narziss und Goldmund von der Freundschaft und dem Werdegang der beiden auf diese Namen hörenden Männer, die sich im Mittelalter als Kinder begegnen und einander für ihr ganzes Leben prägen. Dabei orientiert sich Regisseur Stefan Ruzowitzky zwar an der Vorlage, bietet aber in manchen Aspekten eine spürbar moderne Interpretation. Hierin liegen auch die auffälligsten Schwachstellen der Produktion.
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Kritik: Bloodshot [2020]
Bloodshot ist nicht die schlechteste Leinwandadaption einer Comic-Vorlage der letzten Zeit. Es ist vielmehr ein durch und durch durchschnittlicher Science Fiction-Action-Thriller. In Anbetracht der Beteiligten ist das am Ende sicherlich zu wenig und auch enttäuschend, aber als reiner Unterhaltungsfilm für ein erwachsenes Publikum ist Dave Wilsons Spielfilmregiedebüt nicht ärgerlich. Hätte man die einzig große Stärke nicht vorab in der Filmvorschau verraten, gäbe es hier zumindest was zu entdecken.
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Kritik: X‑Men: Dark Phoenix [2019]
Der Schlamassel, den XMen: Dark Phoenix darstellt, ist umso unbegreiflicher, wenn man bedenkt, dass Autor und Regisseur Simon Kinberg nicht nur als Produzent der Filmreihe seit längerem an Bord war, sondern auch einige Filme davon geschrieben hatte. Dass das Publikum Kinbergs Spielfilmregiedebüt hier gemieden hat, mag auch daran liegen, dass dieser halbgare Reboot der Superhelden-Reihe weder im Kontext mit den übrigen Filmen, noch für sich genommen großen Sinn ergibt.
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Kritik: Arctic [2018]
Das Überlebensdrama Arctic ist der erste Spielfilm von Regisseur Joe Penna. Er hätte sich kaum ein schwierigeres Thema aussuchen und gleichzeitig kaum eine bessere Besetzung für diese Figur wünschen können. Mads Mikkelsen verkörpert die Geschichte eines Mannes, der in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt um sein Leben kämpft, in einer sehenswerten Tour de Force, selbst wenn das Drehbuch seinen Anstrengungen nur selten gerecht wird.
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Kritik: Onward: Keine halben Sachen [2020]
Um es gleich vorweg zu sagen, Onward: Keine halben Sachen mag nicht der beste Film des Animationsstudios Pixar sein, doch das ist angesichts der vielen hervorragenden Produktionen noch keine wirkliche Wertung. Die Story um zwei Brüder, die in einer Fantasy-Welt auf eine waghalsige Suche gehen, um einen Zauber zu erfüllen, durch den ihr verstorbener Vater für einen Tag von den Toten zurückkehren kann, bietet aber mehr als genug Möglichkeiten, ein unvergleichliches Abenteuer zu erzählen. Nicht weniger ist Filmemacher Dan Scanlon hier gelungen.
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Kritik: Just Mercy [2019]
An sich erzählt das auf wahren Begebenheiten basierende Drama Just Mercy von zwei Ungerechtigkeiten. Dass sie oft miteinander verbunden sind, schmälert weder die eine, noch die andere. Von einer erstklassigen Besetzung vorgetragen, schildert Filmemacher Destin Daniel Cretton, wie sich ein idealistischer junger Anwalt gegen Rassismus und die Todesstrafe zugleich starkmacht. Das ist öfter inspirierend als bewegend, aber dabei nichtsdestoweniger wichtig – oder aktuell.
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Kritik: Für Sama [2019]
Der Name „Sama“ bedeutet „Himmel“. Die Journalistin Waad Al-Kateab hat ihn für Ihre Tochter gewählt, die im Jahr 2016 in Ost-Aleppo, inmitten des syrischen Bürgerkriegs, auf die Welt kam. Mit ihrer Dokumentation Für Sama, aus dem Herzen jener syrischen Stadt, gibt sie den Opfern dieses Krieges einen Namen und eine Stimme. Das allein macht es kaum möglich, das Gesehene als Teil der alltäglichen Berichterstattung mit Distanz wahrzunehmen. Doch so paradox es klingt, es macht es gleichermaßen schwer, den vielleicht wichtigsten Dokumentarfilm des vergangenen Jahres zu empfehlen.
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Kritik: Emma [2020]
Emma, das Spielfilmregiedebüt von Autumn de Wilde und eine Adaption von Jane Austens gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1815, zeichnet sich einerseits durch eine erstklassige Besetzung und eine tadellose Ausstattung aus, aber auch durch wohlüberlegte Bilder, die für gewöhnlich die Figuren buchstäblich in den Mittelpunkt rücken. Was die Verfilmung dabei vermissen lässt, ist eine handwerkliche Dynamik, die die Dialoge oftmals bereithalten, und eine bissige Aktualität, die dem Stoff zweifelsohne zugeschrieben werden kann.
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