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News und Reviews

Kritik: Glass [2019]
Wenn der Abspann beginnt werden vermutlich nicht wenige Kenner von M. Night Shyamalans Film Unbreakable fragen „darauf habe ich fast 20 Jahre lang gewartet?“. Die ersehnte Fortsetzung des ungewöhnlichen, optisch ausgefeilt und ruhig erzählten Superhelden-Films verknüpft dessen Geschichte mit derjenigen von Shyamalans Split. Wer nicht mit beiden Werken vertraut ist, wird sich hier nicht zurechtfinden, und wer beide kennt, wird von den Ereignissen vermutlich vor den Kopf gestoßen werden. Dabei ist Glass weniger ein Abschluss als ein Anfang und das, obwohl das Ende ganz anders ausfällt, als man erwarten könnte.
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Kritik: Split [2016]
Nachdem seine letzten Filme kommerziell wie künstlerisch weit hinter den Erwartungen zurückblieben, knüpft Filmemacher M. Night Shyamalan mit Split wieder an vorige Werke an – in doppeltem Sinne. Der ruhig erzählte Horror-Thriller stellt dabei zwei Figuren in den Mittelpunkt, die mehr verbindet, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Sehenswert wird das jedoch vor allem auf Grund der Darbietungen, die packender sind, als die Geschichte erzählt wird.
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Kritik: Maria Stuart, Königin von Schottland [2018]
Viele Aspekte an Josie Rourkes Kostümdrama Maria Stuart, Königin von Schottland sind atemberaubend. Doch ihrem eigentlichen Vorhaben wird die Filmemacherin in ihrem Regiedebüt nicht gerecht: Einen Film über Schottlands Königin zu erzählen. Ein ganzes Leben in ein zwei Stunden dauerndes Werk zu pressen wäre eine Herausforderung genug. Mit den zahlreichen Intrigen am schottischen und englischen Königshof, ist die Aufgabe vermutlich schlicht zu groß.
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Kritik: A Quiet Place [2018]
In A Quiet Place nimmt Filmemacher John Krasinski eine vertraut klingende Grundidee und versieht sie mit einem originellen Twist. Das Ergebnis ist einer der packendsten Horror-Thriller der vergangenen Jahre, der nicht nur seinem Titel gerecht wird. Er ist gleichzeitig ein Paradebeispiel dafür, wie eine mystische Story erzählt werden kann, ohne zu viel zu verraten – aber gleichzeitig so viel zu erklären, dass man glaubt, sich in der Geschichte zurechtzufinden.
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Kritik: Papillon [2017]
Michael Noers Papillon ist die zweite Verfilmung der Biografie des Franzosen Henri „Papillon“ Charrière, der im Jahr 1933 in die Strafkolonie in Französisch-Guayana gesandt wird. Der Film schildert den Alptraum, den die Gefangenen dort erleben und was Henri auf sich nimmt, um zu entfliehen. Aber so tadellos das dargebracht ist und so ordentlich es gespielt sein mag, es lässt jegliche Verbindung zu den Charakteren vermissen, deren Schicksale deshalb nie mitreißen.
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Kritik: Best Exotic Marigold Hotel 2 [2015]
Nachdem er die Idee eines outgesourceten Altersruhesitzes soweit zum Erfolg geführt und durchaus rüstige Stammgäste für sein „Best Exotic Marigold Hotel“ in Indien gewonnen hat, hat der Jungunternehmer Sonny bereits ein neues Ziel: Expansion. Filmemacher John Madden lädt in Best Exotic Marigold Hotel 2 ein, sowohl Sonny als auch die Bewohner des Hotels auf ihrer weiteren Reise zu begleiten, doch er scheint selbst nicht zu wissen, wohin diese führen soll, geschweige denn, welche Wegstationen es bis zum Ziel zu besuchen gilt.
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Kritik: True Lies - Wahre Lügen [1994]
Sich heute einen Film wie True Lies - Wahre Lügen anzusehen ist, als würde man in eine längst vergangene Zeit reisen. Es war eine Zeit, in der Actionfilme, auch wenn sie für ein älteres Publikum gemacht waren, leichtfüßig erzählt wurden und ein Sieg der Guten am Ende nicht teuer erkauft war. Man mag darüber streiten, ob es jemals angebracht war, einen Action-Thriller mit einem terroristischen Hintergrund als Unterhaltungsfilm zu erzählen. Es scheint heute in jedem Fall kaum möglich – und hebt True Lies darum umso mehr von anderen Genrevertretern ab.
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Kritik: Aquaman [2018]
Das neuste Einzel-Abenteuer eines DC-Superhelds bringt Regisseur James Wan auf die Leinwand, der mit Saw und Conjuring - Die Heimsuchung zwei erfolgreiche Horror-Film-Reihen begründete. Es stand somit zu befürchten, dass auch dieser Film arg düster werden würde. Tatsächlich jedoch ist Aquaman einer der buntesten und leichtfüßigsten Comic-Filme der vergangenen Jahre und rückt trotz oder gerade auf Grund der inhaltlich teils absurden Ideen den Spaßfaktor zurück in den Fokus – zum Glück.
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Kritik: Bumblebee [2018]
Vor über 10 Jahren präsentierte Filmemacher Michael Bay mit Transformers den ersten Spielfilm um die sich bekriegenden Riesenroboter der Decepticons und der Autobots. Es folgten bislang vier Fortsetzungen, die das erfolgreiche Schema wenn, dann nur variierten. Mit Bumblebee erhält der beim Publikum beliebte, stumme Autobot sein eigenes Abenteuer, bei dem Filmemacher Travis Knight eine kleine Überraschung gelingt. Schade ist allenfalls, dass er sich nicht noch stärker von den Vorgängern löst.
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Kritik: Mary Poppins’ Rückkehr [2018]
Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem Walt Disney sie auf die Leinwand zauberte, kehrt die ungewöhnliche Nanny mit ihrer schier bodenlosen Reisetasche und dem sprechenden Schirm in Mary Poppins’ Rückkehr zur Familie Banks zurück. Filmemacher Rob Marshall gelingt dabei das Kunststück, eine Fortsetzung zu erschaffen, die dem Geist des Originals in jeder Faser treu bleibt und dabei alle Stärken – und Schwächen – wieder aufgreift.
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Kritik: Chaos im Netz [2018]
Sechs Jahre nach dem Überraschungshit Ralph reichts präsentiert die Animationsschmiede von Walt Disney mit Chaos im Netz ein weiteres Abenteuer um die liebenswerten Videospielfiguren Randale-Ralph und die Rennfahrerin Vanellope. Aber auch wenn die die Fortsetzung in manchen Momenten durchblitzen lässt, was den ersten Teil so charmant und bemerkenswert gemacht hat, bietet die Fortsetzung leider mehr für die Sinne als fürs Herz.
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Kritik: Molly’s Game: Alles auf eine Karte [2017]
Mit seinen bisherigen Drehbuchvorlagen bewies Aaron Sorkin bereits, dass er es meisterhaft versteht, Geschichten allein durch Dialoge spannend und anspruchsvoll zugleich zu gestalten. Sein Regiedebüt Molly’s Game: Alles auf eine Karte ist nichts für ein Publikum, das mit schnellen Schnitten und lauten Explosionen bei Laune gehalten werden muss. Doch mitzuerleben, wie das Leben von Molly Bloom, das sie sich selbst aufgebaut hatte, vor ihren Augen implodiert, ist nicht weniger eindrucksvoll.
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Kritik: Rampage - Big meets Bigger [2018]
Nachdem Regisseur Brad Peyton Hauptdarsteller Dwayne Johnson in San Andreas der Zerstörung der US-Westküste entkommen ließ, widmet er sich in Rampage - Big meets Bigger der Ostküste und macht zumindest Teile Chicagos dem Erdboden gleich. Die Geschichte ist von dem gleichnamigen Arcade-Spiel inspiriert und notdürftigst auf Spielfilmlänge ausgedehnt. Das Ergebnis ist ein Unterhaltungsfilm, der selbigem Anspruch nur dann gerecht wird, wenn man nicht anfängt, über irgendwas darin nachzudenken.
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Buchkritik: Der Turm [1973] - Richard Martin Stern
Der Turm von Autor Richard Martin Stern diente mit als Vorlage für das mehrfach preisgekrönte Katastrophendrama mit Starbesetzung, Flammendes Inferno. Die Struktur des Romans gleicht dabei dem bekannten Schema jener Geschichten und lässt eben deshalb in manchen Bereichen merkliche Lücken entstehen. Allerdings werden diese durch das immens hohe Erzähltempo wieder wettgemacht, das auch dann anhält, wenn der Ausgang der Katastrophe bereits feststeht.
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Kritik: 100 Dinge [2018]
An sich gibt es nur zwei wirkliche Kritikpunkte an 100 Dinge, dem neuen Film von Florian David Fitz. Diese liegen weder in den Darstellern, noch in der handwerklichen Umsetzung der aktuellen Geschichte. Darin greift der Autorenregisseur viele Punkte auf, die uns als Gesellschaft auf der Seele liegen und bemüht sich merklich, dem Publikum Antworten mit auf den Weg zu geben. Aber nicht nur, dass diese allesamt bekannt klingen, sie werden so oft und so eindringlich wiederholt, dass es sich mehr wie eine Predigt als eine Belehrung anhört.
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