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News und Reviews

Kritik: Ruf der Wildnis [2020]
In Ruf der Wildnis erzählt Regisseur Chris Sanders die Geschichte des geradezu riesigen Bernhardiner-Mischlings Buck Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei sollte man sich von den Werbematerialien zum Film nicht dazu hinreißen lassen zu glauben, dass dies die Story von Buck und dem von Harrison Ford verkörperten John Thornton ist. Der spielt wie alle anderen Menschen nur eine untergeordnete Rolle, auch wenn das Zielpublikum das kaum als Kritikpunkt sehen wird.
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Kritik: Limbo [2019]
Das Thriller-Drama Limbo ist die Abschlussarbeit von Regisseur Tim Dünschede und Kameramann Holger Jungnickel ihres Studiums an der Hochschule für Fernsehen und Film. Sieht man, was die Beteiligten aus der Ausgangslage zu gestalten vermögen, darf man gespannt sein, welche Projekte sie sich künftig aussuchen. Dies ist einer der handwerklich eindrucksvollsten deutschen Filme der vergangenen Jahre, dessen wenige Schwachpunkte gewissermaßen aus seiner faszinierenden Grundidee erwachsen.
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Kritik: Sonic The Hedgehog [2020]
Etwa drei Monate später als geplant kommt die Videospielverfilmung Sonic The Hedgehog in die Kinos. Eine Verspätung, die daraus folgt, dass nachdem Fans auf eine erste Vorschau im Frühjahr 2019 so negativ reagiert hatten, sich das Studio genötigt sah, das Design der Titelfigur umzukrempeln. Die Notwendigkeit, die Story nochmals zu überarbeiten, sah man dabei wohl nicht. Andererseits, was für eine Story um einen blitzschnellen, blauen Igel von der anderen Seite der Galaxis würde man sich auch vorstellen können?
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Kritik: Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn [2020]
Die Verfilmungen der Comics des DC-Verlags befinden sich in einer sehr schwierigen Situation. Nach dem mäßigen Neubeginn von Superman und noch vor Justice League hatten die Produzenten bereits den Gegenentwurf mit Suicide Squad präsentiert – einem Treffen von Superschurken. Hierzu ist Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn eine Fortsetzung, lässt aber den letztjährigen Solofilm Joker ausser Betracht. Gerade für das Gelegenheitspublikum ist es also kompliziert. Das merkt man diesem von weiblichen Hauptfiguren getragenen Abenteuer auch an.
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Kritik: Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone [2018]
Mit Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone schließt Filmemacher Wes Ball seine Adaption der ursprünglichen Jugendbuch-Trilogie von Autor James Dashner ab. Betrachtet man die ganze, zusammenhängende Geschichte, überrascht, wie gelungen die Trilogie insgesamt ist und wie viel Mut die Macher beim Konzept bewiesen haben. Wäre er nicht ein wenig zu lang und der erste Film inhaltlich nicht ein wenig überraschender, wäre dies der beste Teil der Reihe. Sehenswert ist er allemal.
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Kritik: The Hate U Give [2018]
In The Hate U Give muss eine 16jährige, farbige Teenagerin aus einem armen Viertel einer amerikanischen Stadt mitansehen, wie ihr Freund aus Kindertagen von einem weißen Polizisten erschossen wird. Der Blick in den Alltag einer afroamerikanischen Familie durch die Augen dieses Mädchens nach der Tat ist nicht nur schockierend. Die Wut der Figuren und der Filmemacher wird geradezu greifbar. So gerechtfertigt und verständlich sie ist, ein Aspekt lässt das sehenswerte Drama leider vermissen.
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Kritik: Star Trek: Discovery – Staffel 1 [2017 / 2018]
Star Trek: Discovery ist zwischen den Abenteuern von Captain Archer in Enterprise und Captain Kirk in Raumschiff Enterprise angesiedelt und vermischt neue mit bekannten Figuren. Dabei bietet die Story um Krieg, Vernichtung und Zerstörung mehr einen Spiegel unserer Zeit als eine Vision einer erstrebenswerten Welt. Schlimm ist dabei, dass die Macher bewusst oder unbewusst das Andenken des Franchise beschädigen, in welchem sie an sich nur ein weiteres Kapitel erzählen wollen.
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Kritik: Die fantastische Reise des Dr. Dolittle [2020]
Es klingt auf dem Papier nach einem sicheren Erfolg, die Kinderbuchfigur Dr. Dolittle mit Robert Downey Jr. in der Titelrolle als ebenso verschrobener wie gutherzig charmanter Arzt, der nach dem Verlust der Liebe seines Lebens in eine tiefe Depression gestürzt ist, neu zu beleben. Er kann mit Tieren sprechen und begibt sich mit ihnen auf eine Reise, während der er vielleicht auch Glück und Freude in seinem Leben wiederfindet. Klingt vielversprechend – doch Die fantastische Reise des Dr. Dolittle begibt sich ziemlich genau nach dem animierten Prolog auf eine Talfahrt, die stets neue Tiefen auslotet.
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Kritik: Little Women [2019]
Basierend auf dem Roman von Autorin Louisa May Alcott erzählt die inzwischen siebte Filmumsetzung des Stoffes vom Leben der vier Schwestern der Familie March in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wäre das für sich genommen bereits interessant, ist es umso erstaunlicher, welche Parallelen die Filmemacherin Greta Gerwig in Little Women zur Situation von Frauen in der heutigen Zeit aufzeigt. Das Ergebnis ist ein Drama mit mehr Herz und Verstand, als viele andere, die aktuell zu sehen sind.
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Kritik: Bad Boys for Life [2020]
Bad Boys for Life führt seinem Publikum auf unerwartet greifbare Weise vor Augen, wie viel Zeit seit dem ersten Film vor nunmehr 25 Jahren vergangen ist. Wer die Actionkomödie Bad Boys – Harte Jungs damals als junge Erwachsene bzw. junger Erwachsener auf der großen Leinwand gesehen hat, könnte die späte Fortsetzung nun mit den eigenen Kindern im gleichen Alter wie man selbst damals ansehen. Den Filmemachern Adil El Arbi und Bilall Fallah gelingt dabei die vielleicht enttäuschendste, viel versprechende Kinoüberraschung der jüngsten Vergangenheit.
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Kritik: Das geheime Leben der Bäume [2020]
Mit seinem 2015 erschienenen Sachbuch Das geheime Leben der Bäume gelang Autor Peter Wohlleben ein Bestseller. Seine Botschaft einem Kinopublikum nahe zu bringen, den Wald nicht nur als Ressource zu betrachten, erscheint gerade heute durchaus sinnvoll. Doch Filmemacher Jörg Adolph erzählt wenig Neues um die Natur und ihre Wunder selbst, sondern zeichnet die Hälfte des Dokumentarfilms ein Porträt des gelernten Försters, der zum Autor wurde. Das wird jedoch in den seltensten Fällen das sein, was das Publikum erwartet.
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Kritik: Jojo Rabbit [2019]
Es gehört viel Mut dazu, einen Film wie Jojo Rabbit zu machen. Nicht, weil die Aussagen, die Regisseur Taika Waititi hier trifft, gewagt wären. Die sind ebenso wichtig wie universell. Es ist vielmehr mutig, weil es bestenfalls ein kleines Publikum geben wird, das sich eben diese Aussagen in einer Satire ansehen wird, welche die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten aus der Sicht eines zehnjährigen Jungen demontiert. Dabei gibt es hier viel zu entdecken, das heute so aktuell ist wie eh und je.
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Kritik: The Grudge [2020]
Nicolas Pesces The Grudge war ursprünglich als Reboot des 2004 erschienenen, gleichnamigen US-Remakes der Fortsetzung des japanischen Horrorfilms Ju-on gedacht. Stattdessen entschied sich der Filmemacher, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, eine Geschichte zu erzählen, die während und nach dem ersten Film spielt. Dem Remake, wohlgemerkt. Was man trotz der vertrackten Konstellationen vergebens sucht, sind neue Ideen – und den Mut zur Veränderung.
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Kritik: The Guilty [2018]
Das Spielfilmregiedebüt von Gustav Möller, The Guilty, kommt nicht nur mit einer überschaubaren Besetzung aus, das Krimidrama spielt einzig in einem Büro und wird beinahe in Echtzeit, ausschließlich aus der Sicht der Hauptfigur erzählt. Polizist Asger Holm verrichtet Dienst bei der Notrufzentrale und erhält den Anruf einer entführten Frau. Was sich daraus entwickelt, ist einer der am dichtesten erzählten Thriller der vergangenen Jahre, der einen typischen Fehler ähnlicher Hollywood-Produktionen glücklicherweise nicht begeht.
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Kritik: Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben [1990]
In Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben versuchen fünf Medizinstudenten herauszubekommen, was nach dem Tod mit den Menschen geschieht. Doch statt eines philosophischen Ansatzes darüber, was sie nach dieser Schwelle erwartet, ist Filmemacher Joel Schumacher mehr daran interessiert, was sie überhaupt veranlasst, diese Grenze überschreiten zu wollen. Dank der namhaften Besetzung ist das auch heute noch sehenswert. Nicht zuletzt, weil der Film mehr auf die Stimmung, denn Erklärungen setzt.
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