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News und Reviews

Kritik: Die Addams Family [2019]
Es klingt auf dem Papier nicht unbedingt nach einer schlechten Idee, die Story der Addams Family als Animationsfilm umzusetzen. Doch davon ausgehend, gelingt es den Filmemachern Greg Tiernan und Conrad Vernon weder, eine Fantasy-Geschichte zu erzählen, bei der sich Kinder gruseln könnten, noch eine schwarze Komödie, bei der es viel zu Lachen gäbe. Das eigentliche Zielpublikum wird von daher bei Die Addams Family merklich enttäuscht zurückbleiben. Erwachsene können sich indes die Frage stellen, ob zwei gute Einfälle in beinahe eineinhalb Stunden die Zeit und das Kinoticket wert sind.
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Kritik: Der Spitzenkandidat [2018]
In Der Spitzenkandidat schildert Filmemacher Jason Reitman das skandalöse Ende einer Wahlkampfkampagne eines der vielversprechendsten Kandidaten der US-Präsidentschaft im Jahr 1988. Nur bleibt der Eindruck, dass er sich dem Thema zu keiner Zeit von irgendeiner Seite ausreichend nähert, so dass die Figuren darin tatsächlich greifbar werden. Der Film porträtiert vielmehr, wie politische Figuren im Rampenlicht der Medien seziert werden und damit Teil einer Boulevardpresse, von der sie sich normalerweise abzuheben versuchten.
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Kritik: Zombieland [2009]
Zombie-Stories gibt es wie Sand am Meer. Aus den Untoten mit ihrer Vorliebe für Menschenfleisch eine Komödie zu machen, geschieht verständlicherweise selten. Ruben Fleischers Zombieland ist eine solche Mischung aus Horror und Komödie, muss sich allerdings auch an Filmen wie Shaun of the Dead messen lassen. Dass sich die US-amerikanische Produktion nicht zu verstecken braucht, verdankt sie vor allem der Besetzung, die so viel Spaß zu haben scheint, dass es geradezu ansteckend wirkt.
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Kritik: Léon: Der Profi (Director’s Cut) [1994]
Zum 25jährigen Jubiläum kommt Léon: Der Profi in einer restaurierten Fassung des Director’s Cuts erneut in die Lichtspielhäuser. Dass es eine neue Generation an Filmbegeisterten gibt, die ihn zum ersten Mal auf der großen Leinwand entdecken können, ist an sich ein Privileg. Und diejenigen, die ihn bereits kennen, können sich mit der Wiederaufführung davon überzeugen, dass er nicht schlecht gealtert ist. Genauer gesagt, ist er gar nicht gealtert, sondern immer noch so sehenswert wie vor 25 Jahren.
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Kritik: Der Distelfink [2019]
Angesichts so vieler gelungener Elemente bei John Crowleys Romanverfilmung Der Distelfink, ist es umso erstaunlicher, wie wenig diese zusammenpassen. Im Zentrum der Erzählung steht Theo Decker und wie das Titel gebende Gemälde ihn auf seinem Werdegang begleitet. Der führt von einem traumatischen Schicksalsschlag quer durch die USA und in eine Welt aus Drogen und Betrügereien. Wie dies mit einem Gemälde zusammenhängen soll, klingt fragwürdig und wirft tatsächlich mehr Fragen auf, als der Film beantwortet.
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Kritik: Shaun das Schaf - Der Film: UFO‑Alarm [2019]
Die Bewohner eines beschaulichen, englischen Örtchens staunen nicht schlecht, als dort ein UFO gesichtet wird. Urplötzlich sieht sich Shaun das Schaf einer waschechten Außerirdischen gegenüber. In seinem zweiten Kinoabenteuer, Shaun das Schaf - Der Film: UFO‑Alarm, geht Shaun dorthin, wo noch nie ein Schaf zuvor gewesen ist. Das ist wie gewohnt toll gemacht und steckt voller Anspielungen – mehr jedoch (leider) nicht. Immerhin, das Zielpublikum wird das nicht stören.
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Kritik: Ad Astra: Zu den Sternen [2019]
In seinem erstaunlich ruhigen Science Fiction-Film Ad Astra: Zu den Sternen stellt Filmemacher James Gray die Frage, was schlimmer wäre: Wenn die Menschheit nicht die einzige intelligente Spezies im bekannten Universum wäre, oder die Gewissheit, dass sie es ist? Existenzielle Themen stehen an sich im Zentrum einer jeden Science Fiction-Geschichte. Entscheidend ist nur, wie man sich ihrer annimmt. Dass sich der Film dabei nicht entscheiden kann, ist der eigentliche Knackpunkt.
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Kritik: Bohemian Rhapsody [2018]
Bohemian Rhapsody ist ein guter Film mit einer herausragenden Darbietung, bei dem vor allem das ältere Publikum abwechselnd Gänsehaut bekommen oder ein breites Grinsen im Gesicht haben dürfte. Beides liegt an der unvergleichlichen und unvergesslichen Musik der Rockband Queen und ihrem Lead-Sänger Freddie Mercury, dessen Werdegang hier umrissen wird. Doch für eine Biografie, sowohl seiner Person als auch der Musikgruppe, ist der Blick zu eingeschränkt und setzt zu sehr auf Nostalgie, anstatt hinter die Kulissen zu blicken.
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Kritik: Es Kapitel 2 [2019]
Andy Muschiettis Es Kapitel 2 ist nicht der Film, den man vermuten würde. Oder besser, er erzählt nicht die Geschichte, die man erwarten würde. Ganz gleich, ob er sich dabei an der Vorlage orientiert, wird die Entscheidung des Filmemachers, wie er den Horror-Hit Es, basierend auf Stephen Kings Roman, auflöst, das Publikum vermutlich spalten. Auch merkt man der Fortsetzung merklich die Aufteilung in drei erzählerische Akte an, von denen nicht alle gleich gut gelungen sind. Dafür entschädigen eine dichte Verzahnung mit den Ereignissen des ersten Teils, die Stimmung und eine hervorragende Besetzung.
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Kritik: Gut gegen Nordwind [2019]
Vanessa Jopps Romanverfilmung Gut gegen Nordwind ist einer der ungewöhnlichsten deutschen Kinofilme des Jahres. Schon deshalb, weil es keine Komödie ist, auch keine Liebeskomödie. Es ist auch kein verklärter Liebesfilm, sondern ein Drama mit zwei greifbaren Figuren, die sich ineinander verlieben, ohne sich je getroffen zu haben. Das klingt vertraut, aber statt sich damit zufrieden zu geben, gehen die Macher hier einen Schritt weiter und schaffen damit etwas überaus Eindrucksvolles.
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Kritik: Spider-Man: A New Universe [2018]
Der Animationsfilm Spider-Man: A New Universe beginnt inhaltlich wie stilistisch so erfrischend, dass es lange so aussieht, als würde dies das vielleicht beste Abenteuer um den mit Superkräften ausgestatteten Teenager überhaupt. Aber während sich der Film das leichtfüßige Flair des Anfangs bis zum Schluss behält, wächst die Geschichte nie über das hinaus, was man zu Beginn gesehen hat. Das schmälert nicht den Unterhaltungswert, bleibt aber angesichts des Potentials recht enttäuschend.
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Kritik: Green Book: Eine besondere Freundschaft [2018]
Peter Farrellys Green Book: Eine besondere Freundschaft ist vermutlich das unterhaltsamste und lustigste Rassismusdrama, das Hollywood seit geraumer Zeit hervorgebracht hat. Mit Mahershala Ali und Viggo Mortensen fantastisch besetzt sowie einer greifbar authentischen Ausstattung versehen, gelingt dem Filmemacher das Kunststück, die alltäglichen Vorurteile und die Ausgrenzung von Afroamerikanern in den Südstaaten der frühen 1960er-Jahre greifbar zu machen. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind dabei kaum zu übersehen.
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Kritik: Die Unglaublichen 2 [2018]
Sieht man sich den durchschlagenden Erfolg von Die Unglaublichen 2 an, scheinen die Macher etwas richtig gemacht zu haben. Doch stellt man dem gegenüber den Anspruch, den Filmemacher Brad Bird an die Fortsetzung zu seinem Hit Die Unglaublichen - The Incredibles hatte, einen Film zu machen, der besser als das Original ist, muss man leider festhalten, dass er dem nicht ganz gerecht wird. Dafür ist das Sequel zu sehr Remake, anstatt eine überraschende Geschichte zu erzählen.
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Kritik: Star Trek: Nemesis [2002]
15 Jahre nachdem die Crew um Captain Jean-Luc Picard zu ihrem ersten Abenteuer aufgebrochen war sollte Star Trek: Nemesis die letzte Reise dieser Generation werden. Dabei geben sich die Macher merklich Mühe, alle Kritikpunkte der vorigen Filme zu beseitigen und präsentieren ein Leinwandabenteuer dieser Crew, das mehr auf Unterhaltung, denn auf philosophische Fragestellungen setzt. Wer sich darauf einlässt, kann mitgerissen werden, auch dank eines actionreichen Finales, das besser nicht zu machen ist.
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Kritik: Star Trek: Der Aufstand [1998]
Nach ihrem Leinwanddebüt absolvierte die Crew der U.S.S. Enterprise um Captain Picard in Star Trek: Der erste Kontakt zwar ein bei Fans sehr beliebtes, finanziell aber nicht allzu erfolgreiches Abenteuer. Für den insgesamt neunten Kinofilm des Franchise griffen die Macher daher auf eine Geschichte zurück, die weniger Vorwissen der zu diesem Zeitpunkt mehr als 30jährigen Star Trek-Geschichte verlangte. Der Aufstand lockte noch weniger Zuschauer in die Kinos. Dabei ist der Science Fiction-Film deutlich besser gealtert, als man erwarten würde.
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