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News und Reviews

Kritik: Der König der Löwen [2019]
25 Jahre ist es her, dass zum ersten Mal die (gezeichnete) Sonne über der schier unendlichen Weite der afrikanischen Savanne aufgegangen ist, untermalt von einer Melodie, die, wenn einmal gehört, man unverwechselbar mit diesen Bildern verbindet – „Nants’ Ingonyama“. Disneys Trickfilm Der König der Löwen ist der jüngste Animationsklassiker, der als „Realverfilmung“ umgesetzt wird. Regisseur Jon Favreau bleibt der Vorlage nicht nur inhaltlich treu, seine Erweiterungen und die Präsentation verhelfen dem Film zu einem ganz eigenen Charakter.
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Kritik: Annabelle 3 [2019]
Es gibt Gruselfilme, bei denen ist die Musik zwar Bestandteil des Horrors, aber nicht der Grund, weshalb man sich erschreckt. Genau darin liegt der große Unterschied zu Gary Daubermans Regiedebüt Annabelle 3. Hier sind die Geräusche und die irrsinnig laut eingespielte Musik der einzige Grund, weshalb sich das Publikum fürchten sollte. Obwohl das durchaus effektiv funktioniert, als Horrorfilm ist das auf Dauer schlichtweg eintönig. Und das nicht erst seit diesem Spin-Off.
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Kritik: Spider-Man: Far from Home [2019]
Die für das Publikum entscheidende Frage lautet, ob Far from Home als erstes Superhelden-Comic nach Avengers: Endgame ein guter Film ist. Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Nicht nur angesichts des Potentials, das die Figuren hier erkennen lassen, ist das, was die Geschichte daraus macht, erstaunlich enttäuschend. Wäre es nicht um die Verknüpfungen zum Marvel Cinematic Universe, gäbe es für Kenner desselben keinen Grund, Spider-Mans zweites Abenteuer anzusehen.
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Kritik: Yesterday [2019]
Filmemacher Danny Boyle entwirft in Yesterday eine solch interessante Ausgangslage, dass man erwarten würde, er würde sich der vielen Facetten im Verlauf der beinahe zwei Stunden auch annehmen. Aber während er die ersten Schritte in diese Richtung geht, gibt er den kaum ausgearbeiteten Figuren eine absehbare Love-Story an die Hand, die zwar sympathisch vorgetragen wird, aber nichts erzählt, was man nicht bereits gesehen hätte. Unabhängig davon: Die Musik ist eine Wucht.
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Kritik: Predator - Upgrade [2018]
Wüsste man nicht, dass Filmemacher Shane Black in Predator einst selbst eine Rolle übernommen hatte, möchte man angesichts Predator - Upgrade meinen, er wäre wie sämtliche Akteure, die hier vor der Kamera zu sehen sind, damals bestenfalls in der Pubertät gesteckt und wüsste nicht, was für einen Film er eigentlich machen wollte. Dies ist die wohl mit Abstand schlimmstmögliche Fortsetzung, die sich Kenner und Fans des Originals vorstellen können. Man muss sich dabei durchaus fragen, wie es so weit überhaupt kommen konnte.
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Kritik: Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich [2019]
Filmemacher Jonathan Levine wird dem Titel seiner neuen Komödie, Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, mehr als gerecht. Die Prämisse, wie sich eine politische Figur in jemanden verliebt, der nach außen hin nicht als „präsentabel“ gilt, ist nicht wirklich neu. Doch den Drehbuchautoren gelingt es, das Konzept nicht nur dadurch auf den Kopf zu stellen, dass es eine Frau ist, die ein politisches Amt mit Ambitionen auf die Präsidentschaft bekleidet, sondern weil es ihnen gelingt, dem Humor eine politische Ebene hinzuzufügen.
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Kritik: Tolkien [2019]
Tolkien beginnt mit einem Bild, das der Vorstellungswelt des weltberühmten, Titel gebenden Autors John Ronald Reuel Tolkien entsprungen sein könnte. Von hier aus erzählt der finnische Regisseur Dome Karukoski eine Biografie, die bis zu dem Moment führt, da eines der bekanntesten Werke des Protagonisten entstand: Der Hobbit. Zwischen beiden Ereignissen liegen beinahe 20 Jahre, die der Film allerdings beinahe vollständig ausblendet und sich stattdessen auf andere Aspekte konzentriert. Leider.
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Kritik: A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando [2019]
Zu sagen, dass A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando nicht der beste oder der zweitbeste Teil ist, klingt, als wäre die inzwischen dritte Fortsetzung der Animationsreihe, die vor beinahe 25 Jahren begann, ein schlechter Film. Das Gegenteil ist der Fall – mit Toy Story 4 hauchen die Macher den Figuren auf unerwartete Weise neues Leben ein, schreiben ihre Reise fort, ohne ein Ziel vorzugeben. So gelungen das ist, das Ende wird Fans der ersten Stunde eher traurig denn hoffnungsvoll stimmen.
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Kritik: Die wandernde Erde [2019]
Mit Die wandernde Erde stellt China die erste eigene Science Fiction-Film-Produktion basierend auf der preisgekrönten, gleichnamigen Novelle vor und orientiert sich dabei an Hollywood-typischen Katastrophenfilmen, in denen die Rettung der Welt in den Händen einer Handvoll Helden liegt. Herausgekommen ist ein Film, der so verwirrend und konfus geraten ist, dass er damit manchen Vorbildern unzweifelhaft und wenig schmeichelhaft Konkurrenz macht.
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Kritik: Fahrenheit 11/9 [2018]
In seiner Dokumentation Fahrenheit 11/9 geht Filmemacher Michael Moore den Ursachen auf den Grund, wie ein Geschäftsmann und Reality‑TV-Star zum mächtigsten Mann der Welt aufsteigen konnte. Dabei holt er weit aus und scheint sich im Mittelteil in wenig zusammenhängenden Nebensächlichkeiten zu verlieren. Arbeitet er jedoch Ursache und Wirkung heraus, ist das unumwunden erschreckend. Doch das bedeutet nicht, dass ein anderes Format für das, was er zu erzählen hat, nicht die bessere Wahl gewesen wäre.
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Kritik: Johnny English - Jetzt erst recht! [2011]
War Johnny English seinerzeit eine durchaus gelungene Parodie auf die etablierte Filmreihe um den britischen Spion James Bond, gestaltet Filmemacher Oliver Parker die späte Fortsetzung als reine Komödie im Agentengenre. Von subtilem Humor kann in Johnny English - Jetzt erst recht! nicht die Rede sein und die Eigenheiten der Abenteuer des Doppelnull-Agenten werden ebenfalls kaum aufs Korn genommen. Dafür entschädigt die Besetzung und eine kurzweilige Geschichte, die den Film am Ende kürzer erscheinen lässt, als er tatsächlich ist.
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Kritik: Godzilla II: King of the Monsters [2019]
Kann man Gareth Edwards' Godzilla nicht zu unrecht vorhalten, dass der Film lange mit seinem Titel gebenden Monster geizt und auf Grund der ernsten Herangehensweise den Spaß-Faktor vermissen lässt, schafft Filmemacher Michael Dougherty in Godzilla II: King of the Monsters zumindest bei erstem Punkt Abhilfe. Doch die Fortsetzung nimmt sich erneut zu ernst, präsentiert zu viele Klischees und verlangt gleichzeitig von seinem Publikum, Vieles schlicht zu akzeptieren, was gar nicht ernst gemeint sein kann.
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Kritik: Ma [2019]
Tate Taylors Ma ist ein Psycho-Thriller, der seinen größten Reiz aus der Darbietung im Zentrum zieht. Da diese von der ebenso charismatischen wie wandlungsfähigen Octavia Spencer stammt, hat der Filmemacher ein überzeugendes Argument, dass dies funktionieren kann. Sein größtes Problem ist jedoch, dass er nicht genau zu wissen scheint, welche Art Film er machen möchte. Für ein Thriller-Drama erscheinen die Horror-Momente zu aufgesetzt und für einen Horror-Thriller ist der Horror schlicht zu einseitig.
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Kritik: The Equalizer 2 [2018]
Die drei auffälligsten, problembehafteten Bereiche bei Antoine Fuquas The Equalizer 2, der Fortsetzung zu seinem wenig zimperlichen Thriller The Equalizer, in dem Denzel Washington einen Elite-Agenten im Ruhestand spielt, sind der Anfang, der Mittelteil und der Schluss. Das heißt nicht, dass sie jeweils vollkommen misslungen sind, aber sie verspielen mehr Potential, als sie nutzen. So gerät die erste Fortsetzung, in der der charismatische Hauptdarsteller überhaupt mitspielt, leider recht enttäuschend.
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Kritik: Der Grinch [2018]
Seit Jahrzehnten werden die Kinderbücher des amerikanischen Autors Theodor Seuss Geisel, besser bekannt unter dem Pseudonym Dr. Seuss, für die große und kleine Leinwand adaptiert. Nun wurde auch Der Grinch als moderner Animationsfilm umgesetzt. Die Geschichte handelt davon, wie der griesgrämige Grinch den Bewohnern von Whoville Weihnachten stiehlt und dabei mit seinen eigenen Enttäuschungen konfrontiert wird. Dem beizuwohnen ist auf Grund der bunten Präsentation insbesondere für Kinder ein Fest.
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