skip to content

News und Reviews

Kritik: Der Leuchtturm [2019]
Der Leuchtturm ist ohne Zweifel der ungewöhnlichste Film, der von einem großen Studio dieses Jahr veröffentlicht wird. Es ist aber auch ein Film, der sich für ein so seltenes Publikum eignet, wie das Talent selten ist, das hier vor und hinter der Kamera vereint ist. Regisseur Robert Eggers erzählt in unwirklichen Bildern vom Abstieg in den blanken Wahnsinn. Er tut dies in einer Art und Weise, dass man nicht weiß, was wirklich ist und was nicht. Und dass es in der Tat schwerfällt, das Gesehene am Ende einzuordnen.
Weiterlesen
Kritik: Pets 2 [2019]
Pets 2 ist im Grunde drei Kurzfilme im Gewand eines abendfüllenden Animationsfilms. Dass dieses Gewand bunt, liebevoll detailliert und mit knuffigen Figuren verziert ist, macht es zwar einfacher, über die inhaltlich voneinander losgelösten Erzählstränge hinwegzusehen, aber es macht den Gesamteindruck am Ende nur geringfügig besser. Das sehr junge Zielpublikum wird das freilich nicht stören, auch wenn zu erwarten ist, dass diejenigen, die beim ersten Teil noch Feuer und Flamme waren, hier weniger engagiert dabei sein werden.
Weiterlesen
Kritik: Doctor Sleeps Erwachen [2019]
Obwohl Doctor Sleeps Erwachen eine direkte, teils sogar unmittelbare Fortsetzung zu Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings Shining ist, ist es ein gänzlich anderer Film. Handelte Kubricks Adaption vom Abstieg eines Mannes in den zerstörerischen Wahnsinn, ist dies ein waschechter Horror-Film mit Fantasy-Elementen. Was klingt wie ein Stilbruch, greift tatsächlich mehr Aspekte der Romanvorlage auf und sollte sich deshalb eher an dasselbe Publikum richten. Vor allem ist es einer der besten Genrefilme des Jahres.
Weiterlesen
Kritik: Die Eiskönigin 2 [2019]
Sechs Jahre sind vergangen, seit Chris Buck und Jennifer Lee mit Disneys Die Eiskönigin - Völlig unverfroren ein immenser Erfolg gelungen ist. Umso höher sind die Erwartungen, was die Macher sich für Die Eiskönigin 2 einfallen lassen. Die enge Verknüpfung der Hintergrundgeschichte hier mit dem ersten Teil ist es, was die Fortsetzung ausmacht, zusammen mit den beiden tragenden Figuren. Doch das macht umso deutlicher, worauf die Filmemacher hätten mühelos verzichten können.
Weiterlesen
Kritik: Men in Black: International [2019]
Zum enttäuschenden Men in Black II schrieb dieser Kritiker seinerzeit, man „wünscht […] sich nach den zähen eineinhalb Stunden, dass man selbst geblitzdingst würde“. 15 Jahre später gelingt Men in Black: International zumindest, den zweiten Film in deutlich besserem Licht dastehen zu lassen. Filmemacher F. Gary Gray zeichnet hier für ein uninspiriertes Wrack verantwortlich, das einen wahrlich sprachlos zurücklässt. Dabei nicht einmal unterhalten, oder amüsiert.
Weiterlesen
Kritik: Le Mans 66: Gegen jede Chance [2019]
Le Mans 66: Gegen jede Chance ist einer der besten, unterhaltsamen Filme des Jahres. Das heißt nicht, dass es kein Drama wäre. Vielmehr ist es eines, das mit einer solchen Leichtigkeit vorgetragen wird, dass man es ungeachtet der Lauflänge beinahe vergisst. Abgesehen von einem greifbaren Porträt einer Freundschaft, gelingt Regisseur James Mangold die Erzählung einer packenden Aufholjagd im Motorsport der 1960er-Jahre. Das hört sich im ersten Moment nicht sehr bedeutend an, doch bedenkt man die Qualität bisheriger Filme dieser Art, ist es ein umso größerer Verdienst.
Weiterlesen
Kritik: Official Secrets [2019]
Das auf wahren Ereignissen basierende Politdrama Official Secrets von Filmemacher Gavin Hood ist ein ebenso gelungenes wie alarmierendes Plädoyer dafür, dass politische Angelegenheiten, die unzählige Menschenleben berühren, nicht in Kurznachrichtendiensten erklärt oder vollzogen werden können – oder sollten. Der Film erzählt die Geschichte der jungen Geheimdienstmitarbeiterin Katharine Gun, die wegen Geheimnisverrats vor Gericht stand. So aufschlussreich das ist, es lässt am Ende doch manche Aspekte im Dunkeln, die es wert wären, beleuchtet zu werden.
Weiterlesen
Kritik: Last Christmas [2019]
35 Jahre, nachdem Sänger George Michael mit Wham! in „Last Christmas“ einen der unverwüstlichsten Weihnachtshits veröffentlichte, bringt Filmemacher Paul Feig eine gleichnamige, weihnachtliche Komödie auf die Leinwand. Es darf bezweifelt werden, dass sich das Publikum ähnlich nachhaltig an Last Christmas erinnern wird. Trotz der namhaften Beteiligten ist es vielmehr die Art Film, bei der man bereits Gefahr läuft, sie zu vergessen, noch bevor im Kinosaal das Licht wieder angeht.
Weiterlesen
Kritik: Black and Blue [2019]
Es klingt negativer, als es gemeint ist, wenn man festhält, Black and Blue sei ein B‑Film. Dabei ist die Aussage nicht abwertend gemeint. Nicht selten haben Filmemacher nicht die Ressourcen zur Verfügung, die Art Film zu machen, die sie machen wollen. Deshalb muss das Gesamtergebnis unter Berücksichtigung dieses Umstands nicht schlecht sein. Ähnlich scheint es bei Deon Taylors Crime-Thriller, der im letzten Drittel spürbar nachlässt. Doch vor allem dank Naomie Harris in der Hauptrolle, kann man dem Film das zum großen Teil verzeihen.
Weiterlesen
Kritik: My Zoe [2019]
Julie Delpys My Zoe ist ein Drama. In mehrfacher Hinsicht. Es ist ein Film über eine gescheiterte Ehe, über ein Leben, das viel zu früh endet, und über eine Mutter, die diesen Verlust nicht verwinden kann. Zu welcher Entscheidung sie im Anschluss kommt, was sie bereit ist, zu tun, sollte das Publikum aufwühlen, ein moralisches Dilemma darstellen. Aber nicht nur, dass der Film keine Antworten auf wichtige Fragen gibt, er stellt die Fragen nicht einmal mit dem Nachdruck, dass man sich damit auseinandersetzen müsste.
Weiterlesen
Kritik: Gemini Man (HFR 120 fps 3D) [2019]
Ang Lees Gemini Man ist der vermutlich sehenswerteste, enttäuschende Film des Jahres. Sehenswert auf Grund der Vision des Filmemachers und enttäuschend angesichts der fehlenden Substanz. Es ist ein Blick in die Zukunft des Kinos, allen Unkenrufen der Ewiggestrigen zum Trotz. Nicht des Kinos in den nächsten fünf bis zehn Jahren, sondern der nächsten 20 Jahre. Wie der Filmemacher seinen Science Fiction-Thriller hier präsentiert ist – die richtige Präsentation vorausgesetzt – atemberaubend. Man kann nur hoffen, dass das Kino von übermorgen mehr Wert auf die Geschichten legt, die es erzählt.
Weiterlesen
Kritik: Dumbo [2019]
Im Zuge der Welle an Realverfilmungen von Zeichentrickklassikern nehmen sich die Walt Disney Pictures auch den damals vierten abendfüllenden Spielfilm des Studios vor. Dabei beabsichtigt wohl niemand, einen schlechten Film zu machen. Doch diese Neuinterpretation, denn eine Verfilmung des bisherigen Stoffs ist Dumbo es nur bedingt, gerät so früh so weit ab vom Kurs, dass nicht einmal der visuelle Stil von Filmemacher Tim Burton noch etwas zu retten vermag.
Weiterlesen
Kritik: Das perfekte Geheimnis [2019]
Das perfekte Geheimnis ist eine gute deutsche Komödie. Was sich anhört wie ein Lob, soll eigentlich ein Vorwurf sein. Die Geschichte um eine Gruppe Erwachsener, deren Geheimnisse im Laufe eines Abends ans Licht kommen, lässt sich eingangs etwas zu viel Zeit, überzeugt jedoch ab der Hälfte und im letzten Drittel vor allem dank der an sich ernsten Thematik im Kern der Erzählung. Zumindest so lange, bis die Macher sich diese Stimmung durch ein aufgesetzt versöhnliches Ende und Outtakes beim Abspann wieder selbst nehmen.
Weiterlesen
Kritik: Zombieland 2: Doppelt hält besser [2019]
Zehn Jahre hat es gedauert, bis Filmemacher Ruben Fleischer eine Fortsetzung zu seiner überraschend erfolgreichen Zombie-Horror-Komödie Zombieland auf die Leinwand bringt. Was das Publikum erwartet, versteckt sich bereits im deutschen Filmtitel, Zombieland 2: Doppelt hält besser. Insbesondere, was die schiere Menge an Zombies, den gezeigten Gewaltgrad, oder die Hauptfiguren anbelangt, legt Teil zwei merklich zu. Nur was die schon im ersten Film eher maue Geschichte angeht, präsentieren die Macher keine Steigerung. Im Gegenteil.
Weiterlesen
Kritik: Terminator: Dark Fate [2019]
Natürlich ist die Geschichte von Terminator: Dark Fate nur eine Abwandlung altbekannter Versatzstücke und leidet unter den gleichen Problemen, die alle Fortsetzungen nach dem zweiten Teil geplagt hatte. Andererseits macht es richtig Freude, Linda Hamilton in ihrer Paraderolle zurück- und zwei weitere starke Frauen in einem Film zu sehen, und die Action ist phasenweise großer Spaß. Die Spezialeffekte sind auf der Höhe der Zeit und überzeugen in den meisten Einstellungen, selbst wenn die handgemachten die Nase vorn haben. Für einen kurzweiligen, spannenden Kinoabend ist jedenfalls gesorgt.
Weiterlesen

>> Ältere News und Reviews

Ok. Treffpunkt: Kritik verwendet Cookies, um den Internetauftritt bestmöglich an die Besucher anpassen zu können.
Sofern Sie auf dieser Seite bleiben, stimmen Sie dem zu. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.