News und Reviews

Star Trek: Discovery – Staffel 3 [2020]

Die dritte Staffel der Science Fiction-Serie Star Trek: Discovery hinterlässt den Eindruck eines All-Inclusive-Büffets. Das Publikum bekommt von vollkommen erschlagender Action über absurde Fantasystories bis hin zu melodramatisch schluchzenden Figuren alles geboten. Dabei versuchen die Verantwortlichen, einige der drängendsten Unstimmigkeiten der Serie endlich aufzulösen, doch was in ferner Zukunft auf Zuschauerinnen und Zuschauer wartet, hat kaum etwas mit Science Fiction zu tun – und nur bedingt mit Star Trek.
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Die Welt in den Farben der Nacht – Staffel 1 [2020]

Mit der kurzen und kurzweiligen Dokumentationsreihe Die Welt in den Farben der Nacht stellt sich der Streaming-Dienst Apple TV+ einer großen und etablierten Konkurrenz. Dem setzt der jüngste Mitspieler auf dem heiß umkämpften Streaming-Markt mit Einfallsreichtum und Innovationskraft entgegen. Die jeweils nur 25 Minuten dauernden Episoden der ersten Staffel zeigen inhaltlich nur wenig Neues, das jedoch auf eine nie dagewesene Art und Weise.
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Tiny World – Staffel 1 [2020]

Die Dokumentationsserie Tiny World erzählt von winzigen Helden und kleinen Monstern, die beim Blick auf die mannigfaltige Tierwelt leicht übersehen werden können. Die spektakulären Aufnahmen, die den Machern um Serienerfinder Tom Hugh-Jones gelungen sind, stehen dabei für sich, selbst wenn die sechs kurzen Episoden der ersten Staffel kaum neue Akzente im Genre setzen.
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Demolition Man [1993]

Nach einer Reihe kommerzieller und künstlerischer Misserfolge kehrt Sylvester Stallone in einem Projekt zurück, das er im Grunde bereits abgelehnt hatte. Demolition Man entpuppt sich mit dem Augenmerk auf den Humor als ein schwer einzuordnender und in vielerlei Hinsicht unzureichender Genrevertreter. Aber auch mehr als 25 Jahre nach seiner Veröffentlichung besitzt der Science Fiction-Action-Kracher durchaus seinen Reiz und offenbart in vielen Belangen mehr Detailreichtum, als man ihm zutraut.
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Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution [2020]

Filmemacherin Philippa Lowthorpe gelingt mit Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution eine Komödie, die den Ernst des Themas nicht vermissen lässt. Die auf Tatsachen basierende Geschichte erzählt nicht nur von Protesten während des Miss World-Wettbewerbs im Jahr 1970, sondern vom Beginn einer Bewegung, deren Themen sich in einem halben Jahrhundert kaum geändert haben. Das ist kein Vorwurf, sondern unterstreicht vielmehr, wie wichtig und relevant die Themen nach wie vor sind.
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Die Frau des Zeitreisenden [2009]

Entgegen des Titels, beschäftigt sich das Liebesdrama Die Frau des Zeitreisenden weniger mit der Titelfigur, als mit der Figur des im Titel genannten Zeitreisenden. Der springt unkontrolliert durch die Zeit, an Orte, zu denen er eine Verbindung hat, und trifft dabei auf die Liebe seines Lebens Clare. Was klingt wie eine Liebesgeschichte mit einem ungewohnten Kniff, ist ein sympathisch gespielter, erstklassig gefilmter und behutsam umgesetzter Film, dessen Geschichte es ebenso an Zugkraft wie an einer greifbaren Aussage mangelt.
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Out of Play - Der Weg zurück [2020]

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Filmemacher Gavin O’Connor ein klassisches Sportlerdrama erzählt. Tatsächlich versucht sich das Drehbuch gleichermaßen an einem Drama und einem Sportlerfilm, ist jedoch keines richtig. Die Geschichte um einen alkoholkranken Mann, der den Weg zurück ins Leben findet, ist für Hauptdarsteller Ben Affleck persönlicher, als man vermuten mag, und dank ihm ist Out of Play - Der Weg zurück sehenswert, doch wächst der Film kaum über Genrevertreter hinaus.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 1 [2008 / 2009]

Die Handschrift von Produzent und Miterfinder J.J. Abrams ist bereits im Pilotfilm der Mystery-Serie Fringe: Grenzfälle des FBI offenkundig: Spürbar temporeich erzählt, präsentieren die Macher eine Geschichte, bei der Vieles bekannt vorkommt. Doch die Art und Weise, wie die Geschichten erzählt werden, gepaart mit einigen fabelhaften Figuren, verleiht Fringe einen derart frischen Touch, dass es Spaß macht, zuzusehen. Zumindest, sofern man sich mit dem Genre an sich anfreunden und sich von der Erzählung mitreißen lassen kann.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 2 [2009 / 2010]

Nach einem Cliffhanger, der das Publikum ins Mark traf und viele neue Fragen stellte, kehren die Macher in Staffel 2 von Fringe: Grenzfälle des FBI mit zahlreichen Antworten zurück, sofern man sich auf die durchgehende Erzählung der Hintergrundgeschichte einlässt. Das bedeutet nicht, dass keine neuen Fragen gestellt würden. Doch es fällt zugegebenermaßen schwer, sich an sie alle zu erinnern angesichts des enorm hohen Erzähltempos der meisten Episoden. Für Genrefans gibt es dabei viel zu entdecken.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 3 [2010 / 2011]

Ungeachtet des hohen Unterhaltungswerts für Kenner von Fringe: Grenzfälle des FBI, lässt Staffel 3 sein Publikum mit gemischten Gefühlen zurück. Dabei fällt es überraschend schwer, genau zu benennen, woran dies liegt. Es ist zum Teil dem Umstand geschuldet, dass die Macher sich hier ausschweifender ihrer Hintergrundgeschichte widmen, anstatt eigenständige Episoden zu erzählen. Stellenweise scheinen sie mehr Wert darauf zu legen, irgendetwas zu erzählen, anstatt darauf, was das ist.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 4 [2011 / 2012]

Wie und ob überhaupt Staffel 4 von Fringe: Grenzfälle des FBI ein gelungener Abschnitt innerhalb der Serie ist, wird sich erst bewerten lassen, wenn die Serie selbst zu einem Abschluss gekommen ist. Es gibt Entscheidungen der Verantwortlichen im Hintergrund, die viele Fans wehmütig auf das blicken lassen, was sich hier abspielt. Dennoch muss man den Mut bewundern, die Geschichte in der Art und Weise zu erzählen. Nicht zuletzt, weil es vom Publikum in nicht zu unterschätzendem Umfang ein abstraktes Vorstellungsvermögen abverlangt.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 5 [2012 / 2013]

Nach insgesamt 100 Episoden endet die Mystery-Serie Fringe: Grenzfälle des FBI nach der nur 13 Folgen umspannenden Staffel 5. Mit einer vollkommen anderen Ausgangslage als zuvor und vielen unerwarteten Entscheidungen, gelingt den Machern dabei das Kunststück, nicht nur in den Geschichten zuvor, sondern vor allem im Finale viele offene Fragen zu beantworten und einen für die Figuren durchaus endgültigen und angemessenen Abschluss zu bieten. Selbst wenn sich die Staffel insgesamt anfühlt wie „gestohlene Zeit“, um Hauptfigur Dr. Walter Bishop zu zitieren.
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Alone [2020]

Die Idee des Independent-Thrillers Alone: Du kannst nicht entkommen klingt auf dem Papier packender, als der nur eineinhalb Stunden lange Film letztlich ist. Das spricht jedoch insoweit nicht unbedingt für die Ausgangslage, die so oder so ähnlich bereits unzählige Male erzählt wurde. Wäre es nicht um einen durchaus atmosphärisch dichten Auftakt und eine sehenswerte Darbietung im Zentrum, würde man hier schnell wieder das Interesse verlieren. Das ist schon in Anbetracht der Möglichkeiten schade.
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Der Prinz aus Zamunda 2 [2021]

In Der Prinz aus Zamunda spielt Eddie Murphys seine vielleicht liebenswerteste Figur, in vielen Momenten witzig und nicht nur dank der Figuren um ihn herum, sondern auch dank ihm ausgesprochen charmant. Statt einer wirklichen Fortsetzung, ist das späte Sequel Der Prinz aus Zamunda 2 mehr Remake des Originals. Außer vielen, vielen, ja sehr vielen Anspielungen an den Vorgängerfilm, gibt es hier nichts zu entdecken, woran man sich in 30 Jahren gerne wird erinnern wollen.
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Der Fall Richard Jewell [2019]

Wie in vielen seiner Filme, ist Regisseur Clint Eastwood weniger an dem Krimi-Element seiner Geschichte interessiert, als daran, wie seine Figuren von diesen außergewöhnlichen Umständen geprägt werden. In dem auf Tatsachen basierenden Der Fall Richard Jewell ist dies der Titel gebende Wachmann, der bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta 1996 zuerst als Held gefeiert und wenig später als Tatverdächtiger eines Bombenanschlags in der Öffentlichkeit zerrieben wurde. Das Porträt beweist viel Fingerspitzengefühl und ist in den richtigen Momenten eindringlich, selbst wenn einige Aspekte hier vernachlässigt werden.
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Palmer [2021]

TP:K-Filmtipp Mit Palmer erzählt Filmemacher Fisher Stevens ein hoffnungsvolles Drama, das sich wichtiger, gesellschaftlicher Themen annimmt. Er tut es auf eine Art und Weise, die die Geschichte einem größeren Publikum nahebringt, doch bedeutet das, dass die schwierigeren Elemente hier kaum oder gar nicht zur Geltung kommen. Am Ende überzeugen die ruhig dargebrachten und atmosphärischen zwei Stunden mehr durch die sehenswerten, preiswürdigen Darbietungen, als den inhaltlichen Verlauf.
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Mit Palmer erzählt Filmemacher Fisher Stevens ein hoffnungsvolles Drama, das sich wichtiger, gesellschaftlicher Themen annimmt. Er tut es auf eine Art und Weise, die die Geschichte einem größeren Publikum nahebringt, doch bedeutet das, dass die schwierigeren Elemente hier kaum oder gar nicht zur Geltung kommen. Am Ende überzeugen die ruhig dargebrachten und atmosphärischen zwei Stunden mehr durch die sehenswerten, preiswürdigen Darbietungen, als den inhaltlichen Verlauf.
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