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News und Reviews

Kritik: Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich [2019]
Filmemacher Jonathan Levine wird dem Titel seiner neuen Komödie, Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, mehr als gerecht. Die Prämisse, wie sich eine politische Figur in jemanden verliebt, der nach außen hin nicht als „präsentabel“ gilt, ist nicht wirklich neu. Doch den Drehbuchautoren gelingt es, das Konzept nicht nur dadurch auf den Kopf zu stellen, dass es eine Frau ist, die ein politisches Amt mit Ambitionen auf die Präsidentschaft bekleidet, sondern weil es ihnen gelingt, dem Humor eine politische Ebene hinzuzufügen.
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Kritik: Tolkien [2019]
Tolkien beginnt mit einem Bild, das der Vorstellungswelt des weltberühmten, Titel gebenden Autors John Ronald Reuel Tolkien entsprungen sein könnte. Von hier aus erzählt der finnische Regisseur Dome Karukoski eine Biografie, die bis zu dem Moment führt, da eines der bekanntesten Werke des Protagonisten entstand: Der Hobbit. Zwischen beiden Ereignissen liegen beinahe 20 Jahre, die der Film allerdings beinahe vollständig ausblendet und sich stattdessen auf andere Aspekte konzentriert. Leider.
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Kritik: A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando [2019]
Zu sagen, dass A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando nicht der beste oder der zweitbeste Teil ist, klingt, als wäre die inzwischen dritte Fortsetzung der Animationsreihe, die vor beinahe 25 Jahren begann, ein schlechter Film. Das Gegenteil ist der Fall – mit Toy Story 4 hauchen die Macher den Figuren auf unerwartete Weise neues Leben ein, schreiben ihre Reise fort, ohne ein Ziel vorzugeben. So gelungen das ist, das Ende wird Fans der ersten Stunde eher traurig denn hoffnungsvoll stimmen.
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Kritik: Die wandernde Erde [2019]
Mit Die wandernde Erde stellt China die erste eigene Science Fiction-Film-Produktion basierend auf der preisgekrönten, gleichnamigen Novelle vor und orientiert sich dabei an Hollywood-typischen Katastrophenfilmen, in denen die Rettung der Welt in den Händen einer Handvoll Helden liegt. Herausgekommen ist ein Film, der so verwirrend und konfus geraten ist, dass er damit manchen Vorbildern unzweifelhaft und wenig schmeichelhaft Konkurrenz macht.
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Kritik: Fahrenheit 11/9 [2018]
In seiner Dokumentation Fahrenheit 11/9 geht Filmemacher Michael Moore den Ursachen auf den Grund, wie ein Geschäftsmann und Reality‑TV-Star zum mächtigsten Mann der Welt aufsteigen konnte. Dabei holt er weit aus und scheint sich im Mittelteil in wenig zusammenhängenden Nebensächlichkeiten zu verlieren. Arbeitet er jedoch Ursache und Wirkung heraus, ist das unumwunden erschreckend. Doch das bedeutet nicht, dass ein anderes Format für das, was er zu erzählen hat, nicht die bessere Wahl gewesen wäre.
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Kritik: Johnny English - Jetzt erst recht! [2011]
War Johnny English seinerzeit eine durchaus gelungene Parodie auf die etablierte Filmreihe um den britischen Spion James Bond, gestaltet Filmemacher Oliver Parker die späte Fortsetzung als reine Komödie im Agentengenre. Von subtilem Humor kann in Johnny English - Jetzt erst recht! nicht die Rede sein und die Eigenheiten der Abenteuer des Doppelnull-Agenten werden ebenfalls kaum aufs Korn genommen. Dafür entschädigt die Besetzung und eine kurzweilige Geschichte, die den Film am Ende kürzer erscheinen lässt, als er tatsächlich ist.
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Kritik: Godzilla II: King of the Monsters [2019]
Kann man Gareth Edwards' Godzilla nicht zu unrecht vorhalten, dass der Film lange mit seinem Titel gebenden Monster geizt und auf Grund der ernsten Herangehensweise den Spaß-Faktor vermissen lässt, schafft Filmemacher Michael Dougherty in Godzilla II: King of the Monsters zumindest bei erstem Punkt Abhilfe. Doch die Fortsetzung nimmt sich erneut zu ernst, präsentiert zu viele Klischees und verlangt gleichzeitig von seinem Publikum, Vieles schlicht zu akzeptieren, was gar nicht ernst gemeint sein kann.
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Kritik: Ma [2019]
Tate Taylors Ma ist ein Psycho-Thriller, der seinen größten Reiz aus der Darbietung im Zentrum zieht. Da diese von der ebenso charismatischen wie wandlungsfähigen Octavia Spencer stammt, hat der Filmemacher ein überzeugendes Argument, dass dies funktionieren kann. Sein größtes Problem ist jedoch, dass er nicht genau zu wissen scheint, welche Art Film er machen möchte. Für ein Thriller-Drama erscheinen die Horror-Momente zu aufgesetzt und für einen Horror-Thriller ist der Horror schlicht zu einseitig.
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Kritik: The Equalizer 2 [2018]
Die drei auffälligsten, problembehafteten Bereiche bei Antoine Fuquas The Equalizer 2, der Fortsetzung zu seinem wenig zimperlichen Thriller The Equalizer, in dem Denzel Washington einen Elite-Agenten im Ruhestand spielt, sind der Anfang, der Mittelteil und der Schluss. Das heißt nicht, dass sie jeweils vollkommen misslungen sind, aber sie verspielen mehr Potential, als sie nutzen. So gerät die erste Fortsetzung, in der der charismatische Hauptdarsteller überhaupt mitspielt, leider recht enttäuschend.
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Kritik: Der Grinch [2018]
Seit Jahrzehnten werden die Kinderbücher des amerikanischen Autors Theodor Seuss Geisel, besser bekannt unter dem Pseudonym Dr. Seuss, für die große und kleine Leinwand adaptiert. Nun wurde auch Der Grinch als moderner Animationsfilm umgesetzt. Die Geschichte handelt davon, wie der griesgrämige Grinch den Bewohnern von Whoville Weihnachten stiehlt und dabei mit seinen eigenen Enttäuschungen konfrontiert wird. Dem beizuwohnen ist auf Grund der bunten Präsentation insbesondere für Kinder ein Fest.
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Kritik: Wenn der Wind weht [1986]
Der Animationsfilm Wenn der Wind weht ist eine in vielerlei Hinsicht überaus ungewöhnliche Produktion. Es ist ein Zeichentrickfilm für Erwachsene, obwohl es diese Art Filme vor über 30 Jahren nicht sehr häufig gab. Und er nimmt sich eines wichtigen Themas auf sehr ungewöhnliche Weise an: Das Erleben und die Auswirkungen eines Atomschlags werden aus Sicht eines abgeschieden lebenden Rentnerehepaars in England geschildert. Das klingt nach schwerer Kost – und das ist es auch (immer noch).
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Kritik: Aladdin [2019]
Bei Aladdin hakt das Studio alle Punkte ab, die man dem Originalzeichentrickfilm entnehmen kann. Vom magisch-orientalischen Setting in 1001er Nacht, den fantastisch farbenfrohen Kostümen bis hin zu eingängigen Songs und liebenswerten Nebenfiguren. Statt ein eigenständiges Märchen gelingt ihnen lediglich ein Film, der nichts besser macht als die Vorlage und nicht einmal öfter als nicht dasselbe Niveau erreicht. Wer das Original nicht kennt, mag hier verzaubert werden.
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Kritik: Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer [2019]
Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer verzaubert durch die liebevolle und umwerfende Animation der teils goldigen Figuren so sehr, dass man beinahe übersehen könnte, welche Chance sich die Filmemacher entgehen lassen. Denn während Regisseur Chris Butler ein Lehrstück im handgemachten Geschichtenerzählen gelingt, ist es die Story selbst, die sich trotz der politischen Botschaft nicht entscheidet und damit inkonsequent zu Ende erzählt wird.
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Kritik: Love Is All You Need [2012]
Zu sagen, Love Is All You Need wäre eine merklich europäische, romantische Komödie, ist weder ein Lob, noch als Kritik gemeint. Die dänische Filmemacherin Susanne Bier präsentiert keine konventionelle Liebesgeschichte und vor allem mit zwei Personen, die man eingangs lediglich als Nebenfiguren vermuten würde. Herausgekommen ist eine Dramödie mit vielen leisen Untertönen, getragen von zwei fantastischen Darbietungen, die mit dem internationalen und irreführenden Titel jedoch nichts zu tun hat.
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Kritik: The Silence [2019]
In The Silence wird geschildert, wie die Menschheit von seltsamen Kreaturen dahingerafft wird, die bei einer Höhlenexpedition freigesetzt wurden. Sie reagieren auf Geräusche, weshalb die Überlebenden keine Laute machen dürfen. Dem geneigten Publikum wird vermutlich der thematisch ähnlich gelagerte A Quiet Place ein Begriff sein. John R. Leonettis Adaption des gleichnamigen Romans hier kann dem Endzeit-Thriller jedoch in keiner nur erdenklichen Weise das Wasser reichen.
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