Kritik zu Game of Thrones – Die Serie [2011-2019] |
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Kritik zu Wer wir gewesen sein werden [2022] |
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Kritik zu Elvis [2022] |
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Kritik zu Cop Secret [2021] |
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Kritik zu Massive Talent [2022] |
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Kritik zu France [2021] |
Bild © und Quelle: MFA+ FilmDistribution e.K.
Kritik zu Dog [2022] |
Bild © und Quelle: LEONINE Studios
 

News und Reviews

Nope [2022]
Jordan Peeles Nope ist so schwer zu beschreiben, es mag womöglich besser sein, es gar nicht zu versuchen. Der Film beinhaltet Science Fiction-Elemente, ist zum Teil aber auch ein richtiggehender Horrorfilm, dann wieder Charakterdrama und mit so vielen Gesellschaftskommentaren gespickt, dass man ihn mehrmals gesehen haben sollte, um sie auch nur annähernd zu verstehen. Was klingt wie ein Vorwurf, ist lediglich die Schilderung einer ureigenen Handschrift und Vision des Filmemachers, dessen Werk sich nicht an Konventionen hält und darum einen Teil des Publikums verprellen dürfte.
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Bullet Train [2022]
Basierend auf dem gleichnamigen japanischen Roman (Mariabītoru) von Kōtarō Isaka, fühlt sich David Leitchs Adaption eher an wie die Verfilmung eines Graphic Novel. Bunt, selbstbewusst bis zu dem Punkt, dass man nicht weiß, ob es eine Parodie sein soll, ist Bullet Train handwerklich aufwändige und nie ernst zu nehmende Thriller-Action für ein erwachsenes Publikum. Doch die Inszenierung sorgt auch dafür, dass nur selten Tempo aufkommt. Dem Unterhaltungswert schadet das kaum.
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Guglhupfgeschwader [2022]
Die inzwischen achte Eberhofer-Krimikomödie basierend auf den Romanvorlagen von Autorin Rita Falk, Guglhupfgeschwader, ist erstaunlich mehr Krimi als Komödie. Das heißt nicht, dass es beim neuen Abenteuer des sein zehnjähriges Dienstjubiläum feiernden Dorfpolizisten Franz Eberhofer nicht gleichermaßen um seine weitere, persönliche Entwicklung geht. Doch ist diese diesmal spürbar mit dem aufzuklärenden Fall verknüpft. Man könnte sogar sagen, so viel stand für den grantelig-gutherzigen Ermittler bislang kaum auf dem Spiel.
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Mäusejagd [1997]
Gore Verbinskis Spielfilmregiedebüt ist eine Wiederentdeckung einer Art Humor, die seit mehr als einem halben Jahrhundert beinahe verschollen war. Mäusejagd ist eine familientaugliche Komödie, über deren Humor Kinder herzlich lachen können. Erwachsene mögen sich dabei eher darüber freuen, wie sie selbst früher über solche Witze lachen konnten, doch das Ergebnis ist letztendlich dasselbe und der Film immer noch eine Zeitreise, die es wert ist, unternommen zu werden.
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Game of Thrones: Staffel 8 [2019]
In einer der Episoden der letzten Staffel der Fantasy-Serie Game of Thrones stellt Peter Dinklage in seiner Rolle fest, dass wenn keine der Seiten mit einer Lösung zufrieden ist, man dies wohl einen guten Kompromiss nennt. Wie ein Kompromiss fühlt sich Staffel 8 letztlich auch an – ob wie ein guter, sei dahingestellt. Nach wie vor so erstklassig wie aufwändig gemacht und von einer tollen Besetzung verkörpert, entgleitet den Verantwortlichen im finalen Jahr der inhaltliche Faden zusehends. Und das, ohne dass es wirklich notwendig wäre.
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Game of Thrones: Staffel 7 [2017]
Mit reduzierter Episodenanzahl beschreiten die Verantwortlichen die Zielgerade ihrer insgesamt acht Jahre umspannenden Erzählung in Game of Thrones: Staffel 7. Auch wenn die Folgen selbst länger sind als zuvor, die komprimierte Erzählung hält ebenso viele Verbesserungen wie Verschlechterungen gegenüber den vorigen Staffeln bereit. Und auch wenn manche Überraschungen durchaus gelungen sind, viele Entwicklungen sind lange absehbar und es offenbaren sich handwerkliche Schwächen, die es so bislang nicht gab.
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Game of Thrones: Staffel 6 [2016]
Mit Staffel 6 holt die Fantasy-Serie Game of Thrones die verfügbaren Romanvorlagen von Das Lied von Eis und Feuer ein. Durch den Austausch mit Buchautor Autor George R. R. Martin kannten die Drehbuchautorinnen und -autoren zwar das Ziel der Entwicklung der Geschichte sowie der Figuren, im Weg dorthin sind sie aber freier. Das führt dazu, dass sich manche Erzählstränge spürbar beschleunigen, selbst wenn andere weiterhin kaum vorankommen.
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Game of Thrones: Staffel 5 [2015]
In Staffel 5 der Fantasy-Serie Game of Thrones, die sich inhaltlich stärker als bislang von der Romanvorlage löst, erfüllen die Verantwortlichen einige ihrer langjährigen Versprechen. Nicht nur die Bedrohung, die vom ersten Moment an verheißen wurde, wird greifbar, auch die immer wieder vorgestellten Drachen treten in Aktion und nicht zuletzt gibt es epische Schlachten zu bestaunen. Handwerklich beeindruckend, kann die Erzählung dabei dennoch nicht ganz mithalten.
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Game of Thrones: Staffel 4 [2014]
Nach den schockierenden Ereignissen der Roten Hochzeit in Staffel 3, erschien der Ausklang jenes Jahres beinahe zahm und auch zu Beginn von Game of Thrones: Staffel 4 sind die Verantwortlichen damit beschäftigt, die vielen Figuren und ihre Intrigen für die kommenden Episoden in Stellung zu bringen. Dabei vereint das vierte Jahr der Fantasy-Serie die größten Stärken der vorangegangenen ebenso, wie deren größte Schwächen, wobei die Entwicklung der Charaktere am Ende abgeschlossener scheint, als zuvor.
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Game of Thrones: Staffel 3 [2013]
Game of Thrones: Staffel 3 erzählt die in den ersten beiden Jahren begonnene Geschichte mit einigen unerwarteten Entwicklungen lange Zeit stringent weiter, um wie in der ersten Staffel kurz vor Schluss eine Wendung zu nehmen, die den voraussichtlichen Werdegang der Figuren vollkommen auf den Kopf stellt. Dabei spicken die Verantwortlichen ihre Story mit schockierenden Elementen, doch was neu hinzu kommt, ist eine gewisse Grausamkeit in der Darstellung, die einen üblen Beigeschmack mit sich bringt.
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Game of Thrones: Staffel 2 [2012]
Im zweiten Jahr öffnen die Verantwortlichen den bislang eng gehaltenen Blick auf einen Machtkampf, der auch auf weit entfernte Gebiete und Königreiche jener mystischen und facettenreichen Welt beeinflusst. Damit schmückt Game of Thrones: Staffel 2 das ohnehin vielschichtige Universum geradezu unfassbar detailreich aus, doch geraten die ursprünglich zentralen Charaktere so beinahe zu Randfiguren und die große Hintergrundgeschichte tritt trotz zahlreicher Machtrangeleien schließlich großteils auf der Stelle.
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Game of Thrones: Staffel 1 [2011]
Die erste Staffel der von HBO produzierten Serie Game of Thrones erzählt von den Machtkämpfen in einer fiktiven Fantasywelt. Sehnlichst erwartet, bietet der Serienauftakt ein weit verzweigtes Universum mit dutzenden wiederkehrender Figuren. Dabei ist der Einstieg zumindest für diejenigen, die mit der Vorlage nicht vertraut sind, holprig. Doch belohnen die Verantwortlichen Geduld mit einer aufwändigen und hochkarätig besetzten Produktion, die noch mehr Potential erkennen lässt.
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DC League of Super-Pets [2022]
Der vermutlich größte Teil des Budgets von DC League of Super-Pets dürfte gleichermaßen in die Gage der insbesondere im englischen Original vor Stars nur so sprühenden Besetzung geflossen sein, wie in die umfangreiche Lizenzierung der Materialien von DC Comics. Das ist nicht als Kritikpunkt gemeint, sondern soll verdeutlichen, dass den Verantwortlichen diese Punkte wichtiger sind. Wer Comic-Unterhaltung erwartet, mit der vor allem ein junges Publikum etwas wird anzufangen wissen, wird eben das finden.
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Der perfekte Chef [2021]
Gleichgewicht ist der Schlüssel zu allem in der Welt des von Javier Bardem fantastisch gespielten Chefs einer Waagen-Fabrik in Fernando León de Aranoas Der perfekte Chef. Er selbst sieht sich als derjenige, der die Dinge in eben jenes Gleichgewicht bringen kann, oder sogar muss. Zuzusehen, wie er dabei auf kolossale Weise zu scheitern droht, macht den Reiz dieser teils bösen Komödie aus, die eine der am feinsten schattierten Darbietungen des vergangenen Kinojahres zeigt.
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The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt [2022]
The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt ist eine Abenteuerkomödie, die bei dem oft absehbaren Humor vergisst, ein wirkliches Abenteuer zu erzählen. Dass selbst die vielen platten Momente meistens funktionieren, liegt an der talentierten Besetzung, von der jedoch nur drei wirklich glänzen dürfen. Ihnen zuzusehen, entschädigt für Vieles. Doch sieht man, welchen Vorbildern die Filmemacher Aaron und Adam Nee hier nacheifern, ist das Ergebnis trotz einiger gelungener Momente schlicht enttäuschend.
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