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News und Reviews

Kritik: Es Kapitel 2 [2019]
Andy Muschiettis Es Kapitel 2 ist nicht der Film, den man vermuten würde. Oder besser, er erzählt nicht die Geschichte, die man erwarten würde. Ganz gleich, ob er sich dabei an der Vorlage orientiert, wird die Entscheidung des Filmemachers, wie er den Horror-Hit Es, basierend auf Stephen Kings Roman, auflöst, das Publikum vermutlich spalten. Auch merkt man der Fortsetzung merklich die Aufteilung in drei erzählerische Akte an, von denen nicht alle gleich gut gelungen sind. Dafür entschädigen eine dichte Verzahnung mit den Ereignissen des ersten Teils, die Stimmung und eine hervorragende Besetzung.
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Kritik: Gut gegen Nordwind [2019]
Vanessa Jopps Romanverfilmung Gut gegen Nordwind ist einer der ungewöhnlichsten deutschen Kinofilme des Jahres. Schon deshalb, weil es keine Komödie ist, auch keine Liebeskomödie. Es ist auch kein verklärter Liebesfilm, sondern ein Drama mit zwei greifbaren Figuren, die sich ineinander verlieben, ohne sich je getroffen zu haben. Das klingt vertraut, aber statt sich damit zufrieden zu geben, gehen die Macher hier einen Schritt weiter und schaffen damit etwas überaus Eindrucksvolles.
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Kritik: Spider-Man: A New Universe [2018]
Der Animationsfilm Spider-Man: A New Universe beginnt inhaltlich wie stilistisch so erfrischend, dass es lange so aussieht, als würde dies das vielleicht beste Abenteuer um den mit Superkräften ausgestatteten Teenager überhaupt. Aber während sich der Film das leichtfüßige Flair des Anfangs bis zum Schluss behält, wächst die Geschichte nie über das hinaus, was man zu Beginn gesehen hat. Das schmälert nicht den Unterhaltungswert, bleibt aber angesichts des Potentials recht enttäuschend.
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Kritik: Green Book: Eine besondere Freundschaft [2018]
Peter Farrellys Green Book: Eine besondere Freundschaft ist vermutlich das unterhaltsamste und lustigste Rassismusdrama, das Hollywood seit geraumer Zeit hervorgebracht hat. Mit Mahershala Ali und Viggo Mortensen fantastisch besetzt sowie einer greifbar authentischen Ausstattung versehen, gelingt dem Filmemacher das Kunststück, die alltäglichen Vorurteile und die Ausgrenzung von Afroamerikanern in den Südstaaten der frühen 1960er-Jahre greifbar zu machen. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind dabei kaum zu übersehen.
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Kritik: Die Unglaublichen 2 [2018]
Sieht man sich den durchschlagenden Erfolg von Die Unglaublichen 2 an, scheinen die Macher etwas richtig gemacht zu haben. Doch stellt man dem gegenüber den Anspruch, den Filmemacher Brad Bird an die Fortsetzung zu seinem Hit Die Unglaublichen - The Incredibles hatte, einen Film zu machen, der besser als das Original ist, muss man leider festhalten, dass er dem nicht ganz gerecht wird. Dafür ist das Sequel zu sehr Remake, anstatt eine überraschende Geschichte zu erzählen.
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Kritik: Star Trek: Nemesis [2002]
15 Jahre nachdem die Crew um Captain Jean-Luc Picard zu ihrem ersten Abenteuer aufgebrochen war sollte Star Trek: Nemesis die letzte Reise dieser Generation werden. Dabei geben sich die Macher merklich Mühe, alle Kritikpunkte der vorigen Filme zu beseitigen und präsentieren ein Leinwandabenteuer dieser Crew, das mehr auf Unterhaltung, denn auf philosophische Fragestellungen setzt. Wer sich darauf einlässt, kann mitgerissen werden, auch dank eines actionreichen Finales, das besser nicht zu machen ist.
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Kritik: Star Trek: Der Aufstand [1998]
Nach ihrem Leinwanddebüt absolvierte die Crew der U.S.S. Enterprise um Captain Picard in Star Trek: Der erste Kontakt zwar ein bei Fans sehr beliebtes, finanziell aber nicht allzu erfolgreiches Abenteuer. Für den insgesamt neunten Kinofilm des Franchise griffen die Macher daher auf eine Geschichte zurück, die weniger Vorwissen der zu diesem Zeitpunkt mehr als 30jährigen Star Trek-Geschichte verlangte. Der Aufstand lockte noch weniger Zuschauer in die Kinos. Dabei ist der Science Fiction-Film deutlich besser gealtert, als man erwarten würde.
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Kritik: Star Trek: Der erste Kontakt [1996]
In ihrem ersten vollkommen eigenständigen Abenteuer sieht sich die zweite Crew des Star Trek-Universums, die die große Leinwand betritt, dem wohl gefährlichsten Feind gegenüber, der Kennern der Serie vertraut ist: Die Borg. Das Spielfilmregiedebüt von Jonathan Frakes ist dabei nicht nur einer der besten Filme der Reihe, sondern schlicht ein hervorragendes Science Fiction-Abenteuer. Blickt man auf den inzwischen mehr als 20 Jahre alten Film zurück, überrascht außerdem, wie zeitlos Star Trek: Der erste Kontakt geworden ist.
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Kritik: Star Trek: Treffen der Generationen [1994]
Ausgesprochen harsch war der Empfang, der Picard & Co. in ihrem ersten Kino-Abenteuer von Fans wie Kritikern bereitet wurde. Während manche Punkte durchaus angebracht sind und einem nicht mit dem Star Trek-Universum vertrauten Publikum stärker auffallen werden, ist Treffen der Generationen ein besserer Science Fiction-Film, als er oft dargestellt wird. Und er verdeutlicht auch, weswegen die Crew den Sprung auf die große Leinwand mehr als verdient hatte.
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Kritik: Das fliegende Auge [1983]
Gedreht im Jahr 1980 und veröffentlicht ein Jahr, bevor George Orwells dystopischer Roman 1984 spielt, greift Filmemacher John Badham in Das fliegende Auge die Angst vor einem Überwachungsstaat, der die Freiheiten seiner Bürgerinnen und Bürger mit Waffengewalt zu unterdrücken vermag, auf so greifbare wie unterhaltsame Weise auf. Dabei steckt in dem mit beeindruckenden Stunts versehenen Krimi ein besserer Film, als er ist, was heute vielleicht mehr als damals offensichtlich wird.
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Kritik: Blinded by the Light [2019]
Im Grunde erzählt Filmemacherin Gurinder Chadha in Blinded by the Light eine gewöhnliche Geschichte über das Erwachsenwerden. Besonders macht die Geschichte hier zum einen der kulturelle Hintergrund einer pakistanischen Familie im England der späten 1980er-Jahre und was der Hauptfigur letztlich hilft, seinen eigenen Platz im Leben zu finden. So mag die Geschichte selbst nicht neu sein, doch das macht sie nicht weniger sehenswert.
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Kritik: I Am Mother [2019]
Das an sich einzige Problem an Grant Sputores Spielfilmregiedebüt I Am Mother ist, dass es nicht bereits vor 20 Jahren in den Lichtspielhäusern zu sehen war. Damals mögen seine Themen frisch geklungen haben. Inzwischen jedoch wurden diese im Science Fiction-Genre in allen nur erdenklichen Weisen so oft erzählt, dass was hier als Überraschung gedacht ist, altbekannt klingt. Doch das heißt nicht, dass der Film für Genrefans nicht einige Pluspunkte bereithält, angefangen bei der sehenswert agierenden Besetzung.
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Kritik: So wie du mich willst [2019]
In Safy Nebbous französischem Drama So wie du mich willst spielt Juliette Binoche die 50jährige, geschiedene Claire, deren einst so glückliches Leben in Scherben liegt. Unter einer falschen Internetidentität macht eine interessante Bekanntschaft. Das Drama, das sich aus ihrem Kartenhaus entwickelt, spiegelt nicht nur Themen unserer Zeit wider, sondern ganz allgemein Sorgen und Ängste mehrerer Generationen. Das ist toll dargebracht, eignet sich aber nur für das angesprochene Publikum.
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Kritik: Fast & Furious 8 [2017]
Für eine Filmreihe, die so sehr auf leichtfüßige Unterhaltung setzt, gestalten die Macher der Fast and the Furious-Filme was für die Figuren auf dem Spiel steht überraschend persönlich. Nicht nur in diesem Bezug ist Fast & Furious 8 der bisherige Höhepunkt. Auch ist der Film mutig genug, diese seit Jahren und mehreren Abenteuern eingeschworene Familie nachhaltig zu verändern. Das mag inhaltlich immer noch nicht tiefgehend sein, aber es sorgt dafür, dass man dem Abenteuer trotz absurder Entwicklungen gebannt folgt.
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Kritik: Fast & Furious 7 [2015]
Fast & Furious 7 setzt den Trend fort, den die Macher bereits mit dem vorigen Teil begonnen haben, und präsentiert die Crew als Geheimagenten in einem Action-Thriller, bei dem auf Grund des schieren Umfangs der Materialschlacht James Bond neidisch werden dürfte. Zudem wird ein Bösewicht vorgestellt, der es hinsichtlich Entschlossenheit, Körperbeherrschung und Kompromisslosigkeit mit den Helden mühelos aufnehmen kann. Doch das macht den Abschied einer der zentralen Figuren hier nicht einfacher.
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