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News und Reviews

Kritik: Die Eiskönigin 2 [2019]
Sechs Jahre sind vergangen, seit Chris Buck und Jennifer Lee mit Disneys Die Eiskönigin - Völlig unverfroren ein immenser Erfolg gelungen ist. Umso höher sind die Erwartungen, was die Macher sich für Die Eiskönigin 2 einfallen lassen. Die enge Verknüpfung der Hintergrundgeschichte hier mit dem ersten Teil ist es, was die Fortsetzung ausmacht, zusammen mit den beiden tragenden Figuren. Doch das macht umso deutlicher, worauf die Filmemacher hätten mühelos verzichten können.
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Kritik: Men in Black: International [2019]
Zum enttäuschenden Men in Black II schrieb dieser Kritiker seinerzeit, man „wünscht […] sich nach den zähen eineinhalb Stunden, dass man selbst geblitzdingst würde“. 15 Jahre später gelingt Men in Black: International zumindest, den zweiten Film in deutlich besserem Licht dastehen zu lassen. Filmemacher F. Gary Gray zeichnet hier für ein uninspiriertes Wrack verantwortlich, das einen wahrlich sprachlos zurücklässt. Dabei nicht einmal unterhalten, oder amüsiert.
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Kritik: Le Mans 66: Gegen jede Chance [2019]
Le Mans 66: Gegen jede Chance ist einer der besten, unterhaltsamen Filme des Jahres. Das heißt nicht, dass es kein Drama wäre. Vielmehr ist es eines, das mit einer solchen Leichtigkeit vorgetragen wird, dass man es ungeachtet der Lauflänge beinahe vergisst. Abgesehen von einem greifbaren Porträt einer Freundschaft, gelingt Regisseur James Mangold die Erzählung einer packenden Aufholjagd im Motorsport der 1960er-Jahre. Das hört sich im ersten Moment nicht sehr bedeutend an, doch bedenkt man die Qualität bisheriger Filme dieser Art, ist es ein umso größerer Verdienst.
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Kritik: Official Secrets [2019]
Das auf wahren Ereignissen basierende Politdrama Official Secrets von Filmemacher Gavin Hood ist ein ebenso gelungenes wie alarmierendes Plädoyer dafür, dass politische Angelegenheiten, die unzählige Menschenleben berühren, nicht in Kurznachrichtendiensten erklärt oder vollzogen werden können – oder sollten. Der Film erzählt die Geschichte der jungen Geheimdienstmitarbeiterin Katharine Gun, die wegen Geheimnisverrats vor Gericht stand. So aufschlussreich das ist, es lässt am Ende doch manche Aspekte im Dunkeln, die es wert wären, beleuchtet zu werden.
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Kritik: Last Christmas [2019]
35 Jahre, nachdem Sänger George Michael mit Wham! in „Last Christmas“ einen der unverwüstlichsten Weihnachtshits veröffentlichte, bringt Filmemacher Paul Feig eine gleichnamige, weihnachtliche Komödie auf die Leinwand. Es darf bezweifelt werden, dass sich das Publikum ähnlich nachhaltig an Last Christmas erinnern wird. Trotz der namhaften Beteiligten ist es vielmehr die Art Film, bei der man bereits Gefahr läuft, sie zu vergessen, noch bevor im Kinosaal das Licht wieder angeht.
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Kritik: Black and Blue [2019]
Es klingt negativer, als es gemeint ist, wenn man festhält, Black and Blue sei ein B‑Film. Dabei ist die Aussage nicht abwertend gemeint. Nicht selten haben Filmemacher nicht die Ressourcen zur Verfügung, die Art Film zu machen, die sie machen wollen. Deshalb muss das Gesamtergebnis unter Berücksichtigung dieses Umstands nicht schlecht sein. Ähnlich scheint es bei Deon Taylors Crime-Thriller, der im letzten Drittel spürbar nachlässt. Doch vor allem dank Naomie Harris in der Hauptrolle, kann man dem Film das zum großen Teil verzeihen.
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Kritik: My Zoe [2019]
Julie Delpys My Zoe ist ein Drama. In mehrfacher Hinsicht. Es ist ein Film über eine gescheiterte Ehe, über ein Leben, das viel zu früh endet, und über eine Mutter, die diesen Verlust nicht verwinden kann. Zu welcher Entscheidung sie im Anschluss kommt, was sie bereit ist, zu tun, sollte das Publikum aufwühlen, ein moralisches Dilemma darstellen. Aber nicht nur, dass der Film keine Antworten auf wichtige Fragen gibt, er stellt die Fragen nicht einmal mit dem Nachdruck, dass man sich damit auseinandersetzen müsste.
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Kritik: Gemini Man (HFR 120 fps 3D) [2019]
Ang Lees Gemini Man ist der vermutlich sehenswerteste, enttäuschende Film des Jahres. Sehenswert auf Grund der Vision des Filmemachers und enttäuschend angesichts der fehlenden Substanz. Es ist ein Blick in die Zukunft des Kinos, allen Unkenrufen der Ewiggestrigen zum Trotz. Nicht des Kinos in den nächsten fünf bis zehn Jahren, sondern der nächsten 20 Jahre. Wie der Filmemacher seinen Science Fiction-Thriller hier präsentiert ist – die richtige Präsentation vorausgesetzt – atemberaubend. Man kann nur hoffen, dass das Kino von übermorgen mehr Wert auf die Geschichten legt, die es erzählt.
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Kritik: Dumbo [2019]
Im Zuge der Welle an Realverfilmungen von Zeichentrickklassikern nehmen sich die Walt Disney Pictures auch den damals vierten abendfüllenden Spielfilm des Studios vor. Dabei beabsichtigt wohl niemand, einen schlechten Film zu machen. Doch diese Neuinterpretation, denn eine Verfilmung des bisherigen Stoffs ist Dumbo es nur bedingt, gerät so früh so weit ab vom Kurs, dass nicht einmal der visuelle Stil von Filmemacher Tim Burton noch etwas zu retten vermag.
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Kritik: Das perfekte Geheimnis [2019]
Das perfekte Geheimnis ist eine gute deutsche Komödie. Was sich anhört wie ein Lob, soll eigentlich ein Vorwurf sein. Die Geschichte um eine Gruppe Erwachsener, deren Geheimnisse im Laufe eines Abends ans Licht kommen, lässt sich eingangs etwas zu viel Zeit, überzeugt jedoch ab der Hälfte und im letzten Drittel vor allem dank der an sich ernsten Thematik im Kern der Erzählung. Zumindest so lange, bis die Macher sich diese Stimmung durch ein aufgesetzt versöhnliches Ende und Outtakes beim Abspann wieder selbst nehmen.
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Kritik: Zombieland 2: Doppelt hält besser [2019]
Zehn Jahre hat es gedauert, bis Filmemacher Ruben Fleischer eine Fortsetzung zu seiner überraschend erfolgreichen Zombie-Horror-Komödie Zombieland auf die Leinwand bringt. Was das Publikum erwartet, versteckt sich bereits im deutschen Filmtitel, Zombieland 2: Doppelt hält besser. Insbesondere, was die schiere Menge an Zombies, den gezeigten Gewaltgrad, oder die Hauptfiguren anbelangt, legt Teil zwei merklich zu. Nur was die schon im ersten Film eher maue Geschichte angeht, präsentieren die Macher keine Steigerung. Im Gegenteil.
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Kritik: Terminator: Dark Fate [2019]
Natürlich ist die Geschichte von Terminator: Dark Fate nur eine Abwandlung altbekannter Versatzstücke und leidet unter den gleichen Problemen, die alle Fortsetzungen nach dem zweiten Teil geplagt hatte. Andererseits macht es richtig Freude, Linda Hamilton in ihrer Paraderolle zurück- und zwei weitere starke Frauen in einem Film zu sehen, und die Action ist phasenweise großer Spaß. Die Spezialeffekte sind auf der Höhe der Zeit und überzeugen in den meisten Einstellungen, selbst wenn die handgemachten die Nase vorn haben. Für einen kurzweiligen, spannenden Kinoabend ist jedenfalls gesorgt.
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Kritik: Die Addams Family [2019]
Es klingt auf dem Papier nicht unbedingt nach einer schlechten Idee, die Story der Addams Family als Animationsfilm umzusetzen. Doch davon ausgehend, gelingt es den Filmemachern Greg Tiernan und Conrad Vernon weder, eine Fantasy-Geschichte zu erzählen, bei der sich Kinder gruseln könnten, noch eine schwarze Komödie, bei der es viel zu Lachen gäbe. Das eigentliche Zielpublikum wird von daher bei Die Addams Family merklich enttäuscht zurückbleiben. Erwachsene können sich indes die Frage stellen, ob zwei gute Einfälle in beinahe eineinhalb Stunden die Zeit und das Kinoticket wert sind.
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Kritik: Der Spitzenkandidat [2018]
In Der Spitzenkandidat schildert Filmemacher Jason Reitman das skandalöse Ende einer Wahlkampfkampagne eines der vielversprechendsten Kandidaten der US-Präsidentschaft im Jahr 1988. Nur bleibt der Eindruck, dass er sich dem Thema zu keiner Zeit von irgendeiner Seite ausreichend nähert, so dass die Figuren darin tatsächlich greifbar werden. Der Film porträtiert vielmehr, wie politische Figuren im Rampenlicht der Medien seziert werden und damit Teil einer Boulevardpresse, von der sie sich normalerweise abzuheben versuchten.
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Kritik: Zombieland [2009]
Zombie-Stories gibt es wie Sand am Meer. Aus den Untoten mit ihrer Vorliebe für Menschenfleisch eine Komödie zu machen, geschieht verständlicherweise selten. Ruben Fleischers Zombieland ist eine solche Mischung aus Horror und Komödie, muss sich allerdings auch an Filmen wie Shaun of the Dead messen lassen. Dass sich die US-amerikanische Produktion nicht zu verstecken braucht, verdankt sie vor allem der Besetzung, die so viel Spaß zu haben scheint, dass es geradezu ansteckend wirkt.
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