News und Reviews

Yes, God, Yes [2019]

In Yes, God, Yes hat die Teenagerin Alice, Schwierigkeiten hat, die Entwicklungen, die ihrem Körper widerfahren und die Begierde, diesen zu entdecken, mit den Lehren ihrer streng katholischen High School unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist ein persönlicher und im übertragenen Sinn entblätternder Blick auf ein System, das nicht den Menschen im Zentrum sieht und an das sich selbst diejenigen, die ihm angehören, nicht halten. Das ist so natürlich, so ungezwungen, dass es eine Freude ist, zuzusehen.
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Atomic Blonde [2017]

In seiner ersten Solo-Regiearbeit adaptiert Filmemacher David Leitch das Graphic Novel The Coldest City. Die Agentengeschichte spielt in Berlin unmittelbar vor dem Mauerfall, wo eine britische Spionin eine Liste mit Namen von Geheimagenten wiederbeschaffen soll. Mit einer fulminanten Charlize Theron in der Hauptrolle, klingt Atomic Blonde mehr als vielversprechend. Doch statt sich auf die Geschichte zu verlassen, verkomplizieren die Macher das Gezeigte unnötigerweise.
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Sudden Death [1995]

Sieben Jahre, nachdem Filmemacher John McTiernan Bruce Willis mit dem Thriller Stirb langsam als Actionheld etablierte, wagt sich Regisseur Peter Hyams an einen weiteren Klon der Genre prägenden Vorlage, in der Jean-Claude Van Damme in Sudden Death in der Rolle eines Feuerwehrmannes in einem voll besetzten Eishockeystadion eine Gruppe Terroristen abwehren muss. Die kurzweilig klingende Idee leidet bedauerlicherweise gleichermaßen unter den handwerklichen wie inhaltlichen Schwächen ihrer Umsetzung.
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Special: Gewinnspiel zu Pan Tau – Die komplette Serie [1970-1979]

Ab jetzt freigeschaltet: Unser Gewinnspiel der Blu-ray-Sammleredition von Pan Tau!
In Bezug auf Bild und Ton gibt es bei der digital restaurierten Fassung nichts zu meckern. Die Serie sah nie besser aus und macht dem Blu-ray-Format alle Ehre. Das Bonusmaterial, einschließlich des überaus gelungenen Booklets, ist interessant und bietet für Sammler sogar den Kinofilm von 1988, wenngleich diesen nur auf DVD und in mäßiger Qualität. Weitere Informationen zur Serie, der Komplettbox und unserem Gewinnspiel, haben wir in unserem Special zusammengefasst.
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Soul [2020]

Der neueste Film des Animationsstudios Pixar wird junge Zuseherinnen und Zuseher vermutlich weniger ansprechen als frühere Werke. Das heißt nicht, dass sie nicht unterhalten werden. Doch ob sie wirklich verstehen, was die Filmemacher hier erzählen, sei dahingestellt. Soul ist ein ungewöhnliches Animationsabenteuer, das es schwer haben wird, seinen Platz in der beeindruckenden Filmografie des Studios zu finden. Nicht ganz unschuldig daran ist die direkte Veröffentlichung beim Streamingdienst Disney+.
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Kommissar Wisting: Eisige Schatten [2019]

Im verschneiten Larvik in Norwegen wird eine Leiche inmitten einer Baumschule entdeckt. Die Spur weist die Ermittler um Kommissar Wisting in die USA, von wo aus zwei FBI-Agenten entsandt werden, die norwegischen Behörden zu unterstützen. Die Geschichte von Jørn Lier Horsts Roman Eisige Schatten klingt überaus vielversprechend. Der erste Fernsehauftritt des Titel gebenden Kommissar Wisting hingegen, lässt am Ende viele Wünsche offen, was auch daran liegt, dass die Macher das Publikum unterschätzen.
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Kommissar Wisting: Jagdhunde [2019]

Nachdem es Kommissar Wisting in Eisige Schatten gelang, einen Serienmörder zu fassen, wird der norwegische Ermittler in Jagdhunde mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Der zweite TV-Fall des norwegischen Polizeikommissars, der ursprünglich erneut fünf einzelne Episoden umfasste, weist dieselben Stärken auf wie der Vorgänger, wiederholt jedoch dabei dieselben Schwächen. Wäre es nicht um die Verbindungen zwischen den Fällen, wäre das noch enttäuschender.
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Special: Pan Tau – Die komplette Serie [1970-1979]

Wer kennt Pan Tau nicht? Der freundliche, ältere Herr mit dem eleganten Anzug, dem Schirm und seiner Melone ist stets zur Stelle, wenn Kinder ihn brauchen. Und das Beste ist: Pan Tau kann zaubern! Parallel zur Neuauflage des Klassikers, bringen WDR mediagroup / Release Company zusammen mit LEONINE Distribution die inzwischen 50 Jahre alte Kinderserie in einer digital restaurierten Blu-ray-Veröffentlichung auf die Bildschirme zurück. Selbst wenn Pan Tau heute in nahezu allen Bereichen überholt erscheinen mag, der Funke von einst springt noch immer über. Unser Special beleuchtet, was die Sammleredition auszeichnet und für wen dies das perfekte Last-Minute-Weihnachtsgeschenk darstellt.
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Hollow Man - Unsichtbare Gefahr [2000]

Lange Zeit behielt sich der niederländische Filmemacher Paul Verhoeven auch in Hollywood die Kompromisslosigkeit, auf Grund derer das Publikum in Europa auf ihn aufmerksam geworden war. Sein bislang letzter Hollywood-Film Hollow Man - Unsichtbare Gefahr ist kein schlechter Film, es ist nur einer, der nicht Verhoevens Handschrift trägt – und der trotz der immer noch sehenswerten Trickeffekte inhaltlich beinahe so durchsichtig ist, wie der Protagonist über lange Zeit.
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Hard Rain [1998]

Basierend auf einem Drehbuch von Speed-Autor Graham Yost fühlt sich der schnörkellose Thriller Hard Rain an, als würde man das letzte Drittel eines Filmes sehen, das auf eineinhalb Stunden ausgedehnt wird. Das heißt nicht, dass Filmemacher Mikael Salomon kein stellenweise spannender Genrevertreter gelungen wäre. Im Gegenteil, denkt man nicht zu sehr darüber nach, ist der überflutete Western sogar durchaus unterhaltsam. Nur in sich stimmig erscheint er nicht.
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Der wunderbare Mr. Rogers [2019]

Eingerahmt, als wäre Der wunderbare Mr. Rogers selbst eine Episode der an Kinder gerichteten Fernsehsendung der Titelfigur, erzählt Filmemacherin Marielle Heller eine Geschichte von Freundschaft und Vergebung. Die widmet sich zwar nur bedingt der Person Fred Rogers, offenbart aber eine so sichere Hand, die Figuren und was sie zu dem gemacht hat, wer sie sind, herauszuarbeiten, dass das Drama uneingeschränkt sehenswert ist.
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Desierto - Tödliche Hetzjagd [2015]

In seinem minimalistischen Überlebens-Thriller Desierto - Tödliche Hetzjagd destilliert Filmemacher Jonás Cuarón komplexe Dinge in eine einfache Story. Erzählt er von mexikanischen Flüchtlingen, die von einem Mann mit einem Scharfschützengewehr buchstäblich ins Visier genommen werden, könnte das politisch aktueller kaum sein. Doch anstatt den wenigen Figuren Tiefe zu verleihen, verharrt er wie ein Brennglas auf der Ausgangslage. Dass die Spannung hier stellenweise knistert, ist unbestritten, doch ein Verständnis für die Charaktere erzeugt er nicht.
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Chernobyl [2019]

Die nukleare Katastrophe, die sich in Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl am 26. April 1986 nahe der ukrainischen Stadt Prypjat ereignete, liegt beinahe 35 Jahre zurück und wird die Menschheit doch tausende Jahre noch beschäftigen. Serienerfinder Craig Mazin nutzt den wahren Hintergrund dieser von Menschen gemachten Tragödie, um in Chernobyl ein geradezu flammendes Plädoyer gegen Lügen und für Transparenz zu schaffen. Dabei unterstreicht er gleichzeitig, wie solche Ereignisse das Beste und das Schlimmste in Menschen hervorbringen.
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Der Geist und die Dunkelheit [1996]

Basierend auf dem Buch von Colonel John Henry Patterson erzählt Filmemacher Stephen Hopkins eine ausgeschmückte und fiktionalisierte Variante eines Kampfes Mann gegen Natur. Auch wenn Der Geist und die Dunkelheit ebenso wenig mit der Vision des Regisseurs gemein hat, wie mit den wahren Hintergründen der Geschichte, gelingt ihm nichtsdestotrotz ein überaus unterhaltsames und stellenweise packendes Abenteuer mit einer greifbaren Atmosphäre.
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Hexen hexen [2020]

Mit Hexen hexen adaptiert Filmemacher Robert Zemeckis das beliebte Kinderbuch von Autor Roald Dahl, das bereits 1990 unter demselben Titel mit der unvergleichlichen Anjelica Huston verfilmt wurde. Die Geschichte ist dieselbe geblieben, laut Regisseur dichter an der Vorlage orientiert, und handelt von einem Jungen, der, in eine Maus verwandelt, den Kampf gegen Hexen aufnimmt. Das klingt für Kinder beinahe zu gruselig, tatsächlich ist es jedoch gerade die Mischung aus Humor und beinahe kindgerechtem Horror, die den Film für ein junges Publikum so spannend macht.
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Kritik: The Photograph [2020]
TP:K-Filmkritik Stella Meghies romantisches Drama The Photograph ist das filmische Äquivalent eines Jazz-Club-Besuchs. Selbst wenn man die Themen bereits kennt, ist es die Präsentation und die Variationsfreude, die den Abend am Ende auszeichnen. Dass die Geschichte selbst hier nicht allzu einfallsreich klingt, ist nicht unbedingt ein Nachteil, ist sie doch derart stilvoll und mit solch sicherer Hand umgesetzt, dass nicht das Ziel der Figuren die Erzählung prägt, sondern ihr Weg dorthin.
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Kritik: Mulan [2020]
TP:K-Filmkritik Die Realverfilmung von Disneys gleichnamigem Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1998, Mulan, hat eine lange Entwicklung hinter sich. Umso unverständlich ist, wie unfertig die Adaption der renommierten Filmemacherin Niki Caro am Ende erscheint. Sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf die handwerkliche Umsetzung. Es fällt dabei auf, dass die Schwachpunkte mit längerer Laufzeit umso mehr zunehmen, als hätten es die Macher gar nicht weiter versucht. Gerade, weil die Figur solche großes Potential hat, ist das so bedauerlich.
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Kritik: After Truth [2020]
TP:K-Filmkritik Nur ein Jahr nach After Passion kommt mit After Truth die Fortsetzung der Teenie-Herzschmerz-Story um Tessa und Hardin in die Kinos. Erneut gibt es Trennungsschmerz und Glücksgefühle, wenn auch in umgekehrter Reihenfolge. Wieder geben sich die jungen Hauptfiguren deutlich lebenserfahrener, als sie sein dürften und erneut ist Vieles davon überzogen kitschig, aber nicht trashig genug und nimmt sich selbst zu wichtig, als dass man Spaß damit haben könnte.
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Kritik: Tenet [2020]
TP:K-Filmtipp Auf Tenet ruhen gleich mehrere große Hoffnungen. Unter anderem hoffen Kinos und ganz Hollywood, dass sich mit der hochkarätigen und namhaften Produktion das Publikum trotz der unberechenbaren Situation zurück in die Lichtspielhäuser wird locken lassen. Es wäre den Beteiligten zu wünschen, denn was Filmemacher Christopher Nolan hier gelingt, ist nichts weniger als einer der einfallsreichsten, beeindruckendsten und wagemutigsten Action-Thriller der vergangenen Jahre.
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Kritik: 21 Bridges [2019]
TP:K-Filmkritik Die Enttäuschung am Ende des Action-Krimis 21 Bridges ist nicht allein deshalb so groß, weil der Film trotz des Talents vor und hinter der Kamera nie über das Mittelmaß einer Videoproduktion hinauswächst, sondern weil nicht nur mit wenig Änderungen ein bedeutend besseres Ergebnis hätte erzielt werden können. Dabei sind die ersten knapp 45 Minuten überaus vielversprechend. Danach baut der Film stark ab und in einem Tempo, das umso mehr erstaunt.
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Kritik: Unser Planet [2019]
TP:K-Filmtipp Die Netflix-Reihe Unser Planet ist die vermutlich schönste, traurige Dokumentation, die es von den Machern um Alastair Fothergill bislang gab. Denn so wundersam und atemberaubend die Vielfältigkeit der Natur ist, die hier gezeigt wird, die Macher werden richtigerweise nicht müde zu betonen, wie viel davon kurz vor der endgültigen Vernichtung steht, bzw. wie vieles bereits verloren ist. Anstatt passiv zu berichten, nimmt die Dokumentation eine mahnende Haltung ein, die nicht jedem Publikum gefallen wird. Wichtig ist es allemal.
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Kritik: Lost: Staffel 6 [2010]
TP:K-Filmkritik Mit Lost: Staffel 6 schicken sich die Macher der TV-Mystery-Serie an, die immens verschachtelte und gleichzeitig weit verzweigte Geschichte des Ensembles aufzulösen und gleichzeitig abzuschließen. Währenddessen liefern die Macher viele Erklärungen für das Vorangegangene, verlagern den Schwerpunkt der Erzählung teilweise weg von den eigentlichen Hauptfiguren und erörtern die mysteriöse Insel an sich. Das letzte Kapitel dieser Reise ist genau dadurch nicht weniger interessant, verlangt von den Zuseherinnen und Zuseher jedoch mehr als bislang einen Glaubenssprung.
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Kritik: Lost: Staffel 5 [2009]
TP:K-Filmkritik Lost: Staffel 5 macht es ausgesprochen schwer, über den Inhalt der nur 17 Episoden zu sprechen, ohne nennenswerte Elemente dessen, was zuvor war, oder was darin selbst passiert, zu verraten. Im vorletzten Serienjahr widmen sich die Stories hauptsächlich Figuren, die bislang nicht in dem Maße im Mittelpunkt standen. Wer das als Kritikpunkt sieht, sollte bedenken, dass kein einziger Charakter das Jahr ohne Blessuren überstehen wird. Der Cliffhanger am Ende stellt dabei alle bisher dagewesenen der Serie in den Schatten.
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Kritik: Lost: Staffel 4 [2008]
TP:K-Filmkritik Mit gerade einmal 14 Episoden gerät Staffel 4 der Mystery-Serie Lost überraschend kurz. Auch gaben die Macher offenbar bereits das Ende der Serie nach zwei weiteren Seasons bekannt. Mit einer veränderten Erzählweise gelingt es der Serie, das Flair des Unbekannten zu bewahren und dennoch Antworten zu liefern. Die scheinen letztendlich zwar immer noch keinen wirklichen Sinn zu ergeben, aber sie lassen zumindest erahnen, dass die kreativen Köpfe hinter Serie ein Ziel haben, auf das sie zusteuern.
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Kritik: Lost: Staffel 3 [2006 / 2007]
TP:K-Filmkritik Die Macher von Lost verstanden es von Anfang an, ihr Publikum sowohl im Unklaren zu lassen über die eigentliche Geschichte, die sie erzählen, aber gleichzeitig genug Interesse zu wecken, damit die Zuschauerinnen und Zuschauer weiterhin am Ball blieben. Staffel 3 baut auch mit neuen Einblicken in die Vergangenheit der zentralen Figuren viele ihrer früheren Stärken weiter aus. Dass jedoch wieder mehr Fragen aufgeworfen werden, stimmt früher oder später skeptisch.
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Kritik: Lost: Staffel 2 [2005 / 2006]
TP:K-Filmkritik Für die erste Staffel von Lost gab es viel Lob und zahlreiche Preise – und die Erwartung, dass die Serie im zweiten Jahr dem auch erneut gerecht werden würde. Nur wie soll man einen solchen Erfolg fortsetzen, geschweige denn steigern? Es ist ein schmaler Grat, auf dem sich die Erzählung bewegt, weiter Interesse zu wecken und nicht zu viel zu verraten. Dadurch, dass die Geschichte vom Strand weg an einen neuen Standort verlegt wird und nicht zuletzt durch die weiterhin hervorragende und geforderte Besetzung, gelingt das zum allergrößten Teil.
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Kritik: Lost: Staffel 1 [2004 / 2005]
TP:K-Filmkritik Die erste Staffel der Mystery-Serie Lost gehört zu den besten Stunden Unterhaltung, die Hollywood je hervorgebracht hat. Nie zuvor war eine derart ineinander verwobene Geschichte auf einem technisch und handwerklich so hohen Niveau präsentiert worden. Und obwohl in 25 Episoden mehr als ein Dutzend Figuren vertieft werden, schwebt über allem die Ungewissheit, wessen sich die Überlebenden eines Flugzeugabsturzes auf einer scheinbar verlassenen Insel gegenübersehen. Zu behaupten, dies wäre sehenswert, ist eine Untertreibung.
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Kritik: I Still Believe [2020]
TP:K-Filmkritik Dass sich das Liebesdrama I Still Believe an ein bestimmtes Publikum richtet, ist kein Vorwurf. Erzählt man diesem jedoch genau das, was es hören will, ist das kein Gradmesser dafür, ob die Geschichte selbst gut erzählt ist, oder nicht. Die Filmemacher Andrew und Jon Erwin widmen sich in dem auf wahren Begebenheiten basierenden Liebesdrama einem schwer greifbaren Thema. Die Antworten, die sie liefern, werden niemanden bekehren – ob sie wenigstens Hoffnung spenden, muss das Publikum selbst entscheiden.
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Kritik: Bad Times at the El Royale [2018]
TP:K-Filmtipp Es ist schwer zu sagen, was für eine Art Film Bad Times at the El Royale tatsächlich ist. Es ist beinahe, als wäre Regisseur und Autor Drew Goddard nicht darauf aus, sich auf ein Genre festlegen zu lassen. Was beginnt wie ein Krimi, wandelt sich zu einem alles andere als zimperlichen Thriller, in dessen Zentrum gebrochene oder traumatisierte Figuren stehen. Das ist stellenweise bitterböse amüsant, zum Ende hin allerdings mehr Psychothriller um Macht und Gewalt. Sehenswert ist es allemal.
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Kritik: Ready or Not – Auf die Plätze, fertig, tot [2019]
TP:K-Filmkritik Wenn es eines gibt, das der Horror-Thriller Ready or Not – Auf die Plätze, fertig, tot nicht ist, dann subtil. Die Filmemacher gehen offen mit ihrer Geschichte um, deren Zusammenhänge dann erklärt werden, wenn die Story richtig in Fahrt kommt. Und sie halten auch mit ihrer Gesellschaftskritik nicht zurück. Woran es der sichtlich für ein erwachsenes Publikum umgesetzten Geschichte jedoch fehlt, ist eine interessante Mythologie. Dafür wartet sie mit einer Darbietung im Zentrum auf, die packender kaum sein könnte.
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