News und Reviews

Out of Play - Der Weg zurück [2020]

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Filmemacher Gavin O’Connor ein klassisches Sportlerdrama erzählt. Tatsächlich versucht sich das Drehbuch gleichermaßen an einem Drama und einem Sportlerfilm, ist jedoch keines richtig. Die Geschichte um einen alkoholkranken Mann, der den Weg zurück ins Leben findet, ist für Hauptdarsteller Ben Affleck persönlicher, als man vermuten mag, und dank ihm ist Out of Play - Der Weg zurück sehenswert, doch wächst der Film kaum über Genrevertreter hinaus.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 1 [2008 / 2009]

Die Handschrift von Produzent und Miterfinder J.J. Abrams ist bereits im Pilotfilm der Mystery-Serie Fringe: Grenzfälle des FBI offenkundig: Spürbar temporeich erzählt, präsentieren die Macher eine Geschichte, bei der Vieles bekannt vorkommt. Doch die Art und Weise, wie die Geschichten erzählt werden, gepaart mit einigen fabelhaften Figuren, verleiht Fringe einen derart frischen Touch, dass es Spaß macht, zuzusehen. Zumindest, sofern man sich mit dem Genre an sich anfreunden und sich von der Erzählung mitreißen lassen kann.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 2 [2009 / 2010]

Nach einem Cliffhanger, der das Publikum ins Mark traf und viele neue Fragen stellte, kehren die Macher in Staffel 2 von Fringe: Grenzfälle des FBI mit zahlreichen Antworten zurück, sofern man sich auf die durchgehende Erzählung der Hintergrundgeschichte einlässt. Das bedeutet nicht, dass keine neuen Fragen gestellt würden. Doch es fällt zugegebenermaßen schwer, sich an sie alle zu erinnern angesichts des enorm hohen Erzähltempos der meisten Episoden. Für Genrefans gibt es dabei viel zu entdecken.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 3 [2010 / 2011]

Ungeachtet des hohen Unterhaltungswerts für Kenner von Fringe: Grenzfälle des FBI, lässt Staffel 3 sein Publikum mit gemischten Gefühlen zurück. Dabei fällt es überraschend schwer, genau zu benennen, woran dies liegt. Es ist zum Teil dem Umstand geschuldet, dass die Macher sich hier ausschweifender ihrer Hintergrundgeschichte widmen, anstatt eigenständige Episoden zu erzählen. Stellenweise scheinen sie mehr Wert darauf zu legen, irgendetwas zu erzählen, anstatt darauf, was das ist.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 4 [2011 / 2012]

Wie und ob überhaupt Staffel 4 von Fringe: Grenzfälle des FBI ein gelungener Abschnitt innerhalb der Serie ist, wird sich erst bewerten lassen, wenn die Serie selbst zu einem Abschluss gekommen ist. Es gibt Entscheidungen der Verantwortlichen im Hintergrund, die viele Fans wehmütig auf das blicken lassen, was sich hier abspielt. Dennoch muss man den Mut bewundern, die Geschichte in der Art und Weise zu erzählen. Nicht zuletzt, weil es vom Publikum in nicht zu unterschätzendem Umfang ein abstraktes Vorstellungsvermögen abverlangt.
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Fringe: Grenzfälle des FBI – Staffel 5 [2012 / 2013]

Nach insgesamt 100 Episoden endet die Mystery-Serie Fringe: Grenzfälle des FBI nach der nur 13 Folgen umspannenden Staffel 5. Mit einer vollkommen anderen Ausgangslage als zuvor und vielen unerwarteten Entscheidungen, gelingt den Machern dabei das Kunststück, nicht nur in den Geschichten zuvor, sondern vor allem im Finale viele offene Fragen zu beantworten und einen für die Figuren durchaus endgültigen und angemessenen Abschluss zu bieten. Selbst wenn sich die Staffel insgesamt anfühlt wie „gestohlene Zeit“, um Hauptfigur Dr. Walter Bishop zu zitieren.
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Alone [2020]

Die Idee des Independent-Thrillers Alone: Du kannst nicht entkommen klingt auf dem Papier packender, als der nur eineinhalb Stunden lange Film letztlich ist. Das spricht jedoch insoweit nicht unbedingt für die Ausgangslage, die so oder so ähnlich bereits unzählige Male erzählt wurde. Wäre es nicht um einen durchaus atmosphärisch dichten Auftakt und eine sehenswerte Darbietung im Zentrum, würde man hier schnell wieder das Interesse verlieren. Das ist schon in Anbetracht der Möglichkeiten schade.
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Der Prinz aus Zamunda 2 [2021]

In Der Prinz aus Zamunda spielt Eddie Murphys seine vielleicht liebenswerteste Figur, in vielen Momenten witzig und nicht nur dank der Figuren um ihn herum, sondern auch dank ihm ausgesprochen charmant. Statt einer wirklichen Fortsetzung, ist das späte Sequel Der Prinz aus Zamunda 2 mehr Remake des Originals. Außer vielen, vielen, ja sehr vielen Anspielungen an den Vorgängerfilm, gibt es hier nichts zu entdecken, woran man sich in 30 Jahren gerne wird erinnern wollen.
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Der Fall Richard Jewell [2019]

Wie in vielen seiner Filme, ist Regisseur Clint Eastwood weniger an dem Krimi-Element seiner Geschichte interessiert, als daran, wie seine Figuren von diesen außergewöhnlichen Umständen geprägt werden. In dem auf Tatsachen basierenden Der Fall Richard Jewell ist dies der Titel gebende Wachmann, der bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta 1996 zuerst als Held gefeiert und wenig später als Tatverdächtiger eines Bombenanschlags in der Öffentlichkeit zerrieben wurde. Das Porträt beweist viel Fingerspitzengefühl und ist in den richtigen Momenten eindringlich, selbst wenn einige Aspekte hier vernachlässigt werden.
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Run [2020]

Aneesh Chagantys Run ist ein Thriller, dem es dank seiner starken, geforderten Besetzung und kluger Einfälle gelingt, die vertraut klingende Geschichte um neue Aspekte zu bereichern. Die Authentizität der Figuren trägt ungemein dazu bei, dass die kurze Laufzeit von nur eineinhalb Stunden für das Publikum wie im Flug vergeht. Auch wenn einige Fragen hier unbeantwortet bleiben, nicht zuletzt eine mutige Entscheidung am Ende etabliert den Thriller als einen der sehenswertesten der vergangenen Jahre.
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Raya und der letzte Drache [2021]

Wie groß die Herausforderungen für Filmemacher Don Hall und Carlos López Estrada gewesen sein müssen, einen Animationsfilm wie Raya und der letzte Drache fertigzustellen, während sich ein Großteil der daran beteiligten Personen zwangsweise im Home Office befand, kann man nur erahnen. Die Fragen, die sich daher natürlicherweise stellen sind, ob man Raya und der letzte Drache diesen Umstand anmerkt und ob der Film den hohen Ansprüchen gerecht wird. Sie zu beantworten fällt alles andere als leicht.
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Neues aus der Welt [2020]

Regisseur Paul Greengrass, bekannt für schweißtreibende Thriller wie Die Bourne Verschwörung oder Captain Phillips, adaptiert mit Neues aus der Welt eine klassische Western-Geschichte, die in ihren Bezügen aktueller kaum sein könnte. Getragen von zwei beeindruckenden Darbietungen, bewegt sich das ruhig erzählte Drama auf bekanntem Terrain, fängt dabei aber die Atmosphäre jener „neuen Welt“ ebenso gekonnt ein, wie eine greifbare Beziehung zwischen ihren Hauptfiguren.
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Unhinged - Außer Kontrolle [2020]

Derrick Bortes Unhinged - Außer Kontrolle ist die Art Film, die ein breites Publikum nie zu Gesicht bekommen würde, wäre es nicht um den Star im Zentrum, auf den sich der Titel bezieht. Als regelrecht entfesselter Psychopath schlüpft Russell Crowe in eine ähnliche Rolle wie Michael Douglas in Falling Down - Ein ganz normaler Tag. Doch ist das Publikum hier zum Voyeur degradiert. Wären die Figuren interessanter, könnte einen dies maßlos wütend machen.
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Palmer [2021]

Mit Palmer erzählt Filmemacher Fisher Stevens ein hoffnungsvolles Drama, das sich wichtiger, gesellschaftlicher Themen annimmt. Er tut es auf eine Art und Weise, die die Geschichte einem größeren Publikum nahebringt, doch bedeutet das, dass die schwierigeren Elemente hier kaum oder gar nicht zur Geltung kommen. Am Ende überzeugen die ruhig dargebrachten und atmosphärischen zwei Stunden mehr durch die sehenswerten, preiswürdigen Darbietungen, als den inhaltlichen Verlauf.
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Das Phantom Kommando [1985]

Ursprünglich in Deutschland indiziert, ist Das Phantom Kommando seit einer vorzeitigen Streichung vor etwas mehr als 10 Jahren inzwischen einem erwachsenen Publikum einfacher zugänglich. Der ebenso kompromisslose wie inhaltlich platte Actionstreifen ist weder ein Meilenstein des Genres, noch objektiv ein wirklich guter Film. Doch es ist ein Kind seiner Zeit, bei dem sich das richtige Publikum mit der richtigen Einstellung gelungen unterhalten lassen kann.
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Music [2021]
TP:K-Filmkritik Das Spielfilmregiedebüt Music der australischen Sängerin Sia verliert einen Großteils seines Charmes bereits, wenn der Abspann zu laufen beginnt. Trotz der drei gelungenen und sehenswerten Darbietungen im Zentrum der Geschichte. Die verleiht einem wichtigen Thema eine ungeahnte und greifbare Perspektive, doch weiß das Drama, das auch durch eine Reihe von Musikeinlagen erzählt wird, bedauerlicherweise nichts daraus zu machen. Schlimmer noch, sind die Aussagen, die der Film nebenbei trifft, mehr als nur bedenklich.
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The 800 [2020]
TP:K-Filmkritik In beeindruckenden Bildern erzählt der Kriegsfilm The 800 eine grausame Schlacht des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges Ende Oktober 1937 nach. Es ist ein Konflikt, der in westlichen Ländern wenig bekannt ist und wenn eines, dann könnte man Hu Guans Film vorwerfen, dass er einem internationalen Publikum zu wenig Kontext bietet, um die Geschehnisse, die im Zusammenhang als Teil des Zweiten Weltkrieges in Asien gesehen werden, einordnen zu können. Die Essenz des Schreckens eines jeden Krieges fängt das Drama hingegen packend ein.
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Coma [1978]
TP:K-Filmkritik Nach seinem Genre prägenden Kinoregiedebut Westworld adaptiert Filmemacher Michael Crichton den Roman Koma für die große Leinwand. Crichton, der selbst Medizin studierte, gelingt dabei ein authentisch erscheinender Blick auf den Alltag einer Klinik in der amerikanischen Großstadt Boston, der gleichzeitig die Tür für Urängste der Menschen aufstößt. Im Ergebnis ist Coma ein Medizin-Thriller, dessen Themen auch 40 Jahre später noch aktuell sind und dessen zweite Hälfte immer noch fesselt.
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Yes, God, Yes [2019]
TP:K-Filmtipp In Yes, God, Yes hat die Teenagerin Alice, Schwierigkeiten hat, die Entwicklungen, die ihrem Körper widerfahren und die Begierde, diesen zu entdecken, mit den Lehren ihrer streng katholischen High School unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis ist ein persönlicher und im übertragenen Sinn entblätternder Blick auf ein System, das nicht den Menschen im Zentrum sieht und an das sich selbst diejenigen, die ihm angehören, nicht halten. Das ist so natürlich, so ungezwungen, dass es eine Freude ist, zuzusehen.
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Atomic Blonde [2017]
TP:K-Filmkritik In seiner ersten Solo-Regiearbeit adaptiert Filmemacher David Leitch das Graphic Novel The Coldest City. Die Agentengeschichte spielt in Berlin unmittelbar vor dem Mauerfall, wo eine britische Spionin eine Liste mit Namen von Geheimagenten wiederbeschaffen soll. Mit einer fulminanten Charlize Theron in der Hauptrolle, klingt Atomic Blonde mehr als vielversprechend. Doch statt sich auf die Geschichte zu verlassen, verkomplizieren die Macher das Gezeigte unnötigerweise.
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Sudden Death [1995]
TP:K-Filmkritik Sieben Jahre, nachdem Filmemacher John McTiernan Bruce Willis mit dem Thriller Stirb langsam als Actionheld etablierte, wagt sich Regisseur Peter Hyams an einen weiteren Klon der Genre prägenden Vorlage, in der Jean-Claude Van Damme in Sudden Death in der Rolle eines Feuerwehrmannes in einem voll besetzten Eishockeystadion eine Gruppe Terroristen abwehren muss. Die kurzweilig klingende Idee leidet bedauerlicherweise gleichermaßen unter den handwerklichen wie inhaltlichen Schwächen ihrer Umsetzung.
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Special: Gewinnspiel zu Pan Tau – Die komplette Serie [1970-1979]
TP:K-Intern Ab jetzt freigeschaltet: Unser Gewinnspiel der Blu-ray-Sammleredition von Pan Tau!
In Bezug auf Bild und Ton gibt es bei der digital restaurierten Fassung nichts zu meckern. Die Serie sah nie besser aus und macht dem Blu-ray-Format alle Ehre. Das Bonusmaterial, einschließlich des überaus gelungenen Booklets, ist interessant und bietet für Sammler sogar den Kinofilm von 1988, wenngleich diesen nur auf DVD und in mäßiger Qualität. Weitere Informationen zur Serie, der Komplettbox und unserem Gewinnspiel, haben wir in unserem Special zusammengefasst.
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Soul [2020]
TP:K-Filmtipp Der neueste Film des Animationsstudios Pixar wird junge Zuseherinnen und Zuseher vermutlich weniger ansprechen als frühere Werke. Das heißt nicht, dass sie nicht unterhalten werden. Doch ob sie wirklich verstehen, was die Filmemacher hier erzählen, sei dahingestellt. Soul ist ein ungewöhnliches Animationsabenteuer, das es schwer haben wird, seinen Platz in der beeindruckenden Filmografie des Studios zu finden. Nicht ganz unschuldig daran ist die direkte Veröffentlichung beim Streamingdienst Disney+.
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Kommissar Wisting: Eisige Schatten [2019]
TP:K-Filmkritik Im verschneiten Larvik in Norwegen wird eine Leiche inmitten einer Baumschule entdeckt. Die Spur weist die Ermittler um Kommissar Wisting in die USA, von wo aus zwei FBI-Agenten entsandt werden, die norwegischen Behörden zu unterstützen. Die Geschichte von Jørn Lier Horsts Roman Eisige Schatten klingt überaus vielversprechend. Der erste Fernsehauftritt des Titel gebenden Kommissar Wisting hingegen, lässt am Ende viele Wünsche offen, was auch daran liegt, dass die Macher das Publikum unterschätzen.
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Kommissar Wisting: Jagdhunde [2019]
TP:K-Filmkritik Nachdem es Kommissar Wisting in Eisige Schatten gelang, einen Serienmörder zu fassen, wird der norwegische Ermittler in Jagdhunde mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Der zweite TV-Fall des norwegischen Polizeikommissars, der ursprünglich erneut fünf einzelne Episoden umfasste, weist dieselben Stärken auf wie der Vorgänger, wiederholt jedoch dabei dieselben Schwächen. Wäre es nicht um die Verbindungen zwischen den Fällen, wäre das noch enttäuschender.
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Special: Pan Tau – Die komplette Serie [1970-1979]
TP:K-Insight Wer kennt Pan Tau nicht? Der freundliche, ältere Herr mit dem eleganten Anzug, dem Schirm und seiner Melone ist stets zur Stelle, wenn Kinder ihn brauchen. Und das Beste ist: Pan Tau kann zaubern! Parallel zur Neuauflage des Klassikers, bringen WDR mediagroup / Release Company zusammen mit LEONINE Distribution die inzwischen 50 Jahre alte Kinderserie in einer digital restaurierten Blu-ray-Veröffentlichung auf die Bildschirme zurück. Selbst wenn Pan Tau heute in nahezu allen Bereichen überholt erscheinen mag, der Funke von einst springt noch immer über. Unser Special beleuchtet, was die Sammleredition auszeichnet und für wen dies das perfekte Last-Minute-Weihnachtsgeschenk darstellt.
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Hollow Man - Unsichtbare Gefahr [2000]
TP:K-Filmkritik Lange Zeit behielt sich der niederländische Filmemacher Paul Verhoeven auch in Hollywood die Kompromisslosigkeit, auf Grund derer das Publikum in Europa auf ihn aufmerksam geworden war. Sein bislang letzter Hollywood-Film Hollow Man - Unsichtbare Gefahr ist kein schlechter Film, es ist nur einer, der nicht Verhoevens Handschrift trägt – und der trotz der immer noch sehenswerten Trickeffekte inhaltlich beinahe so durchsichtig ist, wie der Protagonist über lange Zeit.
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Hard Rain [1998]
TP:K-Filmkritik Basierend auf einem Drehbuch von Speed-Autor Graham Yost fühlt sich der schnörkellose Thriller Hard Rain an, als würde man das letzte Drittel eines Filmes sehen, das auf eineinhalb Stunden ausgedehnt wird. Das heißt nicht, dass Filmemacher Mikael Salomon kein stellenweise spannender Genrevertreter gelungen wäre. Im Gegenteil, denkt man nicht zu sehr darüber nach, ist der überflutete Western sogar durchaus unterhaltsam. Nur in sich stimmig erscheint er nicht.
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Der wunderbare Mr. Rogers [2019]
TP:K-Filmtipp Eingerahmt, als wäre Der wunderbare Mr. Rogers selbst eine Episode der an Kinder gerichteten Fernsehsendung der Titelfigur, erzählt Filmemacherin Marielle Heller eine Geschichte von Freundschaft und Vergebung. Die widmet sich zwar nur bedingt der Person Fred Rogers, offenbart aber eine so sichere Hand, die Figuren und was sie zu dem gemacht hat, wer sie sind, herauszuarbeiten, dass das Drama uneingeschränkt sehenswert ist.
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Desierto - Tödliche Hetzjagd [2015]
TP:K-Filmkritik In seinem minimalistischen Überlebens-Thriller Desierto - Tödliche Hetzjagd destilliert Filmemacher Jonás Cuarón komplexe Dinge in eine einfache Story. Erzählt er von mexikanischen Flüchtlingen, die von einem Mann mit einem Scharfschützengewehr buchstäblich ins Visier genommen werden, könnte das politisch aktueller kaum sein. Doch anstatt den wenigen Figuren Tiefe zu verleihen, verharrt er wie ein Brennglas auf der Ausgangslage. Dass die Spannung hier stellenweise knistert, ist unbestritten, doch ein Verständnis für die Charaktere erzeugt er nicht.
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