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TV-/Video-Tipp #25

24: Tag 3

(Thriller / Action)

Staffel drei zu sehen ab 5. Januar 2005 wöchentlich Mittwoch Abend ab 22:10 Uhr auf RTL II.
Laufzeit: 42 Minuten (inkl. Werbung 65 Minuten) pro Episode.

Fazit und Wertung (Erklärung):


Drei Jahre sind seit den Ereignissen der zweiten Staffel vergangen, und wieder müssen sich zahlreiche CTU-Mitarbeiter auf einen schweren Tag vorbereiten. Kiefer Sutherland trägt den spannenden Thriller auch im dritten Jahr solide, lässt den anderen Darstellern aber gleichzeitig genügend Raum, sich zu entfalten. Dadurch überzeugt Tag 3 der bekannten Serie um den facettenreichen und durchaus skrupellosen Helden mit einer hervorragenden Riege an Schauspielern, einer hochaktuellen Story, die erschreckend-realistisch dargebracht wird und einer handwerklich über alle Zweifel erhaben Professionalität.
Für Kenner und Fans der Serie ist die dritte Staffel ohnehin Pflicht, alle anderen sollten auf jeden Fall bei der ersten Episode einschalten – meistens reicht das schon aus, so dass man die nächste gar nicht mehr erwarten kann.


(5 von 6 Punkten)

Zur Kritik

Band of Brothers – Wir waren wie Brüder

(Kriegsfilm / Drama)

Fazit und Wertung (Erklärung):

In der zehnteiligen Mini-Serie werden die Schicksale der Fallschirmspringer-Einheit "Easy Company" während des Zweiten Weltkrieges historisch korrekt wiedergegeben, es jedoch als Fortsetzung zu Der Soldat James Ryan zu bezeichnen, ist eine ebenso große Fehleinschätzung, wie es als gewöhnliche TV-Serie zu betrachten: Dieser zehnstündige dokumentarische Antikriegsfilm ist abschreckend und schockierend zugleich, hervorragend besetzt und grandios inszeniert.
Keiner, der sich für die Thematik interessiert, kommt an Band of Brothers – Wir waren wie Brüder vorbei, und auch alle anderen sollten es sich keinesfalls entgehen lassen.
Angesichts des unvorstellbaren Leides, das die Opfer des Krieges erdulden mussten, scheinen die Schicksale der Soldaten aller Seiten auf den ersten Blick nicht so sehr ins Gewicht zu fallen, dennoch haben gerade sie beim Kampf um die Freiheit etwas verloren, das sie nie wieder bekommen werden. Ihrer zu gedenken, ihr persönliches Opfer zu würdigen ist das Mindeste, das man auch nach 60 Jahren noch tun kann – und eine bessere, treffendere und größere Anerkennung als durch Band of Brothers hätte man nicht erwarten können.


(6 von 6 Punkten)

Zur Kritik
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