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Casino Royale [2006]

Wertung: 5.5 von 6 Punkten  |   Kritik von Jens Adrian  |   Hinzugefügt am 03. November 2008
Genre: Action / Thriller

Originaltitel: Casino Royale
Laufzeit: 145 min.
Produktionsland: USA / Großbritannien / Deutschland / Tschechische Republik
Produktionsjahr: 2006
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren

Regie: Martin Campbell
Musik: David Arnold
Darsteller: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright, Giancarlo Giannini, Caterina Murino, Simon Abkarian, Isaach De Bankolé, Jesper Christensen, Ivana Milicevic, Sebastien Foucan


Kurzinhalt:
Gerade erst von seiner Vorgesetzten M (Judi Dench) zum Agenten mit der Lizenz zum Töten befördert, verwüstet James Bond (Daniel Craig) bei der Verfolgung eines Verdächtigen eine Botschaft und wird darauf in Zwangsurlaub geschickt. Doch auf den Bahamas ermittelt er selbst weiter und kommt Machenschaften des Drahtziehers Le Chiffre (Mads Mikkelsen) auf die Schliche, der als Banker für Terroristen fungiert.
Nachdem Bond ein von ihm geplanten Anschlag vereiteln kann, setzt Le Chiffre in Montenegro ein millionenschweres, hochkarätiges Pokerspiel an, um seine Verluste wieder gut zu machen. Bond wird von M beauftragt, ebenfalls mitzuspielen und Le Chiffre nicht entkommen zu lassen. Begleitet wird er von Vesper Lynd (Eva Green) vom britischen Schatzamt.
Doch das Spiel verläuft nicht wie geplant, und bald schon muss Bond erkennen, dass eine weitreichende Organisation hinter den Machenschaften Le Chiffres steckt. Eine Organisation, die überall Informanten zu haben scheint ...


Kritik:
Auch wenn es für manche Fans sicherlich überraschend kam, wurde James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag [2002] mit Pierce Brosnan in der Rolle des Doppelnull-Agenten zum bis dahin erfolgreichsten Film der Thriller-Reihe. Und dies trotz Kritikerschelte und verärgerter Fans. Diesen Erfolg zu wiederholen Wäre verständlicherweise das mindeste gewesen, was sich die Produzenten gewünscht hätten. Doch die Verhandlungen mit Brosnan liefen nicht so erfolgreich, wie erhofft. Der immerhin schon über 50jährige Hauptdarsteller wollte ein größeres Stück des Erfolgskuchens haben, zu dem er ohne Frage einen großen Teil beigetragen hatte.
Die Verhandlungen wurden eines Tages auf Eis gelegt und die Produzenten der Filmreihe sahen sich eine ganze Schar von anderen Darstellern an. Darunter auch der oft gehandelte Clive Owen, oder auch Hugh Jackman, Dougray Scott, Goran Visnijc und James Purefoy. Dass sie alle es nicht sein würden, erfuhren sie aber erst, als Produzentin Barbara Broccoli auf einer Pressekonferenz bekannt gab, dass Daniel Craig den Geheimagenten mimen würde. Im Sinne hatte sie ihn, nachdem sie seine Darbietung im Thriller Layer Cake [2004] gesehen hatte. Hollywood-Regisseur Quentin Tarantino, der sich schon Jahre vorher für eine Modernisierung des ersten Bond-Romans Casino Royale [1953] ausgesprochen hatte, und sich selbst gern als Regisseur gesehen hätte, verkündete mit dem Darstellerwechsel, dass er nicht mehr zur Verfügung stehe – obgleich er gar nie in Betracht gezogen worden war. Den deutlich jüngeren Hauptdarsteller zusammen mit der im Kino sehr populären Neuerfindung von etablierten Filmreihen nahmen die Macher schließlich als Anlass, auch James Bond neu aufzusetzen und mit Casino Royale einen Neuanfang zu wagen. Herausgekommen ist ein harter Actionthriller, der die Figur James Bond nicht nur werkgetreuer wiedergibt, als es seit Darsteller Roger Moore der Fall war, sondern einem Franchise neues Leben einhaucht, das nach Stirb an einem anderen Tag an sich in den letzten Zügen lag.

Zu verdanken ist dies den Autoren Neal Purvis und Robert Wade, die bereits für den vorigen Bond-Film und James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug [1999] verantwortlich waren, hier allerdings von L.A. Crash [2004]-Regisseur Paul Haggis unterstütz werden.
Sie reduzieren in ihrer Vorlage die Figur James Bond auf die berechnende Kaltblütigkeit eines Geheimagenten, ohne ihm aber einen gewissen Charme zu nehmen, durch den man als Zuschauer trotzdem mit ihm mitfiebert, auch wenn er nicht wirklich sympathisch erscheint. Dass der Charakter in Casino Royale aber seine Reise erst beginnt, später zu jener Ikone werden wird, die man seit 40 Jahren kennt, verliert die Vorlage nicht aus den Augen. So scheint es beispielsweise bei der Verfolgungsjagd durch Madagaskar zu Beginn, als wäre 007 nicht viel mehr als schiere Muskelmasse kombiniert mit einem taktischen Verstand, aber ohne Subtilität. Während sein Widersacher behände über Zäune springt oder akrobatisch klettert, sucht sich Bond entweder den kürzesten Weg (ohne Wände oder andere Absperrungen zu beachten), oder setzt rohe Gewalt ein, um sein Ziel zu erreichen. Diese subtilen Elemente, als müsse die Figur erst lernen, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren und nur dort dosiert einzusetzen, wo sie auch tatsächlich vonnöten sind, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Skript. Der Charakter ist damit nicht fertig ausgearbeitet wie bislang, sondern immer noch am entwickeln. Kern des Drehbuchs ist allerdings die Geschichte von Ian Flemings Romanvorlage, die lediglich um eine Rahmenhandlung erweitert wurde, um auch einen abendfüllenden Spielfilm zu ermöglichen und gleichzeitig Grundstein zu legen für eine Story-Arc, die weitere Filme umspannen wird. Gelungen ist ihnen dies insofern, als das Casino Royale als eigenständiger Film tadellos funktioniert, und auch für sich gesehen werden kann, aber gleichzeitig Fragen offen lässt, deren Beantwortung man als Zuschauer kaum erwarten kann. Umso interessanter wird es sein zu sehen, wie die Autoren die Geschichte in James Bond 007 - Ein Quantum Trost [2008] weiter erzählen werden.
Teil der Modernisierung der Filmreihe war offensichtlich auch, dass technische Spielereien draußen bleiben mussten und sich der Film auf ein realistisches Szenario verlässt. Die überall proklamierte Weltherrschaft weicht nunmehr Terrorismus und wirtschaftlichen Interessen. Bezüge auf den 11. September findet man ebenso darin wie klassische Spionage-Elemente. Aus diesem Grund ist auch die berühmte Figur des Q nirgendwo zu finden, selbst Miss Moneypenny wird nicht erwähnt. Genauso realistisch sind somit auch die Foltermethoden, die insbesondere männlichen Zuschauern ein Schauer über den Rücken jagen werden. Dadurch eignet sich der Neubeginn des Doppelnull-Agenten an sich weniger für jugendliche Zuschauer, als für erwachsene, die zahlreiche Anleihen an die Filmreihe auch deutlich besser werden einordnen können. Interessant ist dabei, dass sich Casino Royale trotz der zahlreichen Actionszenen erstaunlich viel Zeit für die Figuren selbst nimmt. Sei es nun Bonds Vorgesetzte M, das "Bond-Girl" Vesper Lynd oder ernste Momente, in denen dem Publikum nicht alles erklärt wird, sondern man sich das Gefühlsleben der Figuren selbst erschließen muss. Auch Zitate wie Bonds "Der Job ist erledigt – die Schlampe ist tot" geben Einblick in die Psyche des Agenten, die einem bislang verschlossen blieb und sind nicht als chauvinistischer Machismus zu verstehen. Der Figur insofern neue Züge zu verleihen, ist vielleicht eines der größten Verdienste der Vorlage, die es außerdem schafft, eine komplexe Thrillerstory zu erzählen, die auch dann spannend bleibt, wenn man die Vorlage schon gelesen hat.

Diesen in gewissem Sinne gänzlich anderen Typus von James Bond zu verkörpern, der am ehesten noch von Sean Connery so in Szene gesetzt wurde, oblag Daniel Craig. Dass er sich alle Mühe gab, auch körperlich für die Rolle gewappnet zu sein, sieht man einerseits an manchen Szenen, an denen er nicht ganz vollständig bekleidet ist, andererseits aber auch daran, dass er die anspruchsvollen Stunts so oft wie möglich selbst übernommen hat. Die raue Brutalität zusammen mit einer undurchdringlichen Aura und einem unterschwelligen Charme, den er in die Darbietung einfließen lässt, macht ihn vom ersten Moment an interessant, auch wenn nicht klar ist, ob man seine Figur nun mögen soll, oder nicht. Dafür scheint er gleichzeitig zu unnahbar, zu berechnend und wie M es im Film festhält, wie ein ungeschliffener Grobian. Wie gut ihm diese Rolle gelingt sieht man aber, wenn man erkennt, dass er im Gegensatz zu den letzten Bond-Darstellern meist allein arbeitet, ohne Gehilfen oder Gesprächspartner. Seine Absichten, seine Gedanken müssen sich über die Mimik und Gestik erschließen lassen und gerade hier überzeugt Daniel Craig unerwartet und doch auf beeindruckende Weise.
Die in Frankreich geborene Eva Green, die erst sehr spät im Film vorgestellt wird, hat es dementsprechend schwer, sich gegen die etablierten Figuren zu behaupten, doch gelingt das der etwas unterkühlt wirkenden Schauspielerin, die kurz zuvor in Königreich der Himmel [2005] zu sehen gewesen war, recht gut, zumal ihre Ausstrahlung ihrer Rolle im Film zugute kommt.
Glücklicherweise wieder dabei ist Judi Dench, die zwar hier nicht so viel zu tun bekommt wie beispielsweise in Die Welt ist nicht genug, ihre Figur aber ähnlich wie Bond selbst etwas anders anlegen darf, als wäre sie auf Grund der geopolitischen Situation rauer und kälter. Der übrige Stab des britischen Geheimdienstes bleibt diesbezüglich deutlich blasser.
An sich bekommt Mads Mikkelsen recht wenig, womit er spielen kann, immerhin ist auch sein Charakter nur recht wenig zu sehen, doch als undurchsichtiger Schurke macht er eine gute Figur und wirkt auf eine Art und Weise bedrohlich, wie man es beispielsweise in Stirb an einem anderen Tag gar nicht gesehen hat. Jesper Christensen hingegen, der nur im Hintergrund auftaucht, wird hoffentlich im kommenden Agentenabenteuer stärker eingebunden. So viel Potential wie seine Figur bietet, so wenig wurde dies bislang ausgelotst. Ebenso die beiden Amtskollegen von Bond, Felix Leiter und Mathis, verkörpert von Jeffrey Wright und Giancarlo Giannini, die beide gute Arbeit leisten, aber in gewisser Hinsicht unterfordert bleiben.
Von Nebendarstellern wie Caterina Murino, Simon Abkarian und Isaach De Bankolé ist nur wenig zu sehen, doch auch sie ergänzen die natürlich wirkende sehr gut ausgesuchte Besetzung. Angeführt, beinahe dominiert wird sie allerdings von Daniel Craig, der der Filmreihe ein neues Gesicht verleiht.

Elf Jahre nachdem er mit James Bond 007 - GoldenEye [1995] das Franchise mit Pierce Brosnan neu auflegte, verpflichteten die Produzenten erneut den Neuseeländer Martin Campbell. Ohne die Budgetbeschränkungen der damaligen Produktion zeigt der Regisseur, wozu er an sich in der Lage ist.
Zusammen mit Kameramann Phil Meheux, mit dem er unter anderem bereits bei Die Maske des Zorro [1998] und Cutter Stuart Baird, der schon seit Das Omen [1976] im Geschäft ist und zuletzt auch den finanziell wenig erfolgreichen Star Trek – Nemesis [2002] inszenierte, kleidet er Casino Royale in ebenso malerische Bilder, die die exotischen Landschaften gekonnt einfangen, wie harte Kontraste, die den "Alltag" eines Geheimagenten definieren. So ist dies auch der erste Bond-Film, in dem eine lange Schwarz-Weiß-Sequenz eingebettet ist, und auch die Darstellung der Gewalt, die Spuren die selbige an den Figuren hinterlässt, erscheint ungewohnt realistisch.
Wer jedoch die Postkarten-tauglichen Aufnahmen von Feriendomizilen wie den Bahamas oder Venedig beeindruckend findet, sollte sich bei den Actionszenen auf einiges gefasst machen. So packend und authentisch sah bislang noch kein Film der Agenten-Reihe aus. Dies gipfelt zwar in der unerreichten Sequenz am Miami International Airport, die nicht nur exzellent choreographiert, sondern exzellent geschnitten ist, sondern packt bereits ab der Verfolgungsjagd durch Madagaskar mit einem Sebastien Foucan, dessen Körperbeherrschung kaum in Worte zu fassen ist, und die in einem Tempo erzählt wird, dass man atemlos zurückbleibt.
Was die Arbeit der Beteiligten auszeichnet ist einerseits die Tatsache, dass der Film trotz der sehr schnellen Momente und der ruhigeren Kamerafahrten wie beim Pokerspiel oder im letzten Drittel, wie aus einem Guss wirkt. Aber auch die Action ist übersichtlich und nie wirr eingefangen. So sieht man beispielsweise im Hintergrund immer Elemente, die man zuvor bereits gesehen hat, der entführte Tanklaster wird nicht nur immer weiter beschädigt, sondern aus verschiedensten Perspektiven sieht man Gebäude, Autos, Flugzeuge oder ähnliches, an dem er zuvor vorbei gefahren ist. So ergibt sich ein sehr stimmiges Bild, von dem man sich als Zuschauer auch gefangen nehmen lässt.
Bereits die erste Stunde ist dabei so hervorragend geschnitten und gefilmt, dass es eine Unverständlichkeit und an sich auch eine Schande ist, dass die Macher hierfür keine Oscarnominierung erhalten haben. Sieht man sich an, wer die Auszeichnung insbesondere beim Filmschnitt 2007 bekam, kann man nur unverständig den Kopf schütteln. An der handwerklichen Umsetzung gibt es indes nichts zu bemängeln. Besser kann ein James Bond-Film heute an sich nicht aussehen.

Nach seinem Einstand in der Agenten-Reihe mit James Bond 007 - Der MORGEN stirbt nie [1997] konnte Komponist David Arnold mit Die Welt ist nicht genug sogar noch nachlegen, ehe Stirb an einem anderen Tag merklich enttäuschte.
Als wolle er sich hierfür entschuldigen sammelt der Komponist für Casino Royale nicht nur eine handvoll eingängiger Themen und Motive, sondern er verwebt sich auf geschickte Art und Weise zu einem der eindrucksvollsten und mitreißendsten Soundtracks, die es seit langem zu hören gab. Von melancholischen, ruhigen Stücken über elektronisch angehauchte Themen bis hin zu rhythmisch-packenden Actionsuites, die jeweils sieben, beziehungsweise sogar zwölf Minuten gehen, ist alles vertreten. Die Melodien sprühen dabei förmlich vor Energie und überwältigen ebenso durch eine fein differenzierte Instrumentierung, wie einen Bass, dem man sich kaum entziehen kann.
Manche Kritiker waren der Meinung, dass das eigentliche Bond-Thema nur sehr selten zu hören sei, doch wer genau hinhört, wird viele Abwandlungen der bekannten Melodie vorfinden. Auf Grund der Instrumentierung selbst wird klar, dass sich Arnold am legendären Komponisten der Filmreihe John Barry orientiert, der auf seinen Nachfolger sichtlich stolz sein könnte. Auch für David Arnold markiert Casino Royale bisher seinen Höhepunkt im Franchise und man kann nur hoffen, dass er seinen selbst gestellten Ansprüchen auch in Zukunft wird gerecht werden können. Zahlreiche Nominierungen konnte er hierfür immerhin einheimsen.

Die Gefahr war sicherlich groß, dass bei einem solch radikalen Neubeginn auch die eingeschworenen Fans verprellt werden würden. Selbst dann, wenn dieser "Re-Boot", wie es in Fachkreisen gern genannt wird, an sich nur eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der literarischen Figur darstellt.
Gelungen ist den Produzenten dies insofern, als dass der realistischere Ansatz, die rauere Ausstrahlung und das authentischere Szenario den Zahn der Zeit getroffen haben. Schlüsselelemente wie die ausgefallenen Ortschaften, die halsbrecherischen Actionszenen und noblen Hotels und Casinos sind ja immerhin erhalten geblieben. Und doch muss man auch bereit sein, sich auf einen ungeschliffeneren Bond einzulassen. Finanziell war der Auftakt des neuen Bond-Darstellers Daniel Craig glücklicherweise ein Erfolg und auch künstlerisch kann man Regisseur Campbell nur gratulieren. So edel Casino Royale stellenweise auch aussehen mag, so kantig erscheint er andernorts, so adrenalin-geladen die Action, so gelungen die Charaktermomente. Es mag nicht der beste Bond aller Zeiten sein, aber der beste seit langem und nur durch einen im Vergleich zu Bond unterdimensionierten Bösewicht vom modernen Klassiker entfernt.


Fazit:
Wenn es James Bond nicht kümmert, ob sein Martini geschüttelt oder gerührt serviert wird, hängt bei eingeschworenen Fans der Haussegen schief. Dabei ist dieser Ausspruch nur Sinnbild dafür, dass der bekannte Charakter noch nicht existiert, sondern vielmehr in seiner Entstehung begriffen ist. Den Beginn seiner Entwicklung erleben die Zuschauer in Casino Royale, und sie lässt sich wie das heutige Weltgeschehen nicht mehr in schwarz und weiß unterteilen. Bond ist der an sich künstlichen Unberührbarkeit entrückt und so unnahbar und mitunter unverständlich, wie man es in einem solchen Beruf auch sein muss. Dass man dennoch mit ihm mitfühlt ist dem erstklassigen Drehbuch zu verdanken, das der Figur trotz seiner augenscheinlichen Kaltherzigkeit Mitgefühl und Zweifel zuschreibt.
In welche Richtung die Produzenten die Figur weiterentwickeln, bleibt abzuwarten, dass sie irgendwann die Brücke zum Bekannten schlagen wollen, wird schon beim letzten Satz des Filmes klar. Doch bis der zu hören ist, kämpft und schießt sich ein Daniel Craig, dem die Rolle des rauen Außenseiters auf den Leib geschneidert scheint, durch eine Thrillerstory, die durch ihren Realismus ebenso überzeugt, wie durch ihre packenden Actionsequenzen.
Exzellent gefilmt, hervorragend geschnitten zeigt sich James Bond zum 44. (Film-)Geburtstag von einer modernen und doch zeitlosen Seite. Wer sich hierauf einlässt, erlebt den Neubeginn einer Filmfigur, die man so differenziert seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat.


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