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Das Schwarze Loch [1979]

Wertung: 3 von 6 Punkten  |   Kritik von Jens Adrian  |   Hinzugefügt am 12. September 2004
Genre: Science Fiction

Originaltitel: The Black Hole
Laufzeit: 98 min.
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1979
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren

Regie: Gary Nelson
Musik: John Barry
Darsteller: Maximilian Schell, Anthony Perkins, Robert Forster, Joseph Bottoms, Yvette Mimieux, Ernest Borgnine, Tommy McLoughlin, Roddy McDowall, Slim Pickens


Kurzinhalt:
Die Crew des Raumschiffs Palamino, bestehend aus Captain Dan Holland (Robert Foster), Lieutenant Pizer (Joseph Bottoms), den Wissenschaftlern Durant (Anthony Perkins) und Kate McCrae (Yvette Mimieux), sowie dem Journalisten Harry Booth (Ernest Borgnine) und dem Assistenz-Roboter V.I.N.CENT. (Stimme im englischen Original: Roddy McDowall), ist im All auf der Suche nach bewohnbaren Planeten.
Doch völlig unerwartet stoßen sie mitten im Weltraum auf das seit langer Zeit verschollene Raumschiff Cygnus, auf dem auch Kates Vater gedient hat, als es verschwand.
An Bord treffen sie den besessenen Dr. Hans Reinhardt (Maximilian Schell) an, der beabsichtigt, mit dem Schiff in ein nahe gelegenes Schwarzes Loch zu fliegen, und der die Crew der Palamino bittet, seinen Fortschritt für die Wissenschaft zu verfolgen. Als aber V.I.N.CENT. von seinem "Artgenossen" Bob (Stimme im englischen Original: Slim Pickens), erfährt, was aus der ehemaligen Crew wurde, die Reinhardt durch Roboter "ersetzte", kommen Captain Holland und seine Truppe einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, und der Aufklärung steht neben Dr. Reinhardt auch dessen persönlicher, diabolischer Roboter Maximilian im Weg.


Kritik:
Es gibt kaum einen erwachsenen oder noch jungen Menschen, der nicht von Albert Einsteins Relativitätstheorie gehört hat; in der heutigen Zeit gehört das – obwohl bis auf die wenigen wirklich Interessierten niemand so genau weiß, was Einstein darin eigentlich festlegt – zum Allgemeinwissen. Ebenso wenige gibt es, die noch nie von einem Schwarzen Loch gehört haben, jener unnachahmlichen und mächtigen Laune der Natur, die sogar das Licht zu biegen und gänzlich zu verschlucken vermag. Schwarze Löcher können durch Supernovas entstehen und es wird vermutet, dass im Zentrum der Milchstraße eine solche Singularität liegt, ebenso im Doppelsternsystem Cygnus X-1.
Doch wie bei vielen Dingen der Astrophysik liegt die eigentliche Faszination eines Schwarzen Loches darin, dass es noch kein Mensch je aus der Nähe mit eigenen Augen gesehen hat. Zwar genügt es der Wissenschaft, ihre Existenz aufgrund von Masseverhältnissen anderer Objekte um die Schwarzen Löcher herum theoretisch zu beweisen (und mit theoretischen Beweisen lassen sich ganze Wissenschaftszweige finanzieren), einen echten, handfesten, zweifelsfreien Nachweis für ihre Existenz gibt es zumindest bis jetzt allerdings nicht.
Dennoch, oder gerade deswegen, beflügeln sie seit Jahrzehnten die Fantasie von Autoren und Filmemachern. Ihre Struktur, die unvorstellbare Masse, die sich in ihnen vereint und die Auswirkung auf ihre Umgebung lassen Raum für vielfältige Spekulationen. Was dabei in einem Schwarzen Loch – geht man von ihrer Existenz einmal aus – tatsächlich vor sich geht wird, wohl auf ewig ein Rätsel bleiben; weitaus interessanter und "greifbarer" sind die Geschehnisse, die sich im Ereignishorizont einer solchen Singularität abspielen. Sichtbar wird dieser Ereignishorizont, trotz der Tatsache, dass sich darin ansich schon die unglaublich großen gravimetrischen Kräfte sammeln, dadurch, dass Strahlung, ebenso wie Materie der Gravitation unterliegt und im Ereignishorizont eine unendlich hohe gravitative Rotverschiebung erfährt; jede Information, jede Bewegung und jedes Bild bleiben innerhalb des Ereignishorizonts gefangen. Für einen äußeren Betrachter müssten diese Dinge prinzipiell unerfahrbar sein. Würde es also gelingen, der Anziehungskraft am Rande des Ereignishorizonts zu widerstehen, könnte man quasi in das Schwarze Loch hineinblicken und Ereignisse sehen, die jedem außerhalb dieser Grenze vorenthalten bleiben; so die Theorie.
Ob Menschen jemals Schwarze Löcher selbst sehen werden, bleibt abzuwarten; bis dahin werden sie aber weiterhin in den verschiedensten Geschichten der verschiedensten Autoren und in Science-Fiction-Filmen auftauchen, und mit ihrer fremdartigen, unbezwingbaren Natur faszinieren.
Man kann aber nur hoffen, dass das Thema in Zukunft besser dargebracht werden wird, als in Das Schwarze Loch.

Es ist aus heutiger Sicht immer wieder interessant zu beobachten, wie sich Menschen verhalten, die bestimmte Filme in ihrer Kindheit zum ersten Mal und mit großen verträumten Augen gesehen haben. Gleichwohl der Film selbst zugegebenermaßen äußerst trashig anmutet, müssen viele Filmfans bei dem Titel Das Schwarze Loch unfreiwillig schmunzeln, verklären den Blick, wenn bestimmte Szenen und Figuren zu sehen sind und amüsieren sich trotz des bisweilen offenkundig schlechten Drehbuchs und der nicht gerade berauschenden Darstellerleistungen köstlich.
Zwar hat der Zahn der Zeit eindeutig an Gary Nelsons Science-Fiction-Werk genagt, und auch das Studio Disney betrachtet den inzwischen von manchen zum Kult erhobenen Film als ungeliebten Bastard, mit dem man schon 1979 kurz nach Veröffentlichung nichts mehr zu tun haben wollte, aber dennoch gibt es genügend Fans, die den Film trotz seiner klischeebeladenen und eindimensionalen Figuren, trotz der offensichtlich schlechteren Tricktechnik als beim damaligen Genreprimus Krieg der Sterne [1977] immer wieder gern anschauen. Gründe hierfür kann man viele suchen, einfacher ist es jedoch ohne Zweifel festzustellen, was bei dem Film leider nicht funktioniert.
Disney hatte damals gehofft, auf der Erfolgswelle von Krieg der Sterne mitschwimmen zu können, und ließ sich dies auch einiges kosten. Man hatte sogar geplant, die computergesteuerte Kamera "Dykstraflex" – von "Industrial Light & Magic" für Star Wars entwickelt – auszuleihen, ehe die von ILM geforderten Summen Disney dazu veranlassten, das eigene System A.C.E.S. (Automated Camera Effects System) ins Leben zu rufen, das demjenigen von ILM sogar überlegen war. Die über 500 Effektaufnahmen (darunter 150 Matte-Paintings) verschlangen immerhin fast 20 Millionen Dollar (und damit fast das Doppelte von George Lucas' Film), doch im Gegensatz zur Sternenkriegersage spielte Das Schwarze Loch in den USA gerade einmal knapp 40 Millionen wieder ein; damit war der Film zwar kein Flop, vom umwerfenden Erfolg des Science-Fiction-Hits aber weit entfernt.

Der Misserfolg dürfte weniger auf die Spezial-Effekte zurückzuführen sein, sondern schlicht und ergreifend an der Story und dem Drehbuch liegen, dessen bester Einfall es noch war, Reinhardts Schiff "Cygnus" zu taufen, wobei "cygnus" im Lateinischen für "Schwan" steht, in dessen Sternbild das erste Schwarze Loch entdeckt wurde.
Aus der eigentlichen Story um einen verrückt gewordenen Wissenschaftler, der in ein Schwarzes Loch hineinfliegen möchte, hätte man mit viel Fantasie sogar ein akzeptables Grundgerüst stricken können; die verkrampfte Verschmelzung mit der Geschichte um versklavte Roboter und der Aufbau des Films – der in den ersten 50 Minuten weder Spannung erzeugt, noch mit Action aufwarten kann – sind aber derart indiskutabel, dass man aus heutiger wie damaliger Sicht oft schlucken muss und sich die einfältigen Dialoge nur widerwillig anhört.
Dabei schreckt das Skript von Jeb Rosebrook und Gerry Day vor wirklich keinem Klischee zurück, seien es der durchgedrehte Wissenschaftler in Form von Hans Reinhardt, der ebenso langsame wie vorhersehbar naive Wissenschaftler Durant, der dem verrückten Genie erliegt und seinen Fehler erst zu spät erkennt, die pseudo-subtile Lovestory, die sich nie einstellt und doch Raum für Spekulationen offen lässt und der Quacksalber Harry Booth, der zwar viel, aber nicht viel Sinnvolles von sich gibt. Obendrein gibt es noch den Jungspund ohne Weitblick und den reife Held, der am Ende immer Recht behält.
Die originellsten Figuren sind dabei zweifelsohne die zwei Roboter Bob und V.I.N.CENT., ganz zu schweigen natürlich vom eigentlichen Star des Films: Maximilian.
Das Drehbuch selbst schlägt nach einem viel zu gemächlichen Anfang in eine nicht enden wollende Action-Rrennerei um, die grundsätzlich unterhält, aber inhaltlich so viel Sinn ergibt, wie Tomatensoße in Scheiben. Kurzum, der sichtliche Produktionsaufwand kann an der schwachen Vorlage auch nichts ändern, so dass man sich als Zuschauer zwar visuell gesättigt, geistig aber unterfordert fühlt. Aus dem Setting könnte man zweifelsohne einen guten Film machen, nur ist dies in den sechs Monaten Drehzeit leider nicht gelungen.
Das Hauptproblem ist wohl, dass sich Autoren und Studio nicht so recht entscheiden konnten, ob sie nun einen Film für Kinder und Jugendliche oder für Erwachsene machen wollten. Die eigentliche Geschichte und insbesondere Maximilian sind für jüngere Zuschauer zu ernst und furchteinflößend, wohingegen die Dialoge für Erwachsene zu simpel gestrickt sind, und die beiden Roboter V.I.N.CENT. und Bob für ein erwachsenes Publikum schlicht zu niedlich in speziell dieser Story erscheinen. Die Mischung aus beidem überzeugt hier einfach nicht.

Dass die Darsteller ebenfalls nicht so recht an den Film glaubten, kann man ansich in jeder einzelnen Einstellung erkennen, ob es sich nun um den völlig apathisch glotzendem Maximilian Schell handelt, der zwar immer mit weit aufgerissen Augen in die Kamera stiert und trotzdem so wirkt, als würde er jeden Moment einschlafen, oder um den hier vollkommen ausdruckslosen Anthony Perkins, der am 12. September 1992 verstarb. Erinnert man sich an seine kongeniale Darbietung im legendären Psycho [1960], oder die immerhin ordentlich gespielten Fortsetzungen, kann man angesichts seiner Leistung in Das Schwarze Loch nur unverständig den Kopf schütteln; mimisch scheint er wie eingefroren.
Joseph Bottoms macht wie Yvette Mimieux einen gelangweilten bis arbeitsverweigernden Eindruck, und Ernest Borgnine (unter anderem bekannt aus Der Flug des Phoenix [1965] und der Action-Serie Airwolf [1984-1986]) scheint ständig zu grinsen, auch wenn an der Misere seiner Ko-Darsteller eigentlich nichts witzig zu finden ist.
Der einzige, der sich zumindest anstrengt, nicht lächerlich in den Kulissen umher zu tapsen, ist Robert Forster, der aber in späteren Rollen wie zum Beispiel in Jackie Brown [1997] gezeigt hat, dass er viel besser spielen kann.
Als bester Akteur der gesamten Besetzung erweist sich somit Roddy McDowall, der mit seinen Sprüchen als Stimme von V.I.N.CENT. immerhin für Stimmung sorgt, wo sich der Rest in Tristesse suhlt. Selbst Slim Pickens Darbietung als halb-verschrotteter Roboter Bob macht zum Hören immer noch mehr Spaß, als vieles Andere zum Sehen.
So stellt Das Schwarze Loch ein Musterbeispiel für eine ansehnliche und bewährte Gruppe Darsteller dar, die angesichts eines schwachbrüstigen Drehbuchs beschlossen, der Arbeit geistig fernzubleiben. Anders kann man sich das Endergebnis auch in den zum Teil recht langen Dialogszenen nicht erklären.

Dass es prinzipiell nicht an Regisseur Gary Nelson gelegen hat, bemerkt man an der grundsätzlichen Inszenierung des Films, die mit gut fotografierten Sets und sehenswerten Außenaufnahmen überzeugt. Nelson verbindet gelungen die ausgefeilten und detailreichen Matte-Paintings – die den meisten Zuschauern ohnehin nicht auffallen dürften – mit den geräumigen Sets und den tatsächlichen Darstellern darin.
Die Actionsequenzen zum Schluss sind allesamt passend geschnitten und übersichtlich umgesetzt; wenn die Cygnus von einem Meteoritenschauer getroffen wird, wartet Nelson mit zahlreichen, malerischen Einstellungen auf, die zum Kultfaktor des Films unzweifelhaft beigetragen haben.
Kamera und Schnitt sind durchdacht und routiniert, weswegen Das Schwarze Loch zumindest handwerklich eine gute Figur macht.

Eine Augenweide stellen unter anderem einige Spezialeffekt-Einstellungen dar, die angesichts der eher mittelmäßigen Blue-Screen-Aufnahmen sehr positiv auffallen; seien es nun die sehr gut gezeichneten Matte-Paintings, oder das eigentliche Roboter-Design, hier hat Disney offensichtlich nicht gespart und verwöhnt den Zuschauer mit einer beeindruckenden Modellarbeit und toll gestalteten, einfallsreichen Sets.
Das "Miniaturmodell" der Cygnus war dabei sogar dreieinhalb Meter lang und wog 80 Kilogramm. Das Konzept dieser fliegenden Stadt erinnert an einen hell erleuchteten Glaspalast, was wirklich erstklassig aussieht und mit den unendlich vielen Verstrebungen äußerst detailreich daher kommt. Ob das Ganze auch funktional wäre, sei dahingestellt, es ist jedenfalls gut gemacht.
Die Roboter und Cyborgs überraschen mit zuweilen unwirtlich anmutenden Anzügen, bei denen einzig die vermenschlichten Bewegungen der Androiden stören (dabei sollen die Kostüme in der Tat sehr unbequem gewesen sein und die winzigen Visiere kaum einen klaren Blick ermöglicht haben), doch gerade die "umprogrammierten" Menschen beunruhigen durch ihre verspiegelte Visiere.
V.I.N.CENT. und Bob überzeugen hingegen hauptsächlich durch ihren Knuddelfaktor, obwohl sie zweifellos an R2-D2 aus Krieg der Sterne angelehnt sind; dabei sollte V.I.N.CENT. ursprünglich ausdrucksstärkere, elektronische Augen bekommen, mit denen sogar experimentiert worden war; doch da die Technik nicht richtig funktionieren wollte, wurde die Idee kurz vor Drehbeginn fallen gelassen.
Der eigentliche Star des Films ist allerdings – wie zuvor erwähnt – Reinhardts Roboter Maximilian (der übrigens schon so hieß, bevor Maximilian Schell die Rolle bekam!), dessen Design auch aus rückblickender Sicht schlicht hervorragend gelungen ist. Sein teuflisches Aussehen, seine imposante Erscheinung und sein fast schon überwältigendes Charisma (und das bei einem Roboter!) erzeugen vom ersten Moment an eine unheimliche Atmosphäre, so dass man von ihm gerne mehr gesehen hätte. Aufbau und Farbgebung könnte man ohne irgendwelche Änderungen in einen heutigen Film übernehmen. Er allein macht Das Schwarze Loch sehenswert und bleibt zusammen mit V.I.N.CENT. auch dann noch in Erinnerung, wenn man die schlechten Schauspiel-Leistungen und das krude Skript längst verdrängt hat.

Als zweischneidiges Schwert erweist sich erstaunlicherweise John Barrys Score. Seine Hymne für The Black Hole, so der Originaltitel, prägt sich zwar sehr schnell ins Gedächtnis ein – nicht zuletzt dank der in der Kinoaufführung (und der amerikanischen DVD) enthaltenen Overtüre, bei der zu einem unbewegten Bild des Sternenhimmels diese Musik zu hören war –; allerdings scheint es, als habe Barry nur zwei Themen für den Film geschrieben, die er nicht enden wollend unablässig wiederholt. So ertönt von einem Mal aufs andere das Hauptthema, wenn die Crew der Palamino um die abgedunklte Cygnus kreist, anstatt hier mit einer unterschwelligen Musik eine umheimliche Atmosphäre aufzubauen. Es wird auch nie so recht ersichtlich, ob das Thema nun dem Schwarzen Loch oder der Cygnus gewidmet ist.
In manchen Szenen passt Barrys Score wirklich gut und ist zum bloßen Anhören ohne die Bilder durchaus geeignet (und ein begehrtes Sammlerobjekt), allerdings wirkt er im Film selbst zu gewöhnlich, zu aufdringlich und einfallslos.
Egal, ob man nun John Williams Musik für Star Wars in Betracht zieht, oder Jerry Goldsmiths erstklassigen und beklemmenden Score zu Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt [1979], es ist einfach ein riesiger Unterschied zum Soundtrack von Das Schwarze Loch, der sich darüber hinaus sehr nach Barrys früheren Kompositionen (beispielsweise aus dem James Bond-Franchise) anhört.

Ursprünglich hätte die komplette Handlung in Schwerelosigkeit stattfinden sollen, ehe die problematische Umsetzung dann zur Folge hatte, dass das gesamte Drehbuch umgeschrieben wurde, um das Geschehen – wie nun im Film zu sehen – die meiste Zeit mit normaler Anziehungskraft zu zeigen.
Dabei kann Das Schwarze Loch gleich mit zwei Weltpremieren dienen: Einerseits besaß der Film die bis damals längste computergenerierte Sequenz (der Meteoritenschauer), andererseits war es der erste Disney-Film der in den USA ab sechs Jahren freigegeben war ("PG"-Einstufung), bis dahin waren Disney-Filme immer ohne Altersbeschränkung veröffentlicht worden; das "PG"-Rating wurde zudem erst 2003 von Fluch der Karibik überboten, der erste Disney-Film mit einer Freigabe ab 13 Jahren.

Was nach fast 100 Minuten bleibt, sind ein unterdurchschnittliches Drehbuch und unmotivierte Darsteller, kombiniert mit grundsoliden Effekten, die jedoch auch für die damalige Zeit nicht immer den Standard hielten, den anderen Film bereits etabliert hatten.
Dennoch sei Das Schwarze Loch Science-Fiction-Fans wärmstens empfohlen, denn trotz all der Mängel weiß der Film zu unterhalten, und besitzt gerade aufgrund seines Trash-Faktors einen nicht zu leugnenden Charme, dem man zwar nicht unbedingt erlegen sein muss, dem man sich aber zumindest einmal gestellt haben sollte.


Fazit:
Dass ein schlechter Film auch in 100 Jahren nicht besser wird, ist unbestritten – aber so schlecht, wie ihn die damaligen Kritiker geschimpft haben, ist Das Schwarze Loch wirklich nicht. Zwar merkt man Gary Nelsons Film deutlich den ungeheuren Trash-Faktor an, und von Genregrößen wie Krieg der Sterne oder Alien (und damit wollte sich das Studio seinerzeit messen) ist er meilenweit entfernt.
Aus heutiger Sicht mögen junge Zuschauer darüber nicht einmal mehr schmunzeln können, wer den Film allerdings in seiner Kindheit zum ersten Mal gesehen hat, wird es schwer haben, der nostalgischen Sogwirkung von V.I.N.CENT., Bob und Maximilian zu widerstehen. Und allein diese drei Roboter sind (zusammen mit den bisweilen gelungenen Effekten und der überzeugenden Ausstattung) das Einschalten schon wert.
Wer damit nichts anfangen kann, darf ruhig einen halben Punkt von der Wertung abziehen ... oder auch einen ganzen.


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