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TV-/Video-Tipp #21

Fahrenheit 9/11

(Dokumentation)

Zu sehen am Montag, den 1. November 2004 um 20.15 Uhr auf ProSieben. Laufzeit: 122 Minuten (inkl. Werbung 160 Minuten).
Wiederholung am Dienstag, den 2. November 2004 um 23:20 Uhr auf Sat.1. Laufzeit inkl. Werbung 135 Minuten.

Fazit und Wertung (Erklärung):


Am Inhalt von Fahrenheit 9/11 gibt es – zur Verzweiflung der amerikanischen Regierung – nichts zu rütteln, an der künstlerisch anspruchsvollen und auch angemessen zurückhaltenden Inszenierung ebenso wenig.
Zwar zählen die Szenen, in denen Regisseur Michael Moore selbst vor der Kamera zu sehen ist, zu den schwächeren, der Aufbau und der Erzählrhythmus, den er für seinen Dokumentarfilm gewählt hat, ist jedoch zweifelsohne brillant und die zwei Stunden vergehen wie im Flug.
Hätte Moore den derzeitigen US-Präsidenten nur bloßstellen wollen, hätte er seine peinlichsten Versprecher und öffentliche Ignoranz-Outings präsentieren können, von denen es wahrlich viele gibt, stattdessen entblättert der Filmemacher viele Machenschaften, Geldschiebereien und Gefälligkeiten, die hinter dem Vorhang stattfinden; eine Beweiskette, die er belegen kann. Die Verbindungen, die Moore zwischen den Bushs und bin Ladens zieht, sind erwiesen und werden von der US-Regierung so gut es geht unterdrückt. Man kann nur hoffen, dass dem amerikanischen Volk angesichts dieses sehenswerten, weil hervorragend choreographierten und exzellent vorgetragenen, bewegenden und verblüffenden Enthüllungsjournalismus die Augen aufgeht.


(5.5 von 6 Punkten)

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