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WÄCHTER DER NACHT

Special-Kategorie: Film  |   von Jens Adrian  |   Hinzugefügt am 08. Oktober 2005
Genre: Fantasy / Action / Horror

Originaltitel: Nochnoi Dozor
Laufzeit: 105 min.
Produktionsland: Russland
Produktionsjahr: 2004
FSK-Freigabe: ab 16 Jahren

Regie: Timur Bekmambetov
Musik: Yuri Poteyenko
Darsteller: Konstantin Khabensky, Vladimir Menshov, Valeri Zolotukhin, Mariya Poroshina, Galina Tyunina, Yuri Kutsenko, Aleksei Chadov, Zhanna Friske, Ilya Lagutenko, Viktor Verzhbitsky, Rimma Markova, Mariya Mironova, Aleksei Maklakov, Dmitry Martynov


Kurzinhalt:

Es gibt eine Legende, die besagt, dass "Andere" unter uns weilen, übersinnlich begabte Menschen: Die Hüter des Lichts und die Krieger der Finsternis. Die "Hellen Anderen" beschützen die Menschen vor Vampiren, Hexen und schwarzen Magiern – den Kriegern der Finsternis.
Vor über 1000 Jahren wurde eine blutige Schlacht geschlagen, bei der beide Parteien ausgelöscht worden wären. Deshalb handelten sie einen Waffenstillstand aus, wonach weder die Krieger der Finsternis, noch die Hüter des Lichts etwas ohne die Erlaubnis der anderen Seite unternehmen dürfen. Die "Hellen Anderen" wurden Wächter der Nacht genannt, und sie schützen dieses Abkommen seither von Sonnenuntergang, bis Sonnenaufgang, während die "Dunklen Anderen", die Wächter des Tages, ihren Dienst von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang leisten.
Doch es gibt eine Prophezeiung die besagt, dass in Tausend Jahren ein "Anderer" kommen würde, der die Macht über dieses Gleichgewicht ergreifen würde – und sollte er sich auf die Seite des Bösen, den Wächtern des Tages, schlagen, würde er die Welt in eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes stürzen.
Im Moskau von Heute steht die Ankunft des "Einen Anderen" bevor – Anton (Konstantin Khabensky), der zwölf Jahre zuvor erstmals Kontakt mit den "Anderen" hatte, ist inzwischen selbst ein Wächter der Nacht. Als Seher besitzt er die Gabe, durch Visionen einen Blick in die Zukunft zu werfen. Mit seinem befreundeten Nachbarn, Kostya (Aleksei Chadov), einem Vampir und Wächter des Tages, stößt er auf den Jungen Yegor (Dmitry Martynov), den zwei "Dunkle Andere" zu finden versuchen, und er wird auf die unscheinbare Svetlana (Mariya Poroshina) aufmerksam, die bei ihm die Vision eines Flugzeugabsturzes und katastrophaler Ereignisse in Moskau auslöst. Svetlana – so stellt sich heraus – ist Teil der uralten Legende; wo immer sie auftaucht, löst sie Unheil aus, und darüber hinaus kündet sie von der Ankunft des "Einen Anderen" und der letzten Schlacht zwischen Gut und Böse.
Aber in dem ganzen Tumult verliert Anton den Jungen aus den Augen – und für Anton und Geser (Vladimir Menshov), Anführer der Wächter der Nacht und derjenige, der den Waffenstillstand aushandelte – beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, damit der "Eine Andere" nicht den Wächtern des Tages in die Hände fällt ...


Hintergrund & Produktion:
Mit der Horror-Fantasy-Mär Wächter der Nacht (Original-Titel: Nochnoi Dozor) wurde der Russische Film quasi neu aus der Taufe gehoben, so viel lässt sich schon jetzt über Timur Bekmambetovs Film angesichts des bombastischen Einspielergebnisses (von umgerechnet knapp 16 Millionen Dollar) in Russland mit Sicherheit sagen. Damit verdrängte man nicht nur Spider-Man 2 [2004], sondern sogar Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs [2003] aus den Kino-Charts und läutete mit einem Budget von knapp vier Millionen Dollar ein neues Zeitalter im Ursprungsland ein – zuvor in Russland produzierte Filmprojekte überstiegen nur äußerst selten die Zwei-Millionen-Dollar-Grenze.
Und obwohl man trotz rechtzeitiger Einsendung nicht ins Oscar-Rennen um den besten ausländischen Film aufgenommen wurde und nicht mal eine Nominierung bekam, untermauern Zeugnisse von hochkarätigen Hollywood-Persönlichkeiten wie Quentin Tarantino (Pulp Fiction [1994]) und Danny Boyle (Trainspotting [1996]), die den Film als "Fantasy-Meisterwerk" und "würdigen Herr der Ringe-Nachfolger" loben, den Stolz, mit dem die Filmemacher ihr Werk international vorstellen.

Dabei kam die Produktion überhaupt erst dadurch in Gang, dass sich Produzent Konstantin Ernst, der ansich zugibt, keinen Faible für Fantasy-Geschichten zu haben, für die Romanvorlage von Sergej Lukianenko begeistern konnte. Er erkannte die vielen Möglichkeiten, die die Geschichte für eine Kino-Adaption bot, und begann mit seinem Kollegen Anatoly Maximov mit der Entwicklung des Projekts – bereits neun Monate später wurde mit den Dreharbeiten begonnen.
In dem in Kasachstan geborenen Regisseur Timur Bekmambetov sahen die Produzenten den geeigneten Kandidaten, Lukianenkos Geschichte von Hexen, Zauberern und Vampiren für die große Leinwand mit der notwendigen innovativen und visuell interessanten Optik umzusetzen. Dabei musste Bekmambetov sowohl sein Gespür für stimmungsvolle Bilder schärfen, als auch gleichzeitig seine persönliche Kenntnis um die "russische Seele" in den Film miteinfließen lassen, wobei die Produktion dennoch einem modernen, aufregenden und spannenden Special-Effects-Film entsprechen sollte. Dank Bekmambetovs Erfahrung im Video- und Werbe-Clip-Bereich sahen die Macher in ihm das Potential, Wächter der Nacht mit einem Rekord-Budget von vier Millionen Dollar ansprechend auf die große Leinwand zu bringen.
"Timur denkt sehr stark visuell und er geht bei den Charakteren sehr in die Tiefe [...]. Aus dieser Kombination heraus wurde der Stil des Films geboren", so Produzent Maximov. Sein Kollege Ernst traf Regisseur Bekmambetov dabei schon zuvor häufig im Schneideraum und beide sprachen immer wieder darüber, zusammenzuarbeiten. "Eines meiner größten Ziele war immer, die russische Film-Industrie wieder anzukurbeln", erklärt Ernst. "Ich erklärte ihm, dass ich dem russischen Film ein neues Image verpassen und ihn auf ein höheres Level bringen wollte, das ihn zu einem Teil des internationalen Film-Zirkus machen würde – nicht nur für Arthouse-Kinos oder Festivals, sondern mit aufregenden Filmen, die die breite Masse ansprechen. Mit Wächter der Nacht hatten wir diese Möglichkeit."
"Anders als in Amerika gab es in Russland zuvor keine Fantasyfilme", so der Regisseur, der zu seinen größten Einflüssen westlicher Regisseure Ridley Scott, James Cameron, Quentin Tarantino, die Wachowski-Brüder, und auch Roger Corman zählt, wobei letzterer sogar einen seiner früheren Filme produzierte. "Als ich das Buch las, bemerkte ich plötzlich, dass Sergey es geschafft hatte [...], es ist der erste russische Film, der diesen einzigartigen Blickwinkel wählt. Die Geschichte spielt in der wirklichen Welt, im wirklichen russischen Leben, aber ebenso ist sie fantastisch. Also bestand meine Idee darin, dass sie sich auf der Leinwand so wirklich wie möglich anfühlen sollte."
Insbesondere reizte Bekmambetov die in der Vorlage untergebrachte Erforschung des zerbrechlichen Gleichgewichts zwischen Gut und Böse in der heutigen Welt, wobei er die "Wächter der Nacht" und die "Wächter des Tages" als Allegorie für zwei verschiedene, konkurrierende Sozialphilosophien sah: "Sie repräsentieren zwei verschiedene Arten zu leben – totale Freiheit gegenüber der Verantwortlichkeit. Die Wächter des Tages sind die Dunklen und sie repräsentieren eine Art völliger Unabhängigkeit, während die Wächter der Nacht für Verantwortung und Gewissen stehen. Es ist ein Dualismus, der seit Tausenden von Jahren besteht. Es ist ein sehr alter Gedanke, dass man die Konsequenzen seiner Handlungen berücksichtigen muss."
Während Bekmambetov bei der Adaption eng mit dem Roman-Autor Lukianenko zusammenarbeitete, musste er feststellen, dass dieser mehr als offen war, mit dem eigenen Werk zu experimentieren. So wurde die Nebenhandlung um Antons vermissten Sohn erst im Film eingefügt, um es dramatischer und emotionaler zu gestalten. Als sich der Regisseur jedoch beim Dreh mit dem alles andere als epischen Budget konfrontiert sah, erinnerte er sich an eine Weisheit seines Freundes Roger Corman. "Er sagte, das Wichtigste für den Regisseur bestehe darin, darüber nachzudenken, wie er ein größeres Budget vortäuscht, als er hat. Es hat alles mit Kreativität zu tun."

Selbige ließ Bekmambetov auch bei der Besetzung walten, indem er begann, russische Schauspieler in zwei Gruppen einzuteilen.
"Meines Erachtens gibt es Schauspieler, die wie Schauspieler aussehen, und Schauspieler, die wie normale Leute aussehen. Wir setzten die 'Schauspieler'-Schauspieler für die dunkle Seite ein, denn sie wirken cool, unverwechselbar, interessant und stolz. Die Leute, die eher unauffällig aussehen, bekamen die Rollen der guten Seite, also die der Wächter der Nacht." Da Russland infolge des traditionsreichen Theaters ein großes Portfolio unterschiedlichster Darsteller bereitstellt, konnte sich der Regisseur darauf konzentrieren, Akteure zu verpflichten, die nicht nur den rasanten Action-Szenen gewachsen, sondern auch im Stande waren, ihren Figuren charakterliche Tiefe zu verleihen. Genau darin sieht er den größten Unterschied, zu amerikanischen Horror-Fantasy-Werken: "In amerikanischen Fantasy-Filmen besitzt die Personenzeichnung kaum Tiefgang. In unserem Land aber erhalten die Schauspieler eine intensive Ausbildung. Deshalb konnten wir auch anspruchsvolle Charaktere, komplizierte Beziehungen und komplexe Handlungsstränge einbinden."
Dabei verpflichtete man recht bekannte, russische Darsteller, die durch ihre Beteiligung allerdings nochmals einen gehörigen Schub erfuhren. "Vor Wächter der Nacht war Konstantin Khabensky nur einer der drei männlichen russischen Top-Stars, jetzt ist er die Nummer eins", stellt Produzent Konstantin Ernst heraus. Sein Ko-Darsteller Vladimir Menshov besitzt dagegen in Russland keinen uneingeschränkt guten Ruf, wie Bekmambetov anmerkt: "Vladimir gehört zu den wenigen russischen Oscar-Preisträgern und er ist Russe durch und durch. Für seine Landsleute ist er so etwas wie ein Parteichef oder Top-Bürokrat. Deshalb fand ich es witzig, ihn als Anführer der guten Seite zu zeigen."

Doch weit mehr als durch die Darsteller, sorgt Wächter der Nacht mit einem neuartigen, einfallsreichen Stil für offene Münder bei den Zuschauern. Regisseur Timur Bekmambetov legte besonderen Wert auf den harten, unheimlichen, unverfälschten Look und das echte Feeling des Films, und nicht zuletzt wegen seines Theater- und Kino-Design-Studiums am Taschkenter Theaterwissenschaftsinstitut legt Bekmambetov immer selbst Hand an sämtliche Ausstattungseinzelheiten: "Ich bin Künstler, acht Jahre lang habe ich das Zeichnen studiert und ich mache es immer noch gerne." Dabei ließ sich der visuell begabte Regisseur gerade von solchen Dingen inspirieren, bei denen andere lieber wegsehen.
"All diese russischen Gegenstände, die man gemeinhin hässlich fand, gehörten plötzlich untrennbar zu einer magischen Welt", erläutert Bekmambetov. "Die Russen neigen dazu, sich für ihre Sachen zu schämen, ihre einfachen, klapprigen Stühle, ihre lauten und unzuverlässigen Autos und ihre schmutzigen, bedrohlichen Wohnblocks. Wir fanden das schade, denn niemand kennt mehr den Unterschied zwischen guten und schlechten Dingen. Also dachten wir uns Gründe aus, warum sich ein alter Stuhl am besten eignen könnte oder warum gerade dieses Schrott-Auto cool und hart wirkt. Scheinbar hat es geklappt." Mehr als das, immerhin hielt Wächter der Nacht bisweilen Einzug ins russische Alltagsgeschehen. Ganze Dialoge gingen in den allgemeinen Sprachgebrauch über, wohingegen sich Antons langer Mantel bei Teilen der Moskauer Jugend zu einem "Must-Have" mauserte. "Die Kostüme [...], insbesondere der große Mantel, sind sehr angesagt. Wir haben einen Modetrend ins Leben gerufen."
Auch inszenatorisch nahmen sich die Macher vor, neue Maßstäbe zu setzen – durch ein rasantes Tempo, schnelle Schnitte und gewagte Kamerafahrten. "Jungen Menschen gefällt diese Bild-Sprache, sie mögen Musik-Videos und den klaren Look von Werbe-Spots", so Bekmambetov. "Sie mögen die Geschwindigkeit, schnelle Action und dramatische Wendungen. Wir wählten diesen Stil als Anreiz für's Publikum, aber auch, weil er uns selbst gefällt", weswegen die russische Hauptstadt hier als lebenslustige, junge und pulsierende Metropole gezeigt wird. "Typischerweise kennt man Moskau als sehr graue, bedrückende Großstadt, wir wollten mit dem Film den Eindruck eines viel fröhlicheren, coolen und spannenden Ortes erwecken. Über die letzten zwei Jahrhunderte hinweg veränderte die Regierung das Image der russischen Seele, sie wurde nur mehr grau-weiß. Doch ursprünglich galt die russische Kultur als bunt, gefühlsbetont, dramatisch. Dahin wollten wir zurückkehren, zu dieser optischen Vielfalt. Also achteten wir beim Drehen und bei der Post-Produktion darauf, unser Moskau mit bunten Lichtblitzen aufzupeppen, beinahe so, als befänden wir uns in Mexiko."
In knapp 90 Tagen wurde Wächter der Nacht und drei Viertel von dessen bereits beschlossener Fortsetzung im Winter 2002/2003 an über 200 echten Locations in Moskau gedreht, darunter unter anderem bei weltberühmten Sehenswürdigkeiten für Touristen wie dem Roten Platz und dem weitläufigen U-Bahn-System. Der Großteil der Handlung spielt sich schon im Buch in und um den Ostankino-Turm ab, was durchaus seine Bewandnis hat: "In Russland besitzt der Name Ostankino einen beinahe mystischen Beiklang. Das Wort bedeutet 'Überbleibsel' und es gibt viele Gründe, warum Sergey seinen Roman hier spielen ließ. Aber natürlich gibt es auch andere Gründe."
Erklärungen für die bisweilen außergewöhnlichen Örtlichkeiten im Film gibt Bekmambetov ebenfalls, "Wir besichtigten sämtliche unheimlichen und furchteinflößenden Orte in unserer Nähe. Seit meiner Kindheit empfand ich die Dächer der Wohnhäuser als sehr beängstigend, denn man befindet sich in großer Höhe, umgeben von Antennen, die wie Spinnen aussehen. Auch die Metro besitzt dieses Flair, denn Stalin ließ sie einst bauen. Wir drehten in einer ganz besonderen Metro-Station mit dem Namen VDNH. Schon während meiner Schulzeit fand ich, dass dieser Name irgendwie böse wirkt." Eine der spektakulären Kampf-Szenen wurde außerdem in einem Frisörsalon angesiedelt, den der Regisseur selbst als furchteinflößend empfand. Das surreale Element des Zwielichts, jener Zwischenwelt, in der sich nur die Mitglieder der dunkeln und der guten Seite treffen, stellte eine ganz besondere Herausforderung dar. "Wenn man dort herein kommt, ist man automatisch einer der 'Anderen', denn Menschen gibt es da nicht. Also konnten wir uns in Sachen Design bei dieser Welt weit vorwagen", erklärt Bekmambetov.

Aller Innovation zum Trotz musste in der heutigen Zeit von Star Wars und Herr der Ringe ein epischer Zweikampf zwischen Gut und Böse mit ebensolchen monumentalen Spezial-Effekten untermauert werden – was in Russland ohne weltweit bekannte Effekt-Schmieden wie George Lucas' "Industrial Light & Magic" oder Peter Jacksons "Weta" leichter gesagt ist, als getan. Um die immerhin einjährige Post-Produktion vollständig in Russland durchführen zu können, mussten die Macher einen radikalen Schritt gehen, denn eine Firma allein wäre (schon aufgrund der Kapazitäten und der Mannschaftsstärke) nie in der Lage gewesen, das Projekt angemessen fertigzustellen. "Also organisierten wir ein Netzwerk aus 42 kleinen Studios und konnten so unseren hohen Ansprüchen an die CGI gerecht werden", erläutert Konstantin Ernst.
Diese Firmen waren im gesamten Land ansässig – von Moskau bis St. Petersburg – und spezialisierten sich auf Fachgebiete. Besaß ein Unternehmen zwar einen guten Modell-Bauer, aber keinen Animator, übernahm eben eine andere Firma die Animation – in der Folge verlagerte die Produktion die einzelnen Aufgaben immer wieder von einem Unternehmen zum nächsten und vollendete so die gesamten Effekte. Jeden Tag übermittelten die Büros ihre Fortschritte an einen zentralen Server, so dass Regisseur Bekmambetov die Projekte beurteilen und weitergeben konnte. Das Endergebnis kann sich sehen lassen und überraschte sogar an der Produktion direkt beteiligte Personen. "Die Effekte sollten sehr echt, beinahe unsichtbar wirken, so dass man sie – wenn möglich – nicht einmal erkennt", erklärt Bekmambetov. Insgesamt 28 Minuten an computergestützten Effekten mussten die Künstler einbauen, wobei man aus den Erlebnissen der Post-Produktion von Teil eins bereits Konsequenzen für die Fortsetzung gezogen hat. "Wir erfanden einen 24-Stunden-Rotationsrhythmus für den zweiten Film, bei dem ein Studio von mittags bis sechs Uhr abends ein Modell anfertigt und ein Studio in einer anderen Stadt anschließend das Modell animiert, bis drei Uhr fertig stellt und die Ergebnisse nach Kiew schickt. Dort übernimmt eine dritte Firma die Animationen und das Modell und errechnet die Oberflächen, damit das erste Studio in Moskau zuletzt die Effekte in den Film einarbeiten kann."

Ein Neubeginn für das russische Kino ist mehr als willkommen, und wenn Wächter der Nacht diesen einläuten kann, dann umso besser. Lange Zeit waren Filme in der UdSSR trotz guter Werke wie Solaris [1972] oder Der Spiegel [1974] nur ein Propaganda-Instrument des totalitären Staates und weit davon entfernt, ein Forum für freie Meinungsäußerung zu sein. Nach dem Fall des kommunistischen Regimes und dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 kam es noch schlimmer; in den folgenden zehn Jahren schrumpfte die Anzahl der Leinwände im Land von circa 10.000 auf erschreckende 70. "Das System der Lichtspielhäuser lag in Trümmern", bedauert Konstantin Ernst diese Entwicklung. "Mittlerweile blüht zudem die Filmpiraterie und fügt der Industrie weiteren Schaden zu."
Erst in den letzten drei oder vier Jahren kam es nach der Einführung neuer, moderner Multiplexe und einem verbesserten Vertriebssystem, durch das die Kinos mit dem boomenden TV-Markt konkurrieren konnten, zu einer Wende. Mittlerweile gibt es in Russland wieder etwa 1000 Leinwände, die sich vorranging an ein junges, begeisterungsfähiges Publikum wenden.
"Heutzutage existieren in Russland 20 sehr gute, moderne Fernsehsender, die großen Einfluss auf den Unterhaltungsmarkt ausüben", erklärt Ernst. "In den letzten drei oder vier Jahren haben die jungen Russen erst wieder den Unterschied zwischen einem Fernseh- und einem Kino-Erlebnis kennengelernt. Diese neue Publikumsgeneration ist mit großen, actionreichen Hollywood-Blockbustern aufgewachsen. Um sie zu erreichen, mussten wir die Sprache der amerikanischen Filme sprechen – aber mit eindeutig russischem Akzent!" Genau dieses Publikum konnte man mit Wächter der Nacht begeistern, obgleich man keine bloße Kopie amerikanischer Fantasy-Blockbuster anstrebt. Konstantin Ernst betont: "Natürlich lieben Timur und ich amerikanische Filme, doch wir wollten einen russischen Film drehen. Und genau das war auch der Schlüssel zum Erfolg in unserer Heimat. Die Leute empfanden unser Werk als etwas in der Art von 'Tarkowski meets die Wachowski-Brüder'."
Passend dazu bemerkte der russische Filmkritiker Mikhail Bershidsky über Wächter der Nacht: "Das Wichtigste an dem Film ist, dass er den Weg für unsere [eigene] Film-Industrie bereitet, nicht mehr und nicht weniger."

Wie die Roman-Reihe, wird der Film Wächter der Nacht ebenfalls in zwei Instanzen fortgesetzt. Dabei startet der zweite Teil, der bereits abgedreht ist, im nächsten Jahr in Russland, und Night Watch 3 wird voraussichtlich im Jahr 2007 in die russischen – und vermutlich internationalen – Kinos kommen.
Da die Produktionskosten bei den Fortsetzungen zweifellos gestiegen sind, konnten die Produzenten glücklicherweise das Independent-Studio Fox Searchlight als Co-Produzent gewinnen. Deshalb wird der dritte Teil der Trilogie nach derzeitigen Plänen sogar in englischer Sprache gedreht – ob mit neuen Darstellern, steht indes noch nicht fest.


Die Buchvorlage:
Der Film Wächter der Nacht stützt sich auf den ersten Teil der Fantasy-Trilogie Night Watch, die in Russland sogar Der Herr der Ringe und Harry Potter übertraf, in kürzester Zeit zum Kult-Werk avancierte, und für die der 1968 in Kasachstan geborene Autor Sergey Lukianenko verantwortlich zeichnet.
Anlässlich des deutschen Kino-Starts Ende September erscheint hierzulande endlich der erste Teil, Wächter der Nacht im Buchhandel. Beim Heyne-Verlag wird der Roman für 13 Euro unter der ISBN-Nummer 3-453-53080-2 ab Oktober erhältlich sein; die übersetzte Ausgabe von Nochnoi Dozor ist knapp 500 Seiten stark und hat auch bei uns das Potential, ein Hit zu werden.
In Russland traf die fantasylastige Erzählung des ewigen Kampfes von Gut gegen Böse auf den Straßen des modernen Moskau den Nerv einer neuen Leserschaft. Eine halbe Millionen Mal wurde das Buch bis zur Film-Veröffentlichung verkauft, und war somit bereits ein Bestseller. Seitdem Wächter der Nacht jedoch in den russischen Kinos lief, verkaufte sich die Trilogie weitere 2,5 Millionen Mal.
Wie er auf die Idee seiner Night Watch-Trilogie kam, beschreibt Autor Lukianenko folgendermaßen: "Ich hatte schon länger den Gedanken, märchenhafte Science Fiction zu schreiben, doch mich interessieren weder Gnome noch Elfen. Dann hatte ich eine faszinierende Idee: Ich erfand das Szenario der Dämmerung, das als Schlachtfeld für die mitten unter uns lebenden Magier dient, die sich gegenseitig bekämpfen, ohne dass wir normal Lebenden etwas davon mitbekommen. Sie können nur kämpfen, wenn die Menschen davon unberührt bleiben." Es folgte das Element der "Wächter Nacht", die die Magier kontrollieren sollten, woraus natürlich auch die "Wächter des Tages" entstanden – daraus entwickelte sich mitten im normalen Alltag Moskaus eine epische Auseinandersetzung der alten Mächte Gut und Böse.
Wann die folgenden Teile, Wächter des Tages (Original-Titel: Dnjevnoi Dozor) und Wächter der Dämmerung (Original-Titel: Sumerechnij Dozor), im deutschen Buchhandel erscheinen werden, ist noch nicht bekannt.


Die Darsteller:

Konstantin Khabensky (Anton Gorodetsky)
Als einer der bekanntesten Darsteller Russlands spielte Khabensky in über siebzig Produktionen mit, darunter Us [2004], Woman's Property [1999] oder In Movement [2002]. Außerdem war er in fünf Staffeln der Serie Impact Force als Polizist dabei und ist ebenso stark in Fernsehproduktionen vertreten.
Seit 15 Jahren schon ist Konstantin Khabensky Mitglied des Instituts für Theater, Musik und Film in Leningrad, wobei er auch auf der Theaterbühne in Stücken wie Warten auf Godot, La Strada und Caligula zu sehen war.
Er hat für die beiden Fortsetzungen von Wächter der Nacht bereits unterschrieben und wird in den kommenden Jahren mit einem halben Dutzend Produktionen in die Kinos kommen.

Vladimir Menshov (Geser)
Als Anführer der Wächter der Nacht hat Vladimir Menshov nicht nur eine bedeutende Rolle, sondern muss darüber hinaus über ein dementsprechendes Charisma verfügen. Jenes besitzt der Film- und Theater-Mime zweifellos, weshalb er seit über 30 Jahren vor der Kamera und auf der Bühne steht.
Während er international durch Werke wie Verzeih! [1987], Wenn der Feind sich nicht ergibt [1983] und Der Bote [1987] bekannt wurde, kam er als Oscar-Preisträger (Bester ausländischer Film) für Moskau glaubt den Tränen nicht [1979], bei dem er Regie führte, zu bislang größtem Ruhm. Weitere Regie-Arbeiten beinhalten What a Mess! [1995], Love and Pigeons [1984] und The Envy of Gods [2000]. Für Fool's Game erhielt er einen nationalen Preis am RSFSR, Love and Pigeons brachte ihn den Golden Tower beim internationalen Comedy Film Festival ein. Ferner spielte er in vielen anderen erfolgreichen russischen Filmen wird bei den kommenden Wächter der Nacht-Fortsetzungen ebenfalls Teil des Ensembles sein.

Valeri Zolotukhin (Kostyas Vater)
Auch Zolotukhin stand schon in Dutzenden Kino-Filmen vor der Kamera, darunter Wie Zar Peter seinen Mohren verheiratete [1976], in dem sogar Menshov zu sehen ist, und in Die Denkwürdigen Abenteuer des Soldaten Iwan Tschonkin [1994]. Im Fachbereich Musical/Komödie schloss der Darsteller sein staatliches Thater-Studium ab und trägt den Titel eines Volkskünstlers der russischen Föderation.
Vor seinem Wechsel an das Fireplace Theater trat er sowohl am Taganka Drama und Comedy Theater, als auch am Mossoviet Akademietheater auf.

Mariya Poroshina (Svetlana)
Poroshinas Mutter war Direktorin des Bolshoi Theaters, und so kam es, dass Mariya Poroshina ihr Handwerk an der Theater-Schule erlernte und fortan als Ensemble-Mitglied der Sergey-Vinogradov-Theatergruppe bekannt wurde. Nicht zuletzt deshalb kann sie auf viele Arbeiten im filmischen Bereich, sowie auf der Bühne zurückgreifen.
Ihre bekanntesten Werke sind die Mini-Serie Brigade [2002], Conference of the Maniacs [2003] und Antikiller [2002], der schon auf deutschen Festivals gezeigt wurde.

Galina Tyunina (Olga)
Die in Moskau geborene Tyunina studierte an der Saratov-Schule Schauspielerei und war dort am Saratov Karl Marx Theater zu sehen. Bereits 1988 wechselte sie ins Regie-Fach und besuchte die Abschluss-Klasse unter Leitung von Peter Fomenko. Im Jahr 2000 gewann sie den Triumph-Preis für Nachwuchsdarsteller am Moskauer Peter Formenko Studiotheater und war im Kino unter anderem in His Wife's Diary [2000] und Der Spaziergang [2003] vertreten.
Auch sie wurde für den zweiten Teil der Reihe erneut verpflichtet.

Viktor Verzhbitsky (Zavulon)
Für Verzhbitsky ist Wächter der Nacht erst die dritte Beteiligung an einem Kino-Film, allerdings handelt es sich bei den beiden vorherigen um frühere Filme von Regisseur Bekmambetov. Bereits 1983 schloss Viktor Verzhbitsky sein Studium am Tashkent Theaterinstitut ab und war bis 1995 Teil des Ensembles des Tashkent Maxim Gorki Staatstheaters. Vor acht Jahren wechselte er an das Neue Moskauer Theater, bevor er sich 1998 dem Et Cetera Theater unter der Leitung von Alexander Kalyagin anschloss. Zu seinen Referenzen zählen Werke von Anton Tschechow und Alexander Galin.


Hinter der Kamera:

Timur Bekmambetov (Regie, Drehbuch)
Nach seinem erfolgreichen Studium am A. N. Ostrovsky Theater-Institut arbeitete Bekmambetov am Ilkhom Theater und für das Usbekfilm Studio – seine erste Regie-Arbeit bei einem Werbe-Clip fand 1989 statt; seither drehte der Regisseur buchstäblich Hunderte solcher Clips für zum Teil bedeutende Auftraggeber wie Pepsi, Coca-Cola, Apple, Microsoft, Golden Barrel und Daewoo – für einige seiner Clips gewann er mehrere internationale Preise.
Sein Kino-Debüt feierte er 1994 mit Peshavarskiy vals, bei dem er nicht nur als Regisseur fungierte, sondern ebenfalls für das Skript verantwortlich zeichnete. Für diese Arbeit wurde er beim internationalen Film-Festival von Karlovy Vary ausgezeichnet. Es folgte The Arena [2001], ein von Roger Corman produzierter Streifen, dem auch dessen Trash-Charme zu eigen ist.
Timur Bekmambetov ist Gründer und General-Direktor der Imperial Film Closed Stock Company, sowie beim Tabbak Filmstudio – er wird erwartungsgemäß bei den beiden Fortsetzungen von Wächter der Nacht die Regie übernehmen.

Sergej Lukianenko (Drehbuch)
Als Autor der Fantasy-Buch-Trilogie adaptierte Lukianenko sein eigenes Werk für die dreiteilige Kino-Umsetzung.
Er ist einer der bekanntesten russischen Fantasy-Autoren der heutigen Zeit und machte sich mit Arbeiten wie Labyrinth of Reflections, Stars Are Cold Playthings und False Mirrors einen Namen. Diese Bücher, und seine Night Watch-Trilogie entwickelten sich zu Bestsellern – Lukianenko ist zudem der jüngste Preisträger, der jemas den "Aelita", die älteste nationale Auszeichnung für Fantasy-Autoren, verliehen bekam.
Nicht nur, dass er das staatliche Medizin-Studium absolvierte, Sergey Lukianenko ist überdies ausgebildeter Psychiater.

Konstantin Ernst & Anatoly Maximov (Produzenten)
Der gelernte Biologe Konstantin Ernst kam 1988 zum Fernsehen, wo er sowohl vor, als auch hinter der Kamera zu sehen war. Seit dem Jahr 2000 ist er Leiter des TV-Senders Channel One Russia, gewann allerdings schon ab 1995 eine Reihe nationaler Fernsehpreise. In Russland gilt Ernst als einer der erfolgreichsten Film- und TV-Produzenten und ist derzeit zusätzlich als ausführender Produzent mit der internationalen Miniserie Leningrad [2006] beschäftigt.
Kollege Anatoly Maximov ist ebenfalls in leitender Position bei Channel One Russia tätig und seit zwölf Jahren ein Mitarbeiter von Konstantin Ernst. Gemeinsam realisierten sie die TV-Serie Russians in the City of Angels [2003] und die Filme Diversant [2004] und Remembering Sherlock Holmes. Maximov graduierte 1983 an der Moskauer Staatsuniversität im Fach Philologie und arbeitete anschließend beim Film-Museum, sowie beim All-Russia Institute of Art History. Er unterrichtete außerdem am All-Russia Cinematography Institute und hielt Vorlesungen für Regisseure und Drehbuchautoren an der New York University, sowie in Moskau.

Sergei Trofimov, Dmitri Kiselev & Valery Victorov (Kamera, Schnitt, Szenenbild)
Jeder dieser drei Künstler war bereits zuvor an Produktionen von Regisseur Timur Bekmambetov beteiligt; Kameramann Trofimov realisierte zusammen mit ihm sogar mehr als 300 Werbe-Filme und Video-Clips, ehe er bei Bekmambetovs erstem Film Peshavarskiy vals sein Kino-Debüt als Kameramann gab. Sein Handwerk studierte er am gesamtrussischen Kamera-Institut Film, nachdem er 1983 seinen Abschluss beim Moskauer Management-Institut machte.
Schnittmeister Kiselev arbeitete ferner an Bekmambetovs The Arena, der auch unter dem Titel Gladiatrix veröffentlicht wurde. Bekannt wurde er durch seine Schnittarbeit an der russisch-deutsch-englischen Ko-Produktion The Second Front [2004] unter der Regie von Dmitri Fiks.
Valery Victorov war bislang an einigen Produktionen von Regisseur Timur Bekmambetov beteiligt – kein Wunder, immerhin ist sie seine Lebensgefährtin.

Yuri Poteyenko (Musik)
Im Jahr 1986 schloss Poteyenko sein Studium am Moskauer Konservatorium ab, wo er seit 1997 als Professor tätig ist. Zwischen 1986 und 1991 arbeitete er als Leiter der Pop-Musik-Abteilung für die "Melody All-Union"-Plattenfirma und trat 1998 der sowjetischen Komponisten-Vereinigung bei. Für ein Dutzend Produktionen war er bisher als Komponist tätig und gewann verschiedene Preise bei internationalen Festivals. Seine jüngste Arbeit ist die russische TV-Serie Kletka [2003].


Trailer:
Deutscher Trailer zum Film
Englische Trailer (bei Apple.com)


Gewinnspiele:

In Zusammenarbeit mit "20th Century Fox" verlosen wir zum Kinostart von Wächter der Nacht am 29. September 2005:

1 x Fanpaket zum Film (bestehend aus einem Plakat, einer "Spiderbaby"-Figur und einem T-Shirt)
2 x Freikarte zum Film (deutschlandweit gültig)
10 x T-Shirt zum Film
5 x "Spiderbaby"-Figur

Um an der Verlosung teilzunehmen, tragen Sie bitte in den unten stehenden Feldern ihre E-Mail-Adresse, Name, Straße, Postleitzahl, Ort und Land ein, und klicken Sie auf "Senden".
Unter allen Einsendungen werden die elf Gewinne zufällig ausgelost. Ihre Daten werden nur zum Zweck der Verlosung verwendet und nach erfolgreichem Abschluss des Gewinnspiels wieder gelöscht – eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt.

Einsendeschluss ist Freitag, der 07. Oktober 2005. Die Gewinner werden anschließend von uns per E-Mail benachrichtigt und auf der Treffpunkt: Kritik-Webseite unter Angabe der ersten Initiale des Vornamens, dem Nachnamen und dem Ort bekannt gegeben. Mehrere Einsendungen von derselben Adresse werden disqualifiziert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Teilnehmen können nur Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mitarbeiter und Familienangehörige von Treffpunkt: Kritik, "20th Century Fox" und verbundenen Firmen sind von der Verlosung ausgeschlossen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Unser Gewinnspiel ist inzwischen beendet. Jeweils einen Preis haben gewonnen:

M. Baedorf, Königswinter - M. Biek, Münster - N. Cremer, Duisburg - M. Gerhardt, Erftstadt - L. Hehlert, Koblenz - M. Hertel, Denzlingen - E. Hinz, Ratzeburg - B. Ifflands, Köln - L. Ilin, Mannheim - M. Kolbe, Hessisch Oldendorf - A. Mackowiak, Essen - D. Ommert, Frankfurt - A. Osswald, Castrop-Rauxel - N. Prossegger, Meerbusch - R. Schneider, Bad Berleburg - A. Stern, Stadtbergen - R. Suhr, Heidelberg

Der Versand wurde veranlasst - Herzlichen Glückwunsch!

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei 20th Century Fox und der Online Marketing Agency GmbH für die Unterstützung und freundliche Zusammenarbeit bedanken!
 

In Zusammenarbeit mit der "Random House Verlagsgruppe" verlosen wir zur deutschen Erstveröffentlichung von Sergej Lukianenkos Fantasy-Roman Wächter der Nacht:

10 x WÄCHTER DER NACHT-Taschenbuch (erschienen im Heyne-Verlag) im Wert von jeweils 13,- EUR

Um an der Verlosung teilzunehmen, beantworten Sie bitte die unten stehende Gewinnfrage, tragen in den Feldern ihre E-Mail-Adresse, Name, Straße, Postleitzahl und Ort ein, und klicken Sie auf "Senden".
Unter allen Einsendungen werden die zehn Gewinne zufällig ausgelost. Ihre Daten werden nur zum Zweck der Verlosung verwendet und nach erfolgreichem Abschluss des Gewinnspiels wieder gelöscht – eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt.

Einsendeschluss ist Freitag, der 07. Oktober 2005. Die Gewinner werden anschließend von uns per E-Mail benachrichtigt und auf der Treffpunkt: Kritik-Webseite unter Angabe der ersten Initiale des Vornamens, dem Nachnamen und dem Ort bekannt gegeben. Mehrere Einsendungen von derselben Adresse werden disqualifiziert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Teilnehmen können nur Personen aus Deutschland. Mitarbeiter und Familienangehörige von Treffpunkt: Kritik, "Random House" und verbundenen Firmen sind von der Verlosung ausgeschlossen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Gewinnfrage:
In welcher Welt-Metropole unserer heutigen Zeit steht die Ankunft des "Einen Anderen" bevor, der das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse beeinflussen wird?


Unser Gewinnspiel ist inzwischen beendet. Jeweils einen Preis haben gewonnen:

K. Bermel, Troisdorf - A. Fick, Gera - L. Hehlert, Koblenz - A. Honikel, Dortmund - C. Knaus, Ehingen - M. Overbeck, München - L. Radloff, Stralsund - E. Robert, München - J. Roscher, Filderstadt - G. Thiele, Ortsmühle

Der Versand wurde veranlasst - Herzlichen Glückwunsch!

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei der "Random House Verlagsgruppe" für die Unterstützung und freundliche Zusammenarbeit bedanken!




Links:

Offizielle deutsche Webseite zum Film
Offizielle russische Webseite zum Film
Eintrag in der IMDb zum Film
Eintrag in der OFDb zum Film

Wächter der Nacht – Nochnoi Dozor
startet in Deutschland am 29.09.2005!

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