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Der Rosarote Panther

Special-Kategorie: Film  |   von Jens Adrian  |   Hinzugefügt am 19. März 2006
Genre: Komödie

Originaltitel: The Pink Panther
Laufzeit: 93 min.
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2005
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren

Regie: Shawn Levy
Musik: Christophe Beck, Henry Mancini (Thema)
Darsteller: Steve Martin, Kevin Kline, Beyoncé Knowles, Jean Reno, Emily Mortimer, Henry Czerny, William Abadie, Scott Adkins, Dexter Bell, Kristin Chenoweth


Kurzinhalt:
Nach dem Mord an dem bekannten Fußballtrainer Gluant wird auch noch dessen wertvoller Diamantring, der "Rosarote Panther" gestohlen und Inspektor Clouseau (Steve Martin) übernimmt den Fall. An seiner Seite stehen der Gendarm Ponton (Jean Reno) und die hilfsbereite Sekretärin Nicole (Emily Mortimer).
Bei seinen Recherchen wird Clouseau misstrauisch von Chefinspektor Dreyfus (Kevin Kline) beobachtet, der eigentlich darauf hofft, das Clouseau bei dieser Aufgabe scheitern wird. Doch Clouseau wäre nicht Clouseau, wenn es ihm nicht gelänge, durch alle Fettnäpfchen hindurch und am Chaos vorbei, Licht in das Dunkle dieses Kriminalfalles zu bringen. Dass er durch die Beschattung von Xania (Beyoncé Knowles), der Freundin des Opfers, gezwungen ist, nach New York zu fliegen, sieht Clouseau dabei eher als Herausforderung ...


Hintergrund & Produktion:
Mit seiner legendären Darbietung als Inspektor Clouseau stahl Peter Sellers in Der Rosarote Panther [1963] seinem Schauspielkollegen David Niven die Schau – und das, obgleich der Projekt eigentlich entwickelt wurde, um Niven zu fördern.
Seit mehr als einem Jahrzehnt dämmerte der beliebte Stoff, der nach Der Rosarote Panther noch in mehreren Fortsetzungen verarbeitet worden war, vor sich hin, denn ein Remake für das heutige Publikum hing wesentlich davon ab, einen Schauspieler zu finden, der es mit Peter Sellers aufnehmen konnte. Steve Martin erwies sich als die perfekte Wahl, denn seine intelligente, leicht absurde Komik und sein physischer Ausdruck kamen dem Vorbild Sellers sehr nahe.
Shawn Levy, Regisseur des neuen Rosarote Panther-Films, meint: "Die Person Clouseau ist eine Hommage an Stummfilm-Komiker wie Chaplin und Keaton. Wie von Blake Edwards und Peter Sellers erdacht, erinnert die Figur an Stummfilmkomödien, in denen der Humor eher physisch als verbal erarbeitet wurde. [...] Sein unglaubliches, einzigartiges Talent für Physical Comedy macht Steve Martin zur perfekten Besetzung für Clouseau."
Produzent Bob Simonds ergänzt: "Steve ist eine hochinteressante Kombination aus Verletzlichkeit und Selbstsicherheit. Er beherrscht die physische Komik, aber er ist gleichzeitig sehr gebildet. Er hat einen feinen Sinn für Humor und die Fähigkeit zu großartigen Pointen. Genauso wichtig ist, dass seine Comedy ironisch und klug ist – aber niemals bösartig."

"Was [bei der Vor-Produktion] langsam entstand, war eine Geschichte, die dem Original sehr nahe kam, aber gleichzeitig frisch, neu und auf Steves einzigartigen Humor zugeschnitten war", so Levy. "Nach ein paar Wochen beschlossen wir gemeinsam, dass ich den Film inszenieren würde."
"Als mir die Rolle erstmals angeboten wurde, lehnte ich ab. Ich fand nicht, dass sie zu mir passte", sagt Martin. "Aber ich dachte wieder und wieder darüber nach und versuchte, ein paar Szenen zu schreiben, um zu sehen, ob ich mich darin wiederfinden könnte und ob sie komisch wären. Trotzdem braucht man ein Publikum, um Humor zu testen und Shawn erwies sich als mein erster Zuschauer."

Levy und Martin waren sich darüber im Klaren, dass Blake Edwards' Filme mit Peter Sellers inzwischen als Klassiker gelten. "Wir versuchen nicht, mit dem Original zu konkurrieren oder ihn übertreffen zu wollen", so Levy. "Steve und ich hatten ordentlichen Respekt davor. Aber während wir die Geschichte verehrten, deren Erbe wir gerade antraten, versuchten wir uns an einer Neuinterpretation des Erfolgsstoffes. Wir hofften, eine zeitgemäße und eigenständige Version in der Tradition der Rosarote Panther-Erfolge, abzuliefern zu können."
Nach Levys und Martins ersten Gesprächen über Clouseau, beschlossen sie, alles was komisch war, ins Drehbuch aufzunehmen und falls sie es beide nach einem Monat immer noch komisch fanden, es im Skript zu belassen. "Wenn wir einen weiteren Monat später immer noch darüber lachen konnten, haben wir es gedreht", so Levy, "und wenn wir es in der Post-Produktion immer noch komisch fanden, blieb es endgültig im Film."
Martin schätzt Levys Fähigkeit, am Set eine Atmosphäre zu verbreiten, die komische Ideen befördert. "Shawn und ich haben eine sehr ähnliche Vorstellung von Comedy und eine solche Verbindung ist selten. Wir können spontan entscheiden, was komisch ist, und was man probieren sollte und was nicht. Es gab nie Diskussionen. Wir waren immer der gleichen Meinung. Aus meinen anderen Filmen habe ich gelernt, dass es oftmals die spontanen Einfälle sind, die im Film am komischsten sind."

Levy und Martin waren sich auch darüber einig, einen weiteren erstklassigen Komödianten für das Projekt zu engagieren, der Clouseaus aufgeblasenen, intriganten Boss Dreyfus spielen würde – die Wahl fiel auf Kevin Kline. "Kevins Werk spricht für sich selbst", sagt Levy über den Schauspieler, der mit einem Oscar für seine brillante, urkomische Rolle in Ein Fisch namens Wanda [1988] geehrt worden war. "Er unterscheidet sich in der Arbeit vollkommen von Steve, aber sie sind seit 20 Jahren eng befreundet. Ihm gefiel unser neuer Zugang zum Stoff und er wollte dabei sein. Für uns musste der Darsteller des Dreyfus Comedy im Blut haben, das Timing beherrschen und zwischen Szenen, in denen er komisch sein sollte, und anderen, in denen er sich zurück nehmen musste, zu nuancieren verstehen. Kevin verstand sofort, wann er komisch zu sein hatte und wann er ruhiger agieren musste, um Clouseau einfach absurd wirken zu lassen."
Kline meint dazu: "Shawn Levy erlaubte mir, an den ersten Drehtagen mit verschiedenen Stufen von Irrsinn zu experimentieren, bis wir ein Level gefunden hatten, der sich richtig anfühlte für diesen Film. Und mitunter ließ er Steve und mir auch die Möglichkeit, zu improvisieren."
Kline betont, er habe die Chance, wieder mit Martin arbeiten zu können, sehr genossen, denn ihr einziger gemeinsamer Film war der deutlich seriösere Grand Canyon – Im Herzen der Stadt [1991]. "Wir hatten nie die Gelegenheit, zusammen in einer Komödie zu spielen, also ließ ich mir diese Chance nicht entgehen. Unnötig zu betonen, dass mir die Arbeit mindestens so viel Spaß gemacht hat, wie ich es mir vorgestellt hatte."
Martin und Kline bewegten sich wie in einem Slapstick-Tanz durch den ganzen Film und besonders Kline fand Geschmack an der physischen Comedy. "Ich bin mit Charlie Chaplin, den Marx Brothers und W.C. Fields groß geworden, und habe immer auf eine Gelegenheit gewartet, mehr komödiantischen Körpereinsatz bringen zu dürfen", sagt Kline. "Das gibt mir die seltene Chance, meine eigenen Stunts machen zu dürfen. Produzenten haben nichts dagegen, mein Leben aufs Spiel zu setzen, solange es einen Lacher bringt."

Aber selbst die erfahrensten Schauspieler wurden mitunter Opfer der Martinschen Comedy-Genialität. "Viele meiner Szenen spielte ich gemeinsam mit Steve und es war wirklich schwierig, ernst zu bleiben, weil er so mitreißend komisch war und ich nie wusste, was er als nächstes vorhatte", bekennt Beyoncé Knowles. "Wir drehten eine Szene im Waldorf-Astoria in New York, das Clouseau praktisch zerstört – mit einem Drink namens 'Flaming Mojito'. Meine Rolle schrieb vor, dass ich sehr romantisch und sexy mit Clouseau umzugehen hatte, aber er trank diesen 'Flaming Mojito'. Steves Ausdruck und seine Posen waren so hysterisch, dass ich mir immer wieder sagen musste: 'Sei sexy. Bitte, versuch sexy zu sein', während ich eigentlich nur lachen wollte."
Über die Komik hinaus, so Beyoncé, stattete Martin seinen Clouseau mit einer gehörigen Portion Gefühl aus. "Steve sorgte dafür, dass man Clouseau liebt, obwohl er komisch und albern ist, denn tief im Innern ist er ehrlich, sensibel und liebevoll." Die Schauspielerin freute sich, wieder mit Regisseur Levy zusammen zu arbeiten, der für den Disney Channel die erfolgreiche TV-Serie The Famous Jett Jackson [1998-2001] geschrieben und inszeniert hatte, in der sie eine Rolle bekleidete. "Ich war 16 oder 17, ich stand zu ersten Mal vor der Kamera und war schrecklich aufgeregt, aber er schaffte es, mich ganz entspannt sein zu lassen. Ich wusste nicht, dass er der Regisseur von Der Rosarote Panther sein würde und als ich davon hörte, dachte ich: 'Das sollte so kommen. Das ist so eine Art Wiedervereinigung.'"
Die Dreharbeiten waren gekennzeichnet von Levys schneller Arbeitsweise. "Jeder, der zum ersten Mal an meinen Set kommt – egal ob Schauspieler oder Teammitglied – erlebt ein persönliches Trauma, wenn er feststellt, mit welchem Tempo ich mich bewege", so Levy. "Ich habe es noch nicht erlebt, dass eine Szene komischer wird, wenn man sie zwei oder drei Tage lang dreht. Steve genoss das flotte Tempo. Er wusste, was ich wollte, er wollte es mir geben, und dann, wenn er fertig war, wollte er weitermachen. Manche Regisseure glauben an 40 Takes und vielleicht ist das für sie auch richtig. Ich versuche, meine ganze Energie in meine Filme zu legen und Dinge voranzubringen, den Schwung und den Enthusiasmus zu nutzen, mit dem ich zur Arbeit komme. Ich denke, meine Filme spiegeln diese Energie wider." Und das gefiel Beyoncé bestens, da sie den Film zwischen Konzertauftritte, Sponsorentätigkeiten und das neue Destiny's Child-Album einschieben musste. "Ich hatte eigentlich nur einen Monat frei, weil Destiny's Child zurück ins Studio ging und ich mich entscheiden musste, ob ich einen Film oder Urlaub machen wollte. Als mir Der Rosarote Panther angeboten wurde, dachte ich, 'Steve Martin, Kevin Kline – das ist keine Arbeit, das ist ein Sommerurlaub, ein Abenteuer, bei dem ich viel lernen kann."

Xania ist eine neue Pink Panther-Figur, ebenso wie der gestandene Polizist und Clouseau-Vertraute Gilbert Ponton, gespielt vom französischen Schauspiel-Star Jean Reno. "Die Figur Ponton gab es schon, als Steve und ich zu dem Projekt stießen", sagt Levy. "Uns gefiel die Idee, dass Clouseau einen Partner haben sollte, einen, der ein 'bad guy' ist, weil er für Dreyfus arbeitet – aber große Loyalität zu Clouseau aufbaut. Ponton ist eine unglaublich liebenswerte und sympathische Figur, der mithilft, Clouseaus Verrücktheit zu erden. Die Rolle war nicht leicht zu besetzen, denn wir brauchten jemanden, an dem Steve sich abarbeiten konnte. Aber nach dem Treffen mit Reno in Paris wusste ich, dass es keine Alternative gab. Er hatte diese Direktheit und Standhaftigkeit, die die Figur Ponton ausmacht."
Während amerikanische Zuschauer Reno hauptsächlich in Filmen wie Léon - Der Profi [1994], Mission: Impossible [1996] oder Ronin [1998] gesehen haben, kennt man ihn in Europa auch aus erfolgreichen Komödien wie Die Besucher [1993]. Demnächst wird man ihn auch in The Da Vinci Code – Sakrileg [2006] sehen können. Als die Dreharbeiten begannen, erkannte Levy die komödiantischen Seiten seines französischen Stars – ein weiterer Beweis, dass er die richtige Wahl getroffen hatte. "Jean ist auf eher leise Art komisch", sagt der Regisseur. "Er weiß, dass er nur wenig tun muss und trotzdem auf der Leinwand präsent ist. Man muss schon ein sehr selbstsicherer Schauspieler sein, um so wenig zu tun und so eine Wirkung zu erzeugen."
Reno mag unterschiedliche Genres. "Ich liebe die Veränderung. Das ist meine Aufgabe als Schauspieler", sagt er. "Komödie ist für mich persönlich eine willkommene Abwechslung, weil jeder am Set lächelt und versucht, andere zum Lachen zu bringen. Das macht sehr viel Spaß. Für die Figur Ponton ging es mir nicht darum, Clouseau zu imitieren oder mit ihm zu konkurrieren, sondern etwas zu ergänzen, das hoffentlich komisch ist." Obwohl Ponton eine neue Figur ist, gibt es Gemeinsamkeiten in seinem Verhältnis zu Clouseau und dem seines Dieners Kato in den früheren Filmen, erklärt Levy. "Wir waren uns nicht sicher, ob das heute funktionieren würde – nicht nur wegen der 'political incorrectness', im Jahr 2005 einen asiatischen Diener zu haben, sondern weil das, was zu Peter Sellers hervorragend passte, nicht notwendigerweise zu Steve Martin passen musste. Außerdem wollte ich etwas Neues ausprobieren. Wir blieben dabei, dass Clouseau Ponton unerwartet attackiert, aber unsere Pointe ist, dass Clouseau niemals einen Treffer landet. Diese Kämpfe sind vorbei, bevor sie begonnen haben, weil Clouseau nicht die geringste Ahnung von Kampfkunst hat. Der einzige Treffer, den Clouseau bei Ponton landet, ist denn auch einer der prägnantesten Momente des Films. Das Verhältnis Clouseau-Ponton ist komisch aber es ist gleichzeitig eine wirkliche Freundschaft. Als Clouseau an seinem Tiefpunkt in diesem Film angelangt ist, ist Ponton der Einzige, der zu ihm steht."

Musik wurde zu einem wichtigen Instrument während der Produktion des Films. Zwischen einzelnen Takes spielte Levy stets Henry Mancinis berühmtes Pink Panther-Thema. "Ich setzte den Song zur Inspiration und Motivation ein und weil es eines der brillantesten und unvergesslichsten musikalischen Themen der Filmgeschichte ist und genau den richtigen Ton vorgibt. Der Song ist schick, cool, intelligent, ein klein wenig ironisch und, vor allem, verspielt. Es hat immer unsere Laune verbessert, egal, was wir gerade machten." Normalerweise legte Levy eine CD in einen portablen Player am Set. Wenn keiner da war, benutzte er den Klingelton seines Handys und wenn das alles nicht da war, trug er den Song persönlich vor.
Der Rosarote Panther ist Levys vierte Zusammenarbeit mit Chefkameramann Jonathan Brown, der die Bildästhetik des Films als eine Kombination aus internationalem Actionfilm und Komödie versteht. "Ich meine damit, dass in der Regel Komödien heller ausgeleuchtet sind, als dramatische Filme. Wir haben uns bemüht, ein emotionaleres, dramatischeres Licht zu setzen. Wir hielten die Einstellungen so offen, dass Steve genug Raum für seine physische Comedy blieb, aber oft arbeiteten wir, als ob wir sowohl einen Actionfilm, als auch eine Komödie drehen würden", sagt Jonathan Brown.
Da viele der Sets von Produktionsdesignerin Lilly Kilvert in neutralen oder dunklen Farbtönen gestaltet waren, um dem Look der Fassaden und Innenräume in Paris zu entsprechen, hat Browns Auswahl von Licht und Filtern wesentlich die Farben des Films beeinflusst. Um bei der freundlicheren Version der Realität zu bleiben, die Levy für Clouseaus Welt vorschwebte, waren die meisten Filter soft und hatten warme Farbtöne. "Jonathan und ich landeten schließlich bei der Idee, dass das Licht immer sehr sanft sein sollte – und nie den grellen, kalten Schein natürlichen Lichts haben sollte", sagt Levy. "Ging es um natürliches Licht, das durch ein Fenster fällt, wurde es durch Vorhänge gedimmt. Es gab eine gewisse Farbsättigung mit gelben, orangen, ocker und goldenen Tönen, so dass das Licht und der Farbton der Bilder immer ein klein wenig schöner sind, als im wirklichen Leben."
Levy und Brown vertrauten wesentlich auf klassische Einstellungen, die sie mitunter durch außergewöhnliche Blickwinkel konterkarierten. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass aus dem Weg gehen das Beste ist, was ein Regisseur tun kann, solange die Schauspieler und das Drehbuch gut sind", so Levy. "Manchmal inszenierten Jonathan und ich eine Einstellung, die sich selbst erklärte, aber viel häufiger überließen wir Steve und dem Drehbuch die Hauptarbeit. Jedes Drehbuch gibt Hinweise auf den visuellen Stil des Films und dieses war besonders eigenartig und komisch. So ergaben sich häufig überraschende Symmetrien. Solche Bilder sind normalerweise nichts für meinen Geschmack, aber ausgehend von der Komik des Scripts, war eine gewisse Eigenart der Bildkomposition angemessen. Die Gestaltung war etwas weniger konventionell, als in meinen früheren Filmen. Es gibt viele Szenen, in denen man Clouseau mitten in einer Weitwinkel-Einstellung sieht. An anderen Stellen des Films sind 2/3 der Kompositionen leer und man sieht Clouseau ganz am Rand des Bildes. Wir haben die Komposition bewusst aus dem Gleichgewicht gebracht, weil Clouseau eine absurde Figur ist und die Bilder haben einen Anflug davon." Simonds ergänzt, der Film zeige einen sehr genau geplanten Umgang mit Räumlichkeit. "Tiefenschärfe war uns sehr wichtig. Wenn im Vordergrund Action stattfand, blieb dennoch Raum für szenische Atmosphäre. Auf die Zuschauer wirkt dies sehr positiv."
Wie Kilvert arbeitete auch Brown mit einem internationalen Kamera-Team. Aber er hatte kaum Gelegenheit, vor dem Beginn der Dreharbeiten in Paris oder Prag mit den Leuten zu proben. Doch er nahm immer einige ausgewählte Mitarbeiter mit und gegen Ende des Drehs verfügte er über ein polyglottes Team amerikanischer, französischer und tschechischer Kameraleute, Elektriker und Kamerabühnenleute. "Die Internationalität der Crew und die unterschiedlichen Arbeitsstile interessierten mich sehr bei diesem Projekt", sagt Brown. "Es war eine merkwürdige Mischung von Leuten und Persönlichkeiten, die alle ihre eigene Art zu arbeiten hatten. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht darin, die schwierige Balance zwischen Kreativität und gemeinsamer Effektivität zu halten und Enthusiasmus im Team zu wecken. Mit dieser sehr wenig homogenen Gruppe von Menschen, wurde dieser Aspekt meiner Arbeit noch bedeutender. Wir hatten das große Glück, eine Menge hervorragender Leute in all diesen Ländern zu engagieren. Sie wuchsen alle unglaublich mit dieser Aufgabe."

Jedes neue Team musste sich Levys extremer Energie und seinem ungewöhnlichen Tempo anpassen. Brown wusste glücklicherweise nach vier gemeinsamen Filmen mit diesen Bedingungen umzugehen – sowohl künstlerisch, als auch unter Aspekten der Produktion wie der Produktivität.
"Shawn liebt es, die Energie zu nutzen, die aus kontrolliertem Chaos entsteht", meint Brown. "Das Tempo durchzuhalten bedeutete, das Pensum, für das wir normalerweise 70 Tagen brauchen, in 49 abzudrehen. In vieler Hinsicht war das der anstrengendste Teil des Jobs. Nur durch intensives Location-Scouting, durch einen genialen Drehplan und detaillierte Storyboards, waren wir in der Lage, den Film präzise und flexibel vorzubereiten. Das war die Vorbedingung, um an jedem beliebigen Tag genug Zeit zu haben, all die Comedy-Performances, Gags, Stunts und Inserts aufzunehmen. Schlussendlich hatte Shawn durch die gute Vorbereitung mehr Zeit für die Schauspieler und konnte entspannt alle Szenen drehen."
Die Original-Der Rosarote Panther-Filme waren berühmt für ihre exotischen europäischen Drehorte. Um dieser Tradition treu zu bleiben, drehte Levy an beeindruckenden französischen Motiven, vom malerischen, kleinen Place Dauphine auf der Île de la Cité, bis zum erhabenen, 400 Jahre alten Chateau Voisins am Rand der französischen Hauptstadt. Für diese Bilder bevorzugte Chefkameramann Brown elegante, natürlich wirkende Einstellungen mit wenig technischem Aufwand und verließ sich ganz auf die Schönheit dieser französischen Motive. Diese Locations waren laut Produzent Simonds entscheidend, um die Größenordnung zu vermitteln, die die Filmemacher sich vorstellten. "Es mag merkwürdig klingen, aber wir wollten, dass Der Rosarote Panther ein Comedy-Event wird. Für uns sollte der Film ein großer Augenschmaus sein. Er durfte nicht aussehen, als ob er auf einem Hinterhof entstanden wäre. Das Original aus dem Jahr 1963 hatte all diese interessanten, klug ausgewählten Schauplätze und dem wollten wir natürlich entsprechen. Das Locationscouting hatte für uns eine besondere Bedeutung, denn wir wollten nicht nur die besten Drehorte für die Geschichte und die Hauptfigur finden, sondern Motive, die eindrucksvoll und optisch spektakulär waren."
Da Clouseau, der sich mitunter als Tourist verkleidet, über den Atlantik reist, kam auch noch New York dazu. "New York passte gut zur Sensibilität des Drehbuchs, also wollte ich auch frische und außergewöhnliche Schauplätze zeigen", sagt Levy. "Die Idee, dass Clouseau, dieser Franzose von Kopf bis Fuß, am Times Square steht und ein Baseball-Cap mit dem 'I Love New York'-Logo trägt, war einigermaßen schräg, unpassend und daher ziemlich komisch." Ähnlich schräg und lustig – und definitiv einzigartig – ist das Auto, das Clouseau fährt, ein winziger rot-grauer Smart. Der Smart, das Produkt einer Firmen-Ehe von Swatch und Mercedes, ist in Europa weit verbreitet. Er ist bekannt für seine Sicherheitsausstattung und seinen geringen Kraftstoffverbrauch. "Wir hatten eigentlich an ein anderes Auto gedacht, aber bei einer Motivsuche in Paris sahen wir überall diese Smarts. Wir fanden sie witzig, niedlich und ein wenig absurd, genau wie Clouseau. So wurde es sein Auto", erzählt Levy.
Der Regisseur ging sehr kreativ mit den sorgfältig ausgesuchten Motiven um – eine Fußgängerbrücke über die Seine diente als Schauplatz für eine Unterhaltung zwischen Ponton und Clouseau und zeigte gleichzeitig ein Postkarten-Panorama von Paris. Die Kathedrale von Notre Dame ist der Hintergrund für einen Stunt auf einer anderen Brücke. Die vielleicht einzigartigste und atemberaubendste Aussicht hatten Team und Ensemble als sie die wichtige Nachtszene drehten, in der Clouseau den Bösewicht über ein Pariser Dach jagt. Die Filmemacher drehten auf dem Dach des Museé Galleria und blickten auf einen berühmten Nachbarn auf der anderen Seite des Flusses – den leuchtenden Eiffelturm. In New York profitierte der Film sehr von der Architektur des Waldorf Astoria- Hotels. Xanias tapferer Versuch, Clouseau zu verführen, fand in einer ihrer Suiten statt, einem der spektakulärsten Räume des Hotels, den Kilvert mit enormen Kübeln voller köstlich duftender, lila und weißer Pfingstrosen und Rosen sowie mit femininen, mit Kissen und Polstern überladenen Couchen dekorierte. Im Zuge einer übertriebenen Überwachungsmaßname schraubt Clouseau den riesigen, mehrstöckigen Kron-leuchter los, der in der Waldorf-Lobby hängt, und daraufhin schnurstracks zu Boden geht. Erstaunlicherweise erlaubte das Hotel der Produktion, den 90 Jahre alten Lüster zu bewegen, so dass die Special-Effects-Verantwortlichen eine Kopie anfertigen konnten; dieses Plagiat ließen sie dann im Studio vor einem Green-Screen zerschellen.
Von Paris zog die Karawane für drei Tage weiter nach Prag, um dort die wichtigen Fußball-Szenen zu drehen. Vor den Toren Prags, in einem Stadion in der kleinen Stadt Teplice, spielten 12.000 tschechische Komparsen die Fans der französischen, respektive der chinesischen Fußballmannschaft. Ein lokaler Regieassistent erläuterte den Massen die Szenen per Megaphon und deren Enthusiasmus war durch nichts zu bremsen, auch nicht nach drei Tagen pausenloser Dreharbeiten. Oftmals begannen die "Fans" spontan mit der La Ola-Welle und wollten gar nicht wieder aufhören, obwohl es keinen wirklichen Grund dafür gab. Am Abend jedes Drehtages verloste die Produktion einen Smart, um den Komparsen-Massen für ihre Geduld und ihren Enthusiasmus zu danken. Wie seine Vorgänger, zeigt auch Levys Der Rosarote Panther beeindruckende Stunts, herrliche Motive, heftige Bauchlandungen und ein internationales Ensemble. Wie bei den vorherigen Verfilmungen, dreht sich alles um den ungeschickt-komischen Inspektor Clouseau, der es auf seine ganz eigenartige Weise schafft, Fälle zu lösen und das Publikum zu unterhalten.
"Ich lernte die Rosarote Panther-Filme als Kind kennen und ich erinnere mich, dass ich viel gelacht habe", erzählt Levy. "Damals habe ich nicht darüber nachgedacht, aber inzwischen ist mir klar, dass ich sie deshalb so komisch fand, weil es in ihrem Zentrum eine Figur gab, die einnehmend ist – jemand über den und mit dem man lachen kann. Als ich die Filme jetzt alle wieder sah, bevor ich diesen Film machte, waren es die Figur Clouseau und Peter Sellers' Darstellung, kombiniert mit Blake Edwards' Gefühl für Timing und Rhythmus, die diese Filme so bezaubernd machten. Edwards wusste genau, wie er seinen Star noch größer machen konnte. Er hatte einen Weg gefunden, wirklich das Beste aus seinem Schauspieler, seinem Clouseau, heraus zu holen. Ich habe meinen Clouseau und der ist Steve Martin. Und ich hoffe, dass ich den Film und meinen Stil als Regisseur meinem Star auf den Leib geschneidert habe. Und vielleicht hatte ich das Glück, die besonderen Fähigkeiten meines Clouseau heraus zu arbeiten, wie es Blake Edwards mit seinem gelang."


Die Darsteller:

Steve Martin (Inspektor Clouseau, Drehbuch)
Als Schauspieler, Comedian, Autor, Bühnenschriftsteller und Produzent deckt Steve Martin ein breites Repertoire in Hollywood ab. 2003 spielte er gemeinsam mit Queen Latifah eine Hauptrolle in der Erfolgskomödie Haus über Kopf [2003], die mehr als 130 Millionen Dollar eingespielt hat. Die romantische Komödie Shopgirl [2005] mit Claire Danes und Jason Schwartzman basiert auf Martins gleichnamigem Roman-Bestseller und basiert auf seinem Skript – auch dort spielte er die Hauptrolle.
Martin war zweimal Gastgeber der Oscar Verleihung, und wurde im Zuge dessen für einen Emmy Award nominiert. Geboren in Waco, Texas, wuchs Steve Martin im Süden Kaliforniens auf. In den späten 1960er Jahren begann er für das Fernsehen zu schreiben und gewann einen Emmy Award für seine Arbeit an der erfolgreichen Serie The Smothers Brothers Comedy Hour. Bald darauf begann er als Stand Up-Comedian in Clubs und im Fernsehen zu arbeiten. Bereits Martins erstes Filmprojekt, The Absent-Minded Waiter [1977], ein von ihm geschriebener Kurzfilm, in dem er die Hauptrolle spielte, wurde 1977 für den Academy Award nominiert. 1979 begann er seine Spielfilmkarriere als Ko-Autor und Hauptdarsteller von Carl Reiners Reichtum ist keine Schande [1979]. 1981 spielte er gegenüber Bernadette Peters eine Hauptrolle in Herbert Ross' bitter-süßer Musical-Comedy Tanz in den Wolken. Es folgte Erfolge wie Tote tragen keine Karos [1982] und Der Mann mit den zwei Gehirnen [1983]). Seine weitere Filmografie umfasst Werke wie Vater der Braut [1991] und Bowfingers große Nummer [1999].
Martin wurde Harvard University's Hasty Pudding Theatricals 1988 Man of the Year und nahm die Auszeichnung auf dem Campus in Cambridge, Massachusetts, persönlich entgegen. 1996 wurde er mit einer Retrospektive seines Werkes vom American Film Institute beim U.S. Comedy Arts Festival geehrt und erhielt einen Lifetime Achievement Award. Nach dem Erfolg seines ersten Romans Shopgirl, erreichte auch sein zweiter, The Pleasure of My Company die amerikanischen Bestsellerlisten. Mit Pure Drivel hat er einen dritten Bestseller gelandet – eine Sammlung komischer Kurzgeschichten. Häufig sind Texte von ihm in The New Yorker und The New York Times zu lesen. Steve Martin lebt in New York City und Los Angeles.

Kevin Kline (Dreyfus)
Neben seinem Oscar von 1988 für seine darstellerische Leistung Ein Fisch namens Wanda wurde Kline für Golden Globe Awards für seine Rollen in Sophies Entscheidung [1982], Dave [1993], In & Out – Rosa wie die Liebe [1997], Lieblingsfeinde – Eine Seifenoper [1991] und De-Lovely [2004].
Nach seinem hochgelobten Debüt in Alan Pakulas Adaption des William Styron-Romans Sophies Entscheidung ging Kline eine langwährende, kreative Beziehung mit dem Autor und Regisseur Lawrence Kasdan ein. Zu ihren gemeinsamen Filmen gehört die wegweisende Ensemble-Komödie Der große Frust [1983], gefolgt von dem Western Silverado [1985], die schräge Komödie Ich liebe Dich zu Tode [1990], das Drama Grand Canyon – Im Herzen der Stadt und die romantische Komödie French Kiss [1995]. Zu Klines weiteren Film-Credits gehören Schrei nach Freiheit [1987], Der Eissturm [1997] und Ein Sommernachtstraum [1999]. Kürzlich erhielt er einen Drama Desk Award für seinen Falstaff in der Lincoln Center Theater-Produktion von Henry IV. Kevin Kline ist der erste amerikanische Schauspieler, der mit dem Sir John Gielgud Golden Quill Award ausgezeichnet wurde. Vor einiger Zeit wurde er in die Theater Hall of Fame aufgenommen.

Jean Reno (Gilbert Ponton)
Er ist einer der beliebtesten französischen Schauspieler, der sich in Amerika schnell wachsender Popularität erfreuen durfte, seit er Hauptrollen in Box Office-Erfolgen wie Brian DePalmas Mission: Impossible, in Roland Emmerichs Godzilla [1998] und Luc Bessons Léon – Der Profi oder John Frankenheimers Ronin spielte. Vor einigen Jahren berührte Reno die Zuschauer mit seinem sensiblen Porträt eines verliebten Star-Kochs, der Juliette Binoche in Jet Lag oder Wo die Liebe hinfliegt [2002] aus dem Gleichgewicht bringt. Auch in der Bestseller-Roman-Verfilmung von Jean-Christophe Grange, Die purpurnen Flüsse [2000] bekleidet Reno die Hauptrolle. Er ist einer der beliebtesten und angesehensten Schauspieler Frankreichs und wurde in Casablanca als Sohn spanischer Eltern geboren. Seinen Traum, Schauspieler zu werden, erfüllte er sich, nachdem er in Deutschland seinen Militärdienst geleistet hatte. Er ließ sich in Paris nieder und schloss sich einer reisenden Theatertruppe um Direktor Didier Flamand an, mit der er das ganze Land bereiste. Sein Kinodebüt hatte er in dem französischen Film Die Liebe einer Frau [1979] von Costa Gavras. Reno, der fließend Spanisch, Französisch, Italienisch, Englisch und Japanisch spricht, lebt abwechselnd in Südfrankreich, auf Korsika, in New York und Los Angeles.

Beyoncé Knowles (Xania)
Beyoncé Knowles ist ein Gründungsmitglied von Destiny's Child, einer der erfolgreichsten weiblichen Popgruppen aller Zeiten. Sie wurde am 4. September 1981 in Houston, Texas, geboren und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter Grammy Awards, American Music Awards, World Music Awards und den begehrten NAACP Image Award. Als sie 2001 den ASCAP Pop Songwriter of the Year Award gewann, war sie die erste afro-amerikanische Frau – und die zweite Frau überhaupt – der diese Ehre zuteil wurde. Knowles' Karriere als Schauspielerin begann 2001 mit der Hauptrolle in dem MTV-Film Carmen: A Hip Hopera. 2002 zeigte sie ihr großes komödiantisches Talent als Foxxy Cleopatra in Austin Powers in Goldständer [2002] mit Mike Myers. Dieses Jahr wird sie mit Jamie Foxx und Eddie Murphy in Dreamgirls [2006] zu sehen sein, einer Leinwandversion des erfolgreichen Broadway-Musicals.
Mit ihren fünf Grammys stellte Knowles den Rekord von Lauryn Hill für die meisten Grammys ein, die in einem Jahr von einem weiblichen Künstler gewonnen wurden. Zuvor war der Rekord bereits von Alicia Keys und Norah Jones eingestellt worden. Knowles ist als Songwriterin, Produzentin und Sängerin an dem letzten Destiny's Child-Album "Destiny Fulfilled" beteiligt, das Ende 2004 veröffentlicht wurde.

Emily Mortimer (Nicole)
Ihren Durchbruch hatte Emily Mortimer in dem von der Kritik gelobten Film Lovely & Amazing [2001], der ihr einen Independent Spirit Award einbrachte. Zuletzt konnte man Mortimer in Lieber Frankie [2004] sehen. Derzeit ist sie in Woody Allens hochgelobtem Match Point [2005] zu bewundern, dem ersten Allen-Film, der ausschließlich in England gedreht wurde und in dem sie gemeinsam mit Scarlett Johansson und Jonathan Rhys Meyers vor der Kamera stand. Weitere Hauptrollen spielte sie in Notting Hill [1999], Elizabeth [1998], Scream 3 [2000] und The Kid – Image ist alles [2000]. Demnächst wird sie in Snow Angels [2006] (mit Sam Rockwell und Amanda Peet), sowie in Who Killed Norma Barnes [2006] mit Ralph Fiennes zu sehen sein.
Mortimer wurde in London als Tochter des berühmten Schriftstellers John Mortimer geboren. Sie besuchte die renommierte St. Paul's Girls' School in Barnes, London. Danach studierte sie von 1990 bis 1994 Englisch und Russisch am Lincoln College in Oxford. Sie ist mit dem Schauspieler Alessandro Nivola verheiratet, 2003 wurde ihr erstes Kind geboren.


Hinter der Kamera:

Shawn Levy (Regisseur)
Shawn Levy war Ausführender Produzent und führte Regie bei dem Fernsehpiloten Pepper Dennis [seit 2006] mit Rebecca Romjin in der Hauptrolle. Davor hatte Levy die Regie für den Weihnachts-Blockbuster-Hit Im Dutzend billiger [2003] übernommen. Im Jahr 2002 übernahm Shawn Levy die Regie für die Familienkomödie Lügen haben lange Beine [1996] mit Frankie Muniz, Paul Giamatti und Amanda Bynes.
Mit Zwanzig machte Levy seinen Abschluss am Drama Department der Yale University und studierte danach Film an der USC. Dort produzierte er seinen Kurzfilm Broken Record, bei dem er auch Regie führte. Dieser Film gewann die Goldmedaille beim Chicago Film Festival und wurde der Directors Guild of America vorgeführt. Nach der positiven Resonanz auf seinen Studentenfilm war Shawn die nächsten Jahre beim Fernsehen als Regisseur, Autor und Ausführender Produzent tätig. Alle Pilotfilme an denen Shawn mitwirkte wie The Famous Jett Jackson, So Weird, In a Heartball, (alle für Disney Channel) und Caitlin's Way (Nickelodeon) erreichten Serienformat. Levy blieb zwei Jahre als Ausführender Produzent bei The Famous Jett Jackson, schrieb das Drehbuch für einige Folgen und führte bei einigen Episoden Regie. Kürzlich übernahm er die Regie und fungierte auch als Produzent bei dem mit Preisen bedachten Fernsehfilm Jett Jackson: The Movie".

Jonathan Brown (Kamera)
Der Cinematograph Johnathan Brown hat alle Shawn Levy Filme fotografiert; zuletzt war er als Kameramann bei Die Familie Stone – verloben verboten! [2005], mit Sarah Jessica Parker und Diane Keaton tätig. Brown war der Second Unit Kameramann bei Die vier Federn [2002] und arbeitete unter anderem mit an den Filmen Der Musterschüler [1999], Zivilprozeß [1998] und Gattaca [1997].

George Folsey, Jr.; Brad E. Wilhite (Schnitt)
George Folsey Jr. ist der Sohn des erst kürzlich verstorbenen Kameramanns George Folsey, der während seiner Karriere vierzehn Oscar-Nominierungen erhielt. Nach seinem Abschluss am Pomona College arbeitete Folsey Jr. als Cutter beim Fernsehsender KABC in Los Angeles und gründete eine Firma, die alle Filmsegmente der TV-Serie Laugh-In drehte und dafür auch den Schnitt besorgte. Er arbeitete mit an Michael Jacksons Video Thriller, an Bulletproof – Kugelsicher [1996] und auch Im Dutzend billiger, Basic [2003] mit John Travolta und Samuel L. Jackson. George Folsey Jr. ist Mitglied der Directors Guild of America und Geschäftsführer der Firma Paulist Productions.
Brad E. Wilhite arbeitete als Cutter-Assistent mit an Kyle Coopers High-School-Drama New Port South [2001] mit Todd Field in der Hauptrolle und war in gleicher Funktion bei den Filmen Jack Frost [1998] und Sechs Tage, sieben Nächte [1998] tätig. Während seiner Lehrzeit als Cutter wirkte er an Space Jam [1996] mit Michael Jordan, Theresa Randle, Larry Bird, Bill Murray und verschiedenen berühmten Warner Bros. Cartoon-Figuren mit und arbeitete unter der Regie von Daniel Taplitz an Alles Unheil kommt von oben [1997] mit Aidan Quinn, Courtney Cox und Anthony LaPaglia. Wilhite besorgte den Schnitt Visual Effects bei Cats and Dogs – Wie Hund und Katze [2001] und war auch an Basic und Im Dutzend billiger beteiligt.

Christophe Beck (Musik)
Der Komponist Christophe Beck hat für viele Filme ganz unterschiedlicher Genres die Musik geschrieben, von Teenagerkomödien wie Girls United [2000] bis hin zur Adaption des Bestsellers Unter der Sonne der Toskana [2003]. Zu seinen letzten Filmen gehören Shawn Levys Im Dutzend billiger, New York Taxi [2004] und Elektra [2004]. Er komponierte für Michael Douglas' Thriller-Drama The Sentinel [2006] den Score und erhielt einen Emmy für Outstanding Music Composition für seine Arbeit an der TV-Serie Buffy - Im Bann der Dämonen [1997-2003].
Der in Montreal geboren Beck interessierte sich schon sehr früh für Musik und hatte bereits im Alter von fünf Jahren Klavierunterricht. Als er elf Jahre alt war schrieb er Musik für seine Band, Chris and the Cupcakes. Während der High-School studierte er Flöte, Saxophon, Trombone und Schlagzeug und spielte in mehreren Rock-Bands. In Yale setzte Beck seine musikalischen Studien fort, doch während dieser Zeit wurde ihm klar, dass sein Talent Musik zu komponieren größer war, als seine Fähigkeiten Musik zu machen. Er schrieb mit seinem Bruder Jason (der auch bekannt ist als Chilly Gonzales, ein in Berlin ansässiger Hip-Hop-Künstler) zwei Musicals und die Oper The Tell-Tale Heart, die auf den Kurzgeschichten Edgar Allen Poes basiert.
Nach seinem Abschluss in Yale im Jahr 1992 ging Beck nach Los Angeles, wo er am Filmmusik-Programm an der renommierten USC teilnahm und mit Jerry Goldsmith studierte. Eine persönliche Empfehlung von Buddy Baker, dem Chef der USC Musik-Abteilung, führte zu einem ersten Auftrag für die kanadische TV-Serie White Fang [1993]. Kurz danach erhielt Christophe Beck das Angebot, die Musik für Buffy zu schreiben.


Trailer:
Deutscher Trailer
Englische Trailer (bei Apple.com – inklusive HD-Version)


Special:
Diebstahl des Rosaroten Panthers in Magdeburg

Unglaublich aber wahr. Das Phantom hat zugeschlagen. Wie das CinemaxX in Magdeburg jetzt mitteilte, wurde am 1. Februar 2006 der legendäre Diamant Der Rosarote Panther aus dem Dekorationskasten im Kinofoyer zum gleichnamigen Film gestohlen.
"Es passierte abends während eines großen Besucherandrangs. Durch die professionelle Wiederherrichtung der Schutzscheibe blieb das Verbrechen zunächst unbemerkt … Ich selbst entdeckte den Verlust des Diamanten am anderen morgen bei Betreten der Eingangshalle", äußerte sich Theaterleiter Holger Finck zum Tathergang.

Twentieth Century Fox hat zur Lösung des Falls bereits die Mithilfe von Inspektor Clouseau aus Frankreich angefordert.

Bedauerlicherweise müssen Inspektor Clouseau alias Steve Martin und sein Partner Ponton (Jean Reno) ihre Reise nach Deutschland auf Ende Februar vertagen, da sie sich zurzeit im Ausland aufhalten und die Weltpremiere des Kinofilms Der Rosarote Panther in New York unter ihrer persönlichen Obhut steht. Allerdings verriet uns Clouseau am Telefon noch einen wichtigen Ermittlungshinweis: "Es muss sich bei dem Täter um einen Mann oder eine Frau handeln ..."

Der Diamant steht unter www.foxfilm.de/gewinnspiel zur Fahndung aus und kann dort clevere Amateurdetektive mit einem schönen Gewinn belohnen.



Links:

Offizielle deutsche Web-Seite zum Film
Offizielle englische Web-Seite zum Film
Eintrag in der IMDb zum Film
Eintrag in der OFDb zum Film

Der Rosarote Panther
startet in Deutschland am 09.03.2006!

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