News und Reviews

The Suicide Squad [2021]

The Suicide Squad ist als Film schwer einzuordnen. Nach seinen erfolgreichen Filmen im Marvel-Comicfranchise ist Filmemacher James Gunn hier für DC Comics tätig und präsentiert doch eine sehr ähnliche Geschichte. Wieder steht ein Trupp Underdogs im Zentrum, eine Gruppe Helden, die abgeschrieben waren und denen niemand die Rettung der Welt zutrauen würde. Aber erst, wenn sich der Film diesen Figuren tatsächlich widmet, ist er mehr als vertraute – und immens brutale – Superhelden-Kost.
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Kaiserschmarrndrama [2020]

So leicht zugänglich die Krimikomödien um Dorfpolizist Franz Eberhofer im niederbayerischen Niederkaltenkirchen für gewöhnlich sind, so schwierig ist es, im Nachgang die Gedanken zu ihnen zu Papier zu bringen. Was will man über einen Film mit dem Titel Kaiserschmarrndrama groß sagen, außer dass es ein „typischer Eberhofer“ ist? Ed Herzog widmet sich in der siebten Romanverfilmung erneut mehr den privaten Problemen der Figuren, als dem Krimi. Genau darin liegt letztendlich jedoch auch der Reiz.
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Die Mitchells gegen die Maschinen [2021]

Vor Kurzem erschien der jüngste Animationskinofilm Die Mitchells gegen die Maschinen direkt bei der Streamingplattform Netflix. So schön es auf der einen Seite ist, dass er nun einem größeren Publikum zugänglich gemacht wird, so bedauerlich ist es, dass eines der einfallsreichsten, mutigsten und herausstehendsten Animationsabenteuer der letzten Jahre nicht auf der großen Leinwand zu sehen sein wird. Was Filmemacher Michael Rianda mit seinem Ko-Regisseur Jeff Rowe hier gelingt, kann man gar nicht genug empfehlen.
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Jungle Cruise [2021]

Waren die Fluch der Karibik-Filme allesamt mehr oder weniger erfolgreich darum bemüht, eine weitreichende Mythologie aufzubauen und in dieser Welt eine Geschichte zu erzählen, macht Filmemacher Jaume Collet-Serra keinen Hehl daraus, dass Jungle Cruise die Verfilmung einer Themenpark-Attraktion ist. Entsprechend bekommt man viel Bekanntes zu sehen, doch das heißt nicht, dass man sich nicht davon unterhalten lassen könnte. Vor allem dank der sympathischen Besetzung.
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Old [2021]

Es gibt Tage am Strand, an denen möchte man nicht, dass sie je zu Ende gehen, sondern dass man den Rest seines Lebens dort verbringen kann. Aus diesem Konzept strickt Filmemacher M. Night Shyamalan in Old ein Science Fiction-Horror-Thriller-Drama, das mit einer nachdenklichen Botschaft aufwartet. Der Film verkörpert die besten und die schlechtesten Eigenschaften von Shyamalans bisherigen Werken und wer hofft, dass der Filmemacher nach seinen letzten Arbeiten zu einer beständigeren Form gefunden hat, wird enttäuscht.
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Cash Truck [2021]

In seinem erst zweiten in den Vereinigten Staaten angesiedelten Film, und vermutlich seinem am leichtesten zugänglichen mit Ausnahme seiner Sherlock Holmes-Interpretationen, präsentiert Filmemacher Guy Ritchie mit Cash Truck einen düsteren und harten Action-Thriller für ein erwachsenes Publikum, bei dem die Hauptfigur stellenweise erstaunlich in den Hintergrund tritt. Fernab von jeglichen sozialen Kommentaren, ist das für das richtige Publikum mehr als gelungen.
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Himmel über dem Camino - Der Jakobsweg ist Leben! [2019]

Himmel über dem Camino - Der Jakobsweg ist Leben! von Fergus Grady und Noel Smyth ist kein Dokumentarfilm über den Jakobsweg. Es ist ein Film über die Menschen, die die Filmemacher auf diesem Pilgerweg begleiten. Das ist hinsichtlich der präsentierten Fakten des 800 km langen Weges überaus ernüchternd, aber nichtsdestoweniger erleuchtend, was die Wirkung dieser Reise auf die jeweiligen Personen anbelangt, die sich allesamt aus unterschiedlichen Gründen aufmachen und doch überwiegend dasselbe suchen.
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Crisis [2021]

Am Ende entpuppt sich Nicholas Jareckis Thrillerdrama Crisis bedauerlicherweise als Betrug am Publikum. Dabei würde der Film, der vor dem Hintergrund der in den Vereinigten Staaten wütenden Opioidkrise spielt, alle Zutaten für eine packende und hochaktuelle Erzählung mitbringen. Doch wenn der Filmemacher bereits zu Beginn damit wirbt, dass seine Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, erwartet man am Ende zurecht mehr, als die langatmige, mit klischeehaften Dialogen beladene und teils grob geschnittene Umsetzung, die allenfalls von der Realität inspiriert ist.
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In the Heights: Rhythm of New York [2021]

Angesiedelt in der stark dominikanisch geprägten Nachbarschaft des New Yorker Stadtteils Washington Heights, erzählt die Filmadaption In the Heights: Rhythm of New York des gleichnamigen vom Leben, den Träumen und Plänen, aber auch den alltäglichen Höhen und Tiefen dieser Gemeinschaft, aus Sicht des jungen Ladenbesitzers Usnavi. Mit vielen aktuellen Bezügen ist das nicht nur eingängig und als Musical so temperamentvoll, dass man mitwippen möchte, es ist stellenweise erstaunlich ernst und vielen Schattierungen erzählt.
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Nebenan [2021]

In seinem Regiedebüt, in dem er gleichzeitig die Hauptrolle übernimmt, erzählt Daniel Brühl von sozialen Ängsten, von der wachsenden Ungleichheit und weiteren aktuellen, politischen Themen. Er tut dies in Form eines sich immer weiter zuspitzenden Gesprächs, angesiedelt in einer Eckkneipe in Berlin und packt in gerade einmal eineinhalb Stunden besser geschliffene Dialoge, als viele Filmreihen in Jahrzehnten zustande gebracht haben. Nebenan ist nicht nur ein überraschendes, sondern ein schlicht fantastisches Kinoerlebnis.
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Fast & Furious 9 [2021]

Eine alte Regel unter Filmfans besagt, dass wenn eine Filmreihe nur lange genug läuft, ihre Geschichten sie irgendwann ins Weltall führen werden. Vermutlich, weil man auf der Erde keine neuen Ideen mehr findet. Mit Fast & Furious 9 ist für das langlebige Franchise, das als Autorennreihe begann und sich schleichend zu Agentenstorys gemausert hat, diese Grenze überschritten. Einige dieser Elemente lassen den neusten Teil der Filmreihe sehr oft ins Fantasygenre abdriften.
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Greenland [2020]

Aus Sicht einer Familie schildert Ric Roman Waughs Greenland, wie in wenigen Tagen, wenn feststeht, dass die Erde von einem riesigen Kometentrümmerteil getroffen werden wird, die Gesellschaft um sie herum zusammenbricht und sie verzweifelt versuchen, zu überleben. Sich diesem Thema auf solch ernsthafte Weise zu nähern, einen Katastrophenfilm zu erzählen, der nicht auf ein Zerstörungsinferno ausgelegt ist, sondern auf die menschlichen Dramen dahinter, ist so mutig wie unerwartet.
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Black Widow [2021]

Mit Black Widow unterstreicht Filmemacherin Cate Shortland, wovon viele Fans der Figur Natasha Romanoff seit langem überzeugt waren. Nämlich dass der Charakter facettenreich und stark genug ist, ihre eigene Geschichte zu tragen, anstatt nur in Nebenmissionen der Avengers eingesetzt zu werden. Interessanterweise ist ihr später Solo-Film gerade dann am besten, wenn er sich von der Formel des üblichen Superheldenfilms löst. Als später Schwanengesang ist das durchaus gelungen.
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Und täglich grüßt die Liebe [2021]

Und täglich grüßt die Liebe ist einer der schönsten und unterhaltsamsten Filme, die seit langem im Kino zu sehen waren. Aus einer durchaus absehbaren Story zaubert Autor und Regisseur Josh Lawson eine Liebesgeschichte mit Herz, die mit den vielen witzigen und zunehmend nachdenklichen Momenten so scheinbar mühelos jongliert, dass es leicht fällt, sich hier wiederzufinden. Dabei trägt ungemein zum Gesamteindruck bei, dass dies von einer Besetzung zum Leben erweckt wird, die besser nicht zusammengestellt sein könnte.
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Peter Hase™ 2 - Ein Hase macht sich vom Acker [2021]

Mit Peter Hase™ 2 - Ein Hase macht sich vom Acker beweist Filmemacher Will Gluck, dass der positive Eindruck des ersten Films kein einmaliger Glücksfall gewesen ist. Neben stellenweise erneut arg albernem Humor, mit dem sich das Zielpublikum zweifelsohne wird begeistern lassen, sind hier nicht Menschen die Bösen. Vielmehr ist es der Titel gebende Peter Hase selbst, der hier beinahe zum „Bösewicht“ wird. Das funktioniert erstaunlich gut und es macht, je länger der Film dauert, umso mehr Spaß beim Zusehen.
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Sudden Death [1995]

TP:K-Filmkritik Sieben Jahre, nachdem Filmemacher John McTiernan Bruce Willis mit dem Thriller Stirb langsam als Actionheld etablierte, wagt sich Regisseur Peter Hyams an einen weiteren Klon der Genre prägenden Vorlage, in der Jean-Claude Van Damme in Sudden Death in der Rolle eines Feuerwehrmannes in einem voll besetzten Eishockeystadion eine Gruppe Terroristen abwehren muss. Die kurzweilig klingende Idee leidet bedauerlicherweise gleichermaßen unter den handwerklichen wie inhaltlichen Schwächen ihrer Umsetzung.
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Sieben Jahre, nachdem Filmemacher John McTiernan Bruce Willis mit dem Thriller Stirb langsam als Actionheld etablierte, wagt sich Regisseur Peter Hyams an einen weiteren Klon der Genre prägenden Vorlage, in der Jean-Claude Van Damme in Sudden Death in der Rolle eines Feuerwehrmannes in einem voll besetzten Eishockeystadion eine Gruppe Terroristen abwehren muss. Die kurzweilig klingende Idee leidet bedauerlicherweise gleichermaßen unter den handwerklichen wie inhaltlichen Schwächen ihrer Umsetzung.
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