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News und Reviews

Kritik: Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween [2018]
Basierend auf der überaus erfolgreichen Jugendbuchreihe Gänsehaut von Autor R. L. Stine, erzählt Filmemacher Ari Sandel in Gänsehaut 2: Gruseliges Halloween eine Gruselgeschichte, die sich an dasselbe Zielpublikum richtet wie die Romanvorlagen. Insofern wundert es nicht, dass der Horror hier nie Überhand nimmt und die Story ohne große Überraschungen, aber mit viel kindgerechtem Humor daherkommt. Der einzig wirkliche Vorwurf, den man dabei machen kann ist, dass der Film nie danach strebt, mehr zu sein als er ist.
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Kritik: Searching [2018]
Aneesh Chagantys Spielfilmregiedebüt Searching ist ein so gekonnt aufgebauter und in seiner ungewöhnlichen Präsentation durchgängiger Thriller, dass man darüber schnell vergisst, dass er gleichermaßen technisch brillant umgesetzt ist. In 100 packenden Minuten folgt er einem Vater, der versucht, das Verschwinden seiner Tochter aufzuklären – alles aus der Sicht von Computer-, Handy- und Tabletbildschirmen. Das Ergebnis ist, als würde man einen Blick in das private Leben der Figuren erhaschen und ihnen damit näher sein, als je zuvor.
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Kritik: Red Sparrow [2018]
Francis Lawrences Spionage-Thriller Red Sparrow ist ein frustrierendes Erlebnis. Nicht nur, dass die Ambitionen des Filmemachers durchweg sichtbar sind, alle Beteiligten sind offensichtlich darum bemüht, einen modernen Klassiker des Genres zu präsentieren. Überdies ist die Darbietung von Jennifer Lawrence bemerkenswert, deren Filmfigur im Grunde ein Opfer sämtlicher Umstände ist. Aber so ergreifend sie das verkörpert, sie bleibt durchweg unnahbar, so dass die hier präsentierte Ursprungsgeschichte mitunter zwar schockiert, aber nie mitreißt.
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Kritik: Die Abservierer [1993]
Sechs Jahre nach Stakeout - Die Nacht hat viele Augen präsentiert Regisseur John Badham mit Die Abservierer eine Fortsetzung, die zwar dieselbe Ausgangslage aufgreift, aber die Stimmung merklich verändert. War Teil eins eine actionreiche Thriller-Komödie mit einer Liebesgeschichte, ist Teil zwei eine Komödie mit Thrillerstory. Dass dieser Wechsel so gut funktioniert liegt zum einen an dem sichtlich gut gelaunten Cast und dem Filmemacher selbst, der die Geschichte handwerklich nicht nur versiert umsetzt, sondern mit einigen wirklichen Highlights versieht.
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Kritik: Smallfoot: Ein eisigartiges Abenteuer [2018]
Die Tatsache, dass alles, was die Macher in Smallfoot: Ein eisigartiges Abenteuer anpacken, ihnen wirklich gut gelingt, macht es umso bedauerlicher, dass sie sich mit dem Erreichten offensichtlich zufrieden geben. Mit ein kleinwenig mehr Anstrengung wäre hier mehr möglich gewesen, als „nur“ ein Animationsfilm für die ganze Familie mit einer unerwarteten und überraschend kompromisslos aktuellen Aussage. Andererseits ist das für sich genommen bereits ein Verdienst, den man nicht unterschätzen sollte.
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Kritik: Johnny English - Man lebt nur dreimal [2018]
An sich könnte es keine bessere Zeit für einen Film wie Johnny English - Man lebt nur dreimal geben, in dem es einem auf sich gestellten, britischen Spion, von dem alle erwarten, dass er scheitert, gelingt, eine globale Bedrohung zu besiegen und sich damit die Dankbarkeit der gesamten Welt zu verdienen. Doch so interessant der Ansatz und so gelungen die mimische Akrobatik von Hauptdarsteller Rowan Atkinson, das Ergebnis erscheint weitaus uninspirierter, als es die Beteiligten verdienen würden.
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Kritik: Venom [2018]
Venom beginnt mit der Titel gebenden Comic-Figur ganz an deren Anfang und beschreibt die Ursprungsgeschichte eines Wesens, das hin- und hergerissen ist zwischen Gut und Böse. Gespielt von Tom Hardy, ist das zumindest in der ersten Filmhälfte noch durchaus unterhaltsam, wenn auch nicht überraschend. Aber was immer den Machern in der ersten Stunde gelingt, machen sie in der zweiten mit hanebüchenen Entwicklungen und einer wahren Welle an Klischees selbst wieder zunichte.
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Kritik: Ladykillers [2004]
Die schwarzhumorige Komödie Ladykillers der Brüder Ethan und Joel Coen ist ein Remake der gleichnamigen britischen Krimikomödie aus dem Jahr 1955. Aus London nach Mississippi verlegt, bleibt die Story im Grunde dieselbe. Aber während das Original in der zweiten Hälfte an Zugkraft eingebüßt hatte, ist es der Auftakt, der hier merklich schwächer ausfällt, so dass der Coup dieser zusammengewürfelten Gaunertruppe am Ende gar nicht mehr wirklich interessiert.
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Buchkritik: Robocalypse [2011] - Daniel H. Wilson
Daniel H. Wilsons Robocalypse verrät bereits im Titel, wovon der Science Fiction-Roman inhaltlich handelt. Darin erzählt der Autor von einer von Robotern hervorgerufenen Apokalypse und wie die stark dezimierte Menschheit im Anschluss versucht, sich gegen die Herrschaft der Maschinen aufzulehnen. Dabei verzichtet Wilson auf eine klassische Erzählweise und präsentiert die Geschichte stattdessen als Ansammlung von Zeugenaussagen und Berichten. Nicht nur auf Grund des überschaubaren Umfangs beraubt er sich allerdings selbst vieler Möglichkeiten.
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Kritik: Alpha [2018]
In Alpha erzählt Regisseur Albert Hughes die Geschichte eines Jungen, der durch einen Kampf ums Überleben zum Mann wird und währenddessen in einem Wolf einen Gefährten findet. Dass all dies vor 20.000 Jahren spielt, soll dem Geschehen vermutlich eine tiefere Bedeutung verleihen und unterstreichen, wie „der beste Freund des Menschen“ domestiziert wurde. Handwerklich kann das auch durchaus überzeugen, nur inhaltlich gibt es hier weniger zu entdecken, als erhofft.
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Kritik: BlacKkKlansman [2018]
Statt aus der absurd klingenden Ausgangslage um den ersten farbigen Polizisten in Colorado Springs, der sich verdeckt in den Ku-Klux-Klan einschleust, einen packenden Thriller zu erzählen, ist Spike Lees auf Tatsachen basierende Thriller-Dramödie BlacKkKlansman so schleppend dargebracht, dass würde er selbst am Ende den aktuellen Bezug nicht betonen, ihn manche im Publikum gar nicht erkennen würden. Dabei besitzt der Film inhaltlich eine so traurige wie erschreckende Brisanz.
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Kritik: Mother! [2017]
Darren Aronofskys Mother! ist kein Film, den man betrachten kann, oder sollte. Es ist ein visuell beeindruckendes Werk, bei dem man nicht umhin kommt, es zu erleben. Sei es durch die kraftvollen Darbietungen oder den Handlungsablauf, der keinen Konventionen zu folgen scheint. Was am Ende aber bleibt ist die durchaus berechtigte Frage des Publikums, wozu all das – abgesehen vom künstlerischen Anspruch um seiner selbst Willen – dienen soll.
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Kritik: The Commuter [2018]
Auf dem Papier klingt die Ausgangslage von The Commuter nicht mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogen als die von den bisherigen Filmen von Regisseur Jaume Collet-Serra, in denen er mit Liam Neeson in der Hauptrolle zusammengearbeitet hat. Bei einem unterhaltsamen Action-Thriller wäre auch nichts gegen eine dünne Story einzuwenden, wenn er denn unterhaltsam und actionreich wäre. Nur leider ist er eben beides nicht.
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Kritik: Alles eine Frage der Zeit [2013]
In Richard Curtis’ romantischem Fantasyfilm Alles eine Frage der Zeit bekommt die Hauptfigur Tim im Alter von 21 Jahren von seinem Vater gesagt, dass die Männer der Familie die Gabe besitzen, durch die Zeit zu reisen. So unermesslich die Möglichkeiten wären, die sich dem jungen Mann auftun, er entschließt sich, diese Fähigkeit einzig zu seinem persönlichen Vorteil zu nutzen. Seine Geschichte hinterlässt dabei keinen bleibenden Eindruck – wie auch, wenn nichts, das er tut, endgültige Konsequenzen hat.
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Kritik: Meg [2018]
Auch wenn Meg am Ende die Art Film ist, die man sich angesichts der Story um einen prähistorischen Riesenhai, der auf die moderne Menschheit losgelassen wird, vorstellen mag, er wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. 20 Jahre lang versuchte Hollywood mit verschiedenen Regisseuren und Drehbüchern, die Romanverfilmung auf die Leinwand zu bringen. Es erklärt vielleicht, weshalb Jon Turteltaubs leichtfüßiger Monster-Horror den Eindruck erweckt, die Beteiligten hätten keinen Spaß an der Materie, als wäre es mehr Pflicht als Kür.
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