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News und Reviews

Kritik: Solo: A Star Wars Story [2018]
Solo: A Star Wars Story besitzt zwei große Schwachstellen, von denen sich eine leicht beheben lässt. Die andere stellt eine weitaus größere Herausforderung dar. Da ist zum einen der aufgesetzte Humor, der sich in gestellten und überwiegend wenig originellen Sprüche niederschlägt, weswegen die Geschichte wenn, dann allenfalls in den ernsten Momenten mitreißt. Auf der anderen Seite ist Hauptdarsteller Alden Ehrenreich, der leider die nötige Ausstrahlung für die Figur schmerzlich vermissen lässt.
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Kritik: Ghost in the Shell [2017]
Die Welt, die Regisseur Rupert Sanders in der düsteren Zukunftsvision Ghost in the Shell erschafft, macht einen so detaillierten Eindruck, dass die Geschichte, die er darin erzählt, geradezu winzig erscheint. Es ist ein Umstand, der zu Beginn noch gar nicht so stark ins Gewicht fällt, da man von den knalligen Farben, den Formen und den einfallsreichen Figuren regelrecht überrollt wird. Aber am Ende hinterlässt es einen viel hohleren und leereren Eindruck, als es eigentlich sollte. Als wäre der Geist zu klein für die schimmernde Hülle.
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Kritik: Barry Seal: Only in America [2017]
Was Filmemacher Doug Liman in Barry Seal: Only in America über seine Hauptfigur erzählt, klingt so haarsträubend, dass es durchaus wahr sein könnte. Berichten zufolge nimmt sich die Hollywoodproduktion jedoch viele künstlerische Freiheiten, so dass am Ende wohl nur einige Eckpunkte tatsächlich so geschehen sind. Das schmälert hier zwar nicht den Unterhaltungswert, der auch dank der gelungenen Darbietung von Tom Cruise überaus hoch ist, aber es nimmt dem Gezeigten vieles von dem Gewicht, das an sich mitschwingen sollte.
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Kritik: The Limehouse Golem [2016]
Am Ende sind es zwei Punkte, die The Limehouse Golem stärker definieren und ihn in einem schlechteren Licht erscheinen lassen, als der stimmungsvolle Crime-Thriller es verdient. Beide sind in der Erzählung begründet. Während der zweite erst im Nachhinein offensichtlich wird, sorgt ersterer dafür, dass sich die im London des Jahres 1880 angesiedelte Geschichte für Genrekenner anfühlt, als würde man sie selbst dann bereits zum zweiten Mal sehen, wenn es das erste Mal ist.
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Kritik: Zwischen zwei Leben [2017]
Selbst wenn Filmemacher Hany Abu-Assad bei der Romanadaption von Charles Martins Zwischen zwei Leben alles richtig machen würde, hätte es die Geschichte um einen Mann und eine Frau, die nach einem Flugzeugabsturz auf sich gestellt ums Überleben kämpfen und sich dabei ineinander verlieben, merklich schwer, über das Mittelmaß einer uninspirierten Seifenoper hinauszuwachsen. Das gelingt lange Zeit erstaunlich gut, Dank der Besetzung, die in den letzten Minuten jedoch buchstäblich zu kapitulieren scheint.
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Kritik: Ice Age - Kollision voraus! [2016]
Eine alte Regel besagt, dass jede Filmreihe inhaltlich irgendwann den Weg ins Weltall findet, sofern sie denn lange genug läuft, schlicht weil den Machern in ihrer ursprünglichen Umgebung die Ideen ausgehen. Wie früh dies mit Ice Age - Kollision voraus! bei der erfolgreichen Animationsfilmreihe der Fall ist, ist durchaus überraschend. Und verrät so einiges über den Zustand der Ideen, die hinter den Geschichten stecken. Die dürfte selbst den Kindern im Publikum einen Schritt zu weit gehen.
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Kritik: Arachnophobia [1990]
Arachnophobia, das Regiedebüt von Produzent Frank Marshall, ist im besten Sinne des Wortes einer der letzten Filme der Achtzigerjahre. Die Horror-Komödie zeigt auf ebenso bestechende wie unaufdringliche Weise, was das Filmemachen damals ausgezeichnet hat und weswegen viele Produktionen jener Zeit so gut gealtert sind, während ebenso viele aktuelle weder beim ersten, noch beim wiederholten Ansehen überzeugen können. Dabei ist eine Angst vor Spinnen beim Publikum keine Grundvoraussetzung – aber sie hilft, um sich hier fantastisch unterhalten zu lassen.
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Kritik: Leaves of Grass [2009]
Tim Blake Nelsons Dramödie Leaves of Grass hinterlässt einen sehr persönlichen Eindruck, als wäre die Geschichte dem Filmemacher, der auch die Vorlage lieferte und eine tragende Rolle spielt, wichtig gewesen. Dass er seinen Figuren vorurteilsfrei gegenübersteht, mag auch daran liegen, dass er selbst in Oklahoma, wo die Geschichte handelt, aufgewachsen ist. So charmant und gut gespielt all das jedoch ist, es reißt nur selten wirklich mit und nimmt im Verlauf immer absurdere Wendungen.
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Kritik: Star Trek: Deep Space Nine: "Das, was du zurücklässt" [1999]
Es gibt kaum einen besseren Moment, sich den Werdegang einer Serie anzusehen, als wenn ihre Reise zu Ende geht. Die Entwicklung von Star Trek: Deep Space Nine mag dabei nicht immer einfach gewesen sein, aber angesichts der bemerkenswerten Wandlung der ungewöhnlichsten aller Star Trek-Serien lässt die Art und Weise, wie sie in Das, was du zurücklässt endet, umso enttäuschender erscheinen. Manches fühlt sich beinahe wie eine Trotzentscheidung der Autoren an, den Fans einen richtigen Abschluss zu verwehren.
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Buchkritik: Behind the Phantom's Mask [1993] - Roger Ebert
Es heißt, dass sich in jedem Buch ein Teil der Persönlichkeit der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors wiederfindet. Aber auch wenn eine Geschichte durch die eigenen Erfahrungen gewinnt und bereichert wird, erdrücken die persönlichen Dämonen, die Autor Roger Ebert in seinem ursprünglich in einzelnen Teilen veröffentlichten Episoden-Roman Behind the Phantom's Mask verarbeitet, die zugrundeliegende Story. Ungeachtet der sprachlichen Finesse und des Einfallsreichtums gerät das Buch dadurch stellenweise regelrecht zermürbend.
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Kritik: The Ballad of Lefty Brown [2017]
Jared Moshés Western-Drama The Ballad of Lefty Brown wird in gleichem Maße von der Darbietung seiner Hauptfigur wider Willen gerettet, wie es an der Erzählung selbst scheitert. Dabei wählt der Regisseur, der auch die Drehbuchvorlage liefert, einen durchaus interessanten Ansatzpunkt. Aber nicht nur, dass er selbst an dem politischen Aspekt seiner Story nicht interessiert scheint, gerade die bleihaltigen Actionmomente wollen dem Film bedauerlicherweise nicht gelingen.
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Kritik: Blumhouse präsentiert: Wahrheit oder Pflicht [2018]
Der kleine Horror-Thriller Blumhouse präsentiert: Wahrheit oder Pflicht fühlt sich an, als würde man einen Spieleabend mit Freunden besuchen, nur um festzustellen, dass diese stets dasselbe Spiel spielen wollen, obwohl man nach der ersten Runde bereits festgestellt hat, wer immer gewinnt. Das Problem daran ist nur, dass hier die menschlichen Mitspieler am Ende die Verlierer sind und das Publikum an sich mit ihnen mitfiebern sollte. Immerhin, langweilig wird der kurzweilige Gruselfilm nie.
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Kritik: Avengers: Infinity War [2018]
Wie bei den bisherigen Avengers-Filmen zuvor – und zugegebenermaßen beinahe allen „normalen“ Superhelden-Abenteuern – steht bei Avengers: Infinity War nichts Geringeres als das Schicksal der Erde bzw. des ganzes Universums auf dem Spiel. Das jüngste Treffen der größten Comic-Ikonen soll dabei das atemberaubendste von allen sein. Der Anspruch ist entsprechend hoch, wohl nur übertroffen von den Erwartungen des Publikums. Umso erstaunlicher ist, wie scheinbar mühelos den Regisseuren Anthony und Joe Russo hier das Kunststück gelingt, trotz allem zu überraschen.
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Kritik: No Way Out: Gegen die Flammen [2017]
Basierend auf den wahren Erlebnissen im Juni 2013 hält sich Filmemacher Joseph Kosinski in No Way Out: Gegen die Flammen hinsichtlich des Aufbaus an für Hollywood typische Konventionen, aber das schmälert insbesondere am Ende nicht die Wirkung des Films. So sehenswert das ist, sollten Interessenten doch bedenken, dass dies kein Action-Thriller, sondern ein Charakterdrama ist – und dass es für einen Film um Feuerwehrleute erstaunlich wenige Feuer zu sehen gibt.
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Kritik: 7 Tage in Entebbe [2018]
Gibt Filmemacher José Padilha bei seiner Nacherzählung der im Sommer 1976 stattgefundenen Entführung einer Air France-Maschine durch zwei deutsche sowie zwei Terroristen einer palästinensischen Terror-Gruppe an, sie sei lediglich von den wahren Ereignissen inspiriert, klingt das, als hätte man sich viele Freiheiten genommen. Doch besitzt das hervorragend ausgestattete und packend gespielte Thriller-Drama 7 Tage in Entebbe eine Authentizität und Aktualität, die es sehenswerter macht als viele andere.
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