skip to content

News und Reviews

Kritik: Avengers: Endgame [2019]
Vor ziemlich genau einem Jahr mussten Fans der Superhelden-Reihe um die Avengers in Infinity War mitansehen, wie der lange vorbereitete Schurke der Reihe mit einem Fingerschnippen seinen so endgültig klingenden Plan, die Galaxis ins Gleichgewicht zu bringen, in die Tat umsetzte. Mit Avengers: Endgame starten die verbliebenen Helden um Iron Man und Captain America ihren letzten Versuch, den Schaden wiedergutzumachen. Wer eines der größten Comic-Spektakel aller Zeiten erwartet, wird nicht enttäuscht werden.
Weiterlesen
Kritik: Kleine Germanen [2018]
Die Filmemacher Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger widmen sich in ihrer Dokumentation Kleine Germanen einer weitgehend unbeobachteten und ebenso unauffälligen Parallelgesellschaft, deren Zugehörigkeit nicht vererbt, aber mit der kindlichen Erziehung weitergegeben wird. Dass eine solche „völkische“ oder wie sie hier immer wieder genannt wird, „germanische“ Gesinnung heute zwar nicht neu, aber dafür umso salonfähiger geworden ist, macht es nur noch erschreckender.
Weiterlesen
Kritik: Shining [1980]
Stanley Kubricks Verfilmung von Stephen Kings drei Jahre zuvor erschienenem Horror-Roman Shining zählt gemeinhin nicht nur zu den besseren Adaptionen des Bestseller-Autors, sondern wird als Meilenstein des Genres angesehen. Die dichte Atmosphäre, die beängstigenden Darstellerleistungen und eine traumatisierend surreale Optik tragen ihren Teil jeweils dazu bei. All diese Punkte sind unbestritten und zutreffend, aber sie machen den Film selbst nicht leichter zugänglich.
Weiterlesen
Kritik: Der Fall Collini [2019]
Der Fall Collini ist ein guter Film, der mühelos hätte sehr gut sein können und in Anbetracht des Themas auch hätte sein müssen. Um ihn zu einem sehr guten Film zu machen, müsste man keine Szene neu drehen – man müsste sie lediglich in einer anderen Reihenfolge anordnen. Filmemacher Marco Kreuzpaintner versteift sich aber so sehr auf eine moderne Optik und den Hauptdarsteller, dass er zu übersehen scheint, welch eigentliche Geschichte in dem Drama schlummert.
Weiterlesen
Kritik: Lloronas Fluch [2019]
Nicht nur, aber auch für Fans des Conjuring-Franchise, in dessen Universum der Grusel-Horrorfilm angesiedelt ist, dürfte es eine gute Nachricht sein: Lloronas Fluch ist kein schlechter Film. Das bedeutet zwar gleichzeitig noch nicht, dass es ein sehenswerter oder sehr guter Film ist, aber es ist immerhin ein Anfang. Zumindest, soweit man das Gezeigte überhaupt beurteilen kann, denn Michael Chaves’ Film ist einer der dunkelsten, die seit langer Zeit zu sehen waren. Das trägt aber nur bedingt zur Atmosphäre bei.
Weiterlesen
Kritik: Wenn du König wärst [2019]
Selbst wenn man zu denen gehörte, die mit dem Abenteuer-Klassiker Die Goonies aufgewachsen sind – und ein wenig scheint Joe Cornishs Fantasy-Kinderfilm Wenn du König wärst wie eine Kreuzung daraus mit der König Artus-Sage –, es kommt irgendwann der Punkt, an dem solche Filme für eine andere Generation gemacht sind. Deshalb sind sie nicht besser oder schlechter, aber es fällt schwerer, sie zu bewerten. Im vorliegenden Fall umso mehr, da die Macher die fantasievolle Geschichte mit hochaktuellen Themen verknüpfen. Aber die dürfte das Zielpublikum kaum verstehen.
Weiterlesen
Kritik: After Passion [2019]
Wie groß der Hype um After Passion beim Publikum tatsächlich ist, lässt sich kaum abschätzen. Die Hochglanz-Lovestory basiert auf einem weltweiten Bestseller. Der war ursprünglich die meistgelesene Fan-Fiction auf der hier mit-produzierenden Online-Plattform Wattpad. Das allein sagt nichts über die Qualität oder das Potential der Geschichte selbst. Es ist davon auszugehen, dass die Film-Adaption ähnlich wie die Vorlage ihr Publikum finden wird. Auch das sagt nichts über die Qualität – oder das Potential – des Materials.
Weiterlesen
Kritik: Willkommen in Marwen [2018]
Die Lebensgeschichte von Mark Hogancamp, der von fünf Männern brutal zusammengeschlagen wurde und sich nach dem verletzungsbedingten Verlust seiner Erinnerungen eine fiktive belgische Stadt im Miniaturmaßstab errichtete, um darin neu geschaffene Erinnerungen zu erzählen, ist nicht nur inspirierend und bemerkenswert. Sie ist es wert erzählt zu werden. Selbiges versucht Regisseur Robert Zemeckis in Willkommen in Marwen, doch ihm misslingt der Versuch auf so vielen Ebenen, dass es geradezu ärgerlich ist.
Weiterlesen
Kritik: Friedhof der Kuscheltiere [2019]
So packend die Geschichten von Autor Stephen King in Romanform oftmals sind, so selten werden sie dieser Eigenschaft auf der großen oder kleinen Leinwand gerecht. Das heißt nicht, dass Friedhof der Kuscheltiere ein grauenhafter Film ist. Den Regisseuren Kevin Kölsch und Dennis Widmyer gelingt es nur nicht, den wahren Horror, den der Protagonist in der Vorlage durchlebt, um zu seiner fatalen Entscheidung zu gelangen, greifbar zu machen. Dass sie sich überdies nicht den perfekten Schlusspunkt des Romans behalten, ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Weiterlesen
Kritik: Wir [2019]
Um eines gleich vorwegzunehmen, Wir ist ziemlich sicher der beste Horrorfilm, der dieses Jahr im Kino zu sehen sein wird. Dass er zugleich immens einfallsreich ist, außerdem unterhaltsam und aktuelle gesellschaftliche Themen auf den Punkt bringt, unterstreicht das Gespür für intelligentes Geschichtenerzählen, das Regisseur Jordan Peele bereits bei Get Out bewiesen hat. Auch hier überzeugt er mit einem Auge für eindrucksvoll unheilvolle Bilder und entlockt seiner Besetzung preiswürdige Darbietungen.
Weiterlesen
Kritik: Vice: Der zweite Mann [2018]
Es gibt viele Dinge an dem biografischen Drama Vice: Der zweite Mann um den ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Dick Cheney, die überaus gelungen sind. Sei es die umwerfende Maskenarbeit, durch die Hauptdarsteller Christian Bale vollständig in dem Charakter über einen Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten aufgeht. Oder auch die Verbindungen, die Regisseur Adam McKay zwischen verschiedenen Ereignissen über den genannten Zeitraum herstellt. Aber dennoch kommt man sich beim Zusehen mehr belehrt aus aufgeklärt vor.
Weiterlesen
Kritik: Der Tag danach [1983]
Auch mehr als 35 Jahre, nachdem die TV-Produktion Der Tag danach zum ersten Mal in Nordamerika ausgestrahlt wurde, hat das erschütternde Drama nichts von seiner Wirkung verloren. Bedauerlicherweise ebenso wenig von seiner Aktualität. Ohne Verantwortliche zu benennen, ohne heroische Darstellungen einer militärischen Überlegenheit, führt Filmemacher Nicholas Meyer die Auswirkungen eines globalen Atomschlages auf die Bewohner einer Stadt im Mittleren Westen der USA vor Augen. Er tut das auf eine ebenso greifbare wie hoffnungslose Art und Weise.
Weiterlesen
Kritik: Star Trek: Raumschiff Voyager: „Endspiel“ [2001]
Nach sieben Jahren und mehr als 170 Episoden setzt die Crew des Raumschiffs U.S.S. Voyager zur letzten Etappe ihrer Reise zurück zur Erde an. Im Serienabschluss in Spielfilmlänge mit dem Titel Endspiel kehren die Furcht einflößendsten Bösewichte aus Star Trek zurück – ohne in irgendeiner Art und Weise Furcht einflößend zu sein. Es ist das Finale einer Serie, die mehr als die vorigen Instanzen des Franchise Kritik hinnehmen musste und trotz aller Widrigkeiten ihren Weg gefunden hat. Gerade deshalb wird das Ende Raumschiff Voyager nicht gerecht.
Weiterlesen
Kritik: Halo Legends [2010]
Im Science Fiction-Universum der erfolgreichen Videospielreihe Halo angesiedelt, entstand im Jahr 2009 eine Reihe von Anime-Shorts, die als Halo Legends veröffentlicht wurden. Sechs der sieben Geschichten gehören offiziell zum etablierten Kanon. Doch das ändert nichts daran, dass Kenner der Reihe (wieder einmal) nicht diejenigen Abenteuer erzählt bekommen, die sie sich seit Jahren erhoffen. Oder auf eine Art und Weise, die auch ein neues Publikum anlocken könnte. Das ist angesichts der Möglichkeiten und den Potentials überaus bedauerlich.
Weiterlesen
Kritik: Captain Marvel [2019]
Mit Captain Marvel leiten die Macher des Marvel Cinematic Universe den Endspurt zum „Endgame“ ein, das Fans mit dem gleichnamigen, kommenden Avengers-Film erwarten wird. Dass dessen großer Cliffhanger hier somit nicht aufgelöst wird, überrascht nicht. Dabei gelingt den Filmemachern Anna Boden und Ryan Fleck mehr als nur ein Lückenfüller. Sie stellen in der Titelheldin eine Figur vor, die auf der Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit viel mehr entdeckt und mühelos weitere Abenteuer tragen könnte.
Weiterlesen

>> Ältere News und Reviews

Ok. Treffpunkt: Kritik verwendet Cookies, um den Internetauftritt bestmöglich an die Besucher anpassen zu können.
Sofern Sie auf dieser Seite bleiben, stimmen Sie dem zu. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.