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News und Reviews

Kritik: Love, Simon [2018]
Der Titel gebende Protagonist in Love, Simon ist ein ganz gewöhnlicher 17jähriger Schüler mit einer ganz normalen Familie. Auch sein Freundeskreis ist in dem Sinne nicht außergewöhnlich. Doch Simon hat ein Geheimnis, das er niemandem anvertraut hat und das niemand erfahren soll – er ist schwul. Auch wenn Regisseur Greg Berlanti im Grunde keine neue Geschichte erzählt, die unverkrampfte Art und Weise, wie er Simons Erlebnisse im letzten halben Jahr auf der High School schildert, machen den Film sehenswert.
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Kritik: Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI: Staffel 11 [2018]
Man kann sich den Zwiespalt der Fans angesichts einer Verlängerung des Revivals der Mystery-Serie Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI als außenstehende Person kaum vorstellen.Als es hieß, dass eine 11. Staffel auf die erfolgreiche Wiederbelebung beinahe 15 Jahre nach Ende der eigentlichen Serie folgen werde, die diesmal sogar zehn anstatt nur sechs Episoden umspannen würde, keimten die Erwartungen auf eine der Kult-Serie würdige Fortsetzung oder gar einen angemessenen Abschluss für die verdienten Figuren auf. Die Hoffnung war groß. Von der Enttäuschung angesichts des Ergebnisses wird sie jedoch mühelos in den Schatten gestellt.
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Kritik: Battle of the Sexes - Gegen jede Regel [2017]
In Battle of the Sexes - Gegen jede Regel erzählt das Regieduo Valerie Faris und Jonathan Dayton von einer Tennis-Begegnung im September des Jahres 1973, die Geschichte geschrieben hat. Der Titel beschreibt das gleichermaßen benannte Match dabei ebenso wie den damit verbundenen Kampf, Gleichberechtigung für die Frauen im Tennis zu erhalten. Das ist heute leider ebenso aktuell wie vor 45 Jahren und mit Esprit und Witz dargebracht. Doch lässt es tiefe Einblicke in die Persönlichkeit der beiden tragenden Figuren vermissen.
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Kritik: Colossal [2016]
Die ungewöhnliche Fantasy-Dramödie Colossal von Regisseur Nacho Vigalondo, der auch das Drehbuch schrieb, besitzt so viele beachtenswerte Facetten und Sinnbilder, dass es umso erstaunlicher ist, wie wenig Eindruck die Erzählung am Ende hinterlässt. Ungeachtet der gelungenen Besetzung, angeführt von einer tollen Anne Hathaway, kann das Ergebnis nicht vollends überzeugen, was jedoch nicht an der Erklärung liegt, die das Drehbuch für den Monster-Aspekt der Story liefert.
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Kritik: The Secret Man [2017]
In Anbetracht der Tatsache, dass die politischen Hintergründe in Peter Landesmans historischem Drama The Secret Man über die Watergate-Affäre, die letztlich den damaligen US-Präsidenten Richard Nixon im Jahr 1974 zum Rücktritt gezwungen hat, nicht nur zu jener Zeit brisant waren, sondern sich die Art der Intrigen sowie die missbräuchliche Machtausübung heute teils identisch widerspiegeln, ist es umso bedauerlicher, dass die Erzählung um FBI-Vizedirektor Mark Felt nicht funktioniert.
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Kritik: Star Trek: Raumschiff Voyager: „Der Fürsorger“ [1995]
Mit Star Trek: Raumschiff Voyager kehrt das erfolgreiche, langlebige Science Fiction-Franchise zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert ein Raumschiff als zentralen Ankerpunkt, dessen Crew unbekannte Welten entdeckt und neue Abenteuer erlebt. Im Pilotfilm Der Fürsorger zeichnet sich dabei bereits ab, dass auch diese Serie in manchen Belangen neue Wege gehen wird. Der Einstand legt hierfür ein durchaus solides Fundament, fällt dabei aber auch in bekannte Muster der Reihe zurück.
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Kritik: Hereditary – Das Vermächtnis [2018]
Ari Asters Spielfilmregiedebüt Hereditary – Das Vermächtnis ist einer der unheimlichsten, atmosphärischsten und seltsamsten Horrorfilme der letzten Jahre. Es ist ein Film, in dem die darin vorgestellte Familie Graham kaum vorstellbares Leid erleben muss. Der wahre Horror, so schlimm das klingt, ist hier das Überleben. Doch so gelungen das über weite Strecken ist, das Ende, das sicher kontrovers diskutiert werden wird, lenkt das Geschehen in eine unerwartete Richtung. Ob das eine weise Entscheidung ist, muss jeder für sich entscheiden.
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Kritik: Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes [2018]
In der Dokumentation Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes lässt Filmemacher Wim Wenders das Oberhaupt des katholischen Christentums zu Wort kommen und stellt seine teils nicht nur für Machthaber auf der Welt, sondern auch für die eigenen Glaubensbrüder und -schwestern unbequemen Ansichten vor. Dabei fängt er zwar die Ausstrahlung dieses als fortschrittlich geltenden Papstes ein, doch an einer tatsächlichen Dokumentation über die Person scheint er nicht interessiert.
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Kritik: Get Out [2017]
Jordan Peeles Get Out ist ein Film, der bei wiederholtem Ansehen nur gewinnt. Stehen beim ersten Mal die satirischen Untertöne und der soziale Kommentar zum alltäglichen (und weniger alltäglichen) Rassismus insbesondere in den USA im Vordergrund, kommen beim zweiten Mal die vielen Details zum Vorschein, die den Horror so eng mit der restlichen Story verweben. Das ist nicht nur von Hauptdarsteller Daniel Kaluuya fantastisch gespielt, es erzeugt eine so unbequeme wie unheimliche Atmosphäre.
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Kritik: Jungle [2017]
In Jungle verfilmt Regisseur Greg McLean den Überlebenskampf von Yossi Ghinsberg, der bei einem Trip in den Amazonas im Jahr 1981 von seinen Mitreisenden getrennt wird. Auf sich allein gestellt und ohne entsprechende Ausrüstung muss er den Weg durch den gefährlichen Urwald antreten. Von Hauptdarsteller Daniel Radcliffe geradezu aufopferungsvoll gespielt, geht das stellenweise überaus nahe. Doch erfährt man über die zentrale Figur erstaunlich wenig, sodass die emotionale Wucht am Ende ausbleibt.
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Kritik: Rush Hour 3 [2007]
Was übrig bleibt, wenn man einen Action-Thriller behäbig inszenieren und seiner Highlights berauben würde, was aus einer Komödie wird, wenn der Humor platt, vorhersehbar und doppelt so oft wiederholt wird als notwendig, kann man bei Brett Ratners Rush Hour 3 auf erschreckende wie enttäuschende Weise beobachten. Die zweite Fortsetzung des Überraschungshits aus dem Jahr 1998 lässt alles vermissen, was jene Buddy-Comedy zum Erfolg geführt hat. Das ist ärgerlich und traurig zugleich.
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Kritik: Rush Hour 2 [2001]
Rush Hour 2 ist die Art Fortsetzung, die so unterhaltsam sie ist und auf dem Charme des Vorgängers gelungen aufbaut, wäre es der erste Teil gewesen, vermutlich keine Fortsetzung nach sich gezogen hätte. Drei Jahre nach Rush Hour knüpft Regisseur Brett Ratner dort an, wo die Geschichte geendet hat. Dabei gibt es wieder viel Akrobatik zu bestaunen und auch das verbale Dauerfeuer darf nicht fehlen. Nur ist das am Ende weder so lustig, noch so packend wie beim ersten Mal.
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Kritik: Rush Hour [1998]
Die Grundidee eines Buddy-Films mit zwei Polizisten, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen und zusammenarbeiten müssen, um einen Fall zu lösen, hatte in Red Heat bereits erfolgreich funktioniert. Insofern überrascht es nicht, dass Regisseur Brett Ratner mit Rush Hour eine Variante davon erzählt. Den trockenen Humor und die knallharten Actionsequenzen ersetzt er durch merklich mehr Wortwitz und eine körperliche Akrobatik, die so unbeschwert erscheint, dass es eine Freude ist, zuzusehen.
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Buchkritik: Angst [2011] - Robert Harris
Da der britische Autor Robert Harris seinen nach wie vor hochaktuellen Techno-Thriller Angst im Finanzsektor ansiedelt, sollte sich die Leserschaft mit den Zusammenhängen und der Dynamik dieses Marktes im Vorfeld bereits beschäftigen. Die überaus technische und ebenso temporeiche Erzählung stellt die Verbindungen nur innerhalb der eigenen Story her. Wer nicht zumindest ein grundlegendes Verständnis für die Materie mitbringt, dem werden viele brisante wie gelungene Punkte entgehen. Das wäre angesichts des Inhalts geradezu ein Jammer.
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Kritik: Jurassic World: Das gefallene Königreich [2018]
Mit Jurassic World: Das gefallene Königreich geht das erfolgreiche Dinosaurier-Franchise neue Wege und das nicht nur hinsichtlich des spanischen Regisseurs J.A. Bayona. Obwohl der inzwischen fünfte Teil der Reihe inhaltlich an den Vorgänger anschließt, wagt die Geschichte in der zweiten Hälfte einen Schritt in eine neue Richtung. Das ist zwar durchaus gelungen, nur geht dabei leider das Flair jener Insel voller Dinosaurier verloren. Und damit gewissermaßen auch das, was die bisherigen Jurassic Park-Filme ausgezeichnet hat.
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