News und Reviews

Cash Truck [2021]

In seinem erst zweiten in den Vereinigten Staaten angesiedelten Film, und vermutlich seinem am leichtesten zugänglichen mit Ausnahme seiner Sherlock Holmes-Interpretationen, präsentiert Filmemacher Guy Ritchie mit Cash Truck einen düsteren und harten Action-Thriller für ein erwachsenes Publikum, bei dem die Hauptfigur stellenweise erstaunlich in den Hintergrund tritt. Fernab von jeglichen sozialen Kommentaren, ist das für das richtige Publikum mehr als gelungen.
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Himmel über dem Camino - Der Jakobsweg ist Leben! [2019]

Himmel über dem Camino - Der Jakobsweg ist Leben! von Fergus Grady und Noel Smyth ist kein Dokumentarfilm über den Jakobsweg. Es ist ein Film über die Menschen, die die Filmemacher auf diesem Pilgerweg begleiten. Das ist hinsichtlich der präsentierten Fakten des 800 km langen Weges überaus ernüchternd, aber nichtsdestoweniger erleuchtend, was die Wirkung dieser Reise auf die jeweiligen Personen anbelangt, die sich allesamt aus unterschiedlichen Gründen aufmachen und doch überwiegend dasselbe suchen.
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Crisis [2021]

Am Ende entpuppt sich Nicholas Jareckis Thrillerdrama Crisis bedauerlicherweise als Betrug am Publikum. Dabei würde der Film, der vor dem Hintergrund der in den Vereinigten Staaten wütenden Opioidkrise spielt, alle Zutaten für eine packende und hochaktuelle Erzählung mitbringen. Doch wenn der Filmemacher bereits zu Beginn damit wirbt, dass seine Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, erwartet man am Ende zurecht mehr, als die langatmige, mit klischeehaften Dialogen beladene und teils grob geschnittene Umsetzung, die allenfalls von der Realität inspiriert ist.
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In the Heights: Rhythm of New York [2021]

Angesiedelt in der stark dominikanisch geprägten Nachbarschaft des New Yorker Stadtteils Washington Heights, erzählt die Filmadaption In the Heights: Rhythm of New York des gleichnamigen vom Leben, den Träumen und Plänen, aber auch den alltäglichen Höhen und Tiefen dieser Gemeinschaft, aus Sicht des jungen Ladenbesitzers Usnavi. Mit vielen aktuellen Bezügen ist das nicht nur eingängig und als Musical so temperamentvoll, dass man mitwippen möchte, es ist stellenweise erstaunlich ernst und vielen Schattierungen erzählt.
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Nebenan [2021]

In seinem Regiedebüt, in dem er gleichzeitig die Hauptrolle übernimmt, erzählt Daniel Brühl von sozialen Ängsten, von der wachsenden Ungleichheit und weiteren aktuellen, politischen Themen. Er tut dies in Form eines sich immer weiter zuspitzenden Gesprächs, angesiedelt in einer Eckkneipe in Berlin und packt in gerade einmal eineinhalb Stunden besser geschliffene Dialoge, als viele Filmreihen in Jahrzehnten zustande gebracht haben. Nebenan ist nicht nur ein überraschendes, sondern ein schlicht fantastisches Kinoerlebnis.
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Fast & Furious 9 [2021]

Eine alte Regel unter Filmfans besagt, dass wenn eine Filmreihe nur lange genug läuft, ihre Geschichten sie irgendwann ins Weltall führen werden. Vermutlich, weil man auf der Erde keine neuen Ideen mehr findet. Mit Fast & Furious 9 ist für das langlebige Franchise, das als Autorennreihe begann und sich schleichend zu Agentenstorys gemausert hat, diese Grenze überschritten. Einige dieser Elemente lassen den neusten Teil der Filmreihe sehr oft ins Fantasygenre abdriften.
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Greenland [2020]

Aus Sicht einer Familie schildert Ric Roman Waughs Greenland, wie in wenigen Tagen, wenn feststeht, dass die Erde von einem riesigen Kometentrümmerteil getroffen werden wird, die Gesellschaft um sie herum zusammenbricht und sie verzweifelt versuchen, zu überleben. Sich diesem Thema auf solch ernsthafte Weise zu nähern, einen Katastrophenfilm zu erzählen, der nicht auf ein Zerstörungsinferno ausgelegt ist, sondern auf die menschlichen Dramen dahinter, ist so mutig wie unerwartet.
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Black Widow [2021]

Mit Black Widow unterstreicht Filmemacherin Cate Shortland, wovon viele Fans der Figur Natasha Romanoff seit langem überzeugt waren. Nämlich dass der Charakter facettenreich und stark genug ist, ihre eigene Geschichte zu tragen, anstatt nur in Nebenmissionen der Avengers eingesetzt zu werden. Interessanterweise ist ihr später Solo-Film gerade dann am besten, wenn er sich von der Formel des üblichen Superheldenfilms löst. Als später Schwanengesang ist das durchaus gelungen.
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Und täglich grüßt die Liebe [2021]

Und täglich grüßt die Liebe ist einer der schönsten und unterhaltsamsten Filme, die seit langem im Kino zu sehen waren. Aus einer durchaus absehbaren Story zaubert Autor und Regisseur Josh Lawson eine Liebesgeschichte mit Herz, die mit den vielen witzigen und zunehmend nachdenklichen Momenten so scheinbar mühelos jongliert, dass es leicht fällt, sich hier wiederzufinden. Dabei trägt ungemein zum Gesamteindruck bei, dass dies von einer Besetzung zum Leben erweckt wird, die besser nicht zusammengestellt sein könnte.
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Peter Hase™ 2 - Ein Hase macht sich vom Acker [2021]

Mit Peter Hase™ 2 - Ein Hase macht sich vom Acker beweist Filmemacher Will Gluck, dass der positive Eindruck des ersten Films kein einmaliger Glücksfall gewesen ist. Neben stellenweise erneut arg albernem Humor, mit dem sich das Zielpublikum zweifelsohne wird begeistern lassen, sind hier nicht Menschen die Bösen. Vielmehr ist es der Titel gebende Peter Hase selbst, der hier beinahe zum „Bösewicht“ wird. Das funktioniert erstaunlich gut und es macht, je länger der Film dauert, umso mehr Spaß beim Zusehen.
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Nobody [2021]

Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen Ilya Naishullers Nobody und anderen, bekannten Action-Franchises. Worin sich dieser Film hier unterscheidet, ist der persönlichere Ansatzpunkt, der lange Zeit dafür sorgt, dass man gebannt zusieht, wohin sich die Geschichte entwickelt und ob der Titel gebende Bob Odenkirk einen Ausweg aus dem Schlamassel findet, den er sich selbst eingebrockt hat. Ein wenig schade ist dabei nur, dass das letzte Drittel spürbar hiervon abweicht.
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They Want Me Dead [2021]

Taylor Sheridans prominent besetzter Thriller They Want Me Dead bringt im Grunde alle Eigenschaften mit, die ein erfolgreicher Sommer-Film für Erwachsene benötigen würde. Doch die vielversprechende Ausgangslage entpuppt sich am Ende als bedeutend weniger mitreißend, als vermutet. Das liegt zum großen Teil daran, dass die Figuren hier geradezu unverständlich schwach ausgearbeitet sind.
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Godzilla vs. Kong [2021]

Godzilla vs. Kong mag sehr wohl das Beste aus seiner Ausgangslage machen. Das heißt, sofern die Idee von zwei titanenhaften Kreaturen, die sich in einem urinstinktiven Kampf miteinander befinden und dabei ganze Städte in Schutt und Asche legen, für das geneigte Publikum entsprechendes Potential bietet. Als irrsinnig laute und handwerklich perfekt gemachte Zerstörungsmär bietet Adam Wingards Film alles, um durch die überrollenden Eindrücke der wirklichen Welt entfliehen zu können. Das kann gerade jetzt genau das Richtige sein.
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Proxima - Die Astronautin [2019]

Im Zentrum von Alice Winocours Porträt Proxima - Die Astronautin steht eine Frau, deren größter Wunsch es seit jeher war, ins All zu reisen. Ihrem Ziel zum Greifen nah, hat sie jedoch nicht nur mit der schwierigsten Phase der Vorbereitung zu kämpfen, sondern auch mit allen Widrigkeiten, die mit dieser Möglichkeit einhergehen. Dem Beizuwohnen ist faszinierend und inspirierend, selbst wenn das Drama den vielleicht interessantesten Aspekt gar nicht beleuchtet und kaum diejenigen erreichen wird, die diese Geschichte am dringendsten erleben sollten.
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Kings of Hollywood [2020]

Es gibt nur wenige Fälle, in denen es Hollywood-Produktionen gelingt, einen sehenswert satirischen Blick auf die Traumfabrik zu werfen. George Gallos Remake des Films The Comeback Trail [1982] bestätigt diese Regel auf wenig charmante Art und Weise. Mit bekannten Stars besetzt, bringt Kings of Hollywood alles mit, was es brauchen würde, eine bissige Komödie über den Schaffensprozess hinter der Kamera zu werfen. Das Ergebnis ist so flach, dass man im Grunde mit dem Abspann beginnen sollte.
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In the Heights: Rhythm of New York [2021]

TP:K-Filmtipp Angesiedelt in der stark dominikanisch geprägten Nachbarschaft des New Yorker Stadtteils Washington Heights, erzählt die Filmadaption In the Heights: Rhythm of New York des gleichnamigen vom Leben, den Träumen und Plänen, aber auch den alltäglichen Höhen und Tiefen dieser Gemeinschaft, aus Sicht des jungen Ladenbesitzers Usnavi. Mit vielen aktuellen Bezügen ist das nicht nur eingängig und als Musical so temperamentvoll, dass man mitwippen möchte, es ist stellenweise erstaunlich ernst und vielen Schattierungen erzählt.
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Angesiedelt in der stark dominikanisch geprägten Nachbarschaft des New Yorker Stadtteils Washington Heights, erzählt die Filmadaption In the Heights: Rhythm of New York des gleichnamigen vom Leben, den Träumen und Plänen, aber auch den alltäglichen Höhen und Tiefen dieser Gemeinschaft, aus Sicht des jungen Ladenbesitzers Usnavi. Mit vielen aktuellen Bezügen ist das nicht nur eingängig und als Musical so temperamentvoll, dass man mitwippen möchte, es ist stellenweise erstaunlich ernst und vielen Schattierungen erzählt.
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