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News und Reviews

Kritik: Happy Deathday 2U [2019]
Eine Fortsetzung zu Happy Deathday, dem erfreulich blutarmen Teenie-Slasher, in dem Studentin Tree ihren Todestag wieder und wieder durchlebt, scheint ein gewagtes Unterfangen. Wie wollte man die ohnehin absurde Idee weitererzählen? Regisseur Christopher Landon gelingt das in Happy Deathday 2U erstaunlich und unerwartet gut. So gut sogar, dass Fans des unheimlichen Horrors des ersten Teils umso mehr enttäuscht sein werden, dass dieser Aspekt der Story ab der Hälfte quasi keine Rolle mehr spielt.
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Kritik: Der goldene Handschuh [2019]
Fatih Akins Porträt einer Reihe von grausamen Frauenmorden durch Fritz Honka in Hamburg-St. Pauli in den 1970er-Jahren ist vermutlich eines der intensivsten, die es zu diesen wahren Begebenheiten gibt. Aber nicht nur deshalb ist Der goldene Handschuh ein schwieriger Film. Dass es dem Filmemacher ebenso wenig um den Täter wie die Opfer geht, über die man kaum etwas erfährt, macht die Antwort auf eine wichtige Frage nur umso schwerer: Was will er überhaupt?
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Kritik: Alita: Battle Angel [2019]
Die lange erwartete Verfilmung des Graphic Novels / Mangas von Yukito Kishiro, Alita: Battle Angel, ist entweder zu lang oder zu kurz, um sowohl den eigenen Zielen als auch den Erwartungen des Publikums gerecht zu werden. Beinahe 20 Jahre wartete das Publikum darauf, dass James Cameron das Projekt auf die Leinwand bringen würde. Es klingt womöglich negativer als beabsichtigt, wenn man festhält, dass das Cyberpunk-Abenteuer Avatar - Aufbruch nach Pandora, dem es nicht nur in Hinblick auf den Erfolg nacheifern soll, in keinem Moment gewachsen ist.
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Kritik: Manou - flieg’ flink! [2019]
Es ist gewissermaßen ein Berufsrisiko der Kritiker und Kritikerinnen, dem Zynismus zu verfallen. Dabei sollte man sich stets vor Augen führen, dass wohl niemand beabsichtigt, ein enttäuschendes oder schlechtes Werk zu erstellen. Auch in einem Film wie Manou - flieg’ flink! stecken zehntausende Stunden Arbeit, in denen die Beteiligten unbestritten ihr Bestes gegeben haben mit dem, was ihnen zur Verfügung stand. Die Frage ist, weswegen das Ergebnis insgesamt dann so enttäuscht.
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Kritik: Hotel Artemis [2018]
In seinem Spielfilmregiedebüt Hotel Artemis zeigt Filmemacher Drew Pearce eine düstere Zukunftsvision. Die erinnert von der Atmosphäre her stark an John Carpenters Genreklassiker Die Klapperschlange und wäre es wert, weiter erkundet zu werden. Stattdessen wird allerdings eine Geschichte erzählt, die für sich genommen kaum Sinn ergibt und darüber hinaus nicht einmal packend dargebracht ist. Da hilft auch die namhafte Besetzung, die durch Darbietungen von Jodie Foster und Jeff Goldblum veredelt wird, nicht weiter.
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Kritik: The Prodigy [2019]
Bei Nicholas McCarthys Horror-Thriller The Prodigy kann das Publikum nach den ersten fünf Minuten entscheiden, ob einem der Film gefallen wird, oder nicht. In der kurzen Zeit gibt es zwei Erschreckmomente zu erleben, die nicht auf Grund des Geschehens funktionieren, sondern durch die extrem laut eingespielte Musik und die Geräusche. Nimmt man noch etwas Gewalt gegen Frauen hinzu, ergibt das einen Genrevertreter, der viel bekanntes Terrain betritt und zu wenige Neuerungen bietet, um wirklich überzeugen zu können.
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Kritik: The Mule [2018]
Für The Mule kehrt Hollywood-Urgestein Clint Eastwood aus seinem selbst auferlegten Schauspielruhestand zurück, um einen 90-jährigen Drogenkurier eines mexikanischen Kartells zu verkörpern. Doch statt die zumindest in Ansätzen auf wahren Ereignissen beruhende Geschichte als Thriller zu erzählen, entscheidet sich das Drehbuch zu einer entwaffnenden Charakterstudie. Die bietet mehr als nur einen passenden Schwanengesang für den Hauptdarsteller; sie bietet vielleicht auch einen viel persönlicheren Einblick.
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Kritik: Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt [2019]
Mit Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt liefert Filmemacher Dean DeBlois nicht nur einen möglichen Abschluss seiner vor neun Jahren begonnenen Animationsfilmreihe basierend auf den gleichnamigen Kinderbüchern. Er präsentiert eine Geschichte, die in den letzten 15 Minuten eine Stärke und Tragkraft entwickelt, die man sich von Anfang an gewünscht hätte. Was bis dahin geschieht, ist öfter amüsant als zum Tränen lachen, doch gewinnen die Figuren dank ihres Charmes das Publikum für sich.
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Kritik: Operation: 12 Strong [2018]
Operation: 12 Strong erzählt die auf Tatsachen basierende Geschichte eines Trupps der U.S. Army Special Forces, der unmittelbar nach den Anschlägen des 11. September 2001 auf geheimer Mission nach Afghanistan entsandt wird. Dass sie sich beritten einen Weg durch unwegsames Gelände und eine zahlenmäßig weit überlegene Armee kämpfen, klingt nach dem Stoff von Heldensagen. Allerdings übersieht es Filmemacher Nicolai Fuglsig, seinen heroischen Spezialisten auch Profil zu verleihen.
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Buchkritik: Star Wars: Die Kundschafter [2006] - Timothy Zahn
In Die Kundschafter widmet sich einer der erfolgreichsten Autoren des erweiterten Star Wars-Universums, Timothy Zahn, der Figur, die nicht nur zu einer der beliebtesten der Kenner der Reihe geworden ist, sondern nach der sogar eine eigene Trilogie benannt wurde: Commander Mitth’raw’nuruodo, genannt Thrawn. Dass der Autor gleichzeitig die Geschichte eines glücklosen Jedi-Kolonisierungsraumschiffes erzählt, an Bord dessen sich auch zwei bekannte Jedi befunden haben, gerät da beinahe zur Nebensache.
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Kritik: Glass [2019]
Wenn der Abspann beginnt werden vermutlich nicht wenige Kenner von M. Night Shyamalans Film Unbreakable fragen „darauf habe ich fast 20 Jahre lang gewartet?“. Die ersehnte Fortsetzung des ungewöhnlichen, optisch ausgefeilt und ruhig erzählten Superhelden-Films verknüpft dessen Geschichte mit derjenigen von Shyamalans Split. Wer nicht mit beiden Werken vertraut ist, wird sich hier nicht zurechtfinden, und wer beide kennt, wird von den Ereignissen vermutlich vor den Kopf gestoßen werden. Dabei ist Glass weniger ein Abschluss als ein Anfang und das, obwohl das Ende ganz anders ausfällt, als man erwarten könnte.
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Kritik: Split [2016]
Nachdem seine letzten Filme kommerziell wie künstlerisch weit hinter den Erwartungen zurückblieben, knüpft Filmemacher M. Night Shyamalan mit Split wieder an vorige Werke an – in doppeltem Sinne. Der ruhig erzählte Horror-Thriller stellt dabei zwei Figuren in den Mittelpunkt, die mehr verbindet, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Sehenswert wird das jedoch vor allem auf Grund der Darbietungen, die packender sind, als die Geschichte erzählt wird.
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Kritik: Maria Stuart, Königin von Schottland [2018]
Viele Aspekte an Josie Rourkes Kostümdrama Maria Stuart, Königin von Schottland sind atemberaubend. Doch ihrem eigentlichen Vorhaben wird die Filmemacherin in ihrem Regiedebüt nicht gerecht: Einen Film über Schottlands Königin zu erzählen. Ein ganzes Leben in ein zwei Stunden dauerndes Werk zu pressen wäre eine Herausforderung genug. Mit den zahlreichen Intrigen am schottischen und englischen Königshof, ist die Aufgabe vermutlich schlicht zu groß.
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Kritik: A Quiet Place [2018]
In A Quiet Place nimmt Filmemacher John Krasinski eine vertraut klingende Grundidee und versieht sie mit einem originellen Twist. Das Ergebnis ist einer der packendsten Horror-Thriller der vergangenen Jahre, der nicht nur seinem Titel gerecht wird. Er ist gleichzeitig ein Paradebeispiel dafür, wie eine mystische Story erzählt werden kann, ohne zu viel zu verraten – aber gleichzeitig so viel zu erklären, dass man glaubt, sich in der Geschichte zurechtzufinden.
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Kritik: Papillon [2017]
Michael Noers Papillon ist die zweite Verfilmung der Biografie des Franzosen Henri „Papillon“ Charrière, der im Jahr 1933 in die Strafkolonie in Französisch-Guayana gesandt wird. Der Film schildert den Alptraum, den die Gefangenen dort erleben und was Henri auf sich nimmt, um zu entfliehen. Aber so tadellos das dargebracht ist und so ordentlich es gespielt sein mag, es lässt jegliche Verbindung zu den Charakteren vermissen, deren Schicksale deshalb nie mitreißen.
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