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Sherlock Holmes: Die Kralle [1944]

Wertung: 4.5 von 6 Punkten  |   Kritik von Jens Adrian  |   Hinzugefügt am 27. Oktober 2002
Genre: Krimi

Originaltitel: The Scarlet Claw
Laufzeit: 85 min.
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1944
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren

Regie: Roy William Neill
Musik: Hans J. Salter, Charles Previn, Paul Sawtell, Frank Skinner
Darsteller: Basil Rathbone, Nigel Bruce, Gerald Hamer, Paul Cavanagh


Kurzinhalt:
Während Sherlock Holmes (Basil Rathbone) und sein Gefährte Watson (Nigel Bruce) in Kanada einer Tagung beiwohnen, werden sie in eine Reihe mysteriöser Morde verwickelt, die es aufzuklären gilt.
Eine legendäres Monster, das im Dunkeln leuchtet, soll dafür verantwortlich sein. Dieser Glaube wird von dem an das Okkulte glaubenden Lord Penrose (Paul Cavanagh) auch noch untermauert.

KurzKritik:
Nachdem die vorherigen Holmes-Verfilmungen meist die (damals) aktuelle Zeit widerspiegelten und sich mit dem Thema Zweiter Weltkrieg beschäftigten, geht Die Kralle zu den Anfängen zurück und bringt Holmes und Watson zurück in einen nebligen Sumpf, in dem ein legendäres Ungeheur sein Unwesen treiben soll.
Die Ausgangslage erinnert frappierend an Der Hund von Baskerville, allerdings haben es die Autoren (die Geschichte basiert erneut nicht auf einer Geschichte von Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle) verstanden, die bedrückende Atmosphäre hervorragend einzufangen.
Die Story nimmt in der Mitte des Films, wenn man als Zuschauer schon eine okkulte Auflösung erwartet, eine interessante Wendung und präsentiert einen völlig anderen Täter.
Darsteller und Ausstattung sind gewohnt gut, die Umgebung der Tatorte angenehm schaurig gestaltet.
Nach einigen sehr enttäuschenden Verfilmungen mit dem kongenialen Detektiv, ist Die Kralle eine willkomene und äußerst unterhaltsame Abwechslung. Man hat offensichtlich versucht, die Essenz der Holmes-Geschichten – auch in Bezug auf die bekannte Deduktion – wiederzugeben; und genau das ist den Machern auch gelungen.

Fazit:
Sicher einer der besten Sherlock-Holmes-Filme dieser Reihe; spannend, atmosphärisch und gut umgesetzt. An einem rauhen Herbstabend, wenn der Wind durch die kahlen Bäume fegt, ist das genau das Richtige.


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