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News und Reviews
| Kritik: Marvel's The Avengers [2012] |
01.05.2012, 18:00 Uhr |
Seit vier Jahren wurde die Superheldenzusammenkunft der Avengers nun schon vorbereitet. Wie könnte ein Film dem seit so langer Zeit geschürten Hype überhaupt standhalten? Regisseur Joss Whedon schrieb unter anderem das Skript zu The Avengers und was man spätestens im dritten Akt festhalten kann ist, dass er in Bezug auf das Geschichtenerzählen der bessere Michael Bay ist. Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der vor Zorn ergrünte Hulk für die witzigsten Momente im Film sorgen würde? Packend und überraschend humorvoll toll umgesetzt.
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| Kritik: Gefährten [2011] |
27.04.2012, 08:30 Uhr |
Nach seinen prägenden Filmen, die Themen des Zweiten Weltkriegs behandelten liegt der Schluss nahe, dass Regisseur Steven Spielberg sich in Gefährten nun auf ähnliche Weise dem Ersten Weltkrieg widmen würde. Doch scheint es Spielberg weniger ein Anliegen zu sein, die Hoffnungslosigkeit der Beteiligten auszudrücken, als ein Symbol der Hoffnung in und durch das Pferd Joey zu setzen. Selbst, wenn er hierfür Glaubwürdigkeit opfert und sich am Ende in Klischees verfängt. Bewegend ist es dennoch – und meisterhaft gefilmt.
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| Kritik: Die Zeitmaschine [1960] |
27.04.2012, 08:20 Uhr |
So viele Menschen H. G. Wells' Roman Die Zeitmaschine inspiriert haben mag, so viele wurden in ihrem Schaffen wohl auch von der bekanntesten Verfilmung des Stoffes angeregt. Regisseur George Pal erschuf in Die Zeitmaschine einen Klassiker des Science Fiction-Films und das obwohl er sich nicht streng an die Vorlage hielt. Was der Zeitreisende in der Zukunft erlebt ist auch nach über einem halben Jahrhundert noch gültig und fasziniert sowohl durch das interessante Design, wie auch durch die zeitlose Umsetzung.
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| Kritik: Lohn der Angst [1953] |
27.04.2012, 08:10 Uhr |
Als Teil des französischen Film noir erzählt Lohn der Angst nicht von einem Erfolg und stellt den überall angepriesenen amerikanischen Traum vom schnellen Geld als Seifenblase dar, die letztlich nur ein Ende kennt. Darum gibt es hier keine Helden. Nach dem langen Vorlauf entfaltet der Film eine Spannung, die sich auf das Publikum überträgt und bis zum Schluss anhält. Das macht ihn zu einem sehenswerten Klassiker, der auch nach so vielen Jahren durch seine grandiosen und eindrucksvoll aufgenommenen Bilder beeindruckt.
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| Kritik: R.E.D. - Älter. Härter. Besser. [2010] |
27.04.2012, 08:00 Uhr |
Kann man sich eine namhaftere Besetzung für einen Film vorstellen? Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren wären schon imposant genug. Aber die Liste geht weiter. Vor 10 Jahren hätten ihre Gagen selbst das Budget einer großen Produktion gesprengt. Doch die Zeiten haben sich geändert, aus den Ikonen von damals sind die Legenden von heute geworden, die sich nicht scheuen aus ihrem Alter Kapital zu schlagen. R.E.D. - Älter. Härter. Besser. lebt vom Charme der Darsteller hinter den Figuren. Unterhaltsam.
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| Kritik: Kill the Boss [2011] |
27.04.2012, 07:50 Uhr |
Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, wie Kill the Boss als Komödie vor 30 oder 40 Jahren ausgesehen hätte. Die Grundgeschichte wäre vielleicht sogar gleich ausgefallen mit drei befreundeten Männern, deren Vorgesetzte ihnen das Leben zur Hölle machen und die darum den Plan schmieden, sie loszuwerden. Dass Regisseur Seth Gordon seinen Film statt als bissige Satire als Klamauk erzählt, ist einerseits bedauerlich, andererseits liefert er so zumindest keine Anleitung, wie man seinen Chef unter die Erde bringt.
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| Kritik: The Green Hornet [2011] |
27.04.2012, 07:40 Uhr |
Die Geschichte von The Green Hornet liest sich wie eine typische Comicverfilmung der letzten Jahre. Mit Bösewichten, die sich im realistischen Drogenmilieu tummeln, düster und in gewisser Hinsicht vielleicht sogar glaubwürdig in den Strukturen, die gezeigt werden, richtet sich dies an ein jugendliches bis junges erwachsenes Publikum. Doch die Verhaltensweisen der Hauptfiguren und die Dialoge lassen jeglichen Anspruch vermissen und enttäuschen so sehr, dass man nach der Hälfte am liebsten abschalten würde.
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| Kritik: Mörderischer Vorsprung [1988] |
27.04.2012, 07:30 Uhr |
Dass ein Thriller wie Mörderischer Vorsprung nicht aus der aktuellen Kinolandschaft stammt erkennt man daran, dass es keine Folterszenen gibt, keinen internationalen Terrorismus und auch keine Selbstjustiz. Damit versuchen die Filmemacher heute, das Publikum zu locken und verkennen dabei, dass Spannung nicht durch Brutalität entsteht, handwerkliche Raffinesse nicht in computergenerierten Spezialeffekten. Regisseur Roger Spottiswoode wartet stattdessen mit einem spannenden, wenn auch bekannten Konzept auf, bei dem sich die gut gelaunten Darsteller vor der hervorragenden Kulisse toll ergänzen.
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| Kritik: Switchback - Gnadenlose Flucht [1997] |
27.04.2012, 07:20 Uhr |
Letztendlich ist Switchback - Gnadenlose Flucht nicht so überraschend geraten, wie man es erhoffen würde, will heißen, im Grunde genommen kommen einem sowohl die Geschichte wie auch viele Versatzstücke bekannt vor. Doch wovon der stimmige Thriller lebt ist eine passende, ernste Atmosphäre, eine gelungene Optik und tadellose Besetzung und das Flair, das meist Romanverfilmungen vorweisen. Insofern überzeugt die Hatz auf einen brutalen Mörder, selbst, wenn sie nicht vollends ausgenutzt ist.
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| Kritik: Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert: "Mission Farpoint" [1987] |
27.04.2012, 07:10 Uhr |
So viel Positives man über die Serie Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert sagen kann, angesichts des Pilotfilms Mission Farpoint verstummt man beinahe. Zu wissen, was aus den Figuren, der Geschichte jenes Raumschiffes werden würde, macht es einfach, die guten Seiten darin zu sehen. Doch offen gesagt ist der Pilotfilm nicht eine der stärksten Episoden. Nicht einmal eine besonders gute, auch wenn er Vieles von dem etabliert, was später zu den größten Pluspunkten des Fernsehereignisses beitragen wird.
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