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News und Reviews

Kritik: Vor ihren Augen [2015]
Mit Vor ihren Augen stellt Regisseur und Autor Billy Ray das amerikanische Remake des argentinischen Oscargewinners In ihren Augen vor. Ob der Film, wie oft dargebracht, dem Original nicht das Wasser reichen kann, müssen diejenigen beurteilen, die ersteren gesehen haben. Interessierte Zuseher finden in Vor ihren Augen ein atmosphärisch dichtes Crimedrama mit einer Julia Roberts, die alle ihre Co-Stars in den Schatten stellt. So ergreifend wie ihre Darstellung ist der Film selbst jedoch nicht.
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Kritik: High-Rise [2015]
30 Jahre lang versuchte Produzent Jeremy Thomas, das als unverfilmbar geltende Buch High Rise (auch bekannt unter den Titeln Der Block und Hochhaus) von J. G. Ballard auf die Leinwand zu bringen. Wenn Regisseur Ben Wheatley eines gelungen ist, dann der Vorlage die Aura des Unverfilmbaren zu erhalten. Seiner um eine Arthouse-Ästhetik bemühten Interpretation fehlt es an beinahe allem, was das Geschichtenerzählen ausmacht. Dafür prägt er High-Rise mit einem hervorragenden Look.
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Kritik: Honeymoon [2014]
Der kleine und durchaus sehenswerte Independent-Horror-Film Honeymoon eignet sich trotz des Titels nicht unbedingt für Frischverheiratete. Die titelgebenden Flitterwochen verbringen die beiden Hauptfiguren, die beinahe den gesamten Film allein vor der Kamera zu sehen sind, in einer abgelegenen Hütte hinter der kanadischen Grenze. Das allein ist nicht beunruhigend, wohl aber, wie sich eine Person hier verändert. Würde man die Auflösung nicht schon sehr früh serviert bekommen, würde es länger mitreißen.
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Kritik: Run All Night [2015]
Für einen Film mit dem Titel Run All Night ist Jaume Collet-Serras Crimedrama recht gemächlich erzählt. Die düstere Geschichte um Loyalität, Familienbande und die Geister der Vergangenheit ist weit von einem schweißtreibenden Thriller entfernt, obwohl Liam Neeson viel unterwegs ist. Das wäre für sich genommen kein wirklicher Kritikpunkt, wenn die Geschichte um den Gangster Jimmy Conlon, der ins Fadenkreuz des noch größeren Shawn Maguire kommt, denn mitreißen würde. Doch genau das tut sie leider nicht.
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Kritik: Back in Time [2015]
Ebenso sehr wie die gezeigten, von Fans liebevoll restaurierten, ikonischen DeLorean-Autos, ist die Dokumentation Back in Time ein Herzensprojekt. Zum 30jährigen Jubiläum des Zeitreiseklassikers Zurück in die Zukunft versammelt Regisseur Jason Aron Cast und Crew vor der Kamera und lässt sie von der Entstehung erzählen. Zudem kommen Fans zu Wort, deren Leben durch den Film und ihrer Faszination dafür nachhaltig verändert wurde. Das Ergebnis mutet jedoch zu oft an wie ein Special für eine Heimvideoveröffentlichung.
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Kritik: The Captains [2011]
In The Captains lädt William Shatner sich selbst und die übrigen Captains der bisherigen Star Trek-Serien vor die Kamera ein, um über sich und ihre Erfahrungen mit dem Franchise zu sprechen. Herausgekommen ist ein vergnügliches Beisammensein aller Beteiligten, die meist bekannte und nur wenig neue Einblicke im Vergleich zu bisherigen Dokumentationen bieten. Einige Momente machen hingegen das Einschalten der Fans lohnenswert. Aber wer mit den Darstellern und ihren Figuren nicht vertraut ist, ist hier fehl am Platz.
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Kritik: Lilo & Stitch 2 - Stitch völlig abgedreht [2005]
Es ist nicht, dass Lilo & Stitch 2 - Stitch völlig abgedreht absichtlich ein enttäuschender Film wäre. Es hat vielmehr den Anschein, als hätten sich die beiden Filmemacher zusammengesetzt und überlegt, welche Story sie um den fluffigen Stitch und die liebenswerte Lilo erzählen können. Herausgekommen ist eine Geschichte, die mit gerade einmal einer Stunde Laufzeit ohne Abspann erfreulich kurz ist, aber für den Inhalt immer noch viel zu lang und kein Vergleich mit dem Disney-Klassiker, der die Figuren vorstellte.
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Kritik: Lilo & Stitch [2002]
Sieht man sich die Geschichte von Lilo & Stitch an, dann kann man kaum glauben, dass dies ein Disney-Film sein soll. Sieht man die Zeichnungen, ist es nur noch unglaublicher. Und doch besitzt der Film einen derart ansteckenden Humor, die knuddeligsten Figuren, die seit ewigen Zeiten in einem Zeichentrickabenteuer zu sehen waren und eine so herzerwärmende Story, dass man sich zumindest in jener Zeit kein anderes Studio vorstellen konnte, bei dem er besser aufgehoben wäre.
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Kritik: The First Avenger: Civil War [2016]
The First Avenger: Civil War beschreibt den sich andeutenden Konflikt zwischen den bekannten Superhelden Captain America auf der einen und Tony Stark auf der anderen Seite. Beide kämpfen für diese Welt, jedoch mit unterschiedlichen Mitteln. Das Ergebnis ist ein Bürgerkrieg, bei dem viel kaputtgeht und ein Film, der hinter dem letzten Captain America-Solo-Abenteuer merklich zurückbleibt. Und das, obwohl was auf dem Spiel steht nie greifbarer war als hier. Eigentlich schade.
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Kritik: Die Monster Uni [2013]
Wie könnte man erwarten, dass selbst die Geschichtenerzähler von Pixar, die bereits mehrfach bewiesen haben, wie viel Fantasie in ihnen steckt, Die Monster AG übertreffen? Nun, sie tun es nicht – und viel wichtiger, sie versuchen es gar nicht. Die Monster Uni taucht in diese Welt ein, beschreibt das erste Aufeinandertreffen der Monster Mike und Sulley, mit dem einzigen Ziel, eine eigene rasante Geschichte mit einer insbesondere für das junge Publikum wichtigen Aussage zu erzählen.
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Kritik: Horns [2013]
Sieht man über die ganzen offensichtlichen, eigenwilligen Entscheidungen hinweg, die Alexandre Ajas lange im Voraus diskutiertes Projekt Horns bedeutend mittelmäßiger werden lassen, als der Film hätte sein können, gibt es einen grundlegenden Punkt, der die Geschichte um beinahe seine ganze Zugkraft bringt: Es gibt nur zwei wirklich sympathische Figuren im Film. Als wären das nicht bereits wenig genug, ist Hoffnung hier ein rares Gut.
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Kritik: The Railway Man - Die Liebe seines Lebens [2013]
Im Antikriegsdrama The Railway Man - Die Liebe seines Lebens ist der von Colin Firth eindringlich verkörperte Eric Lomax durch die Tortur, die er in japanischer Kriegsgefangenschaft erdulden musste, ebenso sehr Gefangener seiner Vergangenheit wie er nicht in der Lage ist, sein Leben mit seiner Frau Patti zu teilen. Regisseur Jonathan Teplitzkys Film ergeht es ähnlich. Hin und her gerissen zwischen Rückblicken und den Qualen, die Eric immer noch durchleidet, lädt sich die Geschichte mehr auf, als sie bewältigen kann.
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Kritik: Sherlock: "Die Braut des Grauens" [2016]
Sherlocks Die Braut des Grauens ist ein ausgesprochen frustrierendes Erlebnis. Das deshalb, da die Autoren so sehr darum bemüht sind, ihrem Publikum auf die Nase zu binden, sie wären viel schlauer als sie es tatsächlich sind. So betrügen sie das Publikum mit diesem "Intermezzo", wie der TV-Film betitelt ist, sowohl um ein Holmes-Abenteuer im viktorianischen England, als auch um eine Fortsetzung des Cliffhangers aus Sein letzter Schwur. Selbst eine wirkliche Überleitung zur kommenden vierten Staffel behält man sich vor.
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Kritik: Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 2 [2015]
Seit Katniss Everdeen in Catching Fire ihr Schicksal annahm, um als Gallionsfigur eine Revolution anzuführen, mit der die Unterdrückerherrschaft von Präsident Snow endlich ein Ende finden sollte, ist gefühlt ein Jahrzehnt vergangen. Mit Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 2 soll die Schlacht nun endlich in Snows Kapitol getragen werden, doch die Story betrügt die Zuschauer um genau das. Stattdessen ziehen sich der Anfang und der unpassende Schluss ewig hin, während der Mittelteil nichts Neues bietet.
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Kritik: The Walk [2015]
Am Morgen des 7. August 1974 balancierte der junge Franzose Philippe Petit auf einem zweieinhalb Zentimeter starken Drahtseil, das er zwischen den Dächern der zwei Türme des Word Trade Center gespannt hatte in über 400 Metern Höhe. Filmemacher Robert Zemeckis erzählt dies in The Walk in teils schwindelerregenden Bildern und mit einem fantastischen Gespür für die Würdigung, die er hier nicht nur dem Künstler gegenüber vornimmt. Nur tut er das leider nicht durchgängig genug.
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